Verkaufsrang: 5574 (DVD)
Actor: Werner Peters
Actor: Renate Fischer
Actor: Sabine Thalbach
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Heinrich Mann
Binding: DVD
Director: Wolfgang Staudte
EAN: 4028951190539
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Icestorm Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Icestorm Entertainment GmbH
Verlag: Icestorm Entertainment GmbH
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 24. September 2002
Spielzeit: 104
Studio: Icestorm Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 1951
von: Werner Peters (Hauptdarsteller), Renate Fischer (Hauptdarsteller), Horst Hans Sieber (Komponist)
Preis: EUR 7,98
Product Description
Diederich Heßling ist ein verweichlichtes, autoritätshöriges Kind, das sich vor allem fürchtet. Doch bald schon erkennt er, daß man der Macht dienen muß, wenn man selbst Macht ausüben will. Nach oben buckeln und nach unten treten, wird von nun an seine Lebensmaxime. So macht er seinen Weg als Student in Berlin und später als Geschäftsmann in seiner Papierfabrik in Netzig. Dem Regierungspräsidenten von Wulkow untertänig, weiß er sich dessen Beistand sicher. So denunziert er seinen Konkurrenten und schmiedet ein betrügerisches Komplott mit den korrumpierten Sozialdemokraten im Stadtrat. Auf seiner Hochzeitsreise mit der reichen Guste nach Italien bekommt er endlich Gelegenheit, seinem Kaiser einen Dienst zu erweisen. Und schließlich geht sein größter Wunsch in Erfüllung die Einweihung eines Kaiserdenkmals, bei der er die Festansprache hält - ordensgeschmückt. Bis ein Gewitter hereinbricht.Kundenrezensionen zu 'Der Untertan'
gelungene Umsetzung, leider ein wenig zu kurz und zu hektisch (27. Februar 2008)
Toll, dass es solche alten Juwelen als DVD gibt! Es handelt sich um eine wirklich gelungene Umsetzung von Heinrich Manns Klassiker. Insbesondere Werner Peters, der mit der Darstellung des D. Heßling glänzt, überzeugt voll und ganz.Der Film hätte allerdings für meinen Geschmack etwas länger ausfallen dürfen. Die einzelnen Handlungsstränge sind doch sehr komprimiert worden, für Leute die den Roman nicht kennen wird es sehr schwer sein der Handlung zu folgen bzw. zu verstehen wieso nun diese oder jene Aktion folgt. Ich nehmen an, dass ein anderer Rezensent der von einem Tiefpunkt des Defa Kinos spricht, den Roman nicht kennt und daher nicht mitkam. Mit gefällt der Umfang der Hörspielfassung etwas besser, die es auf 5 CDs gibt. Ansonsten kann ich mich nicht beschweren. Fans des Buchs werden sich köstlich amüsieren, wenn Heßling seine großen Reden schwingt.
It doesn't get any worse (4. August 2005)
I've seen lots of films from DEFA Studios, but this has to be the worst one I've seen. Black and white film regarding the epoch of the Emperor and the Prussian aristocracy. I found it to be poorly put together and jumpy. The only redeeming feature of this DVD is the extra material. The people at Icestorm Entertainment did a good job in this respect. Short bibliographies of the main star and the director as well as cuts from the Augenzeuege announcing movies such as "Die Mörder sind unter uns".My advice: Avoid!
Staudtes Geniestreich mit erbärmlichen Zusatzmaterialien (28. September 2003)
Wolfgang Staudte war einer der renommiertesten deutschen Regisseure der Nachkriegszeit. Zu seinen gelungendsten Filmen gehört zweifellos "Der Untertan", die geradezu bahnbrechende Verfilmung des gleichnamigen Romans von Heinrich Mann.Zunächst zu den Extras dieser DVD: Die Bio- und Filmographien über Staudte und Werner Peters, der mit der Darstellung des Dietrich Heßling sein Meisterstück ablieferte, sind arg lückenhaft und oberflächlich. Das knapp fünfzehnmütige Interview eines Historikers über die geschichtlichen Hintergründe wirkt inhaltlich ziemlich improvisiert und glänzt auch äußerlich mit schlechter Ton- und Bildqualität (Badezimmer-Sound vor holpriger Kulisse). Interessanter wäre wohl eine filmhistorische Betrachtung gewesen; die findet aber leider gar nicht statt. Dann sind da noch drei Wochenschauberichte ("Der Augenzeuge") zu Staudte-Filmen aus den Jahren 1943 ("Die Mörder sind unter uns"), 1951 ("Der Untertan") und 1953 ("Die Geschichte vom kleinen Muck") zu sehen. Zufälligerweise sind diese drei Streifen beim gleichen Verlag auf DVD erschienen, ansonsten aber durchaus interessant.
