Verkaufsrang: 1447 (DVD)
Actor: Gregory Peck
Actor: Audrey Hepburn
Actor: Eddie Albert
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: William Wyler
EAN: 4010884503159
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 1. November 2004
Spielzeit: 113
TheatricalReleaseDate: 1953
von: Gregory Peck (Hauptdarsteller), Audrey Hepburn (Hauptdarsteller), Georges Auric (Komponist)
Preis: EUR 5,79
Aus der Amazon.de-Redaktion
Vielleicht hält dieser Film nicht ganz, was sein großartiger Ruf verspricht, und vielleicht sind Hauptdarsteller und Regisseur eine leichte Fehlbesetzung. Aber was soll's? Ein Herz und eine Krone ist der Film, der Audrey Hepburn (Frühstück bei Tiffany) über Nacht zum Durchbruch verhalf und dafür sorgte, dass das Publikum auf der ganzen Welt weiche Knie bekam. In dieser süßen Romanze spielt die unendlich charmante Hepburn in ihrer ersten Hauptrolle eine europäische Prinzessin, die sich auf einer offiziellen Romreise befindet. Frustriert vom starren höfischen Protokoll, das ihr keinen Kontakt zu den Menschen erlaubt, begibt sie sich auf eigene Faust mit Hilfe eines rauen Nachrichtenreporters (Gregory Peck, Moby Dick) auf eine Erkundungstour durch die Stadt.Regisseur William Wyler, der mehr bei seinen preisgekrönten Klassikern wie Ben Hur zu Hause ist, wird der prickelnden Geschichte nicht immer gerecht und Pecks Rolle wäre Cary Grant auf den Leib geschrieben gewesen. Aber der Film macht trotzdem riesigen Spaß, die Drehorte sind einfach unwiderstehlich und Hepburn verkörpert in dieser Rolle einen eleganten Stil, der die restlichen 50er Jahre als die Definition von chic galt. Es war also kein Zufall, dass sowohl Hepburn als auch die erfahrene Kostümbildnerin Edith Head für ihre Arbeit mit einem Oscar ausgezeichnet wurden. --Robert Horton
Kundenrezensionen zu 'Ein Herz und eine Krone'
Audreys erster Streich in Hollywood und ihr Oscar!!!!! (22. August 2008)
Ein Herz und eine Krone war Audrey Hepburns erster Hollywoodfilm! Er spielt aber in Rom. Audrey ist Prinzessin Ann, die ihr königlichen Verpflichtungen satt hat und beschließt sich ein bisschen Spaß zu gönnen. Bei ihrer Flucht wird sie von dem Reporter Joe in seiner Wohnung aufgenommen und als dieser versteht wer sie ist wittert er das große Geld, doch nach einem traumhaften Tag mit Ann in Rom ändert er seine Meinung! Dieser Film ist einfach ein Film für die Seele! Wenn man ihn einmal gesehen hat kommt man nicht mehr von ihm los! Man fühlt sich gleich wie im Urlaub in Rom! Er hat eigentlich kein Happy End, aber das nimmt nichts von seinem Zauber!Verkannte Tragödie ohne Hollywood-Pathos (8. Februar 2008)
Zur DVD: Die Features sind in vollem Umfang zufriedenstellend: Neben Extrabeiträgen über das Making-of des Films (mit zum Teil raren Aufnahmen, etwa vom Casting der Protagonistin), das Restaurationsverfahren und das Schaffen der Kostümbildnerin Edith Head sowie drei Trailern findet sich eine von sämtlichem "Dirt" bereinigte Fassung des Wyler-Klassikers. Da man diesen "Schmutz" in den zahlreichen TV-Wiederholungen hierzulande immer noch in voller Pracht bestaunen kann, lohnt allein deshalb die Anschaffung der DVD. Der gleichfalls als Kaufmotiv taugende spannende Vergleich der deutschen mit der ursprünglichen Tonfassung ergibt wie so oft gerade bei älteren Filmen, dass die synchronisierte Version das Original noch überbietet. Natürlich sind die Synchronsprecher anders als die Schauspieler eben Sprechspezialisten und daher ihnen gegenüber hinsichtlich der vokalen Ausdrucks- und Variationsmöglichkeiten im Vorteil, aber es ist frappant, wie die deutschen Stimmen zugleich das Timbre ihrer Vorbilder fast perfekt imitieren.Zum Film: Bei oberflächlicher Betrachtung ergibt sich zweifellos zunächst der Eindruck, es mit dem zu tun zu haben, als das der Film ursprünglich beworben wurde und als was er immer noch kategorisiert wird, nämlich einer "romantischen Komödie", kritisch gewendet, einer heiteren, letztlich belanglosen Schnulze, noch dazu mit einer ideologischen Botschaft: Schöne Prinzessin bricht einen Tag lang aus ihrem goldenen Käfig aus, genießt das Undercoverdasein als Durchschnittsmädchen, verliebt sich und kehrt zwangsweise in ihren glitzernden Kerker zurück, in dem sie nun zumindest selbstbewusster und freier in Bezug auf das starre Korsett der höfischen Konventionen agieren wird. Moral: Im Vergleich zum Elend des Hochadels ist das Leben als Hausfrau doch viel angenehmer (die Welt des Putzens, Nähens und Kochens erscheint Ann in der letzten Szene in Joes Wohnung geradezu als Paradies), also, liebe Zuschauerinnen, seid zufrieden und glücklich damit und denkt nicht daran, dagegen zu revoltieren. - Der wie fast immer dümmliche deutsche Verleihtitel entspricht übrigens völlig dieser Groschenroman-Interpretation.
