Verkaufsrang: 3666 (Video)
Actor: Sir Anthony Hopkins|Edward Norton
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Brett Ratner
EAN: 5050582003796
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Universal/Polygram
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/Polygram
Verlag: Universal/Polygram
Erscheinungsdatum: 5. Juni 2003
Spielzeit: 124
Studio: Universal/Polygram
TheatricalReleaseDate: 2002
von: Sir Anthony Hopkins|Edward Norton (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 4,55
Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit Roter Drache hätte viel schief gehen können, aber der Film übertrifft alle Erwartungen. Dieser Spitzenthriller -- die zweite Adaption des ersten Hannibal-Lecter-Romans von Thomas Harris -- ersetzt den hoch gelobten Manhunter als "offiziellen" ersten Teil der Lecter-Trilogie. Roter Drache kehrt zum fruchtbaren Boden von Das Schweigen der Lämmer zurück und dient sowohl als Vorgeschichte als auch als Erbe des Lecter-Vermächtisses in der bedrohlichen Darstellung des großartigen Anthony Hopkins. Altbekannte Gesichter und Drehorte tauchen auf, während Lecter den FBI-Profiler Will Graham (Edward Norton) bei der Verfolgung des grausamen "Zahnfee"-Killers (Ralph Fiennes) dirigiert, dessen Mordserie durch ein William-Blake-Gemälde inspiriert wurde.Durch ihre treue Ergebenheit gegenüber der starken Romanvorlage, haben Tally und Regisseur Brett Ratner einen spannungsreichen Film geschaffen, der es mit den Vorgängern jederzeit aufnehmen kann, wodurch sich für Hopkins als einer der größten Filmbösewichte aller Zeiten der Kreis schließt. Mit seinen Psycho-Anklängen und einer bis in die Nebenrollen ausgezeichneten Besetzung kann sich Roter Drache eindrucksvoll gegenüber allen Befürchtungen durchsetzen. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Roter Drache'
teilw. sehr gut gespielter Thriller, der die Genreklischees aufbricht (29. November 2007)
"Red Dragon" ist der erste Teil der Hannibal Lecter-Trilogie, ein Hollywood-Genrefilm, in dem das FBI einen Serienmörder und Vergewaltiger jagt, der seiner Opfer unvorstellbar grausam zurichtet. Anthony Hopkins als Lecter (leider bietet er nicht mehr als Lecter-Manierismen) und Harvey Keitel als Chef-Inspektor. Doch der eigentliche Protagonist des Films ist FBI-Sonderermittler Graham (Edward Norton - blass) und sein Antagonist Francis Dolarhyde (Ralph Fiennes - grandios). Was diesen Film über alle Genre-Klischees, Hollywood-Stereotypen mit kitschigen "I love you"-Familien-Sequenzen und flach gezeichneten Charakteren hinaushebt und diesem Film auch für andere Zielgruppen zu einem Ereignis macht, ist das hervorragende Schauspieler-Trio Ralph Fiennes sowie als Nebenfiguren die wunderbare Emily Watson (die schon in Lars von Triers sehenswerten "Breaking the Waves" brillierte) und der herrlich schmierig gespielte Tatler-Reporter von Philip Seymour Hoffman (der in "Capote" eine seltene schauspielerische Meisterleistung ablieferte). Sie brechen das Genreklischee auf und machen den Film interessant.Fiennes legt Dolarhyde als einen pathologisch Schizophrenen realitätsgetreu an, der ohne Eltern aufwuchs und schon als Kind missbraucht wurde. Als Erwachsener lebt er völlig zurückgezogen, gilt als zuverlässiger, unauffälliger, in sich gekehrter, schweigsamer Kollege ohne über die Arbeit hinausreichende Kontakte. Als sich seine blinde Kollegin Reba in ihn verliebt, erlebt der Zuschauer eine erste schauspielerische Glanzleistung: ohne dass sich beide berühren, ohne Kuss, ohne jede Andeutung einer üblichen Liebesszene blickt die Kamera über Rebas Schulter in Dolarhydes Gesicht, wo sich in unglaublicher Intensität all seine Sehnsucht nach Nähe, Liebe und Sex aber eben auch seine unüberwindliche Angst vor sich selbst und seinen inneren Dämonen abspielt, dass einem der Atem stockt.
