Der Omega Mann

Verkaufsrang: 2579 (DVD)
Actor: Charlton Heston
Actor: Anthony Zerbe
Actor: Rosalind Cash
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Richard Matheson
Binding: DVD
Director: Boris Sagal
EAN: 7321921112102
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 18. September 2003
Spielzeit: 94
TheatricalReleaseDate: 1971
von: Charlton Heston (Hauptdarsteller), Anthony Zerbe (Hauptdarsteller), Ron Grainer (Komponist)
Preis: EUR 4,72

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Aus der Amazon.de-Redaktion

In den 70er-Jahren, zwischen "Agent Orange", atomarer Bedrohung und dem Watergate-Skandal, spiegelte sich auch im Science-Fiction-Film die bedrückende Stimmung. Plötzlich erinnerte ein Großteil der denkbaren Zukunftsszenarien an die Apokalypse. Der Omega Mann markierte den Höhepunkt dieser Entwicklung.

Charlton Heston spielt einen amerikanischen Wissenschaftler im Schatten der ultimativen bakteriologischen Katastrophe, die nach einem Krieg zwischen Sowjets und Chinesen den Großteil der Menschheit dahingerafft hat. Die Überlebenden unterteilen sich in zwei Gruppen: eine kleiner werdende Schar immuner Menschen und ein infizierter, psychopathischer Mob, der in seiner Lichtempfindlichkeit an Vampire erinnert. Die Infizierten werden von dem durchtriebenen, charismatischen Mathias angeführt, der seine Berufung in der Ausrottung der für die Entstehung der tödlichen Seuche verantwortlichen Zivilisation findet.

Heston befindet sich zwar im Besitz eines Gegenmittels, er und die wenigen verbliebenen Gesunden sind jedoch den Infizierten hoffnungslos unterlegen. Tagsüber arbeitet er mit seinen Getreuen an einer provisorischen Ordnung (mit Rosalind Cash als Hestons vor Waffen strotzenden Angetrauten). Während sie unbehindert durch menschenleere Stadtlandschaften kreuzen und die wenigen Vergnügungen genießen, die das Leben noch zu bieten hat, gelten ihre Gedanken einer besseren Zukunft. Nachts müssen sie sich der stetig wachsenden Menge Infizierter erwehren.

Sowohl apokalyptisches Mahnmal als auch bittersüße Romanze, zeichnet Der Omega Mann ein überzeugendes Psychogramm voller Hoffnung und Verzweiflung. Keine Vergnügungsfahrt, aber ein toller Film. --Grant Balfour

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Der Omega Mann'

Wäre heute ein Flop (8. August 2008)

Die Schauspieler überzeugen größtenteils, aber die Logik oder vielmehr Unlogik der Handlung erinnert mich streckenweise an diverse Karl-May-Bücher. Wer wird mit Speeren und einer antiquierten Zimmerflak kämpfen, wenn es in den hochgerüsteten und nunmehr fast menschenleeren Staaten tonnenweise moderne Waffen gibt? Warum sprengt man die Bude von Neville nicht einfach in die Luft und schafft sich damit auch gleich den vermeintlichen Übeltäter einfach vom Hals? Nur einige Beispiele der Unlogik. Der Film wirkt irgendwie, sicher ungewollt, lustig. Die lächerlichen Sonnenbrillen, die grotesken Kontaktlinsen in Mansonmanier, die schlechte Arbeit der Maskenbildner, die billigen Kapuzenumhänge (sicher aus dem Kostümverleih um die Ecke) und die an Katzengejammer erinnernde Musik. The Omega Man ist einfach nur ziemlich mies und das hat nichts mit dem Alter des Films zu tun. Denn das es besser geht beweist Soylent Green.

Öde ! (31. Mai 2008)

Sorry, für alle Charlton Heston - Fans, aber....das war nix. Ziehmlich angestaubt und öde. Selten habe ich mich so gelangweilt , wie bei dieser "Iam Legend" - Verfilmung. Die Will SMith Verfilmung ist um länge besser, als dieser Murks.

Dieser Film ist Legende (29. April 2008)

Bei diesem Film bietet sich vor allem der Vergleich mit der Neuverfilmung mit Will Smith an: 'I am Legend' ist um Klassen aufregender - nicht nur, was die Tricktechnik betrifft. Die Verfilmung von 2007 ist deutlich spannender, beklemmender, erstaunlicher.

Dafür bietet das Original ein Wiedersehen mit dem kürzlich verstorbenen Charlton Heston. Er ist in der Rolle als Wissenschafter Neville gut besetzt und glaubwürdig - aber das ist Will Smith auch. Na gut, es geht hier um den Omega Mann.

Als Schauplatz hat man damals Los Angeles gewählt, nicht New York wie in der Neuverfilmung.
Für das Publikum von damals müssen die Szenen äußerst eindrucksvoll und beängstigend gewesen sein. Vor allem die Szenen am Anfang wirken sehr realistisch, als Heston durch die menschenleere Stadt fährt. Auch die 'Untoten' sind recht gut gelungen, wenn man von ihren Kostümen absieht. Wäre spannend, wie die Leute damals reagiert hätten, wäre Ihnen Anfang der 70er-Jahre die Neuverfilmung präsentiert worden. Wahrscheinlich hätten Sie das Ganze für die Realität gehalten ...

Mitte der 60er-Jahre ist der Roman übrigens erstmals verfilmt worden, mit Vincent Price in der Hauptrolle: 'Last Man on Earth'. Und 2007 hat man die Grundidee nochmals verfilmt, zu einem B-Movie mit Marc Dacascos in der Hauptrolle unter dem Titel 'I am Omega'.

Wenn Sie also Charlton Heston nochmals sehen wollen zwischen 'Ben Hur' und 'Jahr 2022 ...', wenn Sie nostalgische Gefühle bekommen beim Gedanken an die 70er-Jahre, oder wenn Ihnen Will Smith als Fehlbesetzung vorgekommen ist, dann ist dieser Film wahrscheinlich perfekt.

Auch die Extras sind ganz nett: zwei der Darsteller hat man interviewt, außerdem die Drehbuchautorin, es gibt ein paar entfallene Szenen und die Doku 'The Last Man Alive'.

Alles in allem ein Film der zwar inzwischen natürlich Altersflecken hat, aber durchaus sehenswert ist, wenn man die Neuverfilmung gesehen hat oder das Buch von Richard Matheson gelesen hat.

Gute Idee billig umgesetzt (22. April 2008)

Bei "I am Legend" haben mich die übernatürlich schnellen und für meinen Geschmack zu kletterfreudigen Untoten etwas enttäuscht, die mutierten Kollegen hier mit ihren Kapuzenumhängen sind aber im Vergleich der absolute Totalausfall. Billiger geht es nicht. Wer es aber ein wenig "low budget" mag und wen die Idee des Films begeistert, kann ich eine Empfehlung aussprechen. Alle anderen sollten die Finger davon lassen.

Thriller-Klassiker (22. März 2008)

Diesen Film habe ich als Jugendliche in den frühen 80ern - schon damals im Rahmen von SF-Wiederholungen - im Fernsehen gesehen. Nie habe ich diese Story vergessen können. Ich habe bestimmt 3 Jahre lang nur mit Licht unter Angstgefühlen in den Keller gehen können... so real wirkte die Fiktion.
Ähnlich ging es mir seither nur bei "The 6th sense" nochmal unter die Haut.

dkb.de

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