Aus der Amazon.de-Redaktion
Missy Elliott ist weiterhin fleißig, seitdem sie 1997 mit ihrem Debüt Supa Dupa Fly die HipHop-Szene aufmischte. This Is Not A Test! ist schon das fünfte Album der in Richmond, Virginia geborenen Künstlerin, und es manifestiert in kongenialer Zusammenarbeit mit Timbaland als Produzenten erneut ihre Ausnahmestellung.Missy setzt dabei wie auf dem formidablen Under Construction weniger auf R&B und mehr auf HipHop. Was dabei natürlich nicht fehlen darf, sind die Clap-Beats und die kommen diesmal reichlich zum Einsatz. Die erste Single-Auskopplung, das fantastische "Pass The Dutch", wird von ihnen in Kombination mit einem dumpfen Ton, ähnlich dem eines Hi-Fi-Erdungsfehlers, bestimmt. Ganz groß ist auch "Wake Up" mit dem Gast und Frührentner Jay-Z (Jay-Z veröffentlicht 2003 mit The Black Album seine letzte Platte/Anm.d.Red.), wo fast atonale Soundtupfer auf blecherne Drums treffen. Noch so ein Killerstück ist "Keep It Movin" featuring Dancehall-Star Elephant Man, das in Teilen schwer an den Jahrhundert-Track "Release Yo' Delf" von Method Man erinnert.
Nach diesem furiosen Start ins Album eilt This Is Not A Test! mit ganz wenigen Ausnahmen weiter von Höhepunkt zu Höhepunkt, unterstützt von Gästen wie Mary J. Blige, den Clark Sisters, Nelly, Fabolous oder R. Kelly (das Duett mit R. Kelly -- "Dats What I"m Talkin About" -- gehört übrigens zu diesen Ausnahmen). Missy überrascht des Weiteren mit einem Ragtime und der gelungenen Interpretation des Salt'n'Pepa-Klassikers "Push It", der hier "Don't Be Cruel" heißt. Dann wären da noch die knackige Funk-Nummer "Toyz", die eine Geschichte rund um den Dildo erzählt, und die beiden von harten, trockenen und wohl platzierten Beats dominierten Tracks "Pump It Up" und "Let It Bump". Für dieses Album gibt es als Belohnung bestimmt wieder Edelmetall. Es sei Missy Elliott gegönnt. --Sven Niechziol
Das Label über die CD
Missy macht Ernst. Und das macht Spaß. "This Is Not A Test" heißt das fünfte Album der multitalentierten, zigfach platin-veredelten und schon zweimal Grammy-ausgezeichneten Melissa Elliott, vor 31 Jahren in Richmond, Virginia, geboren, seit geraumer Zeit in einem lauschigen Appartement direkt über dem von Whitney Houston in Miami zu Hause. Nach der enorm erfolgreichen Single "Pass That Dutch" - einem halsbrecherischen Kopfnicker und schweißtreibenden Arschschüttler, der schon am Tag des Promo-Releases die meisten Einsätze im gesamten US-Radio zählen konnte, erscheint am 24. November 2003 tatsächlich das neue Album des sympathischen Superstars. Knapp ein Jahr nach ihrem letzten Doppelplatin-Album "Under Construction" mit dem Allround-Nummer-1-Hit "Work It". Nur wenige Monate nach ihrem gefeierten Auftritt mit Christina Aguilera, Britney Spears und Madonna (deren „Get Into The Groove sie für ein GAP-Commercial remixte, in dem die beiden auch zusammen auftraten) bei den Video Music Awards ("Work It" gewann als "Video Of The Year"). Kurz nach dem Erfolg des von ihr produzierten Albums für Monica oder der neuen Single von Wyclef Jean, zu der sie auch im Video erscheint. In typischer Missy-Manier, also etwa drei Level über dem gewöhnlichen Workaholic, produzierte das immer gut gelaunte Genie zusammen mit Produzenten wie Craig Brockman, Nisan Stewart, den Soul Diggaz und natürlich dem nahezu unschlagbaren Timbaland, sowie mit Gästen von Jay-Z bis Monica, von Rapper Fabolous über den jamaikanischen Dancehall-Helden Elephant Man bis zu den Gospeldiven The Clark Sisters ihr neues Album "This Is Not A Test".(east west)
Kundenrezensionen zu 'This Is Not a Test'
Genial! (27. Dezember 2005)
Missy Elliott ist einfach die beste Rapperin,die es gibt.Sie ist vollkommen individuell und vertritt ihre Meinung immer und überall.Das merkt man auch auf diesem Album.Sie ist einfach einzigartig und ihre Musik ist einfach klasse zum Abtanzen und bestens geeignet um schlechte Laune zu vertreiben.Diese CD ist mehr als nur empfehlenswert.Meiner Meinung nach auch nicht nur für Fans von Missy Elliott.Besser als je zuvor!!!! (19. Juli 2005)
Missy Elliott ist seit jeher ein Phänomen. Sie ist seit langem eine der Künstlerinnen, die aus der hart umkämpften Hip Hop und R&B Branche hervorsticht. Ihr eigenwilliger Sound, ihre besondere Mischung der Songs in ihren Alben, die sowohl von Party Hits bis hin zu romantischen Popsongs geht, macht das besondere an Missy Misdemeanor Elliott aus. Und auch in diesem Album, auch wieder produziert von Timberland, kommt diese Besonderheit von Missy wunderbar zur Geltung. Das Album ist gespickt von Hits, die alle ins Ohr gehen. Hervorzuheben ist keiner, weil jeder Song seine besonderen Merkmale hat, sodass sich kein Song anhört wie der Andere. Unterstützt von berühmten Künstlern wie Jay-Z, Nelly, Mary J. Blige, R. Kelly, Elephant Man oder Monica & Beenie Man ist dieses Album zu einem weiterem Meisterwerk geworden. Kein Lied ist enttäuschend und das Album macht auch beim wiederholten Anhören immer noch Spaß. Die Alben, die sie vor "This is not a Test" herraus gebracht hat sind zwar auch sehr empfehlenswert, aber dieses Album übertrifft die Vorherigen bei weitem. Noch besser kommt dieses Besondere, was Missy so einzigartig macht zur Geltung.Es ist eine absolute Kaufempfehlung für all die, die entweder schon Missy Elliott Fans sind oder die nach einer besonderen CD im großen Wald der Hip Hop und R&B Branche suchen.
