Monte Cristo

Verkaufsrang: 13615 (Video)
Actor: James Caviezel
Actor: Dagmara Dominczyk
Actor: Guy Pearce
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Alexandre Dumas père
Binding: Videokassette
Director: Kevin Reynolds
EAN: 4013575466405
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa Video
Verlag: Ufa Video
Erscheinungsdatum: 17. März 2003
Spielzeit: 126
Studio: Ufa Video
TheatricalReleaseDate: 2001
von: James Caviezel (Hauptdarsteller), Dagmara Dominczyk (Hauptdarsteller), Edward Shearmur (Komponist)
Preis: EUR 5,47

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Rache ist selten so süß wie in Monte Cristo, einer mitreißenden, tadellos gelungenen Adaption des literarischen Klassikers von Alexandre Dumas. Die bereits mehrfach verfilmte Geschichte wird von Regisseur Kevin Reynolds und Drehbuchautor Jay Wolpert zu neuem Leben erweckt, die klugerweise die Action-Film-Anachronismen vermeiden, die den zweifelhaften, von Dumas inspirierten Film The Musketeer aus dem Jahre 2001 so plagten.

Jim Caviezel führt eine hervorragende Besetzung an und bringt ein delikates Gleichgewicht von Obsession und Adel zum Ausdruck in seiner Rolle des Dantes -- des zu Unrecht beschuldigten Franzosen, der 13 Jahre Kerker und Qual erduldet, um dann mithilfe eines verborgenen Schatzes einen ausgeklügelten Rachefeldzug gegen diejenigen zu finanzieren, die ihm Unrecht getan haben. Guy Pearce (Memento) kommt in der Rolle als Dantes' untreuer Gegenspieler nicht minder gut rüber, und Richard Harris übertrifft seine Harry-Potter-Zauberkunst mit einem humorvollen Auftritt als Dantes' Mitgefangener und Mentor.

Monte Cristo, gefilmt an umwerfenden Drehorten in Irland und Malta, steht Rob Roy in Sachen intelligenter, verwegener Unterhaltung in nichts nach. --Jeff Shannon

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Monte Cristo'

kilometerweit vom Buch entfernt (7. November 2008)

Bei diesem üblen Machwerk bekommt man den Eindruck, dass Regisseur und Produzent irgendwo einmal gehört haben, dass es dieses Buch gibt und dass darin einige Personen vorkommen, deren Namen verwendbar sein könnten. Ansonsten haben sie eine völlig neue Geschichte erfunden, die mit der Darstellung von Charakteren und Handlung aus Alexandre Dumas Roman so gut wie nichts mehr zu tun haben. Der beeindruckende aber nichts desto weniger hier am falschen Platze ausgelebte Erfindungsreichtum zerstört die Intention, einen Film nach dem Buch drehen zu wollen vollständig. Jemand der an der Geschichte interessiert ist, sollte lieber Dumas' Buch lesen. Schade um das rausgeschmissene Geld für diesen Unfug.

Sehr gute Neuverfilmung dieser großen Geschichte (13. Februar 2008)

Ich liebe die Geschichte von "Der Graf von Monte Christo" und kannte zunächst nur die Verfilmung mit Richard Chamberlain, die natürlich ebenfalls großartig ist. Doch "Monte Cristo" gefiel mir auf Anhieb noch besser als ich ihn zufällig im Fernsehen sah. Auch wenn sich diese Verfilmung eher das Prädikat "frei nach der Graf von Monte Christo von Dumas" verdient, empfand ich die Geschichte als sehr gut verarbeitet. Also würde ich evtl. denjenigen, die einen Film erwarten, der sich sehr eng ans Buch hält, eher zu einer anderen Verfilmung raten (z.B. zu der mit Gérard Depardieu). Wer jedoch nichts gegen eine freie Darstellung der Geschichte hat, dem sei dieser Film sehr ans Herz gelegt. Vor allem am Anfang als Edmont Dantes zusammen mit dem Priester im Gefängnis ist, gefällt mir persönlich dieser Film richtig gut. Es ist wunderbar dargestellt, wie Edmont vom Priester viele Dinge lernt (Fechten, Allgemeinbildung,...) und dann ausbricht, um den Schatz seines Mithäftlings zu finden (Meiner Meinung nach besser als in allen anderen Verfilmungen). Die Intrigen und Schachzüge, die der entflohene Edmont dann unternimmt, um sich an den Leuten zu rächen, die die Verschwörung gegen ihn angezettelt und ihn so ins Gefängnis gebracht hatten, sind zwar auch gut dargestellt, allerdings finde ich, dass dieser Teil der Geschichte in den Verfilmungen mit Richard Chamberlain und vor allem in der mit Gérard Depardieu noch besser gelungen ist.
Auch die schauspielerischen Leistungen von James Caviezel (als Edmont Dantes) und Guy Pearce (als Fernand Mondego) sind wirklich gut und verleihen dem Film Überzeugungskraft.
Abschließend kann ich den Film sehr empfehlen. Eine zwar sehr freie, aber nichtsdestotrotz sehr gute Verfilmung der Geschichte von "Der Graf von Monte Christo"

...ein temporeicher Degenfilm (18. Juni 2007)


Ohne große romantische Stimmung bzw. das psychologische Feingefühl wie im Roman gegeben und vor allem ohne neumodische Tricks wie Zeitlupen- oder Zeitrafferaufnahmen wurde dieser Film von Kevin Reynolds im Jahre 2002 ohne jegliche Ironie eingespielt. Im Gegensatz zu der fast 6,5 stündigen Klassiker-Verfilmung mit Gérard Depardieu und Ornella Muti kommt dieser Film mit 2 Stunden aus, ohne fragwürdig zu wirken bzw. an Filmspaß zu verlieren.

