Verkaufsrang: 833 (DVD)
Actor: Salma Hayek
Actor: Geoffrey Rush
Actor: Alfred Molina
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Hayden Herrerra
Binding: DVD
Director: Julie Taymor
EAN: 4011846014003
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Touchstone
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Touchstone
NumberOfItems: 2
Verlag: Touchstone
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2003
Spielzeit: 118
Studio: Touchstone
TheatricalReleaseDate: 2002
von: Salma Hayek (Hauptdarsteller), Geoffrey Rush (Hauptdarsteller), Elliot Goldenthal (Komponist)
Preis: EUR 5,99
Aus der Amazon.de-Redaktion
In Frida entschädigt uns Salma Hayek mit ihrer glühenden Darbietung der mexikanischen Surrealistin Frida Kahlo für so manchen weniger gelungenen Eintrag innerhalb ihrer Filmografie.Die Handlung in diesem luxuriösen Werk wird vom stürmischen Leben der Malerin mit ihrem untreuen Ehemann, dem Wandmaler Diego Rivera (Alfred Molina), vorangetrieben. Die unanhängige Regisseurin Julie Taymor (Titus) zaubert eine Fülle von optischen Leckerbissen hervor, um alles im Leben der Künstlerin einzufangen -- vom schrecklichen Busunfall, der Kahlos Rückgrat schwer beschädigte, bis hin zu ihrer Reise nach New York mit Rivera, dessen politische Ansichten dort einen Auftrag der Rockefeller-Familie platzen ließen.
Obwohl das Drehbuch zu viel Zeit damit verbringt, uns klar zu machen, wie großartig Kahlos Malerei ist (statt einfach auf die Aussagekraft der Bilder selbst zu vertrauen), verfehlt Taymors dynamische Energie zusammen mit Kahlos eindringlicher Persönlichkeit nicht ihre Wirkung. Zur ausgezeichneten Besetzung gehören auch Roger Rees, Valeria Golino, Ashley Judd, Geoffrey Rush, Antonio Banderas und Edward Norton. --Bret Fetzer
Kundenrezensionen zu 'Frida (2 DVDs)'
Ein Film, wie die Bilder von Frida Kahlo: bunt und traurig (9. Juni 2008)
Als Malerin beschäftigen mich die Schicksale anderer Künstlerinnen und deshalb war es ein Muß für mich, diesen Film anzusehen und später auch zu kaufen.Frida Kahlo ist für mich der Inbegriff von Lebenslust trotz widrigster Umstände.
Genau dieses Bild wird, zwar verklärt, aber dennoch ganz wunderbar durch die grandiose Salma Hayek herübergebracht. Die Besetzung Diego Rivera's durch den Ausnahme-Schauspieler Alfred Molina ist ein weiterer Geniestreich der Regisseurin.
Der Film ist ein Kunstwerk für sich. Mich begeisterte die Umsetzung der Pein und Schmerzen durch den Unfall und den Verlust des Kindes, in teils animierten Sequenzen - diese filmische Auflösung ist genial.
Der Soundtrack ist ebenfalls eine Klasse für sich!
Zusammenfassend: eine sinnliche und bunte Darstellung, eines - fast bin ich versucht zu sagen, surrealistischen - ungewöhnlichen Lebens.
Ansehen! Dieser Film läßt einem nicht kalt.
das Leben und Leiden der Frida Kahlo (18. März 2008)
Sie gilt als eine der bedeutensten Malerinnen den 20. Jahrhunderts und wahrscheinlich als die bedeutenste lateinamerikanische Malerin überhaupt. Doch nicht nur ihr Werk war außergewöhnlich sondern auch ihr Lebensstil und -weg. Durch einen schweren Unfall in jungen Jahren litt sie lebenslang an nahezu unerträglichen Schmerzen. Doch die lange Zeit, die sie ans Bett gefesselt war, schaffte ihr den Raum, sich mit ihrer künstlerischen Ader zu beschäftigen. Und sie hatte Talent; das hatte sie wahrlich. Das Leiden, die Krankheit und der Tod spiegeln sich auch sehr in ihrem malischen Schaffen wider. Frida liebte Männer wie Frauen, war in ihren Ansichten revolutionär und dem Kommunismus, nicht nur durch ihren Ehemann Diego Rivera, nahestehend. Ob sie tatsächlich eine Affäre mit Leo Trotzki hatte??Der Film hält sich sehr nahe an die biographischen Eckdaten. Von der Studienzeit bis zum Tode wird eine ergreifende und mitreißende Lebensgeschichte nacherzählt. Die surrealistischen Elemente von Fidas Bilder fließen sehr gelungen in den Kontext der filmischen Erzählkunst mit ein.
Salma Hayek wurde für ihre grandiose Leistung als Frida für den Oskar nominiert, hat ihn aber leider nicht erhalten. Auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache ausgesprochen gut. Nichts zu meckern gibt es auch an der Ausstattung und dem Tempo und der Ausschmückung der Geschichte. Insgesamt eine sehr gelungene Künstler-Biographie-Verfilmung.
