Verkaufsrang: 4247 (Video)
Actor: Anna Bertheau
Actor: Antonio Wannek
Actor: Tim Sander
AspectRatio: 1.85:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Connie Walther
EAN: 4012878118974
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video
Verlag: Warner Home Video
Erscheinungsdatum: 19. September 2002
Spielzeit: 98
Studio: Warner Home Video
TheatricalReleaseDate: 2001
von: Anna Bertheau (Hauptdarsteller), Antonio Wannek (Hauptdarsteller), Rainer Oleak (Komponist)
Preis: EUR 7,60
Aus der Amazon.de-Redaktion
Connie Walther erzählt in Wie Feuer und Flamme in einer für das deutsche Kino ganz untypischen Weise von der Liebe in den Zeiten der Berliner Mauer und davon, wie die große Politik das kleine Glück zweier Jugendlicher zerstört. Sie nimmt sich bei der Geschichte der braven Westberliner Lehrertochter Nele und dem Ostberliner Punk Captain die notwendigen melodramatischen Freiheiten und bleibt doch sehr genau in ihrer Beobachtung der historischen Realitäten in der geteilten Stadt. Das Private und das Politische vermischen sich zu einem stimmigen Porträt einer Zeit, die, obwohl gerade einmal 20 Jahre vergangen sind, unglaublich weit weg erscheint. Zugleich funktioniert der Film Wie Feuer und Flamme, der auf einem Drehbuch Natja Brunckhorsts, der Christiane F. aus Uli Edels Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, basiert, aber auch als ganz und gar zeitloses Drama einer ersten, überwältigenden Liebe.Als Nele (Anna Bertheau) 1982 zum ersten Mal von West- nach Ostberlin fährt, um an der Beerdigung ihrer Großmutter teilzunehmen, hat sie keinerlei Vorstellungen vom Leben jenseits der Mauer. Es ist eine Reise in ein fremdes Land, auf das sie erst einmal völlig naiv reagiert. Und auch ihre Begegnung mit dem Punk Captain (Antonio Wannek), in den sie sich praktisch auf den ersten Blick verliebt, verändert ihre Sicht kaum. Nele sieht in ihm und seinen Freunden, die von der Stasi mit großer Feindseligkeit beobachtet werden, letztlich nur rebellierende Jugendliche, wie die Westberlinerin sie auch aus ihrem Teil der Stadt kennt. Es sind dieses Unverständnis für die politische Situation sowie ihre brennenden Gefühle für Captain, die das eigentlich eher biedere Mädchen, das gar nicht so recht in die Alt-68er-Welt ihres Vaters zu passen scheint, zu immer gefährlicheren Eskapaden treiben.
Im letzten Drittel von Wie Feuer und Flamme gehen Connie Walther und Natja Brunckhorst vielleicht etwas zu weit. Neles illegale Reise in die DDR auf einem Müllschiff wirkt kaum mehr glaubhaft. Doch zuvor haben die beiden Filmemacherinnen ihre Welt und ihre Geschichte so sorgfältig und mit solch einer Liebe zu den Details aufgebaut, dass gewisse Übertreibungen kaum mehr ins Gewicht fallen. Zudem ist es ihnen das gelungen, woran 23 letztlich doch gescheitert ist. Wie Feuer und Flamme fängt zumindest das geistige Klima im Westdeutschland der 80er-Jahre perfekt ein. Neles naive Rebellion gegen eine geteilte Welt, deren Implikationen sie nicht erfassen kann, und einen Vater, der zwar Joints raucht, aber das Aufbegehren seiner Tochter überhaupt nicht versteht, bringt letztlich all die Widersprüche dieser Dekade auf den Punkt. --Sascha Westphal
Kundenrezensionen zu 'Wie Feuer und Flamme'
Stärker als Stacheldraht! (7. November 2007)
Berlin in den 80er Jahren: der junge DDR-Punker Captain lernt die aus wohl behütetem westdeutschen Elternhaus stammende Nele kennen. Sie verlieben sich, doch beide wissen, dass diese Liebe politisch unerwünscht ist. Also finden sie neue Wege, um sich zu treffen und das geht solange gut, bis die Stasi, die Captain aufgrund seines asozialen Verhaltens schon lange beobachtet und bereits mehrfach schikaniert hat, den Jugendlichen jeglichen Freiraum nimmt. Captain muss schließlich ins Gefängnis und Nele darf nicht mehr in die DDR reisen.Die wahre Geschichte einer Liebe, die stärker als jede Mauer und jeder Stacheldraht war. Dieser Film ist auch für Jugendliche interessant, die mit dem System und der Geschichte DDR eigentlich nichts anfangen können, weil er geschickt historische Fakten mit der packenden Liebesgeschichte verbindet.
