Aus der Amazon.de-Redaktion
Den dritten Grammy in seiner jahrzehntelangen Karriere konnte Bebo Valdés für "Lágrimas Negras" in Empfang nehmen. Nach zwei Auszeichnungen für sein Album "El Arte Del Sabor" wurde der 86-jährige Pianist im September 2004 für seine faszinierende Flamenco-Fusion mit Diego El Cigala geehrt. Natürlich gebühren diese Lorbeeren in gleichem Maße El Cigala, einem der ausdrucksstärksten Flamenco-Sänger der Gegenwart. Mit emotionsgeladener Reibeisenstimme interpretiert Cigala an der Seite des betagten Exilkubaners alte Boleros von der Zuckerinsel.Allerdings beschränken sich die im Herbst 2002 entstandenen Aufnahmen nicht nur auf kubanische Klassiker wie María Teresa Veras berühmtem "Veinte Años" oder Matamoros unsterblichem Titelstück. Mit "Nieblas Del Ráchuelo" fügt sich auch ein argentinischer Tango nahtlos in das Repertoire ein. Abgerundet werden die neun Songs von Tom Jobims "Eu Sei Que Vou Te Amar". Für diese Bossa Nova kam kein geringerer als Caetano Veloso ins Studio. Weitere prominente Nebendarsteller sind Paquito D'Rivera am Saxofon und Conga-Master Tata Güines.
Seine höheren Weihen erhielt der ein halbes Jahrhundert jüngere Catanor aus Madrid, als er kaum Zwanzigjährig mit dem Flamenco-Gott Camarón de la Isla zusammen arbeitete. Valdés wiederum spielte in Havanna an der Seite von Beny Moré bis er kurz nach der Machtergreifung Fidel Castros nach Europa emigrierte. Es ist aber nicht nur das Gipfeltreffen zweier Koryphäen ihres Genres, welches "Lágrimas Negras" in den Rang eines Meisterwerkes erhebt. Auch die gelungene Verschmelzung verschiedener ibero-amerikanischer Musiktraditionen diesseits und jenseits des Atlantiks macht die Produktion zu einem künstlerischen Meilenstein.
Die an sich schon ziemlich ungewöhnliche Verbindung von Flamenco-Gesang und Klavierbegleitung anstelle der weitaus geläufigeren Gitarre wird verstärkt durch die vollkommen ungewohnte Interpretation bekannter lateinamerikanischer Melodien im Stil des andalusischen Cante Hondo. Kuba oder Spanien? Flamenco oder Bolero? Der Hörer wird beständig in der Schwebe gelassen. Und genau dieses "Weder-Noch", das Puristen auf die Palme bringt, macht dieses Album so einzigartig. -- Wolfgang Zwack
Kundenrezensionen zu 'Lagrimas Negras'
Über die Schönheit der Liebe, des Leidens, des Lebens (23. März 2008)
Diego "El Cigala" trifft auf Bebo Valdés, Spanien trifft auf Kuba, Flamenco auf Bolero.Das Resultat ist eine leidenschaftliche Verschmelzung mit einer überraschend selbstverständlichen Mühelosigkeit.
Es werden neun Themen aus dem iberischen und lateinamerikanischen Liedgut interpretiert, vorwiegend kubanische Boleros. Melodien, die sich in den Gehörgang eingravieren.
Dabei versteckt El Cigala nicht seine spanische Wurzeln - er setzt seine rauhe ausdrucksstarke Flamenco-Stimme bewusst ein und verzaubert den Hörer in jedem Titel neu. Der 87-jährige kubanische Pianist Bebo Valdés begleitet ihn dabei mit gefühlvoller, lateinamerikanischer Leichtigkeit und beeindruckt mit atemberaubenden Soli (das fünfminütige bei La bien pagá sei hier nur nebenbei erwähnt). Gleichzeitig ist über die gesamte Aufnahme ist der große gegenseitige Respekt beider Musiker eindeutig spürbar.
Bebo & Cigala harmonieren auf höchstem Niveau. Ein wunderbares Aufeinandertreffen.
Über die Schönheit der Liebe, des Leidens, des Lebens (23. März 2008)
Diego "El Cigala" trifft auf Bebo Valdés, Spanien trifft auf Kuba, Flamenco auf Bolero.Das Resultat ist eine leidenschaftliche Verschmelzung mit einer überraschend selbstverständlichen Mühelosigkeit.
Es werden neun Themen aus dem iberischen und lateinamerikanischen Liedgut interpretiert, vorwiegend kubanische Boleros. Melodien, die sich in den Gehörgang eingravieren.
Dabei versteckt El Cigala nicht seine spanische Wurzeln - er setzt seine rauhe ausdrucksstarke Flamenco-Stimme bewusst ein und verzaubert den Hörer in jedem Titel neu. Der 87-jährige kubanische Pianist Bebo Valdés begleitet ihn dabei mit gefühlvoller, lateinamerikanischer Leichtigkeit und beeindruckt mit atemberaubenden Soli (das fünfminütige bei La bien pagá sei hier nur nebenbei erwähnt). Gleichzeitig ist über die gesamte Aufnahme ist der große gegenseitige Respekt beider Musiker eindeutig spürbar.
Bebo & Cigala harmonieren auf höchstem Niveau. Ein wunderbares Aufeinandertreffen.
Über die Schönheit der Liebe, des Leidens, des Lebens (8. Januar 2007)
Diego "El Cigala" trifft auf Bebo Valdés, Spanien trifft auf Kuba, Flamenco auf Bolero.Das Resultat ist eine leidenschaftliche Verschmelzung mit einer überraschend selbstverständlichen Mühelosigkeit.
Es werden neun Themen aus dem iberischen und lateinamerikanischen Liedgut interpretiert, vorwiegend kubanische Boleros. Melodien, die sich in den Gehörgang eingravieren.
Dabei versteckt El Cigala nicht seine spanische Wurzeln - er setzt seine rauhe ausdrucksstarke Flamenco-Stimme bewusst ein und verzaubert den Hörer in jedem Titel neu. Der 87-jährige kubanische Pianist Bebo Valdés begleitet ihn dabei mit gefühlvoller, lateinamerikanischer Leichtigkeit und beeindruckt mit atemberaubenden Soli (das fünfminütige bei La bien pagá sei hier nur nebenbei erwähnt). Gleichzeitig ist über die gesamte Aufnahme ist der große gegenseitige Respekt beider Musiker eindeutig spürbar.
Bebo & Cigala harmonieren auf höchstem Niveau. Ein wunderbares Aufeinandertreffen.





