Soloalbum

Verkaufsrang: 1831 (DVD)
Actor: Matthias Schweighöfer
Actor: Nora Tschirner
Actor: Oliver K. Wnuk
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Benjamin v. Stuckrad-Barre
Binding: DVD
Director: Gregor Schnitzler
EAN: 4010324021427
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Concorde Video
Languages:
Manufacturer: Concorde Video
Verlag: Concorde Video
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 3. Dezember 2003
Spielzeit: 87
Studio: Concorde Video
TheatricalReleaseDate: 2003
von: Matthias Schweighöfer (Darsteller), Nora Tschirner (Darsteller), Oliver K. Wnuk (Darsteller), Benjamin v. Stuckrad-Barre (Autor), Fetisch & Meister (Komponist), Gregor Schnitzler (Regisseur)
Preis: EUR 5,43

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Aus der Amazon.de-Redaktion

So wie man Benjamin Stuckrad-Barres Bestseller Soloalbum durchaus als kleinen literarischen Bruder von Nick Hornbys Pop-Roman High Fidelity sehen kann, so ist auch Gregor Schnitzlers Filmversion des Soloalbums eine Art Nachzügler. Allerdings folgt er weniger dem Beispiel von Stephen Frears' Hornby-Adaption, seine Vorbilder liegen eher im Bereich der deutschen Teen- und Twen-Komödien. Doch selbst diese Entscheidung, einem Genre zu folgen, das berüchtigt ist für seine infantilen Auswüchse, aber eben auch schon einige wirklich hervorragende Coming-of-Age-Geschichten hervorgebracht hat, betont noch einmal die Nähe zwischen den beiden Romanen.

Letztlich lassen sich weder High Fidelity noch Soloalbum direkt in einen Film umsetzen. In beiden Fällen braucht man eine Idee oder einen Ansatz, der den endlosen Monologen und Reflexionen der Icherzähler der Romane eine Form und eine Dramaturgie gibt. In High Fidelity ist es John Cusack, der Hornbys Porträt eines Mannes, der sich weigert, erwachsen zu werden, als Hauptdarsteller ein emotionales Zentrum und eine erstaunliche Reife gibt. Doch dieser Weg über einen Star und seine Präsenz stand Schnitzler kaum offen. Dafür ist der Held von Soloalbum, der Musikjournalist Ben, eine viel zu pubertäre Figur. Und so ist es fast schon ein genialer Kniff, die Geschichte von Bens traurig-komischen Eskapaden, nachdem seine Freundin Katharina (Nora Tschirner) per SMS mit ihm Schluss gemacht hat, fest in dem Genre zu verankern, dem Stuckrad-Barres Roman im Endeffekt näher ist als der wahren Pop-Literatur, wie sie etwa von Rainald Goetz' Texten repräsentiert wird.

Wie in den meisten anderen Teen- und Twen-Komödien zündet auch in Soloabum längst nicht jeder Gag. Manchmal gehen Schnitzler und sein Drehbuchautor Jens-Frederick Otto schlichtweg zu weit. So kann man kaum darüber lachen, wenn Ben (Matthias Schweighöfer) in den Wagen eines vermeintlichen Nebenbuhlers pinkelt und dabei sein bestes Stück einklemmt. Doch zum Glück sind solche extrem infantilen Scherze eher die Ausnahme als die Regel in Soloabum. --Sascha Westphal

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Product Description

Ben Matthias Schweighöfer führt ein Leben, von dem die meisten von uns nur träumen können Der 24-jährige ist umschwärmter Redakteur beim angesagtesten Musikmagazin Berlins, Dauergast auf den coolsten Partys der Stadt und mit den Stars der Branche auf Du und Du. Lässig gekleidet schlendert er durch die hip designte Redaktion, selbst als er von seinem Freund und Kollegen Christian Christian Näthe, ja den Geburtstag seiner Freundin Katharina Nora Tschirner nicht zu vergessen, bringt seine arrogante Selbstinszenierung nicht ins Wanken. Katharina muss eben etwas länger im Restaurant warten, zumal der Chefredakteur Leander Haussmann gerade verkündet hat, dass seinem Magazin ein exklusives Oasis Interview zugesprochen wurde. Und führen soll es sein bester Mann - Ben! Mit dem Auftrag in der Tasche und Christian an seiner Seite besteigt Ben ein Taxi, das auf dem Weg allerdings von einer sexy Blondine Sandy Mölling von den "No Angels", gekapert wird. Gegen Christians Rat lässt sich Ben von ihr überreden, mit auf eine Party zu kommen. Während sich Christian um die Musik kümmert und Ben sich mit dem Partyluder vergnügt, beschließt Katharina, dass das Maß nun voll ist und macht auf die denkbar schnellste und kürzeste Art Schluss per SMS. Und das nach drei Jahren Beziehung! Mit Hilfe seiner Kumpels Christian und dem ständig zugedröhnten Alf Oliver Wnuk versucht er nun alles Mögliche, um Katharina zu vergessen und gleichzeitig alles Unmöglich, um sie wieder zurückzugewinnen...

