Verborgenes Feuer

Verkaufsrang: 1747 (DVD)
Actor: Sophie Marceau
Actor: Stephen Dillane
Actor: Kevin Anderson
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: BUENA VISTA
Director: William Nicholson
EAN: 4011846009498
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Touchstone
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Touchstone
Verlag: Touchstone
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 5. Dezember 2002
Spielzeit: 99
Studio: Touchstone
TheatricalReleaseDate: 1997
von: Sophie Marceau (Hauptdarsteller), Stephen Dillane (Hauptdarsteller), Christopher Gunning (Komponist)
Preis: EUR 8,38

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Product Description

Buena Vista Verborgenes Feuer, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.12.02

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Kundenrezensionen zu 'Verborgenes Feuer'

Ein poetischer Film über die Kraft der Liebe (20. Juli 2008)

Auf der Suche nach literarischen Filmen, stieß ich auf "Verborgenes Feuer". Als erstes las ich mir die Handlung durch und aufgrund dieser, erwartete ich eher eine schnulzige Verfilmung a là Rosamunde Pilcher. Dem war aber überraschender Weise nicht so.

Ich muss gestehen, dass die Handlung "Leihmutter verliebt sich in den Mann, der sie beauftragt hat, ein Kind von ihm auszutragen", schon Vermutungen zulässt, als handelt es sich hier um eine Romanverfilmung eines der hundert historischen Romane, die es zur Zeit auf dem Markt gibt, wo auf dem Einband ein Liebespaar halb bekleidet in einer innigen Umarmung zu sehen ist. Weit gefehlt. Dieser Film zeigt Anspruch auf höchstem Niveau. Er erzählt die leidenschaftliche Liebe einer Frau, die durch bittere Umstände in eine Notsituation kommt, daraus aber profitiert, indem sie um ihr Kind und ihre Liebe kämpft, aber es ihr Anfangs durch ihre Stellung in der Gesellschaft, unmöglich ist, ihre wahren Gefühle zu zeigen und zu leben. Still und auf den ersten Blick emotionslos verhält sie sich gegenüber dem Mann, der ihr eine Tochter geschenkt hat. Der Zuschauer ahnt aber trotzdem, durch ihre Gestik und Mimik, dass in ihr die Gefühle überkochen und sie alle Energien aufbringen muss, damit keiner was von ihren inneren Kämpfen mitbekommt. Nur irgendwann ist auch ihre Kraft verbraucht und es kommt zu einem sinnlichen Moment, bei dem alle Lichter aus sind und nur das Feuer im Kamin strahlt, denn dann können alle Zwänge und Ängste über Bord geworfen werden und die Menschen das tun, wozu sie sonst nicht den Mut aufbringen würden. Ich finde, dass diese Botschaft des Filmes sehr poetisch und glaubhaft den Zuschauern vermittelt wird und man erkennt, dass Frauen gerade im 19. Jahrhundert nicht nur körperlich, sondern auch symbolisch in einem Korsett gefangengehalten wurden, ohne ihren Gefühlen freien Lauf lassen zu können. Der Film fängt diesen inneren Kampf, der die Frau im Film mit sich ausmachen muss, in wunderbaren leisen Tönen, untermalt mit kühlen Farben ein, ohne irgendwann zu gefühlskalt zu werden, da Sophie Marceau ihr Handwerk versteht und den Zuschauer durch ihr intensives gekonntes Spiel mitfiebern lässt. Auch Stephen Dillane spielt glaubhaft und sehr sensibel. Der Film schafft es auf wundersame Weise, eine doch auf den ersten Blick kitschige Handlung, zu einem poetischen Meisterwerk werden zu lassen. Hier sei auch dem Regisseur gedankt, der diese Geschichte zurückhaltend, aber doch auch leidenschaftlich inzeniert hat. Ihm gelingt die Gratwanderung zwischen gezeigter Emotionen und gebotener Zurückhaltung.

