Verkaufsrang: 29305 (DVD)
Actor: James Marshall
Actor: Naomi Watts
Actor: Eric Thal
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Universum
Director: Dick Maas
EAN: 0743218996894
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 17. Februar 2003
Spielzeit: 107
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 2001
UPC: 743218996894
von: James Marshall (Hauptdarsteller), Naomi Watts (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 2,00
Aus der Amazon.de-Redaktion
Hochhaus-Horror: Die Aufzüge im brandneuen Millenium Building in New York drehen durch. Das aufwändige Remake des Gruselklassikers Fahrstuhl des Grauens gerät dem holländischen Regiestar Dick Maas zur unterhaltsamen Gratwanderung zwischen Trash und Popcorn-Kracher.Wie schnell doch die Zeit vergeht. Es war das Jahr 1982, als ein kleiner Schocker aus Holland für Aufsehen sorgte. Dick Maas hieß der Regisseur und sein Sujet war so originell wie ungewöhnlich. In einem Hochhaus entwickelt die Aufzugsanlage ein beunruhigendes Eigenleben und exekutiert scheinbar wahllos ihre Fahrgäste. Knapp 20 Jahre später ist Dick Maas ein respektabler Hollywood-Regisseur und die Idee von sich verselbstständigender Technik nicht mehr ganz so neu. Dennoch, und vielleicht gerade deswegen, nahm der Holländer noch einmal Maß und verfilmte mit dem zehnfachen Budget seinen eigenen Stoff erneut. Entstanden ist wieder ein ungewöhnlicher Film.
Down ist klassischer Kintopp, meilenweit von ungezügelten digitalen Allmachtsfantasien entfernt, ein Dinosaurier zwischen High-Tech-Cyborgs. Es ist die Beschränkung auf gutes altes Handwerk, auf Pulp mit viel Fiction, die Down so sehenswert macht. Dick Maas kennt sein Genre und weiß, wonach das Publikum verlangt. Durchzogen von schwarzem Humor wird vor den Augen des Zuschauers eine Welt mit archetypischen Figuren entblättert, die jedem B-Movie zur Ehre gereichen würden. Da gibt es den desillusionierten Golfkriegsveteranen, der sich als Aufzugsmonteur verdingt (James Marshall aus Twin Peaks) und die nervige Boulevardjournalismus-Tussi (sexy: Naomi Watts aus Mulholland Drive). Selbst der rücksichtslose bis wahnsinnige deutsche Wissenschaftler (Michael Ironside) darf nicht fehlen.
Die Unbeholfenheit, mit der die Schauspieler, beinahe ungläubig, die abstruse Geschichte umsetzen, macht sicher einen Großteil des Charmes aus; entscheidender sind jedoch die ausnehmend witzigen Einfälle, mit denen die Nebenfiguren dezimiert werden und der Terror etabliert wird. Vor Maas' anarchistischem, augenzwinkerndem Furor sind selbst handfeste Tabus wie schwangere Frauen oder Anachronismen wie farbige Rollschuh-Freaks nicht sicher. --Thomas Reuthebuch
Kundenrezensionen zu 'Down'
Es geht abwärts.... (3. September 2007)
"Down" ist ein Remake des niederländischen Horrorfilms "Fahrstuhl des Grauens". Doch was 1983 neu und ganz interessant war, haut einen 2003 nicht mehr wirklich vom Hocker. Erst recht nicht, wenn die Neuauflage so stümperhaft und flach umgesetzt wurde.An der Story haben die Macher von "Down" zwar Hand angelegt, aber das wirkt sich nicht unbedingt positiv auf den Film aus, ganz im Gegenteil. Die Story ist einfach nur lächerlich. Gleiches lässt sich übrigens für viele Schauspieler sagen: Ich habe selten so viele hässliche Witzfiguren in einem Streifen gesehen. Einzig Naomi Watts sticht da hervor. Sie macht ihre Sache ganz gut und so fragt man sich, was sie geritten hat, sich auf ein solches Niveau herunter zu lassen.
Ingesamt bietet der Film nichts Neues. Köpfe, die in Fahrstuhltüren eingeklemmt werden, hat man zuletzt in "Final Destination 2" gesehen - oder halt im Original von 1983, in dem die gruseligen Szenen viel besser umgesetzt wurden.
So vermisst man in diesem Film spannende Atmosphäre ebenso wie gute Dialoge. Diese wirken zumeist lächerlich und stümperhaft. Das ganze verschärft sich übrigens durch die grauenhafte Synchronisation. Aber unter diesem Problem leiden ja viele Hollywood-Produktionen.
