Verkaufsrang: 4733 (DVD)
Actor: Colin Clive
Actor: Mae Clarke
Actor: Boris Karloff
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Mary Wollstonecraft Shelley
Binding: DVD
Director: James Whale
EAN: 5050582244687
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Universal/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/DVD
Verlag: Universal/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 6. Mai 2004
Spielzeit: 68
Studio: Universal/DVD
TheatricalReleaseDate: 1931
von: Colin Clive (Hauptdarsteller), Mae Clarke (Hauptdarsteller), David Brockman (Komponist)
Preis: EUR 4,99
Product Description
Boris Karloff ist in diesem Film das wohl unvergesslichste alle Leinwand-Monster. Von vielen wird Frankenstein als der größte Horrorfilm aller Zeiten betrachtet. Dr. Frankenstein Colin Clive wagt es, mit Leben und Tod zu experimentieren und erschafft ein menschliches Monster aus toten Körperteilen. Aber die Träume des Doktors werden durch die gewalttätigen Wutausbrüche seiner Kreatur zerstört, die in einer Welt erwacht, in der sie nicht willkommen ist. Regisseur James Whales Adaption des Romans von Mary Shelley mischt Verfall und Verderben mit gruseliger Lyrik. Boris Karloff in der Rolle, mit der er für immer in Verbindung gebracht werden wird, bietet das mitleiderregende Porträt einer Kreatur auf der verzweifelten Suche nach einer Identität.Kundenrezensionen zu 'Frankenstein - Monster Collection'
das original (7. Mai 2008)
Das Frankenstein-Original, sicher sehenswert, aber natürlich was für Liebhaber. Zeitlos dran ist immer noch die Idee, des selbstgemachten Menschen aus Leichenteilen. Obskure Wissenschaft ist ja aktueller den je. Wofür wohl die überdimensionale brennende Mühle der Schlusszene stehen mag? Ein Bild aus echten Alpträumen.Kult-Klassiker in überzeugender Ausstattung (6. Februar 2008)
Die Frankensteinverfilmung mit Boris Karloff in der Hauptrolle zählst sicher zurecht zu den absoluten Klassikern der frühen Kinozeit. Der Frankensteinstoff von Mary Shelley ist hier spannend und für die Zeit der Entstehung (!) auch sehr dramaturgisch und effektvoll umgesetzt. Natürlich darf man keine Maßstäbe des 21. Jahrhunderts ansetzen und wie heute wurden auch schon damals kräftige Einschnitte gegenüber der Buchvorlage gemacht. Doch dafür liefert der Film gleich zwei (im Buch nicht derart herausgestellte) überzeugende Argumente, warum das Experiment schief gegangen ist. Damit wird das ganze für den geneigten Kinozuschauer in guter alter Hollywoodmanier schlüssig. Keine Frage, der Film gehört in jede Genresammlung.Super ausgestattet finde ich diese DVD-Ausgabe. Nicht nur das Bild und Tonqualität durchweg beeindrucken, es gibt noch einiges dazu. Eine 45minütige Doku zur Frankensteinthematik, den Audiokommentar eines Filmhistorikers, eine Fotogalerie, den Original Kinotrailer (an dem man schön sieht, dass schon damals gerne alle spannenden Szenen in chronologisch vertauschter Reihenfolge in den Trailer gepackt wurden, um eine möglichst dramatische Wirkung zu erzielen) und last but not least einen witzigen Kurzfilm, in dem Frankenstiens Monster und Graf Dracula ziemlich tölpelhaft daherkommen - einfach zum schmunzeln.
Die Geburtsnacht des mad scientist (4. November 2007)
1931 war ein Meilenstein für den Horrorfilm. Nachdem "Dracula" mit Bela Lugosi die Lichtspieltheater unsicher machte, sorgte "Frankenstein" mit Boris Karloff für verängstigtes Raunen in den Reihen. Der Film war für die damaligen Moralbegriffe so verstörend, dass Universal eingangs extra einen Sprecher auftreten ließ, der den Inhalt mit Bedacht vorstellte.Für Boris Karloff, der eigentlich William Henry Pratt hieß und keineswegs Osteuropäer, sondern Engländer war, markierte die Monsterrolle in "Frankenstein" den Durchbruch. Seine Darstellung des künstlich geschaffenen Ungetüms mit dem Quadratschädel und den 'Schrauben' an den Halsseiten (im Bonus-Material erfährt man, dass es sich hierbei um Anode bzw. Kathode handelt), ist bis heute maßgeblich. Dabei spielte Karloff das Glück in die Hände: ursprünglich war Lugosi für die Rolle des Monsters vorgesehen, lehnte aber ab, da ihm die Rolle zu wortkarg war.