jetzt gibt sie uns endlich alles (16. Januar 2004)
In der ganzen faden, dummen, sich gegenseitig einoelenden und herumnoelenden R&B und HipHop-Szene des kommerziell erfolgreichen US-Markts stach Missy Elliott immer schon wohltuend hervor, und kassierte auch haufenweise guten Kritiken dafuer. Nun hat Timbaland (der Mann, dem wir das alles mitverdanken) aber auch noch Timba(er)lake mitproduziert und schon wenden sich viele der ehemaligen Fans ein wenig angewidert ab.Ungerechtfertigterweise!!
Auf einmal haut uns die ewige Missy endlich mal derart volle Kraft und haufenweise eins um die Ohren, dass es nur so knallt. Bislang erschien es uns doch eher, als wuerde ihre Kraft immer nur fuer die drei, vier Singles aus einem Album reichen (bestes Beispiel: das fantastische Get ur freak goin aus dem insgesamt etwas mueden So Addictive). Aber diesmal ist das Album von vorne bis hinten ein Genuss, und PASS THAT DUTCH - das uebrigens beim mehrmaligen Hoeren noch locker weiter punkten kann - ist nur einer unter vielen gelungeren Tracks.
Okay, geben wir zu, die Zusammenarbeit mit RKelly konnte nur in die Hose gehen (Dats what I'm talkin about), aber Nelly nimmt sie sich gekonnt zur Brust (Pump it up) und - und hier kommt meine persoenliche Ueberraschung - die Zusammenarbeit mit Mary J Blige fruchtet in einem Hoehepunkt, weil im Intro(Outro) die nervige Stimme der Mary so unglaublich gekonnt verpackt wird, dass sie nicht nur super reinpasst, nein sogar noch das I-Tuepfelchen besorgt.
Daneben gelandet sind eigentlich nur Track 5 und 7,
Hoehepunkte 1-4,6,8,10,11,15+16
In alter Klasse! (14. Januar 2004)
Zusammen mit ihrem langjährigen Produzenten Timbaland war die Musik von Missy Elliott immer der neueste Schrei. Sie brachte die Innovationen und definierte das Genre HipHop/R`n`B immer wieder neu.Mit ihrem neuen Album hat die große Dame des Genres sich aber mal eine schöpferische Pause gegönnt und klingt nicht mehr innovativ, sondern gönnt sich Ausflüge in bestehende Stile. Das jedoch in alter Klasse.
Von der Adaption des Musical Youth - Klassikers "Pass The Dutch" mit dem wohl längsten Break des HipHops und weiteren gewohnt minimalistischen Titel zitiert sie aber auch genüßlich Old School, mal erklingt eine Piano - Ballade, um als nächstes einem Disco - Beat zu weichen. Dabei klingt sie immer besser als ihre vermeintliche Konkurrenz - und auch die Gäste auf ihrem Album sprechen eine für sich: Dr. Dre, The Neptunes, Elephant Man, Beenie Man, R.Kelly, Fabolous, Nelly, Jay-Z........
Ich haette besseres erwartet..... (24. Dezember 2003)
Das neue Album von Missy Elliott ist schlichtweg OK, aber nicht wie vorangekuendigt 'Absolute Klasse und total zum abtanzen'.Das gesamte Album aehnelt dem Stil des Vorgaengers sehr. Besonders die erste Single 'Pass that dutch' lässt allgemein stark an 'Work it' erinnern.
Die Tracks sind wie immer gut produziert, weisen jedoch keine wirklichen Hoehepunkte auf, wie zum Beispiel beim Vor-Vor-Gaenger 'Miss-e... so addictive' und dem letzten Album 'Under Construction'.
Allgemein gesagt kein Meilenstein, anhoerbar, ich würde es aber nicht zu den TOP-Hip-Hop-Scheiben des Jahres 2003 küren, da gibt es weitaus bessere!





