Kundenrezensionen zu 'Mind Games Remastered'
SEIN MEISTERWERK !!! (7. Oktober 2006)
john lennon war für mich immer der typ, der nach den großen beatles mal als der mann mit nickelbrille, love&peace und BED-INs in die geschichte eingehen wird - wahrscheinlich, aberMUSIKALISCH muß ich sagen, hier hat er sich von seiner vergangenheit befreit:
mind games ist für mich DIE wirklich große platte von john. jetzt mal von allen fehlenden oder doch vorhandenen politischen statements abgesehen - musikalisch hat sie ganz große momente: der titlesong mit seinem typischen lennon-klavier und eine klaaaus voormann-basslinie, wie sie paul nicht besser hätte spielen können; ONE DAY AT A TIME - diese zeilen "..you are my weakness.."mit den herrlichen oouuhhhs sind echt der killer!;
YOU ARE HERE - habe ich sooft unterwegs auf der autobahn gehört und es wird mir nie über!
alle songs auf m.g. sind von so vollkommener schönheit und athmosphäre und werden noch in (mindst.) 100 jahren gehört werden!
Make Love not War (29. November 2005)
Welches das schönste Lennon-Album ist? Mind Games war 1973 eine gewaltige Yberraschung. Nach dem sozialkritischen und harten Some Time in New York jetzt eine ganze Platte ohne Yokos Gezwitschere, das erfreute allgemein. Alles ist sehr einfallsreich gemacht, insbesonders die gefakte Streicherbegleitung, meistens von ihm selbst gespielt. Den frechen Aprilscherz mit 6 Sekunden Stille als nutopische Nationalhymne kann allerdings keiner verstehen. Da ist nix zu verstehen, es herrscht ja Stille. Eben. Und daß Wahnsinn das erste Anzeichen für Haarschuppen ist, wußte ich auch nicht. Dafür braucht es eines Dr. Winston O'Boogie, um der Welt diese Erkenntnis zu schenken. Mind Games eben, mit Yoko im Hintergrund.John Lennon - Remixed und Remastered (26. Oktober 2002)
Als 'Mind Games' 1973 erschien, war ich zunächst entäuscht, - kein geradliniger Rocker wie 'New York City' war enthalten, keine klaren politischen Aussagen wie auf dem Vorgänger-Album. Erst mehrmaliges Hören zeigt die Feinheiten der hier enthalten Aufnahmen auf, - den Reggae-Rythmus des Titelstückes oder das gefühlvolle Spiel von Sneaky Pete (Pedal Steel) zum Beispiel. Anspieltips: 'Tight A$', ein Country-Rocker, 'Aisumasen (I'm Sorry)', 'Out The Blue' und 'Bring On The Lucie (Freda People)'. Von den Bonus-Tracks, drei "Home-Recordings", ist einzig der erste von größerem Interesse, zeigt er doch sehr deutlich, dass John Lennons Stimme alleine einen Song tragen konnte. Interessant bei dieser Neuveröffentlichung ist auch das Booklett mit vielen Zeichnungen John Lennons.verbesserte ausgabe (13. Oktober 2002)
Mind Games gehört nicht unbedingt zu den absoluten Highlights des Lennon-Kataloges, ist aber eine interessante Blaupause für die ungleich bedeutendere Walls and Bridges-LP ein Jahr später. Schon hier kristalliert sich die Selbstbeschränkung Lennons zum Songwriter heraus (im Gegensatz zu vorangegangenen politischen oder anderen Aktivitäten).Kein Song auf dieser CD ist wirklich herausragend, aber jeder hält ein gewisses Niveau, was durch Remixing und Remastering der Neuauflage jetzt prima unterstützt wird.