Einzigartig Schön! (8. Juni 2006)
Die Geschichte, die man eigentlich nur noch vom Großvater oder den Großtanten hört in der Verpaarung mit Liebe, Spannung und den Einblick in die etwas andere Lebensweise der Punks machen diesen Film einfach wunderschön und sehr sehr sehenswert!Dieser Film geht sehr schön auf die Problematik der Punks in "der vergangenen Zeit" da und versucht einige schräge Vorurteile richtig zu stellen! Er schildert sehr genau den Unterschied zwischen dem Leben im Western und dem Leben im Osten - Beginnend von der Stasi und Endend beim Lebens- und Arbeitsstandard!
Ich liebe diesen Film einfach, weil er zeigt, wie es einst wirklich in Deutschland zugegangen ist und nicht einfach die Augen schließt und drüber weg sieht!
Laut der Drehbuchautorin liegt auch ein kleines Fünkchen Realität in der Geschichte - die gute Autorin war früher selbst in einen Punk von der anderen Seite verliebt! :-)
"Wie Feuer und Flamme" ist ein absolutes "MUSS-HAVE" für jede DVD-Sammlung!
Unheimlich suess und melancholisch ! (21. Dezember 2005)
Wer einmal einen wirklich tollen Liebesfilm sehen möchte, der sollte hier zuschlagen. Denn dieser Film spielt nicht mit dem üblichen Schnulz sondern ist ein Meisterwerk. Eine rührende Liebesgeschichte zwischen einem Westmädchen und einem ostdeutschen Punk, die eine noch nicht weit entfernte deutsche Vergangenheit zeigt. Dazu kommt viel 80 es Lifestyle, der einfach Spass macht. Klasse Musik: Fetzender Punk- Rock meets Neue Deutsche Welle. Dazu gesellen sich der schöne, tragische Filmsound und unheimlich tolle Kameraeinstellungen. Wer gerade emotional schwach ist, wird sich hier die eine oder andere Träne sicher nicht verkneifen können.ein echt süßer film (2. August 2005)
also mir hat der film sehr gut gefallen. die problematik wird klar und die schauspieler können es gut rüberbingen!es endet wie man sich erhofft, doch was ich anmangeln will, ist das der geile typ am ende eine furchtbare frisur hat.
doch für alle leibesfilm-liebhaber ist dieser film das richtige!
verträumt Liebenswert (6. Juni 2005)
Die Geschichte "aus vergangener Zeit" bepaart mit Liebe, Spannung und den Einblick in die etwas andere Lebensweise der Punks machen diesen Film einfach liebenswert!Dieser Film erzählt nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Nele und Captain, er stellt auch viele Vorurteile gegenüber der Punker-Szene richtig.
Er schildert sehr genau den Unterschied zwischen dem Leben im Western und dem Leben im Osten ... angefangen von dem Arbeitsstandard bis hin zur Stasi und deren Vorgehen!
Ich liebe diesen Film einfach, weil er zeigt, wie es in Deutschland einmal wirklich war (Viele Jugendliche zeigen ja leider kein Interesse mehr an der Geschichte von Ost und West) und die Liebesgeschichte ist einfach total süss erzählt!
Wie man im Bonusmaterial von der Drehbuch-Autorin erfährt, ist ein Teil sogar aus ihrem eigenen Leben gegriffen! ;o)
"Wie Feuer und Flamme" ist ein absolutes MUSS für jeden Film-Liebhaber! *freu*


