Aus der Amazon.de-Redaktion
Dies ist ein Album mit zwei sehr unterschiedlichen Teilen. Ärgerlich, aber ganz sicher unvermeidlich vermischt: The Best of Whitesnake solide, handwerklich gut gemachte Tracks der Blues-Rock-Band aus der Zeit vor 1984 mit transatlantischem Haarspray-Rock einer Band der späten 80er-Jahre, die zwar den gleichen Namen und den gleichen Frontman hatte, sonst aber musikalisch nur noch wenige Gemeinsamkeiten mit ihrer früheren Inkarnation vorweisen konnte.Aus ihrem ersten Studioalbum Trouble ist hier nichts zu finden. Aber zumindest ist hier ein Track aus dem 1978 veröffentlichten Lovehunter ("Long Way From Home") zu finden und der Live-Klassiker "Ain't No Love In The Heart Of The City" aus dem Album Live In The Heart Of The City (1980). Zu den anderen Hihglights zählen "Fool For Your Loving" (aus Ready an' Willing, 1980) und dem flotten Boogie "Would I Lie To You" (aus Come An' Get It) -- genau das, was Whitesnake am besten konnte.
Zu den Tracks mit Haarspray-Power-Akkorden, denen man am besten aus dem Weg gehen sollte, zählen: "Is This Love" aus dem Album 1987 und "Now You're Gone" aus dem noch Slip Of The Tongue (1989). Aufschlussreich wird es, wenn dann "Too Many Tears" aus dem Album Restless Heart (1997) fließen, Coverdale voller Nostalgie sich an die Blues-Wurzeln der Band klammert und singt: "All I'm asking is where did I go wrong?" --Mark Walker
Kundenrezensionen zu 'Best of Whitesnake'
wieder mal ne best-of.... (9. November 2004)
die wievielte, ich kann es nicht mehr zaehlen.aber wenigstens wurde ne ordentliche anzahl von songs reingepackt.
das ist schon mal was.
die frage ist halt nachwievor, wer braucht das teil eigentlich?
sooo wenig gute songs hatte die (begleit)band von herrn coverdale nun auch nicht.
sicher, die lieder gingen mit der zeit immer mehr richtung stampfrock, und haben zu selten das potential all ihrer mitspieler ausgeschoepft.
dazu zaehlen hauptsaechlich die zwei purpuren herren jon lord an den keys und ian paice hinter der schiessbude.
aber auch die anderen sind nicht ohne. micky moody, bernie mardsen, cozy powell etc pp
aber selbst eine best-of macht einem fan des genres eher appetit als dass es ihn satt macht.
und der sollte (und wird es dann auch tun) sich lieber die einzelsilberlinge zulegen. jemand der mit der art von hardrock nix anfangen kann, der wird sich das teil auch nicht kaufen.
man kann ja ueberall (ob nun in regulaeren shops, wie auch hier bei amazon) vor dem kauf reinhoeren.
und merkt dann recht schnell, dass das nicht sein ding ist.
also? eine scheibe mit dem sog. (rock)hits und den bekannten balladen, die aber soviel sinn macht wie ne sonnenbrille tragen unter der dusche. denn "gerecht" wird eine einfach best-of cd vielleicht irgendwelchen troetnasen aus castingshows, denen nach einer veroeffentlichten cd nix einfaellt - ausser daraus ne best-of zu machen (mit mind. 1-2 neuen songs).
bei whitesnake passt das aber nicht. dazu faellt viel zu viel durch den rost. z.bsp. werden die blueslastigen anfangszeiten der band fast komplett unterschlagen.
---> materialverschwendung fuer einen so-gut-wie-gar-nicht existenten markt.