Am Rande bemerkt: Fridas Vater entstammte einer bürgerlichen Familie jüdischen Glaubens aus Baden-Baden und wanderte bereits Ende des 19. Jhd. nach Mexiko aus.
Ein Feuerwerk an Farbe, Emotionen und Phantasie (4. Dezember 2007)
Ehrlich gesagt habe ich selten einen so bewegenden Film gesehen. Ich verstehe nicht so viel von Kunst, aber ich weiß, was mich mitreißt. Zuerst habe ich diesen Film zufällig im Fernsehen gesehen, seine Farbigkeit und die pure Erotik haben mich ergriffen, die Wucht der Geschichte, die ich noch nie gehört hatte, und die Präsenz der Künstler haben einen so tiefen Eindruck bei mir hinterlassen, dass ich meine ganze Familie damit infiziert habe. Ich kaufe selten Film-DVDs, aber diese war ein Muss. Als völlig Unwissende habe ich mich jetzt mit meinem Mann gemeinsam mit dem Leben der Frida Kahlo beschäftigt. Wichtig für uns waren ihre Beweggründe. Ihre tiefe Liebe zu Diego und zum Leben bzw. zu dem, was sie aus ihren Gefühlen heraus gelebt hat, getanzt hat, gemalt hat, das beeindruckte uns, weil wir selbst gern leben, tanzen und malen, trinken, feiern, lieben, nur nicht mit dem Hintergrund von so viel körperlichem Leid!Jede noch so kleine Rolle in diesem herrlichen Film ist eine Omage: an das Leben einer außergewöhnlichen Künstlerin, an die politische Bewegung in Mexiko, an das Leben als Fest, an die Liebe, an die Beziehungen zwischen außergewöhnlichen Menschen. Auch wenn man von Kunst, und hier speziell von Malerei nicht die geringste Ahnung hat, besticht der Film. Einmal fühlt man sich in einen Comic versetzt, das nächste Mal in einen Bildband über Malerei, sofort merkt man aber, dass die Regisseurin den Zuschauer austrickst und man in einem lebendigen Film gefangen ist. So leidvoll das Leben der Frida Kahlo gewesen ist, mit so viel schwarzem Humor, wilder Leidenschaft und Trotz hat sie es genommen, angesichts der Zeiepoche sehr fortschrittlich. Es gibt viele Menschen, die die Werke der Frida Kahlo als schrecklich bezeichnen. Hat man den Film mit dem Herzen gesehen, sich in diese Frau hineinversetzt, dann findet man sie einfach nur faszinierend schön. Wer vor dem Film mit Salma Hajek nichts von Frida und Diego wusste, wird angesteckt, mehr zu erfahren in den vielen schönen Büchern, die über die beiden geschreiben worden sind.
Sehr lohnenswert ist auch das Bonusmaterial. Hier wird man noch tiefer in das Leben der echten Frida hineingezogen.
Ein einziges Kunstwerk (11. Oktober 2007)
Als ich mir den Film angesehen habe, war ich total gefleshed von dem einzigartigem Kunstwerk! Der Film wurde so künstlerisch und genial schauspielerisch umgesetzt, dass es der echten Frida wohl gefallen hätte. Ich war wahnsinnig überrascht über die geniale Darstellung von Salma, der ich sowas nicht zugetraut hätte. Da ich ein sehr grosser Kunstliebhaber bin, imponiert mich Frida nun umso mehr. Sie war eine absolute imposante Persönlichkeit und die Umsetzung Ihrer Biografie ist wirklich perfekt gelungen. Ein absolutes MUSSS!Hervorragende und lehrreiche Unterhaltung, sehr gut wie ich finde (10. August 2007)
Es gab für mich 2 Gründe sich diesen Film anzusehen:1) Salma Hayek: Sie spielt die Frida Kahlo und das einfach hervorragend.
2) Frida Kahlo: Auf die Werke von Frida Kahlo ist sicher schon jeder mal in Büchern, Zeitschriften bzw. dem Web gestoßen. Kennt man aber die bewegende Geschichte dieser Frau? Kennt man die näheren Umstände ihres mitunter schwierigen Lebens und damit die Bedeutung ihrer Bilder? Mit diesem Film ist ein erstes kennenlernen ihrer Biographie ziemlich authentisch möglich, wie ich glaube.
Gesehen habe ich einen äußerst kurzweiligen, intensiven, liebevollen und gelegentlich schockierenden Film. Dazu kommt ein herrlicher Soundtrack, auf den es sich lohnt zu achten. Der Film ist neben kunstvollen Bildern voller Musik und damit Gefühlen! Rundherum eine gelungene Sache! Man sollte diesem Film seine Zeit widmen und wird es nicht bereuen.