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Kundenrezensionen zu 'Soloalbum'

Genialer Film (15. April 2008)

Dieser Film ist mit seiner Geschichte, den Darstellern und vorallem BERLIN als Schauplatz ein gelungener "besser fühlen nach ansehen... Film"! Er lädt dazu ein ihn mehr als ein Mal zu sehen!

Nett gemacht (10. September 2007)

Habe erst das Buch gelesen, dann den Film gesehen. Es fanden sich viele Stellen im Film wieder. An manchen Stellen ist der Film etwas nervtötend wenn die Darsteller einen auf "obercool" machen.

Alles in allem aber ein gelungener Film.

"Gänseblümchenzupfen" (6. Juli 2007)

Ja ich bin auch der Meinung, dass dieser Film absolut genial ist. Äußerst unterhaltsam und nachvollziehbar! Ok, die Story ist nicht realistisch weil alles eigentlich ziemlich abgehoben wirkt - aber genau das ist es was den Film in meinen Augen so fabelhaft macht!

Soloalbum gehört eindeutig in die Sparte - entweder es gefällt dir - oder nicht, dazwischen gibt es nichts, deshalb gehen die Kritiken auch so auseinander.

Und wer verrückte/wahnsinnige Liebeskomödien als Unterhaltung bevorzugt, sollte sich dieses Werk unbedingt reinziehen!

Leichte unterhaltsame Kost aus DE (5. Mai 2007)

Ich weiß ja nicht was einige der anderen Bewerter hier erwarten... Aber wer ein tiefgründiges, philosophisches Meisterwerk sucht, sollte doch eher in der Ecke "Forest Gump" stöbern.

Der Film ist einfach super lustig und unterhaltsam. Ok, die Handlung ist an den Haaren herbeigezogen - aber so what? Das ist bei so gut wie allen Filmen so. Und wenn sowas aus Hollywood kommt ist es auch in Ordnung... da sagen die wenigsten was dagegen, auch wenn es noch viel stumpfsinniger ist.

Der deutsche Film ist zurück und besser denn je. Es ist eine ganze Weile her dass ich so herzhaft gelacht habe: bei "Der bewegte Mann". Von mir auf alle Fälle 5 Sterne :)!

Absolut infantiler Streifen (10. März 2007)

Da ich den Roman (noch) nicht gelesen habe, denke ich, dass ich den Film recht objektiv beurteilen kann. Und meine Bewertung wird leider sehr schlecht ausfallen. Wie gesagt, zur Adaption des Buches kann ich nicht viel sagen. Aber bei den Figuren fängt es schon an. Der Protagonist ist Musikjournalist bei einem Musikmagazin, treibt sich auf Parties herum und interviewt namhafte Künstler. An sich ist die Idee schon irgendwie an den Haaren herbeigezogen und dient wohl einzig allein dazu, eine Brücke zur Popmusik-Welt zu bauen, die bei diesem Plot eigentlich unnötig ist. Auch im viel zu bunten Set-Design wirkt der ganze Film irgendwie unrealistisch. Alle Figuren werden nur oberflächlich gezeichnet, und über die Beziehung des Hauptdarstellers erfährt man auch viel zu wenig, um bei der ganzen Geschichte wirklich mitfiebern zu können. Alles in allem wirkt der gesamte Streifen wie ein billiger Abklatsch des brillianten "High Fidelity" von Nick Hornby, dessen Verfilmung viel tiefgründiger und erwachsener wirkt, und sich nicht in infantilem Humor im Stil von "American Pie" ergeht.

Fazit: Wer wirklich gute deutsche Filme sehen möchte, dem seien Streifen wie z.B. "Nichts bereuen" oder "Ganz und gar" empfohlen. Bei "Soloalbum" - und das muss man leider sagen - stimmt gar nichts...

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