Das Ende lässt sich an Lächerlichkeit kaum überbieten. Was wohl als actionreicher Showdown gedacht war, gerät zu einer stümperhaften Aneinanderreihung von schwachsinnigen Ideen und regt allenfalls noch zum schmunzeln an.
Zwei Sterne gibt es gerade noch für eine hübsche Naomi Watts und eine gute Grundidee mit Ansätzen von interssanten Gedanken, die aber in einer Flut von Lächerlichkeiten enden. So empfehle ich doch eher das Original von 1983, dass durch mehr Atmosphäre, eine logischere Story und bessere Schauspieler besticht.
Mäßiger Fahrstuhl-Horror (13. Oktober 2006)
Die Geschichte des Originals war schon irgendwie seltsam und merkwürdig, doch sie wurde damals souverän und durchaus gut umgesetzt. Dieses Remake hingegen kommt ein bischen unglücklich daher. Zwar gibt es manchmal amüsante Szenen und es passieren Dinge, über die man lachen muss (z.B. fällt in einem Fahrstuhl mit schwangeren Frauen drinnen die Klimaanlage aus. Die Mechaniker schaffen es, den Fahrstuhl, der ein Eigenleben zu entwickeln haben scheint, in einer Etage des Hochhauses zum Stehen zu bringen. Die Fahrstuhltür geht auf. Man sieht nur die entsetzten Gesichter der Mechaniker die in diesen hineinschauen. Im nächsten Moment filmt die Kamera angebranntes Fleisch, welches am bruzzeln ist. Zuerst denkt der Zuschauer es handelt sich um die verbrannten Frauen, doch im nächsten Moment schiebt sich eine Pfanne unter das Fleisch und eine Köchin legt es auf einen Teller und die Geschichte geht woanders weiter; oder ein Mann steht alleine im Bild. Es ist dunkel. Plötzlich taucht eine Hand von der Seite auf, die der Mann zunächst nicht zu bemerken scheint. Langsam kommt sie seinem Gesicht immer näher und das Publikum überlegt sich sofort, dass diese ihn erwürgen oder schlagen würde. Als sie jedoch dann den Kopf des Mannes berührt und ihn am Kinn kratzt, stellt sich heraus, dass es sein eigener Arm war), aber im Großen und Ganzen war er gen Ende hin doch ziemlich abgedreht und komplett unlogisch. Gegruselt hat man sich auch kaum, also rate ich davon ab, ihn wirklich als Horrorstreifen anzusehen (wie sein Vorgänger einer war).Beeindruckend und doch nur bedingt empfehlenswert! (30. September 2005)
Gut - zunächst die positiven Aspekte des Films: Die Tricktechnik ist gelungen und braucht keinen Vergleich mit durchaus teureren Produktionen zu scheuen, die Kameraführung ist exzellent, das Szenenbild und die Beleuchtung sind erstklassig und steckenweise ergibt das Drehbuch Sinn. Nun aber zu der anderen Seite der Medaille: Die Story ist arg dünn, die Dialoge schwanken zwischen ziemlich unbeholfen und zeitweise treffsicher hin und her, die Synchronisation steht auf der Schwelle zum B-Movie und die Schauspieler sind weitestgehend unbekannt oder wurden bislang ausschließlich in Nebenrollen gesichtet. Fazit: Dem vorliegenden Film fehlen Identifikationspotentiale. Für DVD-Sammler ein Must-Have (allein schon wegen der Kameraführung!), ist dieses Werk für Hobby-Cineasten oder Gelegenheitskonsumenten kaum empfehlenswert.Die Fortsetzung dann über einen Horror-Toaster? ;-) (11. April 2005)
Bezeichnend, dass auch Freunde des Trashigen, die für Popcorn-Unterhaltung gerne mal auf inhaltliche Folgerichtigkeit verzichten, hier nicht 5 Punkte geben möchten.Allen anderen sei der Film schon mal gar nicht empfohlen: billige Dialoge, mittelmäßige Schauspieler, bescheidene Handlung. Dabei kommt das Ganze leider unironisch daher, nimmt sich nicht selbst auf die Schippe. Immerhin die Kameraarbeit ist anständig, dafür der eine Punkt (den man ja sowieso vergeben muss).
Spannend, na ja, spannend war das Ganze auch nicht so recht: was der Regisseur durch einen abgetrennten Kopf oder abgetennte Gliedmaßen auszugleichen suchte. In regelmäßigen Abständen wird es also blutig, na ja, so kann man's natürlich auch machen, wenn man sonst nicht zu faszinieren weiß.
Letztlich besteht die grundsätzliche Schwäche darin, dass es ja nur um die Auflösung des Rätsels geht, warum der Fahrstuhl denn nun so verdammich böse ist; und diese Auflösung ist in der Tat verdammt schwach.