Dolarhyde ist nicht in der Lage, jene Dämonen als abgespaltene Schatten seiner Seele zu erkennen, sondern er projiziert sie nach außen wie Geister auf Figuren des von ihm verehrten Malers und Lyrikers William Blake, von denen er sich fremdbestimmt fühlt, die immer wieder Besitz von ihm zu ergreifen scheinen. Als alles Menschliche übersteigende Größenphantasien steigen sie ihm auf und lassen ihn auf Rachefeldzug gegen Frauen ziehen. Dolarhyde ringt mit sich, kämpft gegen diesen Teil seines Wesens an, versucht, sich auf eigene Faust davon zu befreien. Aber seine pathologische Krankheit lassen ihn nicht das geeignete Mittel finden, was seinen Selbsthass und seine Selbstverachtung zunehmend steigert. Fiennes macht ihn menschlich, indem er das Leiden dieser Figur an sich selbst fühlbar macht, ohne seine Taten zu entschuldigen oder zu verharmlosen. Deshalb kann der Zuschauer sich auf ihn einlassen.
Die Figur Dolarhydes in all ihren Nuancen und Windungen und inneren Kämpfen zu sehen, die im Gesicht von Ralph Fiennes zum Ausdruck kommen, in seinem Gang, seiner Körperhaltung und im Zusammenspiel mit Emily Watson und Philip Seymour Hoffmann, macht den Film so besonders und sehenswert. Schade ist es, dass er genregerecht endet: Dolarhyde gehört in eine psychiatrische Klinik, wo ihm geholfen werden kann, doch natürlich wird im Film das Böse am Ende eliminiert aus der heilen Hollywood-Welt und damit Dolarhyde einfach abgeknallt. Fiennes' starke Figur jedoch bewirkt, dass der Zuschauer allmählich doch nicht mit dem blassen FBI-Ermittler fiebert, sondern mitfühlend Dolarhydes Hilfsbedürftigkeit wahrnimmt, versteht, dass er keine Bestie ist, wie das FBI behauptet, sondern ein kranker Mensch. Das Hollywood-Ende hinterlässt deshalb einen Beigeschmack. Doch vielleicht entspricht dies der europäischen Sichtweise dieses US-Thrillers und Fiennes hat als Europäer diese europäische Moral in die Geschichte subversiv hineingeknüpft.
Anthony Hopkins bleibt in seinen Szenen manieristsisch-uninteressant. An der Grenze zum Erträglichen ist die klischeevolle, flache, an den Kitsch grenzende Darbietung von Edward Norton. Besonders ohne Fiennes, aber auch ohne Watson und Hoffmann wäre der Film nicht der Rede wert, während Fiennes' Leistung fünf Sterne verdient. So gebe ich insgesamt unter dem Strich drei Sterne.
