Verkaufsrang: 2121 (DVD)
Actor: Rötger Feldmann
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Binding: DVD
Director: Michael Schaack
Director: Toby Genkel
EAN: 4011976819639
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Highlight
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Highlight
Verlag: Highlight
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2004
Spielzeit: 80
Studio: Highlight
TheatricalReleaseDate: 2003
von: Rötger Feldmann (Hauptdarsteller), Jan Peter Genkel (Komponist)
Preis: EUR 4,90
Aus der Amazon.de-Redaktion
Wir wussten es ja eigentlich schon immer: Werner ist Könich! Das ist er seit vielen Jahren und wer heute auf alten Flohmärkten über die dickseitigen Comics von früher stolpert und den wahrhaft feuilletonreifen Humor der Knollennasen-Figur Werner studiert ("I'm black." "Ei weiss."), ahnt, warum es kein Würfelspiel brauchte, um dem Werner sein Könichtum neidlos anzuerkennen.Wirklich. Es hätte echt kein Würfelspiel gebraucht. Vor allem nicht das in Gekotzt wird später!. Das liegt allerdings nicht am Würfelspiel selbst, sondern vor allem am Film. Der erweist sich leider größtenteils als recht schwierig in Sachen Humor. Wo der erste Film Beinhart noch Maßstäbe in Sachen Werner setzte und der Zuschauer Brösel das Plagiatieren eigener (Comic-)Ideen gerne verzieh, klaut Gekotzt wird später schlicht und ergreifend alles von seinen Vorgängern zusammen, was überhaupt an diesem Film Spaß macht. Das Positive an dieser Kritik liegt auf der Hand: Es gibt tatsächlich einige Stellen, die wirklich Spaß machen.
Allein die Grundidee liest sich schon prima: Werner gewinnt beim Würfeln, wird Könich und darf bestimmen. Erster Wille: Ab nach Korsika und Flachköpper machen! Das ist so dämlich, dass es sich wirklich nach Werner anhört und Lust auf mehr macht. Das fehlende Mehr ist das Problem des Films, den echte Werner-Fans -- mit jeder Menge Bölkstoff intus -- sicher hier und da dennoch bölkend und wiehernd komisch finden werden. Wollen wir hoffen, dass sie es den Trickfiguren nicht nachmachen und sich nach dem Film stockbesoffen ans Steuer setzen. --Mike Hillenbrand
Kundenrezensionen zu 'Werner - Gekotzt wird später'
Einer der besten Teile der Werner Filme (26. September 2007)
Also ich kann die negativen Rezensionen in keinster Weise nachvollziehen.Für mich ist dieser Teil einer der Besten, allein schon wegen der Neuauflage des Fussballspiels.
Nun gut die Handlung ist vielleicht etwas flach, wie in den anderen Teilen auch, aber wer in diesem Genre nach Tiefgründigkeit sucht, ist sowieso fehl am Platz. Also einfach nur Ablachen ohne groß Nachdenken...
