Death Cult Armageddon

Verkaufsrang: 18962 (Musik)
Artist: Dimmu Borgir
Audio CD
EAN: 0727361104726
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Nucl.Blast (Warner)
UPC: 727361104726
Preis: EUR 8,97

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Dimmu Borgir treiben ihren ureigenen Black-Metal-Stil immer weiter auf die Spitze. Für Death Cult Armageddon arbeiteten sie mit einem 48-köpfigen Prager Orchester zusammen, spielten gleichzeitig aber auch einige ihrer härtesten und schnellsten Songs ein.

Während die zweite große Schwarzkittel-Kapelle Cradle Of Filth immer mehr wie ein unfreiwillig komisches Black-Metal-Musical klingt, haben sich die Norweger ihre Aggressivität und Rohheit nahezu ohne Reibungsverluste bewahrt. Death Cult Armageddon wird über weite Strecken von atemberaubendem Nick-Barker-Drumming und schneidenden, kompromisslosen Gitarren-Riffs dominiert. Zwischendurch flechtet man aber auch immer wieder geschickt orchestrale und vertrackte Parts ein, die dem Album eine enorme Vielseitigkeit verleihen.

Mit unterschiedlichen Gesangstechniken, sehr variablen Instrumentierungen und einem guten Händchen für anspruchsvolle, stets schlüssige Songstrukturen erschaffen Dimmu Borgir einen Soundtrack für einen imaginären Film, der irgendwo zwischen Der Herr der Ringe Teil zwei und morbiden Splatter-Streifen angesiedelt ist. Wer auf originellen, Grenzen sprengenden Black Metal steht, ist hier gut aufgehoben, und Dimmu-Fans müssen die Scheibe natürlich sowieso haben. --Michael Rensen

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Death Cult Armageddon'

Schlicht und einfach genial! (17. November 2007)

Dieses Album ist eindeutig ein Meisterstück, und hebt sich für mich noch ein ganzes Stück von Puritanical Euphoric Misantrophe ab. Die melodischen Orchesterparts geben dem ganzen einen epischen filmmusik ähnlich Charackter. Außerdem sitzt bei diesem Album noch der geniale Nicholas Barker hinter den Drumms. Sein Blastbeat und Doublebass- Spiel ist krank!!
Das Album kann wirklich von vorne bis hinten mit epischen Sounds, rauen Gittaren und agressiven Vocals überzeugen. Besonders hervorzuheben sind aber die Songs Allegiance,ein genialer Opener mit coolem Intro, Progenies of the great Apokalypse, der beste Dimmu Borgir Song den ich je gehört habe, Vredesbyrd, ziemlich mitreissende Mischung aus einigen orchester und vielen rauen Elementen und für die Drummer unter den Lesern, For the World to Dictate our Death( besonders der Anfang).Der neunte Song hat ein tolles und langes Intro, welches sehr an den Harry Potter Sound erinnert.
Ein Pflichtkauf für alle Dimmu Borgir Fans ( die sich nich krampfhaft an Størmblast klammern) und alle die es noch werden wollen!

Hammer-Album einer Hammer-Band (28. April 2007)

Ich versteh nicht, wie manche Menschen Dimmu vorwerfen, sie seien kommerz. Ohne diese Band würde der Black-Metal nie die Anerkennung bekommen, die er verdient (ich zähle die Vögel von CoF mal nicht zum Black Metal). Mal ernsthaft: Wer hat die ganze Zeit lang Lust darauf, sich zum Teil hirnloses Geknüppel von Mayhem oder Gorgoroth anzuhören?

Zum Album: Dimmu Borgir liefern mit DCA neben Stormblast das beste Album ihre Bandgeschichte ab. Songs wie Progenies of the great Apocalypse oder Vredysbird sind atemberaubend. Klar braucht das Album wie fast jedes von Dimmu einige Durchläufe bis man alle Einzelheiten der Lieder erkennt, aber es lohnt sich.

6(66) Sterne!!!

Endzeit (29. Oktober 2006)

Bringen wir es direkt auf den Punkt:

Dieses Album trotzt allen bösen Kritiken, ja es würde an jeglicher Vernunft mangeln, dieser Musik in nur irgendeiner Weise ihre Genialität abzusprechen.
Was hier erschaffen wurde ist ein tonnenschweres Kunstwerk, ein Monument aller nur erdenkbaren Elemente der Musikgeschichte aus den Händen jener, die das Grauen in Klang setzten wollten. Der Albumtitel ist Programm: Beim Hören der Songs entsteht im Kopf geradezu ein imaginärer Film einer alles entscheidenden Schlacht,angeführt von dem abartig teuflisch keifenden Hohepriester "Shagrath" bevor die Apokalypse alles seiende Auslöscht. Die moderne Produktionstechnik machte es möglich, dass ein knapp 50-köpfiges Symphonieorchester perlenrein mit einer Metal- Band verschmilzt, was nicht zuletzt aber auch den unglaublich guten kompositorischen Arrangements zu verdanken ist. Aber anstatt hier Ecken und Kanten zu glätten oder der Musik einen sanftmütigeren Charakter zu geben, bringen tremolierende Streicher die Eiseskälte und Bläser verkünden dräuend Kriegszenarien. Dadurch gerät die Atmosphäre derartig Böse, dass alles andere, was sich diesem Genre verpflichtet fühlt, lediglich Kinderseelen erschrecken vermag. Alle, die "TRUE" schreien, halten einfach mal die Klappe und erzittern!
Auffallend folgen die meisten Songstrukturen stets dem gleichen, überzeugenden Schema: Statt mit Strophe- Refrain- Strophe zu langweilen, ließen sich die Norweger von der klassischen Sonaten- Hauptsatzform inspirieren, indem zunächst am Beginn oder etwas verzögert ein Hauptthema vorgestellt, welches dann von einem weiteren Thema abgelöst wird. Auf einem eher weniger zugänglichen, vertrackten, oft dissonanzenlastigen Mittelteil folgt schließlich in der Reprise eine Megabombastische "Erlösung" angeführt vom Hauptthema oder als ganz neues Arrangement mit Motiven aus den Themen.
Besonders gelungen sind in dieser Hinsicht track 9 "Eradication instincts defined" und track 5 "For the world to dictate our death". Ein atmosphärisches Meisterwerk ist "Progenies of the great apocalypse", dessen aufwändiges Musikvideo wohl als eines der beeindruckensten in diesem Genre gilt. Mit "Heavenly perverse" und "Cataclysm children" sind allerdings auch zwei peinliche Ausfälle am Start.

