Secretary

Verkaufsrang: 1512 (DVD)
Actor: Maggie Gyllenhaal
Actor: James Spader
Actor: Jeremy Davies
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Mary Gaitskill
Binding: DVD
Brand: SUNFILM
Director: Steven Shainberg
EAN: 4041658220644
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: SUNFILM Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: SUNFILM Entertainment
Verlag: SUNFILM Entertainment
Erscheinungsdatum: 7. April 2004
Spielzeit: 106
Studio: SUNFILM Entertainment
TheatricalReleaseDate: 2002
von: Maggie Gyllenhaal (Hauptdarsteller), James Spader (Hauptdarsteller), Angelo Badalamenti (Komponist)
Preis: EUR 4,98

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Product Description

Sunfilm Secretary, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 07.04.04

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Secretary beeindruckt mit einer schrägen Liebesgeschichte und der herausragenden schauspielerischen Leistung von Maggie Gyllenhaal, einer unkonventionellen jungen Schauspielerin in ihrer ersten Star-Rolle.

Gyllenhaal verkörpert Lee, ein überdrehtes Mädchen, das sich zwanghaft Schnittwunden zufügt und schließlich einen Job als Sekretärin bei Edward annimmt, einem herrischen Anwalt (gespielt von James Spader). Edwards ständige Rüffel bei ihren Tipp- und Schreibfehlern wirken zuerst nur gelinde einschüchternd. Als Lee aber seine Anweisungen befolgt -- die sowohl seinen eigenen Ängsten als auch seinem Ordnungssinn entspringen -- eskalieren die Strafaktionen: Schläge, Fesselungen und einiges mehr häufen sich.

Secretary bewegt sich auf schmalem Grat: In den sadomasochistischen Aktionen liegt viel hintersinniger Humor, ohne sie zum puren Gag verkommen zu lassen. Lees und Edwards beiderseitige Sehnsüchte werden ernst genommen, ohne selbstgerecht oder aufgeblasen daherzukommen. Sicherlich kein Film für jedermann, einige Zuschauer jedoch dürfte diese kluge und erotisch aufgeladene Geschichte über unterdrückte Leidenschaften ganz unerwartet tief bewegen. --Bret Fetzer

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Kundenrezensionen zu 'Secretary'

auch ... eine erstklassige Skizzierung eines Krankheitsbildes fernab einer Komödie (7. Oktober 2008)

Nach einer Auseinandersetzung mit der Autorin der zugrunde liegenden Kurzgeschichte sowie durch die hier, in einer bizarren Arbeitsbeziehung andeutungsweise gezeigten, von Unsicherheit und Unterwürfigkeit sowie Dominanz und Demütigung gesteuerten, sadomasochistischen Sexualpraktiken und -spiele tendiert der allgemeine Eindruck zur gelungenen, frivolen Darstellung einer, in letzter Konsequenz etwas anderen, absurd komischen, romantischen Liebeskomödie zwischen Naivität, entfesselten Trieben und Angst vor einem sich manifestierenden Libido und der eigenen Courage.

Und doch gibt es ein durchaus anderes, pathologisches Erklärungsmodell, auch wenn soweit noch nicht angedacht bzw. nicht darüber geschrieben. In erschreckend deutlicher und gleichzeitig genial dargestellter Weise werden hier Möglichkeiten traumatischer Beweggründe und dissoziativer Handlungsstränge von Borderlinepatienten aufgezeigt, die, so die neueren Erkenntnisse, ihre Stabilität und Sicherheit gerade in einem allzeit fordernden, pedantischen und dominanten Gegenüber wiederfinden.

Die grandiosen Leistungen der zwei Hauptdarsteller, ein fesselndes Drehbuch, eine überragende Kameraführung und ein erstklassiger Soundtrack garantieren, so oder so, ein überaus sehenswertes, schicksalhaftes Zusammentreffen zweier gesellschaftlicher Außenseiter.

Besetzung
* Maggie Gyllenhaal : Lee Holloway
* James Spader : E. Edward Grey
* Jeremy Davies : Peter
* Lesley Ann Warren : Joan Holloway
* Stephen McHattie : Burt Holloway
* Patrick Bauchau : Dr. Twardon
* Jessica Tuck : Tricia OConnor
* Oz Perkins : Jonathan
* Amy Locane : Lees Schwester
* Mary Joy : Sylvia
* Michael Mantell : Stewart
* Lily Knight : Paralegal

Die vielleicht schrägste Lovestory überhaupt (18. September 2008)

