Metropolis - Deluxe Edition (2 DVDs)

Verkaufsrang: 2652 (DVD)
Actor: Gustav Fröhlich
Actor: Brigitte Helm
Actor: Alfred Abel
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Thea von Harbou
Binding: DVD
Director: Fritz Lang
EAN: 0828765029698
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
NumberOfItems: 2
Erscheinungsdatum: 7. April 2003
Spielzeit: 118
TheatricalReleaseDate: 13. März 1927
UPC: 828765029698
von: Gustav Fröhlich (Hauptdarsteller), Brigitte Helm (Hauptdarsteller), Gottfried Huppertz (Komponist)
Preis: EUR 17,49

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Aus der Amazon.de-Redaktion

In Metropolis, der gewaltigsten Stadt der Zukunft, sind die Begriffe der Ober- und Unterschicht wörtlich zu nehmen: Die Unternehmer leben in den Luxuswohnungen der höchsten Wolkenkratzer, die Arbeiter vegetieren in unterirdischen Kammern vor sich hin. Der wahnsinnige Erfinder Rotwang will einen alles vernichtenden Aufstand anzetteln. Dazu bedient er sich einer teuflischen Entwicklung -- einem von ihm kontrollierten Roboter, der Maria, dem Idol der Menschen, zum Verwechseln ähnlich sieht.

Fritz Lang schuf 1926 mit diesem Stummfilm ein Meisterwerk, dessen optischer Reichtum das Genre des Science-Fiction-Filmes nachhaltig beeinflusste. Die gewaltigen Bauten der Riesenstadt findet man in modernen Formen sowohl in Blade Runner und Judge Dredd als auch in den Batman-Filmen. Der Roboter, welcher die metallene Struktur der falschen Maria darstellt, wurde zu einer Pop-Ikone und ist das Vorbild für den vielleicht berühmtesten menschenähnlichen Roboter überhaupt: C-3PO aus den Krieg der Sterne-Filmen.

Mit einem damaligen Budget von 5 Millionen Mark ist Metropolis -- rechnet man die Kosten auf heutige Verhältnisse um -- nach über 70 Jahren immer noch der teuerste Film, der je in Deutschland gedreht wurde. --Alexander Röder

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Kundenrezensionen zu 'Metropolis - Deluxe Edition (2 DVDs)'

Zeitgebundener Pathos (1. August 2007)

Verständlicherweise ein stark zeitgebundener Film. Die Schauspieler agieren oft übertrieben theatralisch; die geradezu religiös vermittelte Botschaft ("Mittler zwischen Händen und Hirn muss das Herz sein") kommt uns heute wohl eher etwas bieder vor. Das Werk trieft von Pathos, wie es damals vielleicht gut ankam. Nur für Liebhaber alter Filme zu empfehlen, ansonsten eher langweilig.

unvergleichliches, zeitloses Meisterwerk (27. April 2007)

Als echter Filmfan kommt man um Metropolis nicht herrum. Ich seh mir auch mal ganz gern ältere Filme an. Die muss man meist mit anderem Auge sehen, als manche modernen Filme. Nicht aber Metropolis. Dieser ist schlichtweg GENIAL! Ein Zeitloses Kunstwerk bei dem man nicht mehr aufhört zu staunen!
- eine mitreisende, sozial-kritische Geschichte -
- ein wundervoller Soundtrack -
- eine grandiose Optik -
Ich kann gar nicht aufhören von dem Film zu schwärmen.

Fazit:
Unbedingt kaufen!

Religiöse Aspekte 2 (5. Februar 2007)

