Verkaufsrang: 12084 (DVD)
Actor: Stanley Baker
Actor: Jack Hawkins
Actor: Ulla Jacobsson
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Paramount
Director: Cyril Endfield
EAN: 4010884523928
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Format: Widescreen
Label: Paramount Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Paramount Home Entertainment
Verlag: Paramount Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 7. November 2002
Spielzeit: 133
Studio: Paramount Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 1964
von: Stanley Baker (Hauptdarsteller), Jack Hawkins (Hauptdarsteller), John Barry (Komponist)
Preis: EUR 8,98
Kundenrezensionen zu 'Zulu'
Starker Film (17. August 2008)
Hatte diesen Film schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und mir somit heute einmal die DVD angeschaut.Die mir vorliegende DVD hat ein sehr gutes Bild einem dem Alter des Films entsprechenden Ton (die negativen Qualitätsbeurteilungen verstehe ich somit nicht so ganz).
Der Film ist typisch für die Zeit seines Entstehens. Wuchtiges Cinemascope-Bild, groß angelegte Schlachten, mittendrin eine Handvoll gute Darsteller, darunter Sir Michael Caine in einer seiner ersten Hauptrollen (für mich fast immer ein Grund einen Film zu mögen).
Fazit: Wenn man einen Sinn für gut gemachte Historien-Epen hat, oder Michael Caine mag, kommt bei dieser sehr guten DVD voll auf seine Kosten.
Film gedreht im Jahr 1962... (2. Juni 2007)
...und dass sollte man auch bei der Bewertung berücksichtigen!Von der Atmosphäre des Films erinnert er einwenig an "Lawrence von Arabien", wenn natürlich auch nicht mit jenem epochalem Charakter!
Die Bildqualität ist sehr gut! Man staunt doch immer wieder, was gute Bildbearbeitung ausmacht, vor allem wenn man im Vergleich hierzu sich den originalen Kinotrailer, welcher bei den Extras dabei ist, ansieht!
Der deutsche Ton ist gut, aber leider nur mono, was heutzutage natürlich etwas ärgerlich ist, gerade wenn der englische Ton dann (wenigstens) in 2.1 zur Verfügung steht!
Da es hier um die Verteidigung einer kleinen Station gegen eine Übermacht von Zulus, irgendwo im Nirgendwo von Afrika geht, wurde natürlich ein Augenmerk auf die Kampfszenen gelegt. Und diese wirken leider und daran krankt der Film einwenig, manchmal doch unfreiwillig komisch.
Bluten tun die Akteure praktisch so gut wie überhaupt nicht. Sie werden getroffen und fallen zumeist theatralisch zu Boden. - Dass wäre aber noch ok, bedenkt man das Alter des Films, so wurde früher gedreht, die Anfänge des Kinos liegen eben einmal im Theater!
Aber die Nahkampfszenen sind teilweise wirklich schlimm. Man sieht z. B. wie jemand mit dem Bajonett lediglich angetippt wird (wortwörtlich zu nehmen), daraufhin fällt dieser zu Boden und ist tot. Das läuft leider bei allen Nahkämpfen ähnlich und entspricht leider so gar nicht mehr den heutigen Sehgewohnheiten und ist dadurch sehr gewöhnungsbedürftig. Lediglich mit genanntem Theater-Totschlagargument lässt sich dies noch begründen.
Durch diese Szenen verliert der Film dann aber an Glaubwürdigkeit, was an sich sehr schade ist, denn insgesamt ist es ein schöner alter stimmungsvoller Schinken! (Alternativ hätte der Regisseur die Nahkampfszenen auch anders drehen können, so dass man nicht sieht, wohin die Waffe sticht - was sie ja (meistens) eh nicht tut - dann wäre die Stimmung nicht durch diese Lächerlichkeiten arg gestört worden!
Wären diese doch (oft) etwas zu unglaubwürdig wirkenden Nahkampfszenen nicht gewesen, hätte man sich zu 4 Punkten durchringen können, so werden es leider nur 3 wohlgemeinte Punkte!
Intelligentes Schlachtengemälde (22. September 2006)
Ich mag Kriege nicht, und auch die meisten Kriegsfilme, da sie häufig einseitig verfälscht (der Hitlerfaschismus beispielsweise wurde filmtechnisch fast ausschließlich von Westalliierten bezwungen) oder aber feindbildproduzierend sind, um das so erschaffene "Gute" für die übelsten Gewalttaten zu legitimieren.Dieser Low-Budget-Film ist eines der wenigen gegenteiligen Beispiele gerade aus England, wo man doch das eine oder andere haarsträubende, arrogante oder gar überhebliche Heldenepos abgeliefert hat.
Beide Kriegsparteien werden respekt- und würdevoll und in erster Linie als Menschen gezeichnet. Die Angst steht den Kriegern beider Parteien in die Augen geschrieben. Natürlich ist es letztendlich auch ein Heldenepos, in dem wieder mal die Engländer für ihre Tapferkeit, trotzten sie dem Feind doch ausdauernd trotz drastischer Unterzahl, mit allerhand Metallschmuck verziert werden, aber es zeigt mehr von der dunklen Seite und dem Unsinn des Krieges.
Der Film ist medienwirksam konstruiert, aber das auf eine recht intelligente Weise. Er wirkt trotz seiner Länge kurzweilig und hält lange einen hohen Spannungsbogen.
Ich weiß nicht, was einige User hier für eine DVD-Version bewertet haben (vom Filmgeschmack mal abgesehen), aber meine DVD läuft qualitativ einwandfrei. Das Bild ist ungewöhnlich gut für einen Film von 1964 und auch der Ton kommt gut rüber. Und seinerzeit gab es noch keine Digitaltechnik (immer dieses Gejammer). Zusätzlich ist die Scheibe noch mit einem sehr guten zweiteiligen, untertitelten Making-Of bestückt, wo einige Darsteller und die Witwe des Produzenten bzw. Hauptdarstellers aus dem Nähkästchen plaudern.