teilw. sehr gut gespielter Thriller, der die Genreklischees aufbricht (29. November 2007)
"Red Dragon" ist der erste Teil der Hannibal Lecter-Trilogie, ein Hollywood-Genrefilm, in dem das FBI einen Serienmörder und Vergewaltiger jagt, der seiner Opfer unvorstellbar grausam zurichtet. Anthony Hopkins als Lecter (leider bietet er nicht mehr als Lecter-Manierismen) und Harvey Keitel als Chef-Inspektor. Doch der eigentliche Protagonist des Films ist FBI-Sonderermittler Graham (Edward Norton - blass) und sein Antagonist Francis Dolarhyde (Ralph Fiennes - grandios). Was diesen Film über alle Genre-Klischees, Hollywood-Stereotypen mit kitschigen "I love you"-Familien-Sequenzen und flach gezeichneten Charakteren hinaushebt und diesem Film auch für andere Zielgruppen zu einem Ereignis macht, ist das hervorragende Schauspieler-Trio Ralph Fiennes sowie als Nebenfiguren die wunderbare Emily Watson (die schon in Lars von Triers sehenswerten "Breaking the Waves" brillierte) und der herrlich schmierig gespielte Tatler-Reporter von Philip Seymour Hoffman (der in "Capote" eine seltene schauspielerische Meisterleistung ablieferte). Sie brechen das Genreklischee auf und machen den Film interessant.Fiennes legt Dolarhyde als einen pathologisch Schizophrenen realitätsgetreu an, der ohne Eltern aufwuchs und schon als Kind missbraucht wurde. Als Erwachsener lebt er völlig zurückgezogen, gilt als zuverlässiger, unauffälliger, in sich gekehrter, schweigsamer Kollege ohne über die Arbeit hinausreichende Kontakte. Als sich seine blinde Kollegin Reba in ihn verliebt, erlebt der Zuschauer eine erste schauspielerische Glanzleistung: ohne dass sich beide berühren, ohne Kuss, ohne jede Andeutung einer üblichen Liebesszene blickt die Kamera über Rebas Schulter in Dolarhydes Gesicht, wo sich in unglaublicher Intensität all seine Sehnsucht nach Nähe, Liebe und Sex aber eben auch seine unüberwindliche Angst vor sich selbst und seinen inneren Dämonen abspielt, dass einem der Atem stockt.
Dolarhyde ist nicht in der Lage, jene Dämonen als abgespaltene Schatten seiner Seele zu erkennen, sondern er projiziert sie nach außen wie Geister auf Figuren des von ihm verehrten Malers und Lyrikers William Blake, von denen er sich fremdbestimmt fühlt, die immer wieder Besitz von ihm zu ergreifen scheinen. Als alles Menschliche übersteigende Größenphantasien steigen sie ihm auf und lassen ihn auf Rachefeldzug gegen Frauen ziehen. Dolarhyde ringt mit sich, kämpft gegen diesen Teil seines Wesens an, versucht, sich auf eigene Faust davon zu befreien. Aber seine pathologische Krankheit lassen ihn nicht das geeignete Mittel finden, was seinen Selbsthass und seine Selbstverachtung zunehmend steigert. Fiennes macht ihn menschlich, indem er das Leiden dieser Figur an sich selbst fühlbar macht, ohne seine Taten zu entschuldigen oder zu verharmlosen. Deshalb kann der Zuschauer sich auf ihn einlassen.
Die Figur Dolarhydes in all ihren Nuancen und Windungen und inneren Kämpfen zu sehen, die im Gesicht von Ralph Fiennes zum Ausdruck kommen, in seinem Gang, seiner Körperhaltung und im Zusammenspiel mit Emily Watson und Philip Seymour Hoffmann, macht den Film so besonders und sehenswert. Schade ist es, dass er genregerecht endet: Dolarhyde gehört in eine psychiatrische Klinik, wo ihm geholfen werden kann, doch natürlich wird im Film das Böse am Ende eliminiert aus der heilen Hollywood-Welt und damit Dolarhyde einfach abgeknallt. Fiennes` starke Figur jedoch bewirkt, dass der Zuschauer allmählich doch nicht mit dem blassen FBI-Ermittler fiebert, sondern mitfühlend Dolarhydes Hilfsbedürftigkeit wahrnimmt, versteht, dass er keine Bestie ist, wie das FBI behauptet, sondern ein kranker Mensch. Das Hollywood-Ende hinterlässt deshalb einen Beigeschmack. Doch vielleicht entspricht dies der europäischen Sichtweise dieses US-Thrillers und Fiennes hat als Europäer diese europäische Moral in die Geschichte subversiv hineingeknüpft.
Anthony Hopkins bleibt in seinen Szenen manieristsisch-uninteressant. An der Grenze zum Erträglichen ist die klischeevolle, flache, an den Kitsch grenzende Darbietung von Edward Norton. Besonders ohne Fiennes, aber auch ohne Watson und Hoffmann wäre der Film nicht der Rede wert, während Fiennes` Leistung fünf Sterne verdient. So gebe ich insgesamt unter dem Strich drei Sterne.
