Todesmelodie

Verkaufsrang: 56390 (DVD)
Actor: Rod Steiger
Actor: James Coburn
Actor: Maria Monti
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Sergio Leone
EAN: 4010232018199
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: MGM HOME ENTERTAINMENT GMBH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: MGM HOME ENTERTAINMENT GMBH
Verlag: MGM HOME ENTERTAINMENT GMBH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 20. Oktober 2003
Spielzeit: 147
Studio: MGM HOME ENTERTAINMENT GMBH
TheatricalReleaseDate: 1971
von: Rod Steiger (Hauptdarsteller), James Coburn (Hauptdarsteller), Ennio Morricone (Komponist)
Preis: EUR 5,48

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Kundenrezensionen zu 'Todesmelodie'

Epische Erzählung (3. Juni 2008)

Dieser Film ist wie Poesie. Ein Film von Sergio Leone, Musik von Ennio Morricone, mit Rod Steiger und James Coburn in den Hauptrollen. Die Geschichte zweier unkonventionellen Helden im Rausche der mexikanischen Revolution. Leider war er nicht so erfolgreich wie die anderen Filme von Leone, das lag daran das dieser Film mehr epische Züge enthielt als action.
Rod Steiger ist unvergesslich als den Strassendieb Juan, der ungewollt zum Revolutionshelden aufgerufen wird. Sein Charakter durchläuft eine Entwicklung, die Rod Steiger glaubwürdig rüberbringt. Rod Steiger war sowieso ein unglaublicher Schauspieler: Er konnte Napoleon genauso gut darstellen wie Potntus Pilatus oder eben dieser Juan. James Coburn als charismatischer, irischer Untergrundkämpfer der seine Revolution braucht und eben diese Welt verbessern zu können. Zwei rohe Männer die im Herzen der Wunsch nach einer besseren Welt verstecken.

Liebloses Werk (18. September 2005)

Der Film selbst ist sehr gut, aber nicht diese DVD.

Zum Glück gibt es von diesem Film inzwischen eine Special Edition, die auch ihr Geld wert ist. Und aufgrund der nunmehr existierenden Special Edition ist diese DVD hier nicht zu empfehlen. Sie ist offenbar nur schnell auf dem Markt geworfen worden, ohne daß man sich größere Mühe gegeben hatte. Als Extra gibt es hier lediglich einen Trailer. Auch mit dem Bild hat man sich hier nicht viel Mühe gegeben.
Entscheidender Schwachpunkt ist hier aber, daß dies nur die gekürzte Version ist. Es fehlt nämlich die letzte Rückblende des James Coburn-Charakters kurz vor dem Ende des Films. Und gerade diese Rückblende ist ein wichtiges Element im Film. Daß diese Sequenz aus der deutschen Kinofassung rausgeschnitten und auch hier in dieser Veröffentlichung nicht wieder eingefügt wurde, ist eine Schlamperei, die nicht akzeptabel ist.

>>unterschätzter Film<< (22. November 2004)

Sergio Leone soll selbst nicht sonderlich begeistert von Todesmelodie gewesen sein. Auch in Deutschland ist dieser Film mehr oder weniger schnell aus der Wahrnehmung verschwunden und nur die wenigsten wissen, daß er genauso wie "Spiel mir das Lied vom Tod" zur berühmten Amerika Trilogie zählt und dabei eine nicht unwesentliche Brücke schlägt.
Die Idee ist für Leones Verhältnisse nicht neu, aber gut gemacht. Zwei höchst unterschiedliche Charaktere (beide mit absoluter Topleistung: James Coburn und Rod Steiger) müssen sich für ein übergeordnetes Ziel zusammenraufen, was hin und wieder durch nette Jokes aufgelockert wird. Die Geschichte ist in der mexikanischen Revolution angesiedelt, behandelt diese aber mehr oberflächlich. Sie bildet nur das Rahmenthema für die Einzelschicksale des irischen Sprengstoffexperten und desillusionierten Berufsrevolutionärs (Coburn) sowie des Kleinganoven und Zufallsrevolutionärs (Steiger).
Der Film hat durchaus seine Längen, was man Leone aber eher als gut gefilmte Epik durchgehen läßt. Die Musik ist einfach phantastisch und fügt sich nahtlos in die Geschichte ein. Leone-typisch wird auch nicht mit Gewaltszenen gegeizt, wobei diese aber wohldosierter und psychologischer eingesetzt werden, als in seinen anderen Filmen.
Obwohl der Film optisch am meisten an "Spiel mir das Lied vom Tod" erinnern mag, nimmt er durch seine sehr eigene Stimmung und das perfekte Zusammenspiel von Coburn/Steiger eine Sonderstellung in der Amerika Trilogie ein.
Die DVD hätte angesichts dieses späten Western-Meisterwerkes weitaus besser ausgestattet sein müssen. Gerade zu diesem oft unterschätzten Film wären ein paar Hintergrundinfos nötig gewesen, auch hätten Video -und Tonspuren eine Aufpolierung nötig. Egal, was zählt ist, daß es diesen tollen Film endlich auf DVD gibt und man seine Reihe damit vervollständigen kann.

