König der Fischer

Verkaufsrang: 441 (DVD)
Actor: Robin Williams
Actor: Jeff Bridges
Actor: Amanda Plummer
AspectRatio: 1.85:1
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Terry Gilliam
EAN: 4030521124905
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 11. November 2003
Spielzeit: 132
TheatricalReleaseDate: 20. September 1991
von: Robin Williams (Hauptdarsteller), Jeff Bridges (Hauptdarsteller), George Fenton (Komponist), Robert J. Walsh (Komponist)
Preis: EUR 5,46

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Artus-Mythos auf der einen Seite und der Verfall der Moderne auf der anderen ergänzen einander perfekt als Geschichten in diesem Film von Terry Gilliam, der sowohl dem Drama als auch der Komödie und dem Fantasy-Film zugeordnet werden kann.

Jack Lucas (Jeff Bridges) ist ein Schock-Moderator, der in seinen Radiosendungen seine Anrufer anpöbelt und niedermacht. Eines Tages treibt er es jedoch zu weit und animiert einen Mann zu einem Amoklauf. Von Schuldgefühlen gepeinigt, verliert er nicht nur seinen Job, sondern langsam aber sicher auch seinen Verstand. Der Zufall führt ihn eines Tages mit dem Landstreicher Parry (Robin Williams) zusammen, der ebenfalls an einer fortschreitenden Demenz leidet und sich auf der Suche nach dem Heiligen Gral befindet.

Der gewagte Standpunkt, dass Wahnsinn nur ein wundervoller Platz für jene ist, die sich in der Realität nicht mehr zurecht finden, und die Ansicht, Landstreicher seien nur fehlgeleitete Ritter, machen einen schon bedenklich. Glücklicherweise überwiegen in diesem Film jedoch die wunderbaren Momente trauriger Grazie. Das Drehbuch von Richard LaGravense hat seiner Karriere auf jeden Fall einen Auftrieb gegeben, und seinen intelligenten Dialogen verdankt Mercedes Ruehl (in der Rolle von Lucas' Freundin) ihren Oscar. --Keith Simanton

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Kundenrezensionen zu 'König der Fischer'

zu strange (9. Oktober 2008)

Wie ich schon im Titel der Rezension angebe, finde ich König der Fischer sehr strange.

Der Film birgt viele absurde Szenen, für den einen mögen diese tiefgründig sein, der andere kann damit nichts anfangen - so wie ich. Ich habe mich auf einen sehr tiefgründigen Film eingestellt, einen Film der mich emotional berührt und mich zum Nachdenken bringt. Solche Filme gibt es nunmal nicht wie Sand am Meer und ich dachte ich habe einen solchen gekauft.

Mich konnte König der Fischer nicht berühren, zu strange, strange im Sinne von verrückt, fand ich viele Szenen. Szenen die eigentlich schlimm, panisch und dramatisch wirken sollten, wie beispielsweise Halluzinationen, finde ich eher lächerlich umgesetzt. Somit kamen die Emotionen, die gerade in diesen Szenen vermittelt werden müssen, auch nicht bei mir an...

Ich Stufe den Film eindeutig als Fehlkauf ein, deshalb nur ein Stern!

Vom Wahnsinn unserer Selbstsicherheit (11. September 2008)

Terry Gilliam ist ein intelligenter Regiesseur, der gerne metadiskursive Fragen wälzt, wie zum Beispiel in "12 Monkeys". Auch in diesem Film, der viel älter ist, erkennt man Gilliams Gespür für Paradoxien und geistig-gesellschaftliche Widersprüche:
Ein heruntergekommender zynischer Radiomoderator trifft auf eines der "Opfer" seiner Show, das in ihm sein altes schlechtes Gewissen wachruft. Beide helfen sich gegenseitig: Der Moderator dem "Opfer" sein Trauma zu überwinden, das Opfer dem Moderator seine Schuld anzunehmen und einen neuen anständigen Anfang zu wagen.
Ein schönes gebrochenes Wallstreetmärchen mit Witzen, die manchmal wie bei "Monty Phyton" im Rohr krepieren und zum Schießen sind.
Was mir nicht so gefällt, ist die gefällige Sentimentalität, die Gilliam nicht gebrochen bekommt: Ein Zugeständnis an den Publikumsgeschmack?!?

