Verkaufsrang: 354 (Spielzeug)
BatteriesIncluded: 0
Binding: Spiel
Brand: Queen Games
EAN: 4010350060261
Technische Details: Sonstige
Technische Details: Art-Nr.:
IsAutographed: 0
IsFragile: 0
IsMemorabilia: 0
Label: Queen Games
ListPrice:
Manufacturer: Queen Games
ManufacturerMaximumAge: 1188
ManufacturerMinimumAge: 120
Model: 6026
NumberOfItems: 1
Erscheinungsdatum: Januar 2003
Verlag: Queen Games
Erscheinungsdatum: 1. März 2003
Studio: Queen Games
Preis: EUR 13,40
Amazon.de-Rezension
ProduktbeschreibungDer Palast von Alhambra – Wettstreit der Baumeister
Die Provinz Andalusien in Südspanien, um das Jahr 1200: die maurischen Herrscher rufen Baumeister aus ganz Europa und Arabien in die Stadt Granada, um einen herrschaftlichen Palast errichten zu lassen, der alle anderen in den Schatten stellen soll – die "rote Burg", die Alhambra. Dies ist der farbenprächtige historische Hintergrund, vor dem das ebenso farbenprächtige Legespiel Der Palast von Alhambra abläuft. Jeder Teilnehmer ist angetreten, das herrlichste aller Bauwerke zu errichten und Pavillons und Serails, Gemächer und Gärten, Türme und Arkaden derart um den zentralen Springbrunnen zu ordnen, dass er am Ende die höchste Punktzahl erreicht.
Geld und Pläne
Die sechs verschiedenen Arten von Gebäuden, dargestellt als Plättchen mit verschiedenen Wertigkeiten, sollen dabei so verteilt werden, dass eine möglichst gleiche Gewichtung entsteht: Ausgewogenheit führt also nicht nur zu baulicher Schönheit, sondern auch zum Sieg. Bevor jedoch der erste Stein auf den anderen gesetzt wird, gilt es, das passende Material einzukaufen und die nötigen Handwerker zu engagieren. Jeder Spieler steht am Beginn seiner Runde vor drei Zugmöglichkeiten: Zum einen die Aufnahme von Geldkarten, zum anderen den Kauf von Gebäudekarten oder auch den Umbau des bereits erschaffenen Bauwerkes. Hier gilt es jedoch mit Bedacht vorzugehen!. Im Spiel gibt es vier verschiedene Zahlungsmittel: Gulden, Dirham, Dukaten und Dinar, denn die Baumeister aus den fernen Ländern schätzen es, in ihrer Heimatwährung entlohnt zu werden. Und so ist angeraten, von jeder der vier Sorten ausreichend auf der Hand zu haben. Die jeweils angebotenen Gebäudeteile wiederum kosten einen bestimmten Betrag, den man passend begleichen können sollte, denn Feilschereien oder gar Wechselgeld gibt es nicht. Wer zuviel bezahlt, kommt bald in Geldnöte, doch wer geschickt mit seinem Konto handhabt, wird mit einem Extra-Zug belohnt.
Bauen und Veränderung
Gekaufte Gebäudeteile können zudem nur auf gewisse Weise verbaut werden: Die strengen Vorschriften des Palastbaus verlangen eine gleichmäßige Mauerführung und guten Zugang zu allen Räumen. Wer dies einhält, erringt bei der Wertung weitere Punkte, zusätzlich zu jenen der Gebäudewerte, bei welchen Türme ganz oben und Pavillons ganz unten rangieren. Wer die neu erworbenen Gebäudekarten nicht passend anlegen kann, darf mit dem Bau warten und die Karten für später aufheben oder gar bereits errichtete Elemente wieder einreißen und durch neue ersetzen. Wie streng die Bauherren sich bei der Alhambra geben, zeigt sich durch die dreimaligen Zwischenwertungen, die als Aktionskarten im Geldstapel versteckt sind. Jeder Baumeister sollte also stets auf ein ausgeglichenes, attraktives und damit viele Punkte bescherendes Aussehen seiner Palast-Baustelle achten. Hier lohnt sich auch das Haushalten mit den Geldmitteln: denn je öfter vom Geldstapel gezogen wird, desto früher kommen die Wertungen. Sind dann die vorgegebenen 54 Gebäude errichtet, endet das Spiel und der Meister aller Baumeister wird gekürt.
Im Palast von Alhambra bestimmen Glück und Taktik zu gleichen Teilen den Spielverlauf. Die Teilnehmer sind zwar abhängig von den jeweils aufgedeckten Karten, und natürlich haben Spieler, die ihre Bauten passend bezahlen können, einen Vorteil. Jedoch sind die persönlichen Planungsüberlegungen beim Errichten der Außenmauern und die Investitionen in die jeweiligen Gebäudesorten entscheidend. Im Behalten dieses Überblicks zeigt sich der wahre Baumeister. Der Baumeister des Spieles selbst, Dirk Henn (Metro) hat übrigens für die Variante mit nur zwei Teilnehmern einen fiktiven dritten Mitspieler entworfen, der zu Anfang und nach den Zwischenwertungen ebenfalls Gebäudeplättchen erhält, so dass er bei der Bestimmung der Mehrheiten mitgewertet werden kann. Die Zwei-Spieler-Version steht dadurch vollwertig neben dem eigentlichen Spiel.