Dem Kommentar zum Film von J.Jetz ist nichts hinzuzufügen.
Allerdings eine kleine Berichtigung der Rezension von D. Janssens: Bei den von ihr beobachteten Sternen handelt es sich nicht um Judensterne ( zwei miteinander kombinierte gleichseitige Dreiecke ), sondern um so genannte "Drudenfüße" ( bei Anhängern des Okkulten verwendete Zeichen für Satan ). Mithin identifiziert Lang die Erfindung des Maschinenmenschen durch Rothwang als satanisches Werk, bzw Rothwang selbst als Satan. Dazu passt, dass Joh Fredersen den Einsatz der Maschine von Rothwang verlangt, um die Arbeiter zu verwirren, sie entgegen der Absicht Marias zur Gewalt zu verführen und so den ( geplanten ) Einsatz der Truppen gegen sie zu rechtfertigen. Mythologisch gesprochen wird vom Teufel auch als Diabolos ( Verwirrer, Durcheinanderbringer ) gesprochen.
Auf der selben Linie liegt m.E., wenn Lang "fordert", dass das Herz / die Liebe zwischen Rationalität und Arbeits kraft ( zwischen Hand und Hirn ) vermitteln muss. Reine Rationalität steht immer an der Grenze zum Diabolischen ( z.B. die Vernichtung der Behinderten in den "Euthanasieaktionen" im Dritten Reich, die neben "rassetheoretischen" Argumenten unter anderem damit begründet wurden, dass die Behinderten den Staat mit Kosten belasten, aber zum Volkswohl nichts beitrügen ). Insofern ist Metropolis ein visionäre Werk das auch uns heute noch zum Nachdenken anstoßen kann. Man setze doch nur einmal die "Oberwelt" des Films mit dem reichen Europa gleich und die "Unterwelt" mit den Ländern Schwarzafrikas ....

Begeisterung (23. Dezember 2006)

Viel Zutrauen hatte ich nicht, als ich diesen Klassiker bestellte. Glaubte ich doch, aufgrund seines hohen Alters sei die damalige Technik nicht in der Lage gewesen, wirklich Faszinierendes zu produzieren. Immerhin ist dies ein Stummfilm mit Musik und eingeblendeten Texttafeln. Als ich den Film heute zum ersten Mal sah, kaum ich aus dem Staunen nicht mehr heraus: Eine FASZINIERENDE Bilderflut mit Wolkenkratzern und Highways, die sich um diese riesigen Häuserblocks schlingen, und Flugzeugen, die zwischen all dem Trubel hindurchgleiten. Aber das ist nur ein Bild des Films, es gibt noch dutzende weitere unveregessliche Szenen in "Metropolis". Fritz Lang hat eine Vision von der Zukunft genial zu eine Film verarbeitet. Wenn Sie heutige Filme wie z. B. "Twelve Monkeys" mit Bruce Willis mögen, dann werden Sie mir zustimmen, dass die Wolkenkratzer-Szene aus "entropolis" hier Vorbild war. Ich hätte nie gedacht, dass ich bei einem Stummfilm so lange verweilen würde - noch dazu von einem deutschen Regisseur, und nicht von einem Amerikaner!

religöse Aspekte (5. Dezember 2006)

Mich wundert, dass niemandem die Judensterne und Kreuze aufgefallen sind.
Deshalb möchte ich den im Grunde ausführlichen Rezensionen nur noch diesen einen Aspekt hinzufügen. METROPOLIS ist zu einer Zeit entstanden, in der die Abkehr von den christlichen Kirchen langsam modern wurde und es im Bereich der Kunst als selbstverständlich galt frei zu denken. Trotzdem werden Personen in dem Film mit Judensternen (der geniale Erfinder, der sich in einer Mischung aus Hass und Freundschaft mit dem Boss von METROPOLIS verbunden hat) oder Kreuzen (Maria (!), die aus den Katakomben (!) heraus den Arbeitern Mut zu predigt und Frieden zum Ziel hat).
Dieser Film arbeitet aus unserer Sicht mit Klischees. Meiner Meinung handelt es sich dabei aber um Bilder, die zur Entstehungszeit noch verstädnlich waren:
- Die Stadt der Söhne, die alle weiß gekleidet sind = Unschuld; der Garten der Wunder liegt über den Dächern von METROPOLIS -
- die dunklen, gebeugten Gestalten der Arbeiter, die unter der Erde wohnen -
- Vergnügen als Zerstreuung und Verlust von Identität, der Vergnügungsclub -
- die Apokalypse des Johannes als Predigthema des Mönches -
- der Turmbau zu Babel, eine biblische Geschichte, die von Maria für die Arbeiter umgedeutet wird -
- Maria selbst, die Hel, dem Maschinenweib, ihre Gestalt geben muss: die Doppeldeutigkeit der Frau -
- die Kinder der Arbeiter, die bei der durch die Revolution der Arbeiter freigesetzten Wassermassen zu ertrinken drohen -

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