Das Label über die CD
The Last Samurai ist ein ganz persönlicher Meilenstein in der langen Karriere des weltbekannten Komponisten Hans Zimmer: Immerhin ist dies sein 100. Soundtrack! Der Film erzählt die Geschichte des amerikanischen US Offiziers Nathan Green (Cruise), der 1870 nach Japan geschickt wird, um die Armee des Kaisers in die moderne Kriegsführung zu unterrichten. Von feindlichen Samurais gefangen genommen lernt Green die Traditionen und den Codex der Samurai kennen und schätzen... (Warner Music)Kundenrezensionen zu 'The Last Samurai'
Unvergleichlich!!!! (17. August 2008)
Einfach perfekt und ein muss in jeder Sammlung. Ein unvergleichlicher Score, der eines Zimmers würdig ist. Er schafft es jeden Film lebendig zu halten. Für mich wirkt er sehr traurig und ruhig, aber ab und zu wieder kraftvoll und dynamisch. Hans Zimmers Handschrift ist unverkennbar, schöne langsame Streicher, kraftvolle Trommeln und Gänsehaut bis zum Schluss. Die ständigen Vorwürfe Zimmers Score hören sich alle gleich an kann ich nicht teilen. Für mich ist jeder einzigartig, und wer diese CD hört wird mir sofort zustimmen. Das solche Musik von Menschenhand stammt ist unbegreiflich. Ich weiß nicht wie oft Zimmer die Muse küsst, aber da kommt schon was zusammen. Dieser Score spielt auf jedenfall in der höheren Liga mit und brauch sich nicht zu verstecken vor Gladiator", Fluch der Karibik", Der schmale Grat" und all die anderen die jetzt auch noch aufzählen möchte, obwohl sie es verdient hätten. Für mich ein Stück Musikgeschichte und bleibt es zu hoffen das Zimmer noch weiterhin so tolle Scores schreibt.Wundervoller Sinnesgenuß! (7. April 2008)
Den Soundtrack habe ich mehr per Zufall erstanden, doch hatte ich damals einige Fetzen der Filmmusik im Ohr, die mir nicht entgangen ist.Wer kann schon die charakteristischen, schon majestätischen Samurai-Theme vergessen, der sich mehrmals auf dem OST wiederfindet?!
Auch die ruhigen Stücke laden zum abschalten und träumen ein.
So sind auch die schnelleren Passagen einfach beeindruckend gut.
Eigentlich kann man nicht wirklich viel sagen, außer reinhören und selbst entscheiden. Ich als jahrelanger Japanfan bin überzeugt.
Wäre der Film doch auch nur so gut in meiner Erinnerung. Denn leider scheidert dieses Machwerk nur an den saumäßigen 20. letzten Minuten, die den planken Hohn widerspiegeln. (Wer sich mit der jap. Geschichte und der Kultur/ Mentalität auskennt, der weiß was ich meine.)
Doch leider konnte Hans Zimmer mit seinem Beitrag das filimsche Defizit nicht ausmerzen.
Es ist einfach bedauerlich, da mir der Film bis zu den besagten Schluß wirklich gut gefallen hat.
Dennoch: Ein absolut toller OST, aber ein eher mittelmäßiger Film.
Wem 'Die Geisha' gefallen hat, wird diesen OST erst recht ins Herz schleißen.
So kennen wir Zimmer! (19. Dezember 2007)
Ich kann mich meinem Vorgänger nur anschließen: zauberhaft, emotional, GENIAL!Sehr empfehlenswert!
Der bisher beste Score von Hans Zimmer, (15. Juni 2007)
meiner Meinung nach.Ich kann mich nur meinem Vorredner anschließen. Ich habe bisher keinen besseren und emotionaleren Score von Zimmer gehört. Vor allem die ruhigen Passagen, durch die Violine dramatisiert und gepaart mit asiatischen Instrumenten, dringen tief in's Herz und laden zum träumen ein.
Sein Meisterwerk (30. Januar 2007)
Hans Zimmer ist wohl einer der meistgefragtesten Filmkomponisten unserer Zeit. "Last Samurai" war sein genau 100. Werk. Vielleicht liegt es daran, dass Zimmer sich wirklich Mühe gab, denn dieser Score ist göttlich!Hört man sich einmal Hans Zimmers "Gladiator" an, dann merkt man schnell, wenn man mit Musik diesen Komponisten in Berührung kommt, hat man es mit sehr bombastischer, pompösen Musik zu tun, die auch stets einen (überflüssigen) Anteil von Elektronischer Musik an den Tag legt. Denn mal ehrlich: Braucht ein Film, der in der Antike spielt, wirklich einen Synthesizer-Chor oder war das Bugdet wirklich so klein, dass es nicht mal mehr für ein richtiges Orchester reichte? Wenn ich mir einen Piratenfilm ansehe, bringt es wirklich etwas, wenn man mir eine E-Gitarre in die Ohren haut und erwartet, dass das als typische Piratenmusik angesehe wird? Eher nicht.