leider nicht so ganz gut gelungen (5. September 2006)

Für mich war dieses Album eine kleine bis mittlere Enttäuschung. Man muss zwar sagen, irgendwo ist das Album ein Meisterwerk für sich, doch ich habe mehr erwartet. Hauptprobleme des Albums ist die Atmosphäre. Fast alle Songs sind sich zu ähnlich, kaum einer ragt wirklich aus der Masse heraus. Dann erdrückt das Orchester diesmal die Metalparts, die Härte und Brutalität von Dimmu geht an vielen, vielen Stellen verloren. Die Keyboards wurden zu sehr beschnitten und der Sound ist etwas zu klinisch. Denn Live wirken die meisten Songs des Albums sehr gut. Der erste Song „Alliegence“ kann noch überzeugen, er beginnt mit rauen Gitarren, die dann aber etwas zu sehr in den Hintergrund gepresst werden. Der Schluss des Songs ist recht episch gestaltet, man kann also zufrieden sein. „Progenies of the great apocalypse“ hat ein paar tolle Riffs während der Strophen, aber die Orchesterparts „entschärfen“ den Song meiner Meinung nach etwas zu stark. Positiv hervorzuheben ist aber Vortex' Gesangspart in diesem Song. Der nächste Song ist mit einer der Besten des Albums. „Leepers among us“ beginnt mit einem industrialartigem Riff, der ganze Song ist eigentlich industrialmäßig, nur wenig Orchesterparts, in der Mitte eine wirkliche tolle, epische Keyboardstelle, von denen es auf diesem Album leider sehr wenige gibt. „Vredesbyrd“ ist ebenfalls ein sehr guter Song, sehr mitreißend, mit einem tollen Lead-Gitarrenthema am Anfang. Auch hier ist der Orchesterpart nicht so erdrückend, daher überzeugt der Song auf voller Länge und ist sozusagen das Aushängeschild des Albums. Ab Song Nummer 5 fällt das Niveau jedoch deutlich ab. Dieser Song ist ziemlich schwach, eindeutig zu schräg. Song Nummer 6 hat zwar ein tolles episches Anfangsthema, welches zum Schluss wieder ertönt, aber der Song ist im Ganzen recht schwach. Der siebte Song ist wieder richtig gut, gesungen in Norwegisch, mit sehr epischen Streichern und Keyboards den ganzen Song hindurch. Erinnert einen dann doch an die älteren Songs von Dimmu. „Cataclysm children“ ist auch ein verdammt guter Song. Zwar klingt er live wesentlich besser als hier auf dem Album, doch auch diese Version weiß mit seinem schnellen Riffs und Tempowechsel zu überzeugen. Hinzu kommt ein herrliches Pianothema, eine der wenigen tollen Keyboardstellen des Albums. Der nächste Song hat ein orchestrales Intro, was ganz gut ist, dann geht's nahtlos in Metal über. Der Wechsel von Klassik in Metal ist verdammt gut, dann aber lässt der Song sehr stark nach. „Unorthodox manifesto“ leidet auch unter dem erdrückenden Orchester und dem zu klinischen Sound, doch der Song ist richtig gut, zum Schluss wird er doch richtig düster und episch und Galder legt ein richtig gutes, langes Solo hin. „Heavenly pervers“ ist dann auch etwas schwach, kein so gelungener Abschluss des Albums. Der Bonussong „Satan, my master“ ist zwar ganz nett, aber ist nichts besonderes.
Also, ein paar richtig gute Songs, aber der Sound bzw. das Mixing ist nicht so gelungen. Auch hat Shagraths Stimme sehr an Aggressivität verloren, das Keyboard wurde zu sehr beschnitten, das Orchester ist einfach zu sehr im Vordergrund.

Starke und lebenslange CD (20. Mai 2006)

Diese CD kann man wirklich 3 x am Tag hören!
Alle Lieder haben einen gewissen Suchtfaktor, der beeindruckend ist. Ich finde, dieses Album wirklich sehr geil, da es durchgehend super Songs hat.

meine Lieblingstitel sind:
- Progenies of the Great Apocalypse
- Vredesbyrd
- Cataclysm Children

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