Die grandiosen schauspielerischen Leistungen von James Caviezel als Edmond Dantès, in seiner Wandlung vom naiven Seemann zum erbitterten Rächer die Zerbrechlichkeit seiner Figur immer im Auge behaltend, und von Guy Pearce als Fernand Mondego, nie seine schillernde aristokratische Aura verlierend, begeistern den Zuschauer in einem faszinieren, fulminanten und süffisanten Mantel-Degen-Spektakel aus Liebe, Freundschaft, Betrug, Intrige und Rache.

...ein spannender, schöner und überaus gelungener Kostümfilm mit einer unbefangene Ernsthaftigkeit, seinen Akteuren eine wundervolle Kulisse bietend und als Charakterstück niemals langweilig.

Spannende, zeitgemäße Neuauflage des klassischen Stoffes mit spielfreudigem Ensemble - Pflichtfilm für alle Abenteuerfreunde (3. Mai 2007)

Ganz bestimmt gibt es keinen Cineasten, der nicht schon mindestens eine Verfilmung des berühmten, 1846 veröffentlichten Romans Der Graf von Monte Cristo" von Alexandre Dumas gesehen hat. Und derer gibt es ebenso wie Darsteller des titelgebenden Grafen eine Vielzahl, angefangen mit dem Stummfilm aus dem Jahre 1908, Richard Chamberlain im Jahr 1974 und vor dem rezensierten Kinostreifen Gérard Depardieu in der TV-Fassung von 1998, die aufgrund der Länge den Stoff sehr werkgetreu abhandeln konnte. Wie eigentlich jeder Klassiker des Abenteuerromans von Die drei Musketiere" bis Die Schatzinsel", so schreit auch Der Graf von Monte Cristo" nach der großen Leinwand. Leider konnte die Neuverfilmung von 2002 keinen nennenswerten Erfolg verbuchen, erschien sie bedauerlicherweise zwischen dem Abebben der durch DIE MASKE DES ZORRO kurzzeitig wiedererweckten Epoche des Mantel- und Degen-Genres und der grandiosen Neubelebung 2003 durch DER FLUCH DER KARIBIK. Mit der Verpflichtung von Regieroutinier Kevin Reynolds hatte man zumindest nichts falsch gemacht, konnte dieser mit der fabelhaften Neuinterpretation von ROBIN HOOD - KÖNIG DER DIEBE bereits einen veritablen Hit vorweisen (übrigens verfilmte er 2005 ebenso stilsicher TRISTAN & ISOLDE). Obwohl er vermutlich nie die Regionen bekannter Starregisseure erreichen wird - dazu fehlt einfach der Wiedererkennungswert einer eigenen Handschrift -, weiß Reynolds packende Action zu inszenieren und die Handlung ohne Längen voranzutreiben.

Dazu der richtige Cast: James Caviezel (DIE PASSION CHRISTI, FREQUENCY) spielt wie gewohnt makellos, dennoch fehlt etwas der letzte Kick zum zugkräftigen Star, was jedoch kein Makel sein muss, solange er die von ihm besetzte Nische so bravourös ausfüllt. Gleiches Statement könnte man auch über Guy Pearce abgeben, der trotz Knüller wie L.A. CONFIDENTIAL oder MEMENTO der große Durchbruch bisher verwehrt blieb. Seine Darstellung des durchtriebenen Mondego lässt ihn mühelos zum Hassobjekt des Publikums werden. Richard Harris brilliert in einer der letzten Rollen vor seinem Tod im Oktober 2002 und verkörpert den lebenslänglich gefangenen Abbé Faria äußerst würdevoll.

Bleibt mir nur noch die aufrichtige Empfehlung, diese etwas vernachlässigte Perle des - im besten Sinne - altmodischen Abenteuerfilms voll ausgefeilter Charaktere, geschliffener und von Vulgaritäten verschonter Dialoge und großartiger Szenarien zu entdecken.

Nicht zu vergleichen! (24. April 2007)

Natürlich ist der Graf von Monte Christo ein Klassiker, die Handlung ist recht detailliert und ausgeschmückt, aber dennoch ist es eines der besten Bücher, das mir je untergekommen ist.
Ich habe alle Verfilmungen dieses Buches gesehen, doch finde ich, dass vorallem in jener mit Gérard Depardieu unnötig viele Ausschmückungen vorkommen, der mit Richard Chamberlain ist meiner Meinung nach sehr gelungen, kommt aber dennoch nicht an das Buch heran.
Monte Cristo ist, wie ich finde eine recht gute Verfilmung, aber natürlich kann man es nicht mit dem Buch vergleichen. Es wurde extrem viel gekürzt (was in diesem Fall nicht allzu schlimm ist), doch was mich eher stört ist, dass hier einige Szenen verändert oder überhaupt vollkommen aus der Luft gegriffen worden sind. Aber naja, das ist halt Hollywood!
Wie schon gesagt, man darf diesen Film wirklich nicht mit der Buchvorlage vergleichen. Wenn man dies nämlich tut, könnte man womöglich enttäuscht sein. Ich hatte das "Glück" das ich Monte Cristo gesehen habe, bevor ich das buch gelesen bzw. die anderen Filme gesehen habe, und wie man sieht kann dieser Film gar nicht so schlecht sein, sonst hätte ich ja wohl kaum gleich darauf das buch gelesen und die anderen filme angeschaut.
Der Film ansich ist nämlich äußerst unterhaltsam und spannend, und dass die Handlung so vereinfacht wurde, ist ja womöglich auch nicht so nachteilig.

dkb.de

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