Aus der Amazon.de-Redaktion
Um die am häufigst gestellte Frage vorwegzunehmen: Nein, dieser schlanke, bartlose junge Mann auf dem Cover ist nicht Ricky Martin! Dieser gut aussehende Coverboy ist tatsächlich unser Sasha, er hat abgespeckt, hat sich glattrasiert und eine vernünftige Frisur zugelegt. Aber das ist nicht alles: Auch Sashas Sound wurde einer gründlichen Verjüngungskur unterworfen. Seine Stimme kann man zu Deutschlands allerschönsten zählen, aber nicht jedermann war begeistert von Sashas oft sehr schmusigen, Soul geschwängerten und melodramatischen Songs, die so klangen, als stammten sie nicht unbedingt aus seinem Herzen und erst recht nicht aus seiner Feder. Nun aber scheint Sasha dort angekommen zu sein, wo seine Passion liegt: In der Rockmusik. Sasha heuerte zuerst ein klassisches Rock-Line-Up: E-Gitarre, Bass (Robbie Williams Bassmann Phil Spalding), Drums (Zak Starkey), und dann die passende Crew an, um mit zielsicherem Know-how und kernigem Live-Sound die neuen Soundgewässer zu befahren: Den Grammy-Preisträger Pete Boyd Smith, All-Saints-Komponist Tom Nichols und Dido- und Sugarbabes-Mixer Götz Botzenhardt."Mit Surfin' On A Backbeat habe ich einen Schritt zu meinen Wurzeln getan und bin meinem eigenen Stil viel näher gekommen", schwärmt Sasha. Fürwahr, denn mit diesem Album hat Sasha gute Chancen, zum deutschen Robbie Williams zu werden, auch wenn es nicht nett ist, ihn gleich wieder in eine neue Schublade zu stecken. Trotzdem werden wir einige Vergleiche bemühen, um das Soundterrain von Sashas neuen Tracks abzustecken: Der Einsteiger "Rooftop" weckt Erinnerungen an gute alte Motown-Zeiten und das groovende "Blown Away" könnte man Lenny Kravitz unterjubeln, ohne dass der es merken würde. Das melancholische "Turn It Into Something Special" schwebt irgendwo zwischen Him, Nick Cave und früheren Sahsa-Songs, "One Look In Your Eyes" klingt unbeschwert und fröhlich. Mehrere äußerst gitarrenlastige Rocknummern -- das druckvolle "Drive My Car", die Single "Here She Comes Again", die bei seinen früheren Fans verständlicherweise floppte sind echte Überraschungen und die rockigen Hymnen "Everybody Loves You" oder "Just A Second Away" eignen sich als Stadion-Mitklatscher à la U2.
Minimal-elektronische Hilfsmittel helfen dem etwas getrageneren und unkomplizierten "On And On" hinweg über die tiefe Schlucht des Massenradio-Sounds, das langsamere "Days Like This" und die Balladen "Let's Get Closer" und "Why Does Everybody Hurt" sind eine Hommage an den früheren Schmuse-Sasha, allerdings sehr rein produziert, schmalzfrei, perlend akustisch und an Singer/Songwriter angelehnt. Sasha bietet mit Surfin' On A Backbeat eine wirkliche Überraschung, ein fantastisches Album mit praktisch keinem Durchhänger und einer Menge kraftvoller, sauberer, feiner Rock- und Popnummern. Hut ab! --Kati Hofacker
Kundenrezensionen zu 'Surfin' On A Backbeat (New Version)'
Coole Music! (4. Mai 2007)
Das Album von 2001 ist einfach rund. Von der ersten bis zur letzten Note einfache eine gute Scheibe. Die Musik geht sofort ins Ohr ohne bei mehrmaligen hören langweilig zu werden. cool!Sasha roooooockt!!! (23. Oktober 2003)
Sasha's drittes Album geht total ab! Der Sound ist rockiger und flotter geworden! Auf der CD sind funkige, rockige und popige Songs vertreten, so dass für jeden Geschmack was dabei ist!Aber eins ist klar: Wer das Album gehört hat muss endlich zugeben, dass Sasha kein Schnulzenheini ist!!!
Ein rundum perfektes Pop - Album (10. Juli 2003)
Er musste gegen Vorurteile wie Schmuse - Sänger und Schwiegermutterliebling ankämpfen, was ihm nicht leicht fiel, denn seine Musik mit glatten Sounds und schmalzigen Balladen verkörperte eben diese Klischees. Wie schon das Cover vermuten lässt, bricht er auf seiner neuen CD Surfin`On A Backbeat mit seinem bisherigen Erfolgssound. Unter Mithilfe namhafter britischer Komponisten, Produzenten und Musiker ist er nun bei gutem, abwechslungsreichen Pop/Rock angelangt, der ihm immer wieder Vergleiche mit George Michael und Robbie Williams einbringt. Bislang musikalisch unterfordert, blüht der Beau bei diesem Album richtig auf. Nur noch gelegentlich sind Balladen zu hören ("Let's Get Closer" und "Why Does Everybody Hurt"), diese kommen jedoch entschlackt und transparent rüber. Den Schwerpunkt bilden Rock - Songs wie "Everybody Loves You", Drive My Car" oder seine Single "Here She Comes Again", Funk - Rock ("Blown Away") oder das swingende 60`s Stück "Rooftop".Die Songs und die Produktion erreichen jederzeit internationales Niveau und über die Stimme von Sasha braucht man sich nicht zu streiten: sie gehört zu den besten in unserem Land. Ein rundum perfektes Pop - Album, auch wenn vielleicht der eine oder andere Teenager dem musikalisch sanfteren/früheren Sasha nachtrauern mag. Wir nicht.






