Samurai Fiction

Verkaufsrang: 15879 (DVD)
AspectRatio: 1.85:1
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
EAN: 4260017060039
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
NumberOfItems: 1
Verlag: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 22. März 2004
Spielzeit: 108
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
TheatricalReleaseDate: 2. Mai 2002
von: Hiroyuki Nakano (Künstler), Tomayasu Hotei (Künstler)
Preis: EUR 17,39

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Product Description

Japan in der nahen Zukunft Die wiedergeborene Seele des Samurais Heishiro blickt 300 Jahre zurück auf ein Ereignis, das sein Leben veränderte. Japan in der Edo-Ära In dieser friedvollen Zeit gab es über Jahrhunderte keine Kriege. Doch im Jahre 1696 herrscht Aufruhr im Nagashima Clan, da das Schwert des Shoguns gestohlen wurde. Der Dieb ist der Samurai Kazamatsuri, der eigentlich die Schätze des Clans bewachen sollte. Kanzen, der Oberste Rat des Clans, beschließt ein Duplikat des Schwertes herzustellen. Der Sohn von Kanzen, der junge und hitzköpfige Samurai Heishiro, will persönlich die Ehre des Clans retten. Mit zwei Jugendfreunden folgt er dem flüchtigen Kazamatsuri. Es kommt zum Kampf mit dem abtrünnigen Renegade, der schnell mit den unerfahrenen Samurais fertig wird. Heishiro wird in letzer Minute von dem herrenlosen Samurai Hanbei gerettet. Hanbei und seine Tochter Koharu kümmern sich um den Schwerverletzten. Kaum genesen sinnt Heishiro nach Vergeltung. Doch bis es zum großen Kampf kommt, überschlagen sich die Ereignisse. Der jugendliche Held Heishiro lernt auf bezaubernde Weise, daß ein echter Samurai mehr als nur ein guter Schwertkämpfer ist.

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Kundenrezensionen zu 'Samurai Fiction'

Empfehlenswert für Japanfans (3. August 2008)

Wie schon in den anderen Rezessionen bemängelt wurde, muss ich mich auch erst einmal über die schlechte Synchronisation auslassen. Die Seele des Film kann man nur in der japanischen Originalfassung finden. Der Film erhält von mir auch nur vier Sterne wegen der sehr gestellt wirkenden Kampfszenen. Die Story an sich finde ich nicht schlecht, da man den inneren Komflikt des Samurai Kazamatsuri (Tomoyasu Hotei) in vielen Szenen durchaus nachvollziehen kann. Kazamatsuri wird von den anderen Mitgliedern des Clans herablassend behandelt, da er neu ist und in ihren Augen keinen Respekt verdient hat. Ursprünglich wollte er das Schwert gar nicht stehlen, es hat sich durch eine Verkettung unglücklicher Umstände so ergeben. Später im Film sieht man auch, dass im nichts an dieser Waffe liegt. Er ist vom Leben enttäuscht und zutiefst unzufrieden über die Tatsache, dass andere Menschen, die in seinen Augen dumm sind (Heishiro Inukai)einen besseren Platz in der Gesellschaft haben, nur weil sie einer angesehenen Familie entstammen. Eigentlich ist die Geschichte aus seiner Sicht sehr traurig, da er keinen Sinn in seinem Leben sieht, ausser sich mit anderem im Kampf zu messen. In Hanbei Mizoguchi findet er seinen Meister und setzt alles daran, einmal gegen ihn zu kämpfen, nur um am Ende festzustellen, dass jeder irgendwann einem Menschen begegnet, der besser ist als er. Kazamatsuri ist nicht nur der schlechte Mensch, als den man ihn die meiste Zeit sieht. In einer Szene steht er einer jungen Witwe und ihrem Schwiegervater bei, als die beiden den Tod ihres Mannes bzw. Sohnes rächen wollen und dabei in Bedrängnis geraten. Die Liebesgeschichte zwischen Heishiro und Koharu gibt dem Film ein wenig positive Stimmung, da man nicht nur mit dem Konflikt zwischen Kazamatsuri und dem Nagashima Clan konfrontiert wird. Ich als großer Japanfan finde den Film sehenswert, aber für Freunde von Actionfilmen ist er nicht unbedingt geeignet.

Guter Film aber die Synchronisation (18. Februar 2008)

SF habe ich das erste mal auf ARTE gesehen (OmU). Irgendwann später ist mir die DVD begegnet, woraufhin ich sie gekauft habe. Dann habe ich den Film das erste mal mit deutscher synchronisation gehört und war entsetzt (daher auch der Sternenabzug). Die Synchronisation ist einfach groten schlecht und versaut den ganzen Film, Wenn man SF genießen will muß man sich den Film in Original-Ton mit Untertitel geben. Der Film ist bestimmt nicht für jedermann etwas, da er nur SW ist und die Stimmung vom Film vor allem von den GuitarrenRifs kommt. Es ist ähnlich wie bei "Dead Men" man mag den Film oder halt nicht.

