Der große König

Verkaufsrang: 1120 (Video)
Actor: Otto Gebühr
Actor: Kristina Söderbaum
Actor: Gustav Fröhlich
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Veit Harlan
EAN: 4042216020270
Format: PAL
Label: EMS GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: EMS GmbH
Verlag: EMS GmbH
Erscheinungsdatum: 15. August 2002
Spielzeit: 112
Studio: EMS GmbH
TheatricalReleaseDate: 1994
von: Otto Gebühr (Hauptdarsteller), Kristina Söderbaum (Hauptdarsteller), Hans-Otto Borgmann (Komponist)
Preis: EUR 14,87

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Video Jakob Kurzinhalt

s/w Friedrich der Große im Siebenjährigen Krieg. Nach der Niederlage des Regiments Bernburg bei Kunersdorf greift er den Feind bei Torgau erneut an. Feldwebel Treskow gibt im entscheidenden Augenblick selbständig das Signal zum Angriff und verstößt damit gegen den Befehl. Obwohl das Regiment Bernburg dadurch siegreich aus der Schlacht hervorgeht, wird Treskow von Friedrich für die Disziplinwidrigkeit bestraft.

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VideoMarkt

1759 verliert Friedrich der Große die Schlacht von Kunersdorf, sucht in einer zerschossenen Mühle Unterschlupf. Die Müllerstochter Luise bleibt bei der Truppe, stickt eine neue Fahne. Während in Berlin gegen den König konspiriert wird, zieht er nach Torgau, das die Österreicher besetzt halten. Luise heiratet Feldwebel Treskow, redet ihm Desertions-Pläne aus. Friedrich gewinnt die Schlacht, Treskow fällt. Die Truppen ziehen zur Siegesparade, Friedrich nach Kunersdorf, dem Ort seiner Niederlage. Luise, die ein Kind erwartet, kehrt zur Mühle zurück.

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VideoWoche

Im Finale des Historienfilms hört sich Friedrich allein in der Schlosskapelle von Charlottenburg ein Orgel-Tedeum an. "Der große König" gehört zu den neun (!) seit 1921 stets mit Otto Gebühr in der Hauptrolle inszenierten Fridericus-Rex-Filmen, die über Historienmalerei hinaus das Schicksal eines genialen Menschen schildern, der sich für sein Volk opfert und seit 1933 in Analogie zu Adolf Hitler gedeutet werden sollte. In dem von Veit Harlan ( "Kolberg") inszenierten Film spielt Harlans Frau Kristina Söderbaum einmal nicht die "Reichswasserleiche".

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Blickpunkt: Film

Von den Nazis in Auftrag gegebener Monumentalfilm, der deutliche Parallelen zwischen dem siebenjährigen Krieg und dem "Schicksalskampf des deutschen Volkes" sowie zwischen Friedrich dem Großen und Hitler zieht. Für Verklärung des Heldentotes fürs Vaterland damals mit dem Prädikat "Film der Nation" ausgezeichnet.

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Blickpunkt: Film Kurzinfo

Otto Gebühr in seiner Paraderolle als Alter Fritz im ersten Teil der erfolgreichen "Fridericus Rex"-Reihe.

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Kurzbeschreibung

s/w In diesem propagandistischen "Aufbaufilm" aus dem Dritten Reich wird die Geschichte des Preußenkönigs Friedrich des Großen erzählt. Nach der Niederlage bei Kunersdorf im Jahre 1759 steht Preußen kurz vor der endgültigen Niederlage. Zwar wurde Friedrich gerettet, doch die Hälfte des preußischen Heeres ist vernichtet. In der Umgebung des Königs ist daraufhin jeder vernünftige Mann für die Kapitulation. Doch Friedrich steigert sich in einen Siegeswahn und stemmt sich gegen seine Berater. Er ist davon besessen, mit diesem Krieg das Gesicht Europas maßgeblich zu verändern. Zwischen dem Feldwebel Treskow, einem Regimentsführer, und der fleißigen Luise, die sich um die Verwundeten kümmert, entspinnt sich in all dem Schlachtengetümmel eine zarte Liebe. Vor den Toren Torgaus kommt es zu einer entscheidenden Schlacht mit der österreichischen Armee. Durch Treskows Einsatz gehen die Preußen als Sieger hervor.

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Kundenrezensionen zu 'Der große König'

Veit Harlan - der Spitzen-Regisseur ! (25. Juli 2004)

DAS Meisterwerk Veit Harlans, spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Der deutsche Film, wie er sein soll, ein Film mit Weltruf, Weltgeltung, ausgezeichnet auf der Bienale in Venedig ! Einfach wundervoll.....!