Für diese qualitativ insgesamt magere Zusatzausstattung gibt es einen Punkt Abzug. Es wäre ehrlicher und billiger gewesen, auf einige Pseudoextras zu verzichten und stattdessen den Preis der DVD abzurunden. Denn der Film selbst - das ist natürlich die Hauptsache! - wird in wohl bestmöglicher Bild- und Tonqualität angeboten. Er hätte den Alibi-Bonus gar nicht nötig gehabt. Ein glattes, sauberes Schwarzweißbild mit guten Kontrastabstufungen und ein hinreichend klarer, verständlicher Ton machen den Film zu einem Genuß. Die TV-Ausstrahlungen sind nach meiner Erinnerung von deutlich schlechterer Qualität.
Dieser Film wird auch nach fünfmaligem Ansehen nicht langweilig. Die filmische und dialogtechnische Detailtreue liefert dem Zuschauer immer wieder neue Denkanstöße und Entdeckungen. Leisten Sie sich den perfekten und stets humorvollen Einblick in das wilhelminische Deutschland um 1900, dem der Erste Weltkrieg dann ein jähes Ende setzte.
Staudtes Geniestreich mit erbärmlichen Zusatzmaterialien (10. September 2003)
Wolfgang Staudte war einer der renommiertesten deutschen Regisseure der Nachkriegszeit. Zu seinen gelungendsten Filmen gehört zweifellos "Der Untertan", die geradezu bahnbrechende Verfilmung des gleichnamigen Romans von Heinrich Mann.Zunächst zu den Extras dieser DVD: Die Bio- und Filmographien über Staudte und Werner Peters, der mit der Darstellung des Dietrich Heßling sein Meisterstück ablieferte, sind arg lückenhaft und oberflächlich. Das knapp fünfzehnmütige Interview eines Historikers über die geschichtlichen Hintergründe wirkt inhaltlich ziemlich improvisiert und glänzt auch äußerlich mit schlechter Ton- und Bildqualität (Badezimmer-Sound vor holpriger Kulisse). Interessanter wäre wohl eine filmhistorische Betrachtung gewesen; die findet aber leider gar nicht statt. Dann sind da noch drei Wochenschauberichte ("Der Augenzeuge") zu Staudte-Filmen aus den Jahren 1943 ("Die Mörder sind unter uns"), 1951 ("Der Untertan") und 1953 ("Die Geschichte vom kleinen Muck") zu sehen. Zufälligerweise sind diese drei Streifen beim gleichen Verlag auf DVD erschienen, ansonsten aber durchaus interessant.
Für diese qualitativ insgesamt magere Zusatzausstattung gibt es einen Punkt Abzug. Es wäre ehrlicher und billiger gewesen, auf einige Pseudoextras zu verzichten und stattdessen den Preis der DVD abzurunden. Denn der Film selbst - das ist natürlich die Hauptsache! - wird in wohl bestmöglicher Bild- und Tonqualität angeboten. Er hätte den Alibi-Bonus gar nicht nötig gehabt. Ein glattes, sauberes Schwarzweißbild mit guten Kontrastabstufungen und ein hinreichend klarer, verständlicher Ton machen den Film zu einem Genuß. Die TV-Ausstrahlungen sind nach meiner Erinnerung von deutlich schlechterer Qualität.
Dieser Film wird auch nach fünfmaligem Ansehen nicht langweilig. Die filmische und dialogtechnische Detailtreue liefert dem Zuschauer immer wieder neue Denkanstöße und Entdeckungen. Leisten Sie sich den perfekten und stets humorvollen Einblick in das wilhelminische Deutschland um 1900, dem der Erste Weltkrieg dann ein jähes Ende setzte.
Etwas angestaubt aber durchaus sehenswert! (21. Oktober 2002)
Ein Film, der scharf mit den damaligen Sitten abrechnet.Nicht umsonst fand man den Hauptdarsteller später nur noch in bösen Rollen wieder.
Außerdem lassen sich eindeutige stilistische Mittel des Film erkennen.
Empfehlenswert!