Sicherlich intendierten die Macher des Films auch nicht mehr; schließlich ging es in erster Linie um einen kommerziellen Erfolg. Dennoch durchbricht der Film in mehrerlei Hinsicht die Hollywood-Usancen und ist deshalb als einer der wenigen "Blockbuster" auch für den überzeugtesten Kritiker des industriellen Films noch perzipierbar: Angeblich um die Aufmerksamkeit des Betrachters nicht allzu sehr von der Story auf den Schauplatz abzulenken, wurde der Film in Schwarzweiß gedreht, was den damaligen Wahrnehmungsgewohnheiten bereits durchaus widersprach. Scheinbar im Widerspruch dazu, in Wahrheit korrespondierend, bewirkte die Entscheidung, statt im Studio überwiegend vor Ort zu drehen, dass viel unkontrolliertes, "reales" Material in den Film gelangte. Dies in die Nähe des "Neorealismus" zu rücken wäre sicher übertrieben, aber es trägt zur Milderung der Pseudorealität des Hollywoodfilms bei. Dem entspricht der insgesamt unpathetisch-natürliche Stil, den Wyler gerade durch eine äußerst penible Regiearbeit erzielte. Die komödiantischen Elemente sind hingegen oft ins Anarchisch-Slapstickhafte verzerrt (die "Motorrollerjagd" mit den offensichtlichen Doubles; die Massenprügelei im Tanzcafé; Irving, der mit Flüssigkeiten übergossen und vom Stuhl gestürzt wird). Nicht zuletzt sei die Aura der "Authentizität", die von der (belgisch-britischen) Hauptdarstellerin Audrey Hepburn ausgeht, in diesen Zusammenhang gestellt. Ich wüsste keine andere Schauspielerin zu nennen, der man so wenig ansieht, dass sie schauspielert.
Doch was den vermeintlich seichten Film endgültig zu den Sternen katapultiert, ist seine verkannte Tragik, die gerade durch die zuvor evozierte witzig-irenische Stimmung eine desto eindringlichere Wirkung erhält. Ganz bezeichnend ist, dass einer der auf der DVD enthaltenen Trailer über das "happiest picture you've seen in years" zwar das Lächeln von Ann in der Schlussszene vor den Journalisten zeigt, aber abblendet, bevor es sich in einen verzweifelten Ausdruck verwandelt. "Roman Holiday" ist die einzige mir bekannte "romantische Komödie", ja einer der wenigen industriellen Filme überhaupt, mit einem expliziten "Sad End" und ohne Aussicht auf eine Fortsetzung, die daran etwas ändern könnte. Die - kurzen - "Liebesszenen" mit Ann und Joe gehören deshalb zum Ergreifendsten, was die Filmgeschichte zu bieten hat, weil sie vollständig von der Zukunftslosigkeit dieser Liebe und von ihrer negativen Determiniertheit durch die Gefangenschaft von Ann gekennzeichnet sind. Nicht das positive Gefühl der individuellen Zuneigung, sondern die Desperatheit Anns und Joes Mitgefühl dominieren diese Liebe. Kein Lächeln, nur Tränen begleiten ihre Küsse. In keinem Low-Budget-Roadmovie, auch nicht in "Romeo und Julia" ist die Liebe als Ausdruck der Unmöglichkeit der Negation gesellschaftlicher Zwänge besser dargestellt worden als in diesem "wonderful hit movie" (laut Trailer) - eben weil ihr gefällige Nonchalance vorangeht.
Als ganz besonders anrührend - auch wenn die kitschige Musik dem ein wenig Abbruch tut - empfinde ich die Szene mit Ann und Joe im Auto, in der Ann sagt: "Just drive away and leave me as I leave you" (ich weigere mich zu glauben, dass Audrey Hepburns Tränen hier Resultat eines Wutausbruchs von Wyler waren, wie imdb berichtet), und die Sequenz kurz danach, als Joe, offenbar mit einer Rückkunft Anns rechnend, auf ein Klopfen zur Tür seines Zimmers stürzt, wo aber lediglich sein alberner Chef wartet. Auch die Schlussszene vor den Journalisten mit besagter Metamorphose von Anns gequältem Lächeln zu abgrundtiefer Traurigkeit und dazu Joes glänzenden Augen erzwingt die Empathie noch des abgebrühtesten Kritikers des Hollywoodfilms.
