Paid Tha Cost to Be Da Boss

Verkaufsrang: 36807 (Musik)
Artist: Snoop Dogg
Audio CD
EAN: 0724353915704
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Priority R (EMI)
UPC: 724353915728
Preis: EUR 3,06

Paid Tha Cost to Be Da Boss bei Amazon kaufen

Suche:   

Aus der Amazon.de-Redaktion

Snoop Dogg ist wieder dick im Geschäft. Nach einigen etwas schlappen Platten ist 2002 ein Snoop-Jahr. Er hat mit Doggy Style Records ein Label gegründet, dessen erste Veröffentlichung Doggystyle Allstars es fertig brachte, Produzenten und Rapper von der Eastcoast und Westcoast zusammenzubringen. Sein Gastspiel auf Bootsy Collins' Album Play With Bootsy ist voll überzeugend. Nicht schlecht für einen Mann, der mal in der ersten Reihe der Gangsta-Rapper stand. Alles Geschichte, der Pulverqualm ist verflogen, das Blut getrocknet und die Toten begraben.

Jetzt geht es ums Big Business, um die totale Vermarktung, wie es schon Busta Rhymes oder P. Diddy vormachten. Calvin Broadus alias Snoop Dogg stand kurz davor, ins kriminelle Milieu abzurutschen, nun besitzt er mit Snopp Dogg Clothing eine Mode-Kollektion, er schauspielert, verkauft sich als Action-Figur für Kids und leiht einer Automarke seinen Namen (Cadillacs Snoop DeVille). Da darf ein Millionenseller seine Platte auch Paid Tha Cost To Be Da Boss nennen. Mangelndes Selbstbewusstsein war ja noch nie das Problem des hoch gewachsenen Mannes aus dem kalifornischen Long Beach.

Die 20 Tracks bieten alles, was Snoop berühmt gemacht hat: fette Beats, mittleres Tempo, voller Sound, der unverwechselbar coole und weiche Reim-Stil und viel, viel Funk. Zum Glück verzichtet der Doggfather dafür weit gehend auf öligen R&B. Einige Stücke fallen dabei aus dem Rahmen: "You Got What I Want" kommt ungewöhnlich hart, elektronisch und zickig daher. "Batman & Robin" ist eine lustige Adaption des berühmten Soundtrackthemas der beiden Comic-Helden. Bemerkenswert liest sich auch die Gästeliste: Hi-Tek produzierte mit "I Miss That Bitch" eines der Highlights des Albums, außerdem sind DJ Premier, Jay-Z, Redman, Warren G. oder Ludacris mit von der Partie. Paid Tha Cost To Be Da Boss klingt sehr ausbalanciert, rund und musikalisch vielseitig, was in dieser Qualität nicht unbedingt zu erwarten war. --Sven Niechziol

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Paid Tha Cost to Be Da Boss'

What The F....!!! (4. Oktober 2007)

Warum muss Snoop nach einem Hammeralbum, einen qualitativ schlechteren Nachfolger raushauen? Mit "Tha Boss Would Like To See You" fängt das Album gut an. Ein Hammer Beat, den er dummerweise nicht nutzt und ständig die Phrase " The Boss Would Like To See You " wiederholt. Snoop wäre nicht der erste, der einen Hammerbeat für ein Intro verschwendet, statt darauf ein paar ordentliche Zeilen zu reimen. Die Neptunes dürfen auch gleich zweimal ran, wobei Beautyful echt Scheiße geworden ist, und nicht nach Snoop klingt sondern eher nach Pharrel, der von Snoop gefeaturet wird. Und dieser Track soll noch auf den späteren Alben vorgeben, wie es mit Snoop weitergeht nämlich Pop. From Tha Chuuuch To Da Palace hingegen ist ein Track der Snoop wie auf dem Leibe geschneidert ist. Auch kann er es nicht lassen ausgelutschte Samples von Parliament zu benutzen wie auf Stoplight, und auch Bo$$ Playa wo er ein Sample von Eric B. und Rakim benutzt, das auch schon öfter für Raptracks herhalten durfte. Es ist schon ein Westcoastalbum, aber es plätschert lieblos vor sich hin. Und dann ist es noch Premo, der mich mit seinen Beats am meissten überzeugt, bzw. die besten Tracks hier neben From Long Beach To Brick City Feat. Nate Dogg Warren G und Redman abliefert. Das Hauptmanko, welches mich auch wieder hier stört ist, das nach The Last Meal mal wieder kein einziger Beat von Dre dabei ist. Man hatte gemunkelt, dass sich die beiden wieder zerstritten hatten. Auf Jeden Fall disst er auf Pimp Slapp'd XZibit und Kurupt, welcher auch zu den besseren Tracks auf dem Album gehört. Von 20 Tracks vermag mich Snoop höchstens auf 7 zu überzeugen und das ist nicht gerade viel. Auch, dass er es nicht schafft auf seinen zahlreichen Alben die Mehrheit der Tracks Solo zu bestreiten, und immer wieder auf massig Features zurückgreifen muss, deutet daraufhin, dass Snoop nicht mehr in der Lage ist ein ganzes Album alleine zu füllen, was sehr schade ist.

