Quebec [UK-Import]

Verkaufsrang: 130356 (Musik)
Artist: Ween
Audio CD
EAN: 5050159013524
Format: Import
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Sanctuary/ (rough trade)
Preis: EUR 4,56

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Product Description

QUEBEC

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Das fängt ja gut an! Quebec beginnt mit "It's Gonna Be A Long Night", einer unsäglichen Schweinerocknummer unterhalb der Motörhead-Armutsgrenze. Sollten die beiden Fake-Brüder Dean und Gene Ween ihre Krise immer noch nicht überwunden haben? Denn auch das Live-Album Paintin' The Town Brown (1999) und White Pepper (2000) boten kaum gewohnte Ween-Wahn-Qualität. Auch die Konzerte in dieser Phase waren mehr Rock als durchgeknallte Raserei. Ist der erste Schock erst einmal verdaut, wird ganz schnell klar: Aus den Hirnen von Mickey "Dean" Melchiondo und Aaron "Gene" Freeman quillt endlich wieder allerköstlichste Mainstream-Verweigerungsmasse.

Angeblich lernten sich die zwei in der achten Klasse in einem Schreibmaschinenkurs an einer Highschool in Pennsylvania kennen, angeblich schrieben sie seitdem über 1.000 Songs, gar nicht angeblich befinden sich außergewöhnlich deformierte Perlen auf Quebec. Das total andere Songwriterduo hat den Anschluss zu The Mollusk geschafft: Es ist wieder alles da, was Ween so einzigartig gemacht hat: Surrealer Rock, kranker Pop, zerknautsche Melodien, spinnerte Klangspielereien, abseitiger Humor und atemberaubende Sounds, eingequetscht zwischen Low-Fi und High-Tech. Groß, wie "Among His Tribe" akustischen Folk mit psychisch lädierten Tönen vereint, wie sie bei "Ooh Va La" herumeiern oder "Tried And True" in eine perfekte Pop-Form gießen.

Für "So Many People In The Neighborhood" müsste den Weens ein ausgeprägter Dachschaden attestiert werden, jegliche Zweifel an diesem Befund beseitigt "The Fucked Jam" umgehend. Mit "Fancy Pants" offenbaren sie komplette Infantilität und überhaupt: Die beste, und verrückteste Gruppe der Welt ist zurück! --Sven Niechziol

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Kundenrezensionen zu 'Quebec [UK-Import]'

Ween ,Ween nur Du allein.... (21. August 2003)

...wirst diesmal nicht Musik meiner Träume sein.Verglichen mit "White Pepper" , "The Mollusk" und "12 Golden Country Greats" flacht dieses Album musikalisch etwas ab. Wer's aber trotzdem hören will(Forrest Gump sei Dank) wird erneut feststellen: "Bei Ween ist es wie bei einer Pralinenschachtel, man weiß nie was man kriegt".

Ween ,Ween nur Du allein.... (21. August 2003)

...wirst diesmal nicht Musik meiner Träume sein.Verglichen mit "White Pepper" , "The Mollusk" und "12 Golden Country Greats" flacht dieses Album musikalisch etwas ab. Wer's aber trotzdem hören will (Forrest Gump sei Dank) wird erneut feststellen:
"Bei Ween ist es wie bei einer Pralinenschachtel, man weiß nie was man kriegt".

Ween bleibt ween (31. Juli 2003)

Die größte kleine Band der Welt ist wieder da. 3 lange Jahre mussten alle Ween-Abhängigen auf ein neues Studioalbum warten. Und als wollten Sie der ganzen Menschheit ihre Rückkehr verkünden, legen die beiden falschen Brüder mächtig los. „It's gonna be a long night" ist ein astreiner Motörhead-Song: "You bring the razor blade, I bring the speed." Was anderes als das ganze Gegenteil könnte nun folgen? „Among his tribe" klingt nach Beck oder 60s Psycheldelica. Auch „Purple rain"-artiges wird im Laufe der nächsten Stunde noch geboten. Der recht poppige Vorgänger "White pepper" ist vergessen. Ween nutzen wieder die Stimmungen und Sounds der frühen Platten. Billige Drumcomputer unterlegen bis zur Kindlichkeit verzerrten Gesang und merkwürdiges Keyboard-Gezirpe tritt gegen Sitar-Flächen an. Krankheit oder Genie? Egal! Das Schöne ist, dass Dean und Gene wieder Lust auf den Wahnsinn haben („So many people in the neighbourhood" zum Beispiel).
Lange Zeit widmeten sich die Beiden ihrer Abarbeitung an der Musikgeschichte. Erst kamen 12 goldene Country-Hits, anschließend erschien mit „Mollusk" ein psychedelisches Konzeptalbum. Den Versuch all das und viel mehr zusammenzuführen gab es schon mit „White pepper". Dieser erste Versuch endete im Irgendwo. „Quebec" dagegen trifft den Nagel auf den Kopf und vereint alles was Ween können. Schräge Songs schreiben nämlich. Versponnenes, Obszönes und viel Humor („Fancy pants") fehlen ebenso wenig wie vollkommen Unnötiges („Alcan road"). Immer beweist die Band dabei schlafwandlerische Sicherheit im Umgang mit unterschiedlichsten Stilmitteln und Gefühlswelten.
Es gibt keine Band, die so klingt wie Ween. Zum Glück haben sich Dean und Gene nach einer etwas orientierungslosen Phase wieder auf diese Stärke besonnen. „Quebec" ist bunt, verrückt und unterhaltsam. Zusätzlichen Charme erhält die Platte dadurch, dass nicht jeder Song mit einem Augenzwinkern versehen ist. Ist da tatsächlich etwas Nachdenklichkeit eingekehrt? Wir werden uns hoffentlich live davon überzeugen können.

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