"Roman Holiday" erzielt mit einfachsten Mitteln, perfekten Protagonisten und - nicht zu vergessen - einer extrem pedantischen Regie eine Wirkung, die danach von keinem französischen "Amour fou"-Elaborat, keiner deutschen Filmhochschulabschlussarbeit und keinem angelsächsischen Porno je erreicht wurde.
Wunderbar, kitschig, rührend, wunderbar, wunderbar... (15. Januar 2008)
Audrey Hepburn & Gregory Peck sind so wunderschön anzuschauen in diesem Film, und spielen so inbrünstig, dass man gar nicht mehr aufhören möchte, den wundervollen Dialogen, Bildern, Menschen zu folgen.Allerdings ist Ms Hepburn so anmutig, dass jeder Film mit ihr ein Geschenk ist.
Großes Gefühls-Kino!
Herzerfrischend! (15. Januar 2008)
Kennen Sie jemanden, der diesen Film nicht kennt? Ich schon. Bzw. ich kannte jemanden: meinen Mann. Bis ich ihn zwischen den Jahren überreden konnte, mit mir gemeinsam diesen wunderschönen Liebesfilm (für mich zum x-ten Male) anzusehen. Und ...? Er konnte sich nicht halten vor Lachen!Diese Liebeskomödie hat etwas so Bezauberndes und durch Audrey Hepburn auch etwas so Hinreißendes an sich, dass sie scheinbar auch so zähen Burschen, wie meinem Mann, gut gefällt. Wenn ich z.B. an den italienischen Taxifahrer denke, den Gregory Peck dazu bringen will, dass er die Prinzessin noch wo anders hinbringen soll und dieser sich vehement und wortstark wehrt ... einfach köstlich. Oder die Szene beim Haareschneiden oder wie sich die Prinzessin Champagner bestellt und der Reporter Joe "kalten Kaffee"; das abendliche Treffen mit ihrem Friseur auf dem Tanzschiff, das in einem Chaos endet und so weiter und so weiter. Einfach unvergleichlich.
Ich kenne keine andere Liebeskomödie, die mich so bezaubert und so berührt. Wenn die Prinzessin zum Schluss erkennt, dass sich sich auf Joe Bradley verlassen kann, sich jedoch von ihm abwenden muss und wie sie Haltung bewahrt, da ist es für mich regelmäßig zu spät und ich muss fürchterlich mitheulen!!!
Prima Regie, sympathische Darsteller und ein neuer Vorspann (25. Oktober 2007)
Die Geschichte kennt wohl jeder Filmliebhaber: Prinzessin flüchtet vor ihren steifen Alltagspflichten und lernt einen "selbstlosen" Journalisten kennen, der ihr Rom zeigt und so seine wertvolle Zeit opfert. Beide verleugnen ihre Identität aus unterschiedlichen Gründen. Er, weil er sich, nachdem der Groschen gefallen ist, eine profitable Story von Ihrem gemeinsamen Ausflug verspricht und sie, naja, warum wohl...Und wie im Märchen verlieben sich beide ineinander, aber (obwohl es sich hier nur um ein Königskind handelt) sie konnten zusammen nicht kommen.
Über Audrey Hepburn muss ich wohl nicht viel schreiben. Ihre Grazie wurde völlig zurecht mit den entsprechenden Aufmerksamkeiten geehrt.
Keine Ahnung, ob Cary Grant, den ich ebenfalls sehr schätze, die Rolle des Joe Bradley spektakulärer oder besser gespielt hätte, aber wenn er für die Rolle gesetzt war, dürfte zu dieser Zeit Gregory Peck wohl die einzig glaubhafte Alternative gewesen sein und so prägt dieser in "Erinnerungen an Ein Herz und eine Krone", einem sehr gelungenen Extrabonbon dieser DVD, in dem es übrigens auch sehr seltene Aufnahmen von Audrey Hepburn vom Vorsprechen zum Film gibt, den ironiegetränkten Satz: "Ich glaube, ich habe kein einziges Drehbuch vor Cary Grant gelesen".
In diesen Erinnerungen erfährt übrigens genau dieses bzw. dessen Schreiber endlich seine Rehabilitation. Wie viele andere Autoren, Schauspieler und Regisseure sympathisierte Dalton Trumbo mit den Kommunisten und fand sich daher auf der schwarzen Liste wieder. Während Frank Capra die Dreharbeiten zu diesem Film als Regisseur ablehnte, hatte William Wyler kein Problem damit, die Geschichte des Autoren unter einem Pseudonym zu realisieren. Fünfzig Jahre nach dem Dreh fand nun der richtige Name wieder Einzug in den erneuerten Vorspann.
Der Film ist qualitativ hochwertig restauriert worden, auch hierzu und zum Vorspann gibt es eine Geschichte in den Extras, und auch die DVD selbst erfüllt alle Ansprüche. Die vielen Extras sind, genau wie der Film, in den weltläufigsten Sprachen untertitelt.
Ein Effekt, der mir bei vielen restaurierten Schwarz-Weiß-Produktionen auffällt, ist ein leichter Grünstich in den Grautönen, der aber nicht wirklich störend ist.