Friedrich II. - Der Große König (23. Juni 2004)

Für den Film sprechen die meisterhaft-realistische Darstellung der Schlachten und die gekonnte Schauspielerleistung.
Otto Gebühr spielt Friedrich II. wie kein anderer - nicht zuletzt aufgrund seiner großen Ähnlichkeit mit Friedrich dem Großen. Die Handlung bleibt im ganzen Film durchweg spannend und wirkt auch sehr authentisch. Sehr viele Statisten in den Schlachtszenen vermitteln einen Eindruck der gewaltigen Schlagkraft preussischen und österreichischen Regiments. Dieses filmische Meisterwerk ist eine, wenn nicht die beste Verfilmung über „Friedrich den Großen" überhaupt. Zu meinem Bedauern gibt es leider NUR ganze 3! Filme die das Werk vom alten Fritze erzählen. Neben „Das Flötenkonzert von Sanssouci", „Fridericus" besticht vor allem „Der große König" durch seinen monumentalen Charakter. Dieser Film sollte Vorbild sein für deutsche Filmemacher unserer heutigen Zeit. Die teilweise auch progandistisch deutbaren Filmszenen stören keineswegs. Sie bereichern den Film sogar in einem Maße, dass Sie dem Zuschauer einen sehr realistischen Eindruck der damals in Deutschland vorherrschenden Kriegsresignation vermitteln.
Ein blühendes Werk deutscher Filmkunst, das man gesehen haben muss.
UNBEDINGTE KAUFEMPFEHLUNG !!!

Friedrich II. von Preussen - Der Große König (23. Juni 2004)

Für den Film sprechen die meisterhaft-realistische Darstellung der Schlachten und die gekonnte Schauspielerleistung.
Otto Gebühr spielt Friedrich II. wie kein anderer - nicht zuletzt aufgrund seiner großen Ähnlichkeit mit Friedrich dem Großen. Die Handlung bleibt im ganzen Film durchweg spannend und wirkt auch sehr authentisch. Sehr viele Statisten in den Schlachtszenen vermitteln einen Eindruck der gewaltigen Schlagkraft preussischen und österreichischen Regiments. Dieses filmische Meisterwerk ist eine, wenn nicht die beste Verfilmung über „Friedrich den Großen" überhaupt. Zu meinem Bedauern gibt es leider NUR ganze 3! Filme die das Werk vom alten Fritze erzählen. Neben „Das Flötenkonzert von Sanssouci", „Fridericus" besticht vor allem „Der große König" durch seinen monumentalen Charakter. Dieser Film sollte Vorbild sein für deutsche Filmemacher unserer heutigen Zeit. Die teilweise auch progandistisch deutbaren Filmszenen stören keineswegs. Sie bereichern den Film sogar in einem Maße, dass Sie dem Zuschauer einen sehr realistischen Eindruck der damals in Deutschland vorherrschenden Kriegsresignation vermitteln.
Ein blühendes Werk deutscher Filmkunst, das man gesehen haben muss.
UNBEDINGTE KAUFEMPFEHLUNG !!!

Ein absoluter Klassiker (2. Oktober 2002)

Ein wirklich gelungenes Stück preußischer Geschichte von Veit Harlan meisterhaft in Scene gesetzt.
Otto Gebühr überzeugt auch hier als Friedrich der Große mit einer Präsenz auf der Leinwand die ihresgleichen sucht.
Kristina Söderbaum in einer Ihrer für Sie typischen Rollen -
aber solide gespielt.
Ganz klare Kaufempfehlung !!!!

Suum cuique (6. August 2002)

"Der große König" ist der wohl beste Film des genialen Regisseurs Veit Harlan. Der 1941 gedrehte und im Januar 1942 uraufgeführte Streifen hat das Ringen Preußens um seine Existenz im Siebenjährigen Krieg zum Thema. Die zentrale Person ist der preußische König Friedrich der Große, gespielt von Otto Gebühr, dem es - als erster Diener seines Staates - vor allem zu verdanken ist, daß Preußen den Krieg für sich entscheiden kann. Ihm gegenüber steht die Müllerstochter Luise (Kristina Söderbaum), die - im Krieg zur Waise geworden - sich in den preußischen Feldwebel Treskow (Gustav Fröhlich) verliebt, ihn heiratet und mit ihm durch den Krieg zieht. Treskow, der gegen den Befehl des Königs zum Angriff geblasen hat, weil er rechtzeitig einen feindlichen Hinterhalt erkannt hatte, muß vom König der Disziplin wegen bestraft werden, obwohl Friedrich ihn dann zum Leutnant machen wollte, da Treskows umsichtiges Verhalten vorbildlich war. Treskow kann sich aus verletzter Eitelkeit mit der Strafe nicht abfinden, rebelliert, verscherzt sich die ihm zugedachte Beförderung und fällt schließlich im Kampf.
Zurück bleibt Luise mit ihrem Neugeborenen auf dem Arm. Sie hat zwar den Mann verloren, das Kind bleibt ihr jedoch. Der König dagegen ist allein, besucht nach Ende des Krieges eine Kirche (statt im Prunkwagen triumphierend durch Berlin zu fahren), trauert um die Verluste und macht sich dann an den Wiederaubau des Landes.
Im Film geht es um Treue und Pflichterfüllung, auch in Situationen, in denen Gehorsam und Durchhalten auf den ersten Blick sinnlos erscheinen. Damit wird auf die reale Kriegssituation des Jahres 1941/42 angespielt. Alles werde sich zum Guten wenden, wenn man nur der genialen Führung vertraue. So wie Friedrich werde auch Hitler schlußendlich die Feinde bezwingen. Meckern über den Kriegsalltag darf man, nur am Sieg zu zweifeln sei Hochverrat. Der nationalsozialistischen Propaganda gelingt es meisterhaft, den preußischen Mythos auf sich zu beziehen und die preußischen Tugenden für sich in Dienst zu nehmen.

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