Definitiv der beste Teil der reihe mit großartigen Darstellern! (14. August 2007)
"Das Schweigen der Lämmer" ist ein Klassiker der Filmgeschichte , die Fortsetzung "Hannibal" war eine leichte Frechheit und der dritte Teil "Roter Drache" ist eigentlich der beste Teil der Reihe , denn was Regisseur Brat Rattner , eigentlich für Schwachsinn ala RUSH HOUR bekannt , erreichte mit dem dritten Teil der Hannibal Lector Reihe den Höhepunkt und schafft es von der ersten bis zur letzten Minute den zuschauer zu fesseln.Zwar geht es in diesem dritten Teil weniger um Hannibal Lector aber dafür werden hier ganz andere Dimensionen der Story angeritzt!
Neben der stimmigen Inzenierung punktet dieser Film vor allen neben der großartigen Darsteller Auswahl: Neben Sir Anthony Hopkins brillieren hier in weiteren Rollen Edward Norton,Harvey Keitel, Phillip Seymour Hoffman und eine ganz große Vorstellung gibt der geniale Ralph Fiennes!
Für mich der beste Teil der Reihe!
Die 2 Disc Edition ist ein wahrer Hammer mit perfekten Bild und guten Ton sowie sehr informativen Extras!
Film:*****
Bild.*****
Ton:****
Extras:****
Eigendlich ein würdiger Abschluß dieser eher losen "Trilogie" !? (10. Oktober 2006)
Zur allgemeinen Handlung dieses oder der anderen Filme mit Hannibal Lecter (Antony Hopkins) braucht hier sehr wschl. nicht mehr viel "gesagt" werden,es ist eben einfach die (Film)Rolle seines Lebens...Er muss halt nur aufpassen,nicht zu sehr darauf "festgelegt"
zu werden (wie z.B. Antony Perkins mit "Psycho" oder
Christopher Lee mit "Dracula"),aber wenn mal garnicht's
mehr "gehen" sollte,ist es ja immer noch "beruhigend"
zu wissen !
Und gerade deshalb wäre es sehr gut möglich (verglichen mit beispielsweise "Rocky V" usw.usf.),das irgendwann noch einmal ein "Wiedersehensfestival" mit alten "Bekannten" gefeiert werden könnte !?
Bis dahin jedenfalls ist "Roter Drache" (wie "Terminator 3") aber erstmal wirklich so etwas wie ein Abschluß,und der Vollständigkeit in der Sammlung halber nur jedem wärmstens zu empfehlen,-wo dieser hier aufhört,fängt ja (theoretisch) "das Schweigen der Lämmer" wieder an...
Wer übrigends,abgesehen von "Scary Movie" usw.,mal eine wirklich gelungene Parodie auf dieses Thema sehen möchte,besorgt sich -ist allerdings nicht so leicht,da derzeit leider nur (noch) auf VHS verfügbar- "das Schweigen der Hammel"-wirklich sehr amüsant.
Zugegeben,seinen "Zenit" hatte Antony Hopkins hier bereits schon überschritten,und von der Originalität der anderen beiden Teile ist nicht mehr sehr viel zu "spüren",-aber das sollte jeder ganz für sich selbst entscheiden -KAUFTIP !
Standard Thriller mit einem zu alten Hopkins (4. Oktober 2005)
Wie man es von einem Mainstream Thriller erwarten kann, werden in "Roter Drache" die üblichen Tricks und Kniffe zur Erzeugung von Spannung routiniert eingesetzt.Die namhaften Darsteller agieren ebenfalls zum größten Teil routiniert, schöpfen ihre Möglichkeiten aber selten aus, man hat alle schon wesentlich besser gesehen. Leider kann Anthony Hopkins nicht mehr an seine Darstellung in "Das Schweigen der Lämmer" anknüpfen. Ihm fehlt inzwischen die körperliche Präsenz für eine solche Rolle, einem übergewichtigen 65jährigen nimmt man den gefährlichen Mörder nur noch schwer ab, egal wie bedrohlich er dreinschaut.
Wer nicht all zu viel erwartet, wird von "Roter Drache" gut unterhalten, mehr als anständige Thriller Kost wird aber nicht geboten.