Sentimentale Bedeutungsschwere und skurriler Witz (19. August 2008)

Wenn die Handlung eines Films nicht besonders realistisch ist, ihr Hintergrund aber bedeutungsschwanger daherkommt, dann bleibt dem Zuschauer viel Platz um seine eigenen Vorstellungen in dieses Phantasiewerk zu projizieren. Ex-Monty-Python-Regisseur Gilliam lässt kein Klischee aus, um die Märchenliebhaber unter den Zuschauern zu faszinieren. Allerdings ist der Film durch den ziemlich eigenwilligen Witz seiner Macher daneben so überdreht, dass ihn auch die Kulturphilosophen unter uns hinreißend finden werden.

Der schwer selbstverliebte, zynische und verbal-dominante Radiomoderator Jack Lucas treibt eines Tages mit seinen Sprüchen einen Geisteskranken in den Amoklauf. Daraufhin wird Lucas zum depressiven Alkoholiker, der sich am liebsten ersäufen würde. Der irre Penner Parry verhindert dies durch sein beherztes Eingreifen. Parry war in seinem ersten Leben Literaturprofessor und verlor seine Frau beim von Lucas herbeigeführten Massaker. Als Lucas das erfährt, beschließt er, dass es an der Zeit sei seine Schuld abzutragen. Damit beginnt ein Reigen seltsamer Ereignisse, der uns schließlich zum Happy End für alle führt.

Ohne Zweifel lebt dieser Film von den Leistungen seiner Darsteller. Besonders Williams besticht durch die Verkörperung von Irrsinn und Liebenswürdigkeit. Der Film wurde für fünf Oscars nominiert (Williams, Ruehl als Geliebte von Lucas, Drehbuch, Musik und Kulissen). Dass er nur einen bekam ist auch eine Botschaft. Allein Mercedes Ruehl konnte sich durchsetzen, wurde aber nie wieder herausragend eingesetzt. Während man die Figur des Parry noch als leidlich realistisch akzeptieren kann, scheint der Charakter des Jack Lucas wenig schlüssig zu sein. Erst ist er der coole Oberzyniker, den auch die von ihm indirekt ausgelösten Ereignisse nicht aus der Bahn werfen sollten, es aber plötzlich doch tun. Dann versinkt er in Selbstmitleid, Depressionen und Selbstmordgedanken, bevor er sich unerwartet zu einer Art Wiedergutmachung aufrafft, die nicht zu ihm passen will. Als er damit fertig ist, verfällt er wieder in seine ursprüngliche Karrierebahn, aus der er erst durch einen um Hilfe schreienden ihm bekannten Obdachlosen gerissen wird. In der Folge unternimmt er alles, damit er den im Wachkoma liegenden Parry retten kann und riskiert dabei sein Leben. Am Ende schließlich ist er ein guter Mensch geworden. Wie schön aber auch.

Fazit.
Man versteht die bedeutungsschwere Botschaft. Viele, aber wohl nicht alle, werden diesen Film mögen.

Unterhaltungsfilm (5. Juli 2008)

Ein unterhaltungsfilm ohne Prämisse ohne Richtigen Konflikt.Viele unnötige Szenen. Zudem noch absurd und Unrealistich, jemand der gerne sinnhafte Filme sich anschaut sollte die finger davon weglassen. Alles in einem ist es Künstlich und miserabel!

Einfach nur sehenswert (18. Mai 2008)

Dieser film ist einer der besten, die ich jemals gesehen habe. Die dargestellten Charaktere sind so tiefgründig dargestellt, dass sie "lebendig und real" erscheinen. In diesem Film stimmt alles, die Musik, der Cast, die Story und die Atmosphäre. Die Vielfalt und Lebendigkeit dieses Film beruht hauptsächlich aus seiner teils bizarren, eigenen Darstellung unserer Welt, in der wir leben. Das für dieses Genre so wichtige Empathieempfinden für die Hauptfiguren, stellt sich sehr schnell ein und man ist von Beginn an ein Teil der Darstellung.

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