Laut Romanvorlage von Mary Shelley (1818) ist das Monster ein Patchwork aus Leichenteilen, mit dem Gehirn eines Verbrechers, das durch Strom- und Strahleninduktion zum Leben erweckt wird. Sein Schöpfer ist der Galvanologe Dr. Victor Frankenstein, Ort der Handlung, das deutsche Ingolstadt. Der Film hält sich nicht genau an Shelleys gothic novel, so wurde aus Victor ein Henry und aus Ingolstadt schlicht Goldstadt. Aber das ist nebensächlich. Wichtig ist, dass Dr. Frankenstein zum Urvater für alle späteren mad scientists der Filmgeschichte wurde, er ist der Archetypus des größenwahnsinnigen Wissenschafters. In jener Blitz umzuckten Nacht, tief im herrlich schaurigen Kellerlaboratorium mit all den Kolben, Spulen und Drähten schlug seine Geburtsstunde und auch jene des Monsters: "It's alive! It's alive!" wurde zum geflügelten Wort aller Horrorfans.
Die ungewöhnlichste Szene ist aber die, in der das Monster von einem kleinen Mädchen an der Hand zum See geführt wird und mit ihr vergnügt Margeritenblüten ins Wasser wirft. Dramaturgisch geschickt, da es die menschlichen Seiten der Kreatur zeigt. Die Rolle des Leichenfledderers Fritz sowie jene von Prof. Waldmann sind mit denselben Schauspielern besetzt, die in "Dracula" den wahnsinnigen Renfield bzw. den Vampirjäger Van Helsing spielten. Offensichtlich setzten die Universal Studios auf das Motto: Never change a winning team.
Das Bonus-Material beinhaltet u.a. die Doku "Akte Frankenstein" sowie den Kurzfilm "Boo!".
Verfäschte Botschaft in der dt.Syncro (18. September 2006)
Kann mich den positiven Kritiken ob der gelungenen Aspekte der DVD wie Bildqualität ,Ton, Ausstattung etc. nur anschließen...ABER:
In der Deutschen Syncro des Films fehlt eine wichtige Aussage Frankensteins.
Man betrachte die Szene zur Erschaffung des Monsters nochmals genau - nachdem die ersten Regungen des Monsters zu erkennen sind verfällt Frankenstein in eine Manie in welcher er sich selbst als Gott bezeichnet und beschreibt wie Gott sich fühlen muss.
Doch bei der dt. Tonspur ist nichts davon zu hören.
Man erkennt die Bewegung seiner Lippen aber kein Ton ist zu Hören.
Aktiviert man nun die Untertitel(dt.) muss man lesen dass Frankensteins Stimme vom Donner überlagert wird und deshalb nicht zu hören ist...
Bei der engl. Tonspur jedoch ist alles genau zu Verstehen.
Für mein persönliches Empfinden ist deshalb die Aussage des Films verfälscht - darum die schlechte Bewertung obwohl die DVD (wie oben bereits erwähnt) sehr gut gelungen ist.
Sieht man sich den Film aber in engl. Original an fällt die Kritik natürlich nicht mehr ins Gewicht.
Der wahre Klassiker! (14. Dezember 2005)
Das Jahr 1931 war für die Universal Schmiede ein ganz großes und bedeutungsvolles Jahr: Nicht nur, das im gleichen Jahr der Film "Dracula" mit Bela Lugosi in der Hauptrolle einen phänomenalen Erfolg für sich verbuchen konnte... Auch die erstmals mit Boris Karloff als Frankenstein´s Monster verfilmte Novelle von "Frankenstein" legte einen beachtlichen Erfolg dahin und war neben "Dracula" der wohl prägendste Film aller Zeiten, was die Zukunft des Horror- und Monsterfilmes anging!Nun endlich wird uns dieser Klassiker auf DVD geboten und das in einer wahrlich sehr guten Bildqualität, deren Alter man wahrlich nicht ansieht... Das die Tonspur dafür relativ verrauscht ist, stört nur minimal. Im Grunde passt es sogar sehr gut zur düsteren Atmosphäre und Flair des Filmes. ;)
Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen: Neben dem original Kinotrailer gibt es u.a. noch eine Bildergalerie zu bewundern. Ebenso wie eine sehr interessante "Frankenstein" Dokumentation und einen Audiokommentar des Filmhistorikers Rudy Behlmer. Ein besonderes Schmankerl ist allerdings der Kurzfilm "Boo!" ...Jener Kurzfilm ist eine sehr gelungene und zynische Auseinandersetzung mit der damaligen Weltwirtschaftskrise und versteht es zudem gekonnt, Nosferatu (Max Schreck) und Frankenstein´s Monster in einem(!) Film zu präsentieren, der so unnachahmlich witzig und innovativ wirkt, das sich im Grunde schon allein wegen "Boo!" der Kauf dieser DVD lohnt! ;)
Zum Film selber gibt es ja nicht viele Worte zu verlieren, da die Geschichte von Mary Shelly sowieso den meisten bekannt sein sollte... Interessant ist in jedem Falle, das für die finale Verflimmng doch einige Änderungen der original Novelle vorgenommen wurden, was sich letztendlich im letzten Drittel des Filmes insofern negativ auswirkt, da hier und da urplötzlich doch der eine oder andere Logikfehler in der Handlung auftritt...
Aber mal will dies gerne verzeihen in Anbetracht dessen was man mit "Frankenstein" zu damaligen Zeit erschuf und auch heute noch als einer der besten und innovativsten Horrorfilme aller Zeiten gilt... Ein MUSS also, für jeden Horrorfan und Sammler!