Fazit: Ein Meisterwerk mit einer wundervollen Musik und begabten Schauspielern in Szene gesetzt, dass leider zu wenig an Beachtung gefunden hat.

Eine historischer Film mit Klasse (18. Juli 2008)

Die Story des Films allein ist brisant. Gefühle werden durch die Hauptdarstellerin Sophie Marceau in hervorragender Weise an die Zuschauer weitergegeben. Etwas blass dagegen ist der männliche Gegenpart, der aber gegen Ende des Films sich dann entwickelt.

Absolut gelungen, für Freunde großer Gefühle.

(a)

Ein DVD-Tipp von Lady`s Lit

Sofagekuschel (5. Mai 2008)

Dieser film ist wirklich schön gemacht...
die handlung ist nicht zu langweilig sondern so wie es für einen liebesfilm sein soll!!
Die protagnonistin in diesem Film glänzt in dieser rolle wirklich!
ein perfekter film um sich aufs sofa mit einer tasse kakao zu lümmeln...
Weiter zu empfehlen!

Leidenschaft untermalt von gänsehaut erzeugender Filmmusik (5. März 2008)

Vor 10 Jahren habe ich diesen wunderschönen kleinen Film zweimal im Kino gesehen und war sehr begeistert. Leider gab es dann eine sehr lange Zeit keine DVD Veröffentlichung und im Fernsehen war weit und breit keine Spur zu finden. Ich musste mich also mit dem Soundtrack (den man kurioserweise erwerben konnte) begnügen. Dem konnte ja nun abgeholfen werden und ich muss sagen es hat mich wieder in den Bann gezogen.

Kurz zum inhaltlichen Überblick: Die in England lebende Schweizer Gouvernante Elisabeth Laurier (Sophie Marceau) geht einen Handel mit einem ihr unbekannten wohlhabenden Fremden (Stephen Dillane) ein. Sie soll von ihm ein Kind bekommen und es ihm für Geld überlassen. Diese Abmachung kommt zustande und sie verzichtet auf Ihr Kind.
Nach Jahren begegnen sich alle Beteiligten wieder. Unterdrückte Leidenschaften kommen erneut zu tage und es gibt eine erste Begegnung.
Ich hoffe das reicht um auf den Geschmack zu kommen. Und wer meint das klingt kitschig. Ja es stimmt. Ist trotzdem gut. Denn die Darsteller sind überzeugend, es gibt eine fantastische Filmmusik und schöne Aufnahmen.
Beide Hauptdarsteller harmonieren gut, Stephen Dillane ist vielleicht auf den ersten Blick nicht dass was man sich unter einem leidenschaftlichen Liebhaber vorstellt, der Eindruck gibt sich aber im laufe des Films (apropos, die Liebesszenen sind sehr geschmackvoll).
Auch die Konfrontationen zwischen Tochter und (Mutter) Gouvernante bieten reichlich Spannung.

Was aber bei nur 100 Minuten Spielzeit manchmal auf der Strecke bleibt sind logische Übergänge in der Handlung. Hat Elisabeth 7 Jahre nach Ihrer Tochter gesucht oder ist sie durch Zufall ihre Gouvernante geworden. Und zum Schluss hin wird der Handlungsbogen sehr eilig aufgelöst. Auch den Vornamen der der Hauptdarstellerin erfährt man erst im Abspann. Trotz alledem wer Kostüme, englische Landschaftaufnahmen und Liebesgeschichten mag wird voll auf seine Kosten kommen.

Und die Musik... (22. Oktober 2007)

... von Christopher Gunning sollte keinesfalls unerwähnt bleiben. Was Christopher Gunning hier zu den Gemälden, die der Film zeichnet, geschaffen hat, ist das Meisterwerk eines großen Komponisten. Die Wirkung des Films wird nicht nur von der Musik unterstützt, sie wird von ihr teilweise erzeugt. Unglaublich gut! Also nicht nur wegen der herausragenden Sophie Marceau mehrfach anzusehen, sondern wegen der Musik viele Male zu hören.

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