Die Revolution frisst ihre Ideale (21. November 2004)

"Todesmelodie" gilt als mittlerer Teil von Sergio Leones Trilogie, die mit "Spiel mir das Lied vom Tod" beginnt und mit "Es war einmal in Amerika" abgeschloßen wird. Er handelt von der Freundschaft in Zeiten der Revolution. In Mexiko treffen 1913 zwei ungleiche Männer aufeinander: der laute und jähzornige Bandit Juan (Rod Steiger) und der unterkühlte, irische Anarchist John (James Coburn). Obwohl Juan den Versprechungen der Revolution keinen Glauben schenkt und John bereits durch seine Erfahrungen in Irland desillusioniert ist, geraten die beiden immer tiefer in die Wirren des Bürgerkriegs. Als Juan bei einem Banküberfall (unwillentlich) hunderte von politischen Gefangenen befreit, wird er zum Helden des Volkes, einem zweiten Pancho Villa. Doch fordert die Revolution bald einen hohen Preis von ihm, als konterrevolutionäre Truppen seine Familie niederschießen. John dagegen erinnert das Versagen des Revolutionsführers Doktor Villega (Romolo Valli) an den Verrat eines früheren Freundes in Irland, den er eigenhändig hat erschießen müssen. Doch scheint sich für beide noch einmal eine Gelegenheit zu ergeben: für Juan, sich am Militärführer Santerna (Rick Battaglia) zu rächen; und für John, die gerechte Strafe an Villega zu vollstrecken. - "Die Revolution ist kein Festessen, kein literarisches Fest, keine Stickerei. Die Revolution ist ein Akt der Gewalt" (Mao Tse Tung). Dieses Eingangszitat wird durch den Film voluminös illustriert. Obwohl beide Protagonisten unaufhaltsam in den Sog der Gewalt geraten, bleibt ihre Freundschaft, die anfangs unwahrscheinlich erschien, bis ans Ende beispiellos. Leone selbst hat ausdrücklich Parallelen zwischen der mexikanischen Revolution und dem italienischen Widerstand gegen Mussolini gezogen: gegen den unabwendbaren Verlust der Ideale helfe nur wahre Freundschaft, doch "Politik zerstört Freundschaft".

Ein Klassiker vom Altmeister Sergio Leone... (16. Oktober 2004)

...ist "Todesmelodie" ("A Fistful of Dynamite") aus dem Jahr 1971 alle mal, auch wenn er in Deutschland wahrscheinlich der unbekannteste Teil der "Amerika Trilogie" ist. Denn fast jeder kennt wohl den ersten Teil "Once Upon the Time in the West" ("Spiel mir das Lied vom Tod") aus dem Jahr 1969, mit einem genialen Charles Bronson in der Hauptrolle oder den dritten Teil "Once Upon the Time in America" ("Es war einmal in Amerika") mit einem genialen Robert deNiro in der Hauptrolle.
Der hier angesprochene zweite Teil der Trilogie "A Fistful of Dynamite" ist in Deutschland als "Todesmelodie" auf DVD erschienen und bietet dort dem Zuseher, der dem englischen nicht mächtig ist, eine Alternative. In den Hauptrollen sind Rod Steiger und James Coburn zu sehen.

Zur Story:
In den blutigen Wirren der mexikanischen Revolution im Jahr 1913 trifft der Farmer Juan Miranda auf den irischen Terroristen John Mallory. Miranda überredet den Sprengstoffexperten, den Tresor einer Bank zu sprengen. Doch statt auf Geld stossen die beiden auf politische Gefangene. Unversehens findet sich Miranda als Held der Revolution und als Zielscheibe brutaler Militärs wieder. Immer tiefer gerät er in eine tödliche Spirale der Gewalt...

Beurteilung:
Der Film zählt ohne Zweifel zu einem weiteren Meisterwerk, das der Altmeister Sergio Leone inszeniert hat. Gedreht in der kargen Landschaft Spaniens, überzeugt der Film durch großartige Bilder und harte Action. Dazu kommt ein fantastischer Soundtrack von Ennio Morricone - wie üblich bei Leone.
Wie so oft gibt es diesen Film leider noch nicht als Special Edition, was wohl an seiner Unbekanntheit liegt. Es muss auch erwähnt werden, dass diverse Versionen des Filmes stark geschnitten sind. Mit der hier vorliegenden deutschen Version liegt der Sammler nicht schlecht, denn sie ist rund 12 Minuten länger als die vergleichbare UK Version. In den USA ist der Film noch nicht erschienen und ein Datum für die Veröffentlichung liegt auch noch nicht vor. Die beste Version gibt es in Italien, denn hier wurde das Bild und der Ton digital überarbeitet. Leider tum man sich mit der Sprache etwas schwerer, denn die IT-DVD hat keine Untertitel....

dkb.de

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