Kundenrezensionen zu 'Hitachi Microdrive 1GB (Bulk)'
Empfehlenswertes Laufwerk, aber Betriebssicherheit beachten! (3. Juni 2004)
Lange Zeit war IBM mit seiner MicroDrive-Serie der einzige Anbieter von Festplatten im CompactFlash-Format. Ende 2002 übernahme Hitachi die komplette IBM-Festplatten-Sparte (inkl. Produktionsstätten und Entwicklungsabteilung). Die Hitachi-Laufwerke basieren daher auf IBM-Qualität und gelten als ausgereift und zuverlässig.Aber bedenken Sie, dass eine Festplatte ein "mechanisches" Gerät ist und niemals die Betriebssicherheit einer Speicherkarte erreichen wird. Bei einer Festplatte schwebt der Lesekopf der Disk über sich drehenden Scheiben, wobei die Luft als Polster dient. Daher sind Festplatten auch nicht für den Einsatz in Bergen geeignet, da bei niedrigerem Luftdruck in Höhenlagen ab 3000m das Luftpolster zu dünn wird, weshalb der Lesekopf auf die rotierende Scheibe aufsetzen kann. Das geringste Übel in solch einem Fall wäre eine partielle Zerstörung der magnetisierten Speicherplatte, in der Regel wird es aber zu einem Headcrash und damit zu einem Totaldefekt kommen.
Bei der Akkulaufzeit meiner Kamera ist kein Unterschied zwischen der Festplatte oder einer CF-Speicherkarte zu erkennen. Nur in der Anlaufphase sind Festplatten etwas verbrauchsintensiv, weshalb man häufiges An- und Ausschalten vermeiden sollte.
Und jetzt noch meine persönliche, leidvolle Erfahrung:
Vor der 1GB-Hitachi Qualitätsfestplatte hatte ich dummerweise eines dieser NoName-Laufwerk mit 2.2GB gekauft, welches dann aber schon bald bei kaltem Wetter in meiner F828-Kamera abgeraucht ist - die gespeicherten Aufnahmen konnte ich damals nicht mehr retten. Falls Sie sich dieses Rezension über das Hitachi-Laufwerk anschauen, weil Sie ebenfalls Opfer einer 2.2GB NoName-Disk geworden sind, können Sie eventuell mit dem Freeware-Programm "Smart Recovery" versuchen, die Bilder (zumindest teilweise) zu retten.
Absolut genial. (7. Mai 2004)
Das Hitachi Microdrive 1GB ist auf jeden Fall jeden Cent wert. Es ist schnell und bis jetzt sehr zuverlässig. Mit 8MP kann ich über 300 Fotos darauf speichern. Was beim Microdrive stimmt ist das Preis-Leistungsverhältnis. Der GB-Preis ist sehr gering im Vergleich zu normalen Speicherkarten.Empfehlung: Kaufen.
Wenn Sie eine Digicam mit CF (CompactFlash)-Anschluss (2. November 2003)
nutzen, benötigen Sie einfach genau diesen CF-Speicher. Bislang gibt es noch nichts besseres. Punkt!Zusammenfassung: Kaufen, nutzen und über Platz für fast 370 Bilder bei einer 5M-Pixel Kamera freuen! Und vielleicht über einen zweiten 1GB Microdrive nachdenken, ich werde mir diesen zu Weihnachten gönnen ...
Endlich kein Platzmangel mehr (18. Juli 2003)
Das IBM Microdrive 1GB hat es wirklich in sich: im Compact Flash II Format gebaut, bietet es jede Menge Platz für jede Digitalkamera, die CFII unterstützt. Es ist klein, leise und schnell. Bei meiner Canon Powershot S45 passen 512 Bilder in bester Qualität auf das Microdrive, in der Auflösung 640x480 sind es fast 4000. Bei geringerer Qualität steigert sich die Bildmenge auf ca. 1000 Aufnahmen bei voller Auflösung.Das Drive ist also eine wirklich lohnenswerte Investition für alle, die viel fotografieren oder in den Urlaub fahren. Aussetzer oder Fehler hatte ich bisher noch keine zu verzeichnen, weil dem Microdrive auch kleinere Rempler nichts ausmachen.
Klein, robust, flexibel und preiswert (9. Juli 2003)
Nach anfänglicher Skepsis, ob ein rotierender Massenspeicher der rauhen Einsatzpraxis in einer Kamera wohl auf Dauer gewachsen sein würde, bin ich nach gut einem Jahr härtester Praxis uneingeschränkt begeistert von dieser Speicherlösung: Sowohl in sehr heißen und feuchten Umgebungen wie den Tropen und in Äquatornähe wie in den Alpen bei Minusgraden hat mich das Microdrive kein einziges Mal im Stich gelassen und Tausende von Aufnahmen ohne einen einzigen Fehler gespeichert. Das Microdrive bietet großzügigen Raum und verbraucht dabei sehr wenig Strom. Eine hervorragende Ergänzung zu der winzigen Festplatte sind portable Speichersysteme wie das X-Drive, die ihrerseits eine batteriebetriebene 2,5-Zoll-Festplatte von 40-80 GigaByte enthalten und neben diversen Leseslots für Speicherkarten auch einen Steckslot für das Microdrive bieten: Ist das kleine Laufwerk voll, steckt man es einfach in den Slot des X-Drive, lädt die Daten ganz ohne Kabel mobil auf die größere Festplatte, platziert das Microdrive wieder in der Kamera und hat ein jungfräuliches GByte zur Verfügung - oder eine Sicherheitskopie aller Daten. Besonders auf Reisen oder mehrtägigen Reportageterminen ist das eine unschätzbare Kombinationslösung.Für Vielfotografierer, Filmer und Profis führt kein Weg am Microdrive vorbei - denn neben der Kapazität bietet es noch einen weiteren Vorteil: Es speichert Daten sehr viel flotter als chipbasierende Speicherkarten und ermöglicht so das Arbeiten mit hohen und höchsten Auflösungen und im SVGA-Videomodus.