Einer der schlechtesten Filme... (8. April 2006)
also echtmal, was soll das denn gewesen sein. Während die ersten drei Filme noch einen Sinn hatten und ein Finale anstrebten, ist der vierte Teil völlig platt. Die computeranimierten Figuren wirken als ob sie nicht in die Landschft gehören. Werner und Konsorten kommen vom Strand und wollen nach Korseka. Dann wechseln sie die Rolle des Autochefs (König) gefolgt von den bekloppten Bullen. Daneben kleine Folgen um Röhrich, die eigentlich nichts mit der Story zu tun haben. Insgesamt echt daneben.Pflichtprogramm für Fans (3. April 2006)
Für mich als alter Werner-Fan der in seiner Jugend die Bücher verschlungen hat war diese Film natürlich ein Muss. Zwar kommt er meine Meinung nach nicht ganz die anderen Filme dran aber für das coole Auto gibt es fünf Sterne.Endlich wieder ein echter Werner seit: "Beinhart"! (4. Dezember 2005)
Den ersten Werner, "Beinhart!", haben wir alle geliebt, wegen seines anarchischen Witzes, dem guten Soundtrack und der Faszination, Werner endlich mal in Bewegung zu sehen, sogar auf der ganz großen Kinoleinwand. Da ließ sich sogar der Realteil ertragen, der angeblich von einem Schweizer: "Kunstfilmer" stammte, wie sich der schimpfte."Werner - Das muß kesseln!!!" schien dagegen von einer gelangweilten Routine durchzogen, was die Umsetzung betraf. Bis auf die Star-Trek-Animation zu der Idee, daß der Metülisator sogar das Licht überholen konnte, war allein eine gewisse, bescheidene norddeutsch-ländliche Heimatverbundenheit als positiv zu verzeichnen (Werner und Andi wohnten ja nun irgendwo in der Nähe von Schnarup-Thumby in der holsteiner Tiefebene und schienen damit ganz zufrieden, was durch ganz schöne Naturzeichnungen unterstützt wurde), soweit es die Qualität der Darstellung betraf. Kein Wunder, daß das Feuilleton nach diesem Film meinte, das Publikum beschwere sich nun über einen Mangel an: "Volksnähe" von Seiten Brösels. "Werner - Volles Rooäääh!" erschien daraufhin wie der krampfhafte Versuch, eben diese Nähe zur einfachen norddeutschen Klientel durch eine Art Hausbesetzerstreit darzustellen, scheiterte jedoch an kitschiger, unechter Sentimalität (ein echter Werner drückt doch nicht derart vorsätzlich und mit schmerzhaft erhobenem Zeigefinger auf die Tränendüsen; im Wernertum werden soziale Probleme durch das innovative Erobern eigener, kreativer Freiräume zum Entwurf und zwanglosen Aus-, bzw. Vorleben idealistischer Utopien und nicht durch die Auseinandersetzung und Konfrontation mit sowieso unrettbar Verkorkstem gelöst!), die sich mit einem noch zäheren Gefühl von liebloser Alltagsroutine vermischte, als es schon beim zweiten Teil der Fall gewesen war, und bot darüberhinaus nicht viel mehr als einen nicht jedem gefälligen, vermeintlich unfeinen Fäkalhumor (einzig der Gag von Werner und Andi, die den Glatzen eine Köpenickiade vorspielen, ohne sie naiverweise innerhalb von ein paar Minuten ändern zu wollen, zündet im Film). "Er hat sich bemüht", hieß sowas in der Schule.
Nun haben Brösel und seine beiden Mitautoren Andi und Krischaan, offenbar von den weiter sinkenden Besucherzahlen enttäuscht, alle Hoffnungen fahrengelassen, wieder soetwas universal anerkanntes wie: "Beinhart!" zu machen, haben sich völlig ohne Erwartungsdruck und Groll hingesetzt...und allen Unkenrufen zum Trotz und völlig losgelöst von allen Zwängen endlich wieder einen echten Werner im ursprünglichen, anarchistischen Geist und Witz mit viel unverkrampfter Liebe zum Detail geschaffen! Geist und Witz, den offenbar aufgrund der gesunkenen Erwartungshaltung des verschreckten Publikums hauptsächlich allein unmündige Semester erleben durften...
Anders als der zweite und dritte Teil, deren Inhalt ohne Comicvorlage entstand oder erst im Nachhinein, nach Erstellung des Filmscripts im Comic verwurstet wurde, schöpft: "Werner - Gekotzt wird später" wieder aus der ursprünglichen Frische von Brösels eigentlichem Element, dem Comic, hier: "Normal ja!" Den Trip der Eiligen Drei Könige durch Mittel- und Südeuropa bis nach Korsika hat es ja bekanntlich wirklich gegeben, und dieser war schon im Comic sehr schön umgesetzt.
Der Film läuft über vor absurden, abgedrehten und hübschen, unersetzlichen Details und Einfällen, wie etwa Eckats morgendliches Schlafwandeln, das Sching-Schang-Schong im Boot bei der Überfahrt, die vielen Dialekte, die waghalsigen, zum Brüllen komischen Autostunts besonders auf Korsika, das Aufeinanderprallen der Absurditäten und Schrullen der einzelnen Figuren, was alles in seiner epischen Breite am dichten Gesamteindruck eines gelungenen Films mitwebt. Durch den Film zieht sich darüberhinaus das anarchische Gefühl der Unabhängigkeit von Konventionen und der Freiheitsdrang der Straße, was von Torfrock endlich wieder großartig im Soundtrack (besonders im Fall von: "Gerner Werner" und: "Auf'm Heimweg zu schnell") umgesetzt wird. Ein echter Werner eben! Nur leider viel zu kurz...
