Verkaufsrang: 1039 (DVD)
Actor: Charlton Heston
Actor: Edward G. Robinson
Actor: Leigh Taylor-Young
Actor: Chuck Connors
Actor: Joseph Cotten
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Richard Fleischer
EAN: 7321921650529
Format: Dolby
Format: PAL
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 18. September 2003
Spielzeit: 93
TheatricalReleaseDate: 1973
von: Charlton Heston (Hauptdarsteller), Edward G. Robinson (Hauptdarsteller), Fred Myrow (Komponist)
Preis: EUR 6,83
Aus der Amazon.de-Redaktion
In den späten 60er-Jahren und den frühen 70ern schien Charlton Heston eine ausgesprochene Vorliebe für apokalyptische Stoffe zu entwickeln. Da gab es natürlich Planet der Affen und Der Omega Mann. Aber 1973 kam auch mit Soylent Green ein seltsamer Detektivfilm in die Kinos, in dem Heston einen hartgesottenen Polizisten in Manhattan spielt, der in der völlig übervölkerten und überhitzten Stadt einem Mord auf der Spur ist. Sein Mitbewohner (eine Selbstverständlichkeit im Zeichen von Überbevölkerung), gespielt von Edward G. Robinson, versucht ihm die Zeiten näherzubringen, als es auf der Erde noch ausreichend Ressourcen und Raum für jeden gab, doch Heston schenkt ihm kein Gehör.Insziniert von Richard Fleischer (Die Wikinger) erinnert Soylent Green in seiner ungewöhnlichen, über weite Strecken aber durchaus funktionierenden Mixtur aus Mystery und defätistischer Zukunftsvision an Blade Runner, auch wenn dem Film die künstlerische Geschlossenheit fehlen mag. Es ist Robinsons letzter Auftritt vor der Kamera und ein Glücksfall für den Film. Seine letzte Szene gewinnt im Rückblick erschreckend an Bedeutung. Joseph Cotton spielt den Mann, dessen Ermordung zur Aufdeckung eines schockierenden Geheimnisses führt. --Tom Keogh
Kundenrezensionen zu 'Soylent Green - 2022 ... die überleben wollen'
Damals Fiktion, heute schon fast Realität (5. September 2008)
Sehr sehenswerter Film.Was damals Fiktion war ist heute schon fast zur Realität geworden.
Wenn ich den Wandel in unserer Kultur sehe, dann sehe ich mich bald als Soylent Green.
Erdbestattung --> Urnenerdbestattung --> Urnennischenwand (Hasenstall) --> Friedwald --> Anonyme Bestattung --> Soylent Green.
Anschauen zur Mahnung!!!
Erwähnenswerter SF-Film, aber schwache Umsetzung und hier sehr überbewertet (13. August 2008)
Wer sich für SF interessiert, sollte diesen Film durchaus einmal gesehen haben. Die Grundidee ist interessant, und er war auch sicher recht einflussreich für andere Produktionen.Leider ist die Umsetzung eher mittelmäßig - das heißt nicht unbedingt langweilig, aber von der Atmosphäre eben nicht so, wie man sich das der Beschreibung nach vorstellen könnte. Kein Vergleich zu Planet der Affen (ursprüngliche Version). Über Logikfehler wie leere Straße in der Nacht, obwohl die Stadt ja angeblich völlig überbevölkert ist, wird aufgrund des gewissen Kultstatus wohl auch hinweggesehen.
Warum Soylent Green (früher war der Titel nur für die engl. Originalversion gebräuchlich) hier dermaßen mit Lob überhäuft wird, ist mir nicht ganz klar - die Bewertungen bei IMDb kommen da etwa schon eher hin. Nur aufgrund von vielen positiven Bewertungen bei amazon eine DVD bestellen, ist also nicht wirklich eine gute Idee.
Top! (31. Juli 2008)
Ein guter Film mit viel atmosphäre. Charlton Heston spielt seine Rolle wie jede andere souverän.Es ist ein nachdenklicher Film mit anspruch!
DVD ist top, gute Bildqualität, etwas zu bassloser Ton
SOYLENT GREEN - Charlton Heston & Edward G.Robinson in Höchstform (14. Juni 2008)
Ich war zunächst skeptisch als SOYLENT GREEN (Jahr 2022 - Die überleben wollen) auf DVD angekündigt war.Ich befürchtete (wie zum Beispiel bei der DVD des Breitbildformatfilms "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" geschehen) das aufgrund der Bildformatangabe 1:2,40 (-!-) oben und unten ein wenig vom Bild zusätzlich gemattet wäre um ein noch größeres Panoramabild vorzutäuschen.