Die zwei Burgen
Wie sehr Spiel und Wirklichkeit beieinander liegen, zeigt sich übrigens in der Entstehung von Der Palast von Alhambra. Über zehn Jahre hindurch machte das Spiel viele Wandlungen in Gestaltung, Name und Inhalt durch, bis es schließlich in seiner jetzigen Form feststand – ganz wie die "rote Burg" in Granada, wenngleich sich bei dieser die Bauzeit über zwei Jahrhunderte erstreckte. Bei beiden hat sich die Mühe gelohnt: der eine Palast ist ein weltberühmtes Baudenkmal, der andere wurde mit Preisen bedacht: Der Palast von Alhambra ist das Spiel des Jahres 2003 und erhielt im gleichen Jahr auch den Deutschen Spielepreis.
Für 2-6 Baumeister ab 10 Jahren. Spieldauer zwischen 45 und 60 Minuten.
Kurzbeschreibung
Die besten Baumeister aus ganz Europa und den arabischen Ländern wollen ihre Kunstfertigkeit beim Bau der ALHAMBRA unter Beweis stellen.Ein einfaches und spannendes Familienspiel.
Für 2-6 SpielerInnen ab 8 Jahren
Kundenrezensionen zu 'Der Palast von Alhambra. Spiel des Jahres 2003. Für 2-6 Spieler ab 8 Jahren.'
Verblüffend beliebt bei Senioren (10. Juli 2008)
"Der Palast von Alhambra" hatte ich für eine Senioren-Spielgruppe bisher für zu kompliziert gehalten, da jeder Spieler seine persönliche Alhambra baut und in jeder Runde viele einzelne Entscheidungen zu treffen hat. Münzen nehmen, Gebäudeteil anbauen oder Gebäudeteil auf dem Bauhof zwischenlagern und wann soll man es am sinnvollsten wieder anbauen? Nach nur zwei Spielrunden sind Regeln und Taktik des Spiels bekannt und die Gruppe ist von den Möglichkeiten begeistert, die Alhambra bietet. Das Prinzip, Einkünfte in einer Währung zu erzielen, um damit dann geschickt den Besitz des Spielers auszubauen, war vom Catan-Spielen schon vertraut. Die Teilnehmer zeigten sofort Interesse, beim nächsten Mal mit der Erweiterung "Stunde der Diebe" zu spielen, um Wechselgeld zu erhalten. Alle Mitglieder der Runde aus routinierten Spielern zwischen 55 und 85 Jahren spielen regelmäßig Skat, Catan und Carcassonne. "Da wollte ich mich heute bei Euch entspannen und nun musste ich mich die ganze Zeit konzentrieren" meinte eine Teilnehmerin. So sollte es ja auch sein. Erfreulich in der Seniorenarbeit ist stets, wenn im Netz eine komplette Spielanleitung samt Sonderregeln für Erweiterungen heruntergeladen werden kann. In unserem Alter liest jeder die Spielregeln gern zu Hause in Ruhe noch einmal nach.gutes Spiel, wenn man eine Zusatzregel dazu nimmt (5. März 2008)
Alhambra ist ein optisch gut gemachtes und unterhaltsames Spiel.Allerdings muss ich die fehlende Interaktion zwischen den Spielern bemängeln. Im Grunde baut jeder für sich an seiner Alhambra herum, untereinander haben sich die Spieler nichts zu sagen.
Die möglichen Aktionen der Spieler sind:
1. Geld nehmen ODER
2. ein Gebäude kaufen und plazieren ODER
3. die Alhambra umbauen
Wir spielen jetzt mit einer 4. Aktion, nämlich Geld oder Gebäude mit den Mitspielern tauschen. Dann wird das Spiel nämlich schlagartig spannend, weil man jetzt ganz andere taktische Möglichkeiten hat.
Wenn es diese Option vom Autor her schon gegeben hätte, hätte ich 5 Sterne vergeben.
sehr schönes spiel (9. Februar 2008)
das spiel lässt sich leicht mit in den urlaub nehmen und macht groß und klein spaß zu spielen.Super Spiel "aber mit Logik" (19. Januar 2008)
Ich finde das Spiel super. Man muss überlegen wie man sein Geld einteilt und sehen, dass man Wege und Paläste baut. Das Spiel strengt die Gehirnzellen an und ich finde es super und empfehle es somit weiter.... nicht nur für deutsche Spielfanatiker (5. Oktober 2007)
Wir lernten Alhambra erstmals bei Freunden spielen und waren sogleich begeistert. Da unser Cuba-Urlaub bevorstand und wir überlegten, was wir unseren cubanischen Freunden mitbringen könnten, kauften wir es kurzentschlossen und nahmen es mit. Nachdem wir unseren Freunden alles erklärt hatten (bitte keine falschen Vermutungen - wir sprechen nur ein holperiges Touristen-Spanisch!), spielten wir problemlos mit der ganzen Familie, und das fast jeden Abend. Seither heißt es bei uns, wenn passend eingekauft wird: "Yo compro apropiado" und unser Sohn (damals 5 Jahre) lernte gleich zweisprachig mit Geld zu rechnen.Alhambra gehört nach wie vor zu unseren Lieblingsspielen.