Prinzipiell bin ich nicht der große Freund von sogenannten Liebesfilmen aber es gibt immer wieder freudige Ausnahmen und dazu gehört ganz klar auch Secretary. Vielleicht auch deshalb weil er mal so ganz anders ist als der typische Liebesfilm der fast immer nach Schema F abläuft. Meine Frau und ich haben uns jedenfalls bestens unterhalten.
Zu Beginn des Films wird das Mauerblümchen Lee aufgrund Ihrer ständigen Selbstverstümmelungen aus einer Klinik entlassen. Nach der Hochzeit Ihrer Schwester belegt Sie äußerst erfolgreich einen Schreibmaschinenkurs. Anschließend muss sich die schüchterne junge Frau erstmalig nach einem Job umsehen und stellt sich auch bei Rechtsanwalt Edward Grey vor. Beim betreten dessen Büros verlässt gerade die letzte Sekretärin weinend das Büro. Auch das und die etwas seltsamen Fragen Ihres neuen Chefs schrecken Lee nicht ab und sie bekommt schließlich die Anstellung als Sekretärin.
Während Ihrer täglichen Arbeit entdeckt Lee Ihre alte Liebe zur Selbstverstümmelung wieder und fügt sich immer wieder neue Verletzungen bei. Zwischen Ihr und Ihrem Chef dem Anwalt Edward Grey entwickelt sich indessen eine Liebesbeziehung der etwas anderen Art. Lee entdeckt Ihre Vorliebe für Unterwerfung und gibt sich so Ihrem Chef hin der Sie allerdings auch dazu bewegen kann eine für alle mal damit aufzuhören sich selber zu verletzen. Die SM Affäre des Paares nimmt immer schrägere Formen an und nachdem sich Grey hinter Lee, die mit hochgezogenem Rock vor Ihm steht selbst befriedigt kündigt er Ihr da er seiner Meinung nach die Beziehung wohl nicht mehr unter Kontrolle hat. Für Lee die sich vom Mauerblümchen zur sexy Sekretärin entwickelt hat bricht eine Welt zusammen. So leicht gibt Sie aber nicht auf und es folgt ein kurioses und orginelles Ende des Films.
Secretary mag wohl nicht jeden Geschmack treffen und vor allem wird derjenige der eine normale Liebeskomödie erwartet etwas verwirrt sein. Ich aber fand den Film herrlich schräg, unterhaltsam und auch zu Herzen gehend. Maggie Gyllenhaal als sadomasochistisch Veranlagte Sekretärin ist einmalig gut und auch James Spader steht der Darstellung in nichts nach. Der Film ist sehr unterhaltsam, humorvoll und wie schon gesagt einfach mal ganz anders. Der Umgang mit einem Thema wie SM ist brilliant gemeistert und der Film besticht auch durch eine große Liebe zu Detail womit es für den Zuschauer heißt aufzupassen. Die DVD ist ganz in Ordnung wobei etwas mehr Bonus nicht schlecht gewesen wäre. So gibt es ein kurzes Featurette sowie Interviews mit den beiden Hauptdarstellern.
Meine Wertung schwankt zwischen vier und fünf Sternen wobei ich aufgrund der wirklich großartigen Performance von Maggie Gyllenhaal die Bestwertung gebe.

Dieser Film ist KULT (11. August 2008)

2 schräge Charaktere, die auf sehr spezielle Weise harmonieren und letztendlich ihr privates Glück finden, toll umgesetzt von hervorragenden Darstellern, unterlegt mit klasse Musik. Auch wenn das SM Thema anrüchig erscheinen mag, der Film ist es zu keiner Zeit, im Vordergrund stehen die Akteure und deren Schwächen und Träume, ich hab noch keinen Film gesehen, der mit dem Thema so liebevoll umgeht. Ganz dickes Lob an den Regisseur, James Spader und Maggie Gyllenhaal, fantastische Darstellung!!

Erotisch, lustig, inhaltsvoll... (27. Februar 2008)

Secretary kommt zunächst zurückhaltend und depressiv daher, schlägt dann aber um, zu einem erotischen und humorvollen Film, der das Thema SM mal aus einer durchaus positiven Perspektive zeigt. Dass jener Umschwung glaubwürdig herüberkommt, ist das Verdienst von Maggie Gyllenhaal, die eine grandiose schauspielerische Leistung an den Tag legt. Ein toller Film!

Wunderbar liebevoller Film über die Lust an der Erniedrigung (24. Januar 2008)

Wenn es einem langsam dämmert, dass es einem Lust bereit, erniedrigt zu werden, mischen sich eben diese Lust mit der Abscheu, etwas abartiges zu tun. So geht es zumindest unserer Sekretätin (wunderbar gespielt von Maggie Gyllenhaal). Aber auch der Gegenpart hat so seine Probleme mit dem Eingeständnis, dass es ihn erregt, seine Angestellte zu erniedrigen.
Und so wogt die Geschichte, mal tragisch, mal wunderbar komisch hin und her. Vom ewigen Suchen der Liebe, könnte man sagen.
Wie der Film ausgeht, möchte ich nicht verraten, aber diesen wunderbaren, abseitigen Liebesfilm sollte man sich nicht entgehen lassen. Man lernt so vieles ... vielleicht auch über sich selbst.

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