Doch da lag ich gottseidank daneben: der Bildinhalt des Films erscheint von links nach rechts sowie von oben nach unten in seiner ganzen Pracht, hier scheint wirklich kein Millimeter vom Bildinhalt des Films zu fehlen. PRÄCHTIG!
Weiterhin glänzt die DVD mit einem sehr brillianten remasterten Bild welches ich hierbei vorher nie so kontrast- und farbenreich gesehen hatte. Der Ton ist in allen Sprachen im Original Mono belassen worden. Ein Vergleich zwischen dem englischen Originalton und der deutschen Tonspur zeigt hierbei (im Gegensatz zu "DER OMEGA-MANN", siehe dort) ausnahmsweise einmal das es hier zumindest bei Mono-Tonformaten keine himmelweiten Unterschiede zwischen Englischem und Deutschem Tonformat geben muss. In beiden Sprachversionen ist jeweils eine recht gute Klangqualität und Dynamik gegeben, berücksichtig man das es sich um einen Klassiker der frühen 70er Jahre handelt.
Aufgrund der sehr guten Bildqualität sehr zu empfehlen, von der spannenden und aufwendig in Szene gesetzten Rahmenhandlung des Films mal ganz zu schweigen. Dieses Meisterwerk war für mich stets einer der besten Filme die ich kenne und wird es dank dieser DVD-Veröffentlichung mit Sicherheit auch bleiben. Weiterhin sind noch die sehr interessanten Specials erwähnenswert die allein schon den eh recht günstigen Einstiegspreis wert sind. Ein MUSS für jede Sammlung!
Ebenfalls aus nahezu denselben Gründen ist ein weiterer SF-Klassiker mit Charlton Heston sehr empfehlenswert: "DER OMEGA-MANN".
Grandioser Zukunftsthriller (31. Mai 2008)
"Soylent Green" ist einer der besten Zukunftsthriller und durch die Diskussion um Klimawandel und Treibhauseffekt aktueller denn je: Im Jahr 2022 ist New York mit 40 Millionen Menschen hoffnungslos überbevölkert. Wasser, Nahrung und Wohnraum sind knapp. Menschen schlafen in den Treppenhäusern, Wasser ist rationiert. Große Teile von Flora und Fauna sind vernichtet, die Welt leidet unter dem Treibhauseffekt und einer nicht enden wollenden Hitzewelle. Natürliche Lebensmittel und sauberes Wasser sind den Reichen vorbehalten. Alle anderen Leben von künstlicher Nahrung: Soylent Rot, Soylent Gelb und Soylent Grün. In dieser Welt leben der Polizist Thorn (Charlton Heston) und sein betagter Kollege Sol (Edward G. Robinson). Als der reiche und einflussreiche William R. Simonson ermordet wird, übernimmt Thorn die Ermittlungen und kommt einem Komplott auf die Spur."Soylent Green" wurde auch nach Maßstäben der frühen 70er Jahre mit einfachen Mitteln gedreht. Der Film kommt so gut wie ohne Spezialeffekte aus, und er braucht auch keine. Man nimmt dem Film das düstere Szenario und den gesellschaftlichen Verfall in jeder Sekunde ab: Straßen und Gebäude sind überfüllt, die Stadt ist drist und schmutzig, die Stimmung ist pessimistisch, die Figuren schwitzen wegen der Hitzewelle fast immer. Die Dialoge zwischen Thorn und Sol, der die Welt in ihren schönen Zeiten nie kannte, stimmen nachdenklich und tragen perfekt zur düsteren Stimmung bei. Charlton Heston mag für die Rolle etwas alt gewesen sein, spielt den Polizisten, der auch irgendwo korrupt ist, aber einfach überleben muß und sich in seinem Job dennoch Mühe gibt, aber dennoch überzeugend. Edward G. Robinson geht in seiner letzten Rolle (er starb zwei Wochen nach dem Ende der Dreharbeiten) als alter Mann, der die Erinnerungen an die alte Welt in sich trägt, noch einmal so richtig auf. Grandios ist in dieser Hinsiche die Szene gegen Ende des Films, wenn sich Sol "einschläfern" läßt, also freiwillig stirbt. Während dieser Prozedur wird ihm ein mit klassischer Musik unterlegter Film gezeigt, der aus Naturszenen und Tieraufnahmen aus den Zeiten besteht, in denen die Welt noch schön war. Als Thorn dazukommt, übermannt ihn die einstige Schönheit der Welt, die viel schöner war, als er sie sich je vorstellen konnte. Ein erstklassiger Sci-Fi Thriller mit guten Darstellern, der durchwegs interessant ist und nachdenklich stimmt. Ein Klassiker und in jeder Hinsicht sehenswert.