Beim zweiten Mal durchhören von "Gladiator" und ähnlichen Zimmer-Werken ist mir eins immer aufgefallen: Die ruhigen, schönen Passagen waren immer die Schönsten, wenn er sein bombastisch heroisches Thema von einer Violine singen ließ oder seinem Lieblingsinstrument, dem Cello einmal einen Solopart überließ, in dem es das Hauptthema weinen ließ, unterstützt von Gitarre und Flöte. Zum Träumen, Genießen und drin versinken.
Und sein Talent für ruhige, träumerische Passagen hat Zimmer hier angewendet. Der Score erklingt ruhig, fast schon meditativ, aber ohne Zimmers ätzende Lisa Gerrard...das Cello übernimmt ein herrlich asiatisches Thema, die Streicher antworten in ruhiger Fülle und endlich einmal konnte Hans Zimmer seine Begeisterung für exotische Instrumente einmal ausleben. Die von Zimmer auf dieser CD präsentierte breit gefächerte Auswahl asiatischer Instrumente passt sich herrlich der Athmosphäre an, versetzt einen gleich in die Welt des "Letzten Samurai". Und wenn es dann wirklich mal zu einem bombastischen Ausbruch des Orchesters kommt, dann geschieht das zwar bombastisch, füllig, aber doch langsam,melancholisch und die beiden Hauptsächlich von gesamten Orchester gespielten Passagen sind so herrlich schön, dass man sie in einer Endlosschlaufe hören könnte, wäre der Rest dieser CD nicht auch so schön.
Die Musik passt gut zum Film. Hans Zimmer hat anscheinend sehr versucht, asiatische Stimmung zu verbreiten. Die Musik erfüllt viele asiatische Musikklischees, wie sie für unsere, an die europäische Musiklehre gewöhnten Ohren echt asiatisch klingen, auch wenn sie es wahrscheinlich nicht sind und original asiatische Musik viel ungewohnter klingt. Aber was soll's? Man hat den Eindruck, man sei wirklich in Japan. Natürlich wurde auch hier wieder alles mot dem PC auf Hochglanz poliert aber das geschah so unmerklich, dass man es nicht als störend bemerkt.
Während im Film Schlachten und Gemetzel sehr häufig gezeigt wurden und das Blut nur so vor der Kamera vorbeispritzt, sind die Anteile von Schlachtenmusik sehr gering in der Musik vorhanden. Und wenn in den höchstens 10 Minuten insgesamt enthaltenen Actionmusikanteilen das Orchester tobt und die Percussion dröhnt, ist es immernoch schön und wunderbar zu hören. Ein sehr großer Höhepunkt in dieser CD ist die Musik zu der Stelle, wo die Samurai in Zeitlupe heranpreschen und die Armee sie mit einem Maschinengewehr bezwingt, zu hören in "Way of a Sword". Das grausame Hinscheiden der Samurai wird mit einer herrlichen fülligen, langsamen Orchesterpassage begleitet, die aus zwei Themen besteht, die übereinandergelegt wurden. Während der drei Minuten dieser Stelle, wird das zweite Thema immer lauter, bis es dann schließlich über das Erste dominiert. Ein Beweis für Zimmers Komponierkunst, die eher in solchen Teilen steckt als in aufwändig arrangierten Stücken oder dem Umgang mit Dissonanzen.
Die CD enthält so ziemlich die gesamte Musik des Films, jedenfalls vermisse ich keins im Film gehörten Stück. Ein Makel ist, wie es so oft bei Zimmermusik betrieben wird, dass die Stücke ohne Unterbrechung ineinander übergehen und man sich so durch 10-minütige Suiten durchzukämpfen hat, auch wenn man aus Zeitgründen nur eine kleine Stelle hören will und das Rumgesuche nur einen störenden Klang hat. Das Booklet ist, auch wie sonst bei Zimmer, recht mager. Aber über diese beiden Hauptprobleme dieser CD-Präsentation tröstet die geniale Musik schnell hinweg.
Alles in Allem: Wunderbare Musik auf einer akzeptablen CD. Zimmers Talent liegt halt eindeutig bei ruhigen, melancholischen und nachdenklichen Melodien und Passagen, was er hier endlich mal ausgelebt und bewiesen hat. Nach Zimmers "Da Vinci Code" der beste Score dieses Komponisten.