Natürlich hat auch: "Werner - Gekotzt wird später" seine Schwächen. Hier fällt zuerst vor allem das Fußballspiel am Anfang auf. Die Idee von der zweiten Halbzeit, die vor 12 Jahren in: "Beinhart!" ja tatsächlich angekündigt wurde, klingt zwar zuerst plausibel, überzeugt dann aber doch nicht in der Umsetzung, die vergleichsweise lasch wirkt. Hier wird ein weitaus grundlegenderes Problem sichtbar; die Sprecher sind in den 12 Jahren offenbar sehr deutlich gealtert, oder besitzen zumindest nicht mehr den Enthusiasmus und den Elan aus dem ersten Teil. Schien Klaus Büchner in: "Beinhart!" durch seine Eigenschaft als klang-, rhythmus- und melodiebewußter Musiker noch die Fähigkeit zu besitzen, toten Text zum Leben zu erwecken, geradezu zu elektrisieren und das Publikum gerade beim Fußballspiel durch seinen Beitrag im Tonstudio geradezu emporzureißen zu einer Stimmung der atemlosen Begeisterung...scheint er in: "Werner - Gekotzt wird später" nur noch müde und abgespannt abgelesen zu haben. Ähnliches gilt für Andi und Kulle Westphal (Eckat). Und wo ist Brunos Stimme geblieben? Welcher Ursupator bemächtigt sich da der Kehle des vorbildlichsten aller Ordnungshüter?!
Schlußendlich bleibt Brösel nach vier Wernerfilmen nur zu raten, *erst* den Comic zu machen und *danach* erst den Film. Es warten da noch solche Juwelen wie die ursprüngliche Story vom Selberbierbrauen in: "Werner wird Bierkönig" aus: "Besser is das!", das wunderbar surreal-abgefahrene: "Heia Safari" in Verbindung mit: "Hochspannung in Niedervolta"/"Exgummibur!", oder, ja, vielleicht sogar: "Das Rennen" zum Vierten, nach Buch ("Eiskalt!"), Hartenholm und Revanche 2004.
Wer diesen Humor nicht versteht, tut mir leid! (27. Juni 2005)
„Eckhardt; du bist jetzt Könich!Wie lauten Eure Befehle, Majestät?!"
"Ich möcht'n Butterbroud."
*mampfmampf* "Ich bin Könich..." *mampfmampf* „Ich bin Kööönich!" *mampfmampf „Ich bin KÖÖÖÖÖNIIIICH!"
Jaja; Eckhardt wird in diesem Film als eigentliches Sequel zu Werner 1 durch Würfeln zum Könich und teilt diesen Titel abwechselnd mit Werner und Andi.
Zu dritt soll es sodann nach Korsika gehen, um „Flachköppe" zu machen.
Dabei begegnet das Trio allerhand skuriller Gestalten - vom „Betreuten Wohnen" über jugendliche Prolls im Golf-Cabrio, die sogleich per königlichem „Oldsmobile" durch halb Europa gejagt werden und natürlich dem unerschütterlichen Polizisten-Gespann, das wir bereits aus den vorangegangenen Episoden kennen.
Auch der vierte Teil der Werner-Reihe beginnt mit einem furiosen Fussball-Match unfreiwilliger Teilnehmer - diesmal auf einem Campingplatz.
Wer den ersten Teil mochte, wird den vierten Teil - nach den meiner Meinung nach weniger berühmten zweiten und dritten Teilen - zum Abbrechen komisch finden.
Interessant vor allem, dass ein derart zwerchfellerschütternder Streifen in Zeiten unlustiger „Unterhaltung" a lá Schuh des Manitu et al. überhaupt entstehen konnte.
Wer nun weiß, wie mein Humor hängt, wird sich sofort nach diesem leider etwas zu kurzem Feuerwerk der Komik umsehen.
- Und noch eins: „Mit Ansehen nich' sparsaam sain!"