Die wahre Wiederauferstehung (27. September 2005)

Auch wenn ein gut Jahr vorher mit "Tha Last Meal" sein bestes No-Limit-Album erschien, gelang es Snoop meiner Meinung nach erst mit diesem Album wieder, sich an der Spitze des Rap-Business zu etablieren, blieben doch die vorigen 3 Alben alle auf der Stelle, waren trotz zugegeben einiger richtiger Hammer-Songs wenig innovativ und Snoops Style versank ein wenig in den billigen No-Limit-Synthie-Beats und im Sing-Sang der zu vielen Features aus der (damaligen) No-Limit-Posse und dem Rest der vertretenen Artists aus der R&B- und Hip-Hop-Gemeinde. Auf "Paid Tha Cost To Be Da Bo$$" dagegen wirken die Beats frisch, abwechslungsreich und lassen einen gar nicht daran denken, dass dieser Mann ein paar Jahre vorher noch von vielen als eher lästiges Überbleibsel aus der 1. Generation der Gangsta-Rapper gesehen wurde. Auch Snoops Style kommt endlich wieder druckvoller daher, auch wenn er sich hier (im Gegensatz zum Vorgänger, wo er noch als Gangsta auf sich aufmerksam machte) als Pimp präsentiert und immer noch (oder besser gesagt endlich wieder) so relaxt und cool klingt wie auf "Doggystyle". Es gibt sehr viele sehr gute und geniale Songs, doch leider auch einige mittelmäßige, die jedoch um Klassen besser sind als die Tracks aus der No-Limit-Ära, da viel innovativer vom Beat her und viel druckvoller gerappt. Als rundum gelungene Anspieltipps kann man die beiden Neptunes-Produktionen "From Tha Chuuuch to Da Palace" und "Beautiful" sehen, für mich die beiden besten Tracks des Albums. Außerdem sind "Stoplight", "Lollipop" mit Soopafly, Jay-Z und Nate Dogg, das smoothe "Ballin'", das Remake des Eric B. & Rakim-Klassikers "Paid in Full", hier als "Paper'd Up" mit dem noch auf "Tha Last Meal" so sehr nervenden KoKane, inzwischen aber Mr. Kane und auch nicht mehr so nervend, das coole "From Long Beach 2 Brick City" mit Warren G, Nate Dogg und Redman und der Diss-Track gegen Death-Row-Boss Suge Knight, "Pimp Slapp'd" als sehr, sehr gelungene Titel zu erwähnen und sie sind eigentlich genauso gut wie die beiden Neptunes-Tracks. Der Rest der Lieder ist zwar auch sehr gelungen, jedoch sticht hier kein Lied besonders hervor, aber man kann nicht sagen, dass auch nur ein Lied schlecht geworden ist. Die schlechteren Lieder auf dieser CD wären auf seinen vorigen Alben nämlich einige der besten gewesen. Also, diese CD ist jedem zu empfehlen, der innovativen, aber immer noch coolen Gangsta-Rap oder Snoop mag, aber wer eher seine No-Limit-Alben mochte, sollte wohl auch bei diesen bleiben, denn hier erinnert nichts an vergangene Zeiten, dennoch für mich neben Jiggas "Blueprint 2", Nas' "God's Son" und Talib Kwelis "Quality" eines der besten Alben 2002. Übrigens: Wenn sie Snoop erst seit der neuen CD "R&B (Rhythm & Gangsta): The Masterpiece" kennen, sollten sie hier schon zugreifen, denn "R&G" ist die konsequente Fortführung des auf dieser CD eingeschlagenen Weges, auch wenn es vielleicht noch einen verstärkteren R&B-Faktor hat, denn auf dieser CD dominieren neben R&B eher elektronische und moderne Sounds!

Ganz Nett (23. März 2005)

Snoop Dogg hat bisher genau zwei Alben gemacht: Doggystyle und Doggfather, beides Klassiker. Nun wieder so ein Weichspül/Pop/Rapalbum. Es hat ein paar echt sehr gute Songs drauf wie z.B. Beautiful mit PHARELL, Lollipop mit JAY-Z und besonders dass von DJ PREMIER produzierte The One And Only, so gut hat Snoop noch nie gereimt! Auch Pimp Slapped, ein Track wo er mit seinem früheren Labelboss Suge Knight abrechnet ist sehr interessant. Der Rest? Kann man sich, ehrlich gesagt kaum anhören. Zu belanglos die Themen, zu fade die Raps, zu einfallslos die Beats. Tut mir leid aber ist so. Nur für absolute SNOOP Fans zu empfehlen.

Snoop-Das war nicht der Doggfather! (30. Dezember 2004)

Dieses Album mit dem vielversprechenden Namen "Paid Tha Cost To Be Da Boss" sollte endlich wieder an seine besten Zeiten ("Doggystile")anknüpfen.Schade, aber das ist eine weitere Enttaüschung. Vielleicht liegt es daran, dass Dr.Dre nicht mehr mit Snoop zusammmenarbeitet, denn magere Beats, ausgelutschte Melodien und gähnende Lyrics legen das Album leider in Schutt und Asche. Einzig die Songs "Lollipop" mit Jay-Z,Soopafly & Nate Dogg und "Beautiful" mit Pharrell und Charlie Wilson strahlen einigermaßen vernünftige Ideen Snoops aus. Ansonsten zeigen niveaulose Songs, wie "Da Boss Would Like To See You" und "Boss Playa" die Armseligkeit dieses Albums.Man kann nur sagen: Hoffentlich kommen mit dem nächsten Album bessere Ideen!

Eigentlich ganz nett (26. Dezember 2004)

Die Platte ist heiß! Das ist klar.
Aber jeder der den Dog-Father kennt, weiß auch, dass dieser schon heißere Ware aufgetischt hatt.
Trotzdem ist das Album eine Empfehlung wert.
Sie ist witzig und (ein wenig) romantisch.
Er zeigt mit dieser Platte eben seine goldene Seite als PIMP.
Ganz nett!

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Paid Tha Cost to Be Da Boss'

Top Dogg
Preis: EUR 6,20

Top Dogg bei Amazon kaufen

Tha Last Meal
Preis: EUR 3,62

Tha Last Meal bei Amazon kaufen

Dr. Dre 2001
Preis: EUR 6,61

Dr. Dre 2001 bei Amazon kaufen

dkb.de