Aus der Amazon.de-Redaktion
Von Regisseur Quentin Tarantino persönlich zusammengestellte, kurzweilig-kuriose Compilation voller Raritäten, die als Nachfolger des Grammy-nominierten ersten Teils an diesen nahtlos anknüpft. Folk, Italo-Westerninstrumentals, Flamenco/Mariachi, HipHop, Rockabilly, Garage-Klänge, Pop -- der Soundtrack zu Kill Bill Vol. 2 begeistert als buntes Füllhorn unterschiedlichster Stile!Im letzten Kapitel des 60-Millionen-Dollar-Zweiteilers, dessen erste Folge als Meilenstein des blutigen Actionfilmes gilt, begleicht die Braut (Uma Thurman, Pulp Fiction) während 137 Minuten endgültig ihre offene Rechnung mit dem titelgebenden Bill (David Carradine). Dies geschieht, wie das Kinomagazin Cinema urteilte, in Form von "gehobenem Fun- und Krawallkino". Nachdem Kill Bill Vol. 1 eine Hommage an den Eastern war, wird diesmal dem Western gehuldigt. Deshalb ist der legendäre Score-Spezialist Ennio Morricone gleich durch drei atmosphärisch-spannende Titel vertreten, einer davon übrigens aus Zwei glorreiche Halunken (1966).
Ebenfalls mit von der Partie ist auch sein Kollege, der argentinische Pianist Luis Bacalov. Die gut dreiviertel Stunde lange Laufzeit der Disc runden neben drei Dialog-Auszügen der Hauptdarsteller unter anderem folgende Lieder ab: Johnny Cashs kaum bekanntes "A Satisfied Mind", der Zeitlupen-Pop "About Her" (mit einem Sample des Zombies-Oldies "She's Not There") von Sex-Pistols-Entdecker Malcolm McLaren, Charlie Feathers Hillybilly-Stück "Can't Hardly Stand It", das poppige "Urami Bushi" der japanischen Sängerin Meiko Kaji, ein Hidden-Track des Wu-Tan-Clan-Chefrappers The RZA und "Malaguena Salerosa", der erstklassige Flamenco-Mariachi-Mix der in Texas beheimateten Band Chingon.
Nicht zu vergessen: das stimmungsvolle "Goodnight Moon" des Alternative-Folk-Trios Shivaree aus San Fernando. Dieser Beitrag stammt übrigens aus ihrem Debüt, dessen martialischer Titel hervorragend zu Kill Bill Vol. 2 passt: I Oughtta Give You A Shot In The Head For Making Me Live In This Dump! --Thomas Hammerl
Kundenrezensionen zu 'Kill Bill Vol.2'
Teil 1 war überragend, dieser nicht mehr. (23. Januar 2008)
Keine Frage Quentin Terintino weiß es Bild und Musik grandios (hi, hi)zu verbinden. Bei Kill Bill 1 und 2 bekam ich bei manchen Szenen eine Gänsehaut. Nehmen wir die Szene aus Kill Bill 2, in der sich Uma Thurman aus dem Sarg befreit. Einfach unglaublich. Eigentlich höre ich eher Metal, aber die Musik muss man einfach lieben. Meine Favoriten sind:Summertime Killer,
The Chase,
L'arena (göttlich),
A Silhouette of Doom.
Zugegeben ich hätte mir nie die CD gekauft, wenn ich nicht vorher den Film gesehen hätte. Erst dann bekommt die Musik ein eigenes Leben. Für manchen wird dieser durchgewürfelte Sampler auch so funktionieren, wenn man auf ältere Sachen steht. Die Kill Bill Reihe ist ein Gesamtkunstwerk das den Kult Status mehr als verdient hat. Sowohl Musik als auch Film.
Trennung unmöglich (16. September 2007)
Ich halte es für äusserst daneben die beiden Teile separat zu bewerten... wenn es auch heisst Vol.1 und Vol.2sind nur beide gemeinsam KillBill.... wer das nicht versteht, und immer nur action,gemezel und die guten sprüche von Tarantino erwartet.. soll ruhig jammern und sich beschweren......
Ich sehe mir beide KillBill Teile direkt nacheinander an und genieße was Tarantino geschaffen hat....