Doch ein Samurai-Film (24. April 2007)

Im Gegensatz zu einigen vorherigen Rezensenten bin ich der Meinung, das dies sehr wohl ein Samurai-Film ist. Allerdings einer, den man nur dann genießen kann, wenn man den japanischen Humor mag, aber das trifft ja auch auf die Filme von Kurosawa zu.

Der Film ist ironisch bis an die Schmerzgrenze und zeigt dadurch, das die edlen Samurai eben auch nur eines waren: Menschen mit menschlichen Schwächen und Unsicherheiten. Der Film lebt sicher nicht von den Kampfszenen, sondern von seinem Humor, den schnellen Bildern, den absurden Dialogen und der rockigen Unterlegung mit Musik.

Aber auch die typischen Samurai-Fragen werden aufgeworfen:
- warum töten wir einen Gegner und was geschieht mit mir, wenn ich es tue/ wie verändert mich das
- Ehre und (eigener) Tod
- warum kämpfen, warum bedingungslose Unterordnung unter seinen Herrn

Die Handlung ganz kurz: Ronin stiehlt Schwert des Shogun, wird vom Fürstensohn und weiteren Samurai verfolgt, Fürst schickt ausserdem Ninjas hinterher, um seinen Sohn zu schützen. Beim ersten Kampf kommt ein Samurai um, der Fürstensohn wird von einem Kampfkunstmeister, der dem Kamf entsagt hat, gerettet und verliebt sich während der Genesung in die Tochter des Meisters. Der Ronin wird derweil von einer Spielhausbesitzerin im Nachbarort angeheuert und macht dort seinen Job. Ab jetzt entwickelt sich alles auf den Endkampf zwischen Ronin und Meister zu, der zunächst mit Steinen (Kampfkunstmeister will nicht töten) dann aber doch mit dem Schwert ausgeführt wird. Aber was den Film eigentlich sehenswert macht, spielt sich zwischen den Menschen ab.

Zum Beispiel zeigt der Film eine Liebesgeschichte, die ich nur entzückend nennen kann, auch wenn dieses Wort eigentlich nicht zu meinem üblichen Wortschatz zählt und ich Liebesgeschichten nicht mag.

Der typische Kontrast in japanischen Filmen: man hat gerade noch ein Lachen über einen gelungenen oder absurden Witz auf den Lippen, das durch plötzliche rohe Gewalt weggewischt wird, ist auch hier zu finden, aber nicht so extrem, das die Gewalt ein sinnloser Selbstzweck wird.

Man sollte, wie auch schon die Vorrezensenten sagten, zumindest einmal das Original ansehen, nicht die synchronisierte Fassung.

Ich empfehle diesen Film jedem, der japanische Filme mag.




SF: Episode One (13. November 2006)

Der Film "Samurai Fiction" ist wahrlich kein typischer Samurai Film. Regisseur Hiroyuki Nakano schuf hier eher eine Samuraikomödie mit typisch japanischem Humor als einen klassischen Samuraifilm. Durch die abwechslungsreichen Kameraperspektiven und dem rockigen Soundtrack merkt man, das Hiroyuki Nakano ursprünglich für den Dreh von MTV-Clips und Werbespots zuständig war.
Dies wird auch an der Auswahl der Schauspieler deutlich, von denen einige mehr Musiker als Darsteller sind. So spielte der "Bösewicht" Tomoyasu Hotei in einer erfolgreichen japanischen Rockband, steuerte einen Song für "KillBill" bei und sorgte natürlich auch in "Samurai Fiction" für den richtigen Soundtrack.
Zum Plot: einer Adelsfamilie wir ein altes Schwert, ein Geschenk des Shogun, von dem Samurai Kazamatsuri, gespielt von Tomoyasu Hotei, gestohlen. Der junge Adelige Inukai Heishiro (Fukikoshi Mitsuru) macht sich, entgegen den Willen eines Vaters, mit seinen zwei (etwas trotteligen) Freunden auf, das alte Erbstück zurückzuholen. Der Versuch scheitert kläglich und Heishiro wäre auch fast von Kazamatsuri getötet, doch er wird in letzter Sekunde von einem alten Schwertmeister (Morio Kazama) gerettet. Dieser hilft Heishiro schließlich auch das Schwert zurück zu bringen.
Der Film verdient als Komödie sicherlich fünf Sterne. Zusätzlich gibt es noch ein Making Of, ein Interview mit Tomoyasu Hotei, eine Schauspieler Galerie, den Kinotrailer und zwei (sehr kurze) Szenen in Farbe (denn über 90% des Films sind in Schwarzweiß).
Allerdings sollte man sich den Film unbedingt im O-Ton mit Untertitel anschauen, da die deutsche Synchro mittelmäßig ist und die Stimmen der Charaktere einfach nicht so gut sind wie im Original.

Auch wenn der Titel abschreckt ... (17. November 2005)

Nachdem ich mir mit einer Auswahl an einigen DVD's aus dem Genre eine Freude machen wollte, hat mich leider nur ein einziger aller dieser georderten Filme richtig überzeugt und aufgemuntert. Dieser! Hat absolut einen Platz in der Sammlung private Kleinodien verdient. Empfehlenswert!

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