Auch Teil 2 von Kill Bill ist gelungen ... (29. Juli 2006)
Quentin Tarantino hatte immer schon, sowie wie sein "Bruder im Geiste" und Regie-Kumpel, Robert Rodriguez, ein wirklich glückliches Händchen bei der gesamtheitlichen Ausstattung seiner Meisterwerke: Film und Musik bilden ein stimmiges Gesamtwerk, ähnlich wie früher bei Sergio Leone und Ennio Morricone. Der vorliegende Soundtrack gehört wie Kill Bill 1 imho zu den zehn besten Soundtrack-überhaupt, sicherlich vergleichbar den Meisterleistungen von E. Morricone zu den frühen Filmen von Sergio Leone oder Vangelis zu Blade Runner. Deswegen liegt sie griffbereit direkt auf meinem Multiformat-Player; an manchen Abenden läuft sie bei mir rauf und runter, wenn nicht gerade Desperado oder Once upon a time in Mexico dran ist.Dieser Soundtrack ist einfach gut, ebenso wie Kill Bill 1. Auch diese CD kam rasch auf meine Lieblingsliste.
Fazit: Fünf Sterne, Kult- und Suchtpotential.
Wenn Sie Ennio Morricone und die Filme von Sergio Leone mögen, ein Rodriguez-Fan oder einfach ein Anhänger solider musikalischer Unterhaltung sind, sollten Sie diese CD kaufen und dann geniessen.
Hat Ihnen der Film gefallen, sollten Sie auch zugreifen: diese CD ist gerade auch für sich allein ein wahres Meisterwerk.
Haben Sie den Film noch nicht gesehen und sind Sie Fan von Antonio Banderas als Mariachi, Yojimbo, Leone oder Clint Eastwood: nachholen!
Nicht so gut wie Vol.1 (22. Juli 2006)
Die Musik hier ist zwar ganz schön, doch so richtig vom Hocker hauen, wie der erste Soundtrack kann er mich persönlich nicht. Dennoch eine tolle Zusammenstellung von klasse Titeln.na ja (18. Mai 2004)
Zunächst möchte ich feststellen, dass ich von allen bisherigen Tarantino-Filmen begeistert war. Von KB2 bin ich nicht begeistert. Der Film ist in der ersten Hälfte einfach nur langweilig, viel zu langsam bzw. arm an Handlung, offenbar hatte Tarantino nicht wirklich genügend Ideen für 136 Minuten Film ?! Es beginnt mit öden und langweiligen Western-Szenen um dann in eine visuell einfach billig wirkende China/Hongkong-Film-Sequenz überzugehen (die zudem storymässig einfach nur lächerlich und eben nicht kultig wirkt - ich kann jedenfalls keine Ironie entdecken). Danach wird der Film doch nochmal richtig gut, aber insgesamt muss ich den Film durchschnittlich nennen.Ich habe den Soundtrack schon gehört bevor ich den Film gesehen hattte, und fand ihn recht langweilig. Nachdem ich den Film gesehen habe find' ich den Sdtr. insofern gut, da er eben alle Songs aus dem Film enthält. Allerdings fehlt hier der Score von RZA, auf den im Film-Vorspann hingewiesen wird, komplett. Ich hab' davon allerdings auch im Film nix bemerkt... Von RZA ist ein Song enthalten (sozusagen ein "halber" Hidden-Track, da in der Trackliste nur "... The RZA !" steht, der Titel ist nicht angegeben). Von diesem läuft im Abspann eine Instrumental-Version, hier isses aber mit Gerappe.
Die Songs sind grösstenteils gut, Shivaree's "Goodnight Moon" finde ich immer noch klasse, auch der Track von Malcom McLaren ("About Her") ist gut (auch wenn das Original "She's Not There" von den Zombies besser war/ist), ansonsten gibt's noch ein paar mehr oder weniger obskure Sachen, aber keine unbekannten Highlights wie Tarantino sie sonst immer wieder ausgräbt. Die Songs von Charlie Feathers ("Can't Hardly Stand It") und Johnny Cash ("A Satisfied Mind") gefallen mir überhaupt nicht, aber das ist Geschmacksache.
Es gibt noch 3 Instrumental-Stücke von Ennio Morricone (klar, wer 'nen Western dreht braucht 'nen Morricone-Soundtrack), aber leider sind das teilweise nur sehr kurze Schnippsel und man kennt diese auch schon. Dazu noch andere unbekannte Instrumentals.
Und dann gibt's noch 3 Dialog-Schnippsel, die aber meiner Meinung nach bis auf die Eröffnung mit "A Few Words From The Bride", die auch den Film eröffnen, überflüssig sind.
Alles in allem enttäuschend, wenn man's mit den bisherigen Tarantino-Soundtracks vergleicht. Ausserdem ist die Laufzeit von knapp über 40 min. auch recht kurz geraten.






