Die Passion Christi

Verkaufsrang: 1975 (DVD)
Actor: James Caviezel
Actor: Monica Bellucci
Actor: Maia Morgenstern
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Mel Gibson
EAN: 4011976822981
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Highlight
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Highlight
Verlag: Highlight
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 1. März 2005
Spielzeit: 126
Studio: Highlight
TheatricalReleaseDate: 2004
von: James Caviezel (Hauptdarsteller), Monica Bellucci (Hauptdarsteller), John Debney (Komponist)
Preis: EUR 5,37

Die Passion Christi bei Amazon kaufen

Suche:   

Product Description

DVD FSK 16 Komödie und Drama/ Highlight Film.

dkb.de

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nachdem die kontroversen Diskussionen abgeklungen sind, wird Mel Gibsons Die Passion Christi als ein immens einflussreicher Kraftakt zurückbleiben. In der endgültigen Analyse erweist sich Gibsons "Wahnwitz" (wie das Projekt noch zur Entstehungszeit bezeichnet wurde) als ein Akt von großem persönlichen Mut und Hingabe seitens des Regisseurs, der die teure Produktion aus eigener Tasche finanzierte, um seine künstlerische Vision der Passion Christi (Passion in seiner ursprünglichen Bedeutung: Leiden) zu gestalten: eine sehr detailgetreue, sehr direkte Interpretation der letzten zwölf Stunden im Leben von Jesus Christus, fast wörtlich aus den Evangelien übernommen (gesprochen in den Originalsprachen Aramäisch und Lateinisch, mit einem Minimum an notwendigen Untertiteln), und präsentiert als eine erbarmungslose, 126-minütige Tortur von Folter und Kreuzigung.

Für Christen und Nicht-Christen gleichermaßen ist dies kein Film der unterhält, kein Film den man im konventionellen Sinne mögen oder nicht mögen kann (es ist zudem ausdrücklich kein Film für Kinder oder herzschwache Menschen). Vielmehr ist Die Passion Christi eine cineastische Erfahrung, die fast ausschließlich einem einzigen Zweck dient: die Geißelung und den Tod von Jesus Christus in solch erschreckend deutlichen Details zu zeigen (Gibsons eigene Hände schlagen die Nägel ins Kreuz), dass selbst Nichtgläubige einen Stich von Trauer und Schuld fühlen bei der Betrachtung der letzten Momente von Gottes Sohn. Entscheidenden Beitrag dazu leistet Jim Caviezel, dessen Vorstellung als Jesus weniger Schauspiel denn ein bereitwilliger Akt der Unterwerfung ist, so intensiv, dass manche Zuschauer nicht nur um Christus weinen werden, sondern auch für Caviezels unvergleichliche Ausdauerprüfung.

Wenn man einzig das bewertet, was man auf der Leinwand sieht (meisterhaft unterstützt von John Debneys Musik und Caleb Deschanels Kamera), findet sich Zündstoff für die Debatte um die angeblich antisemitische Neigung des Films, aber keine offensichtlich böswillige Absicht. Die Juden unter Führung des Hohepriesters Caiphas sind genauso schuldig wie die barbarischen Römer, welche die Exekution ausführen, vor allem nachdem Gibson die kontroverseste Dialogzeile entfernte (zumindest aus den Untertiteln, nicht aus der Tonspur). Wenn man akzeptiert, dass Gibsons Absichten aufrichtig sind, kann man auch Die Passion Christi akzeptieren als das, was sie ist: eine zermürbende, geradlinige (manche würden sagen einfallslose) und sehr gewalttätige Darstellung des Leidensweges, die viele Christen sprachlos und mit gestärktem Glauben zurücklassen wird. Nichtgläubige werden wahrscheinlich eine weitaus leidenschaftslosere Position vertreten, manche werden es gar mit Spott versuchen. Aber eine Sache steht außer Diskussion: Mit Die Passion Christi riskierte Gibson sein Vermögen für seine persönlichen Ansichten. Man kann ihn verehren oder verteufeln wie man will, aber seinen Mut, den muss man bewundern. --Jeff Shannon

dkb.de

VideoMarkt

Die letzten zwölf Stunden im Leben des Jesus von Nazareth - qualvolle Stunden, die ihren Ausgang nehmen mit der Verhaftung im Garten Gethsemane. Zunächst ist da der Verrat durch seinen Jünger Judas Ischariot; es folgen die schwierige Urteilsfindung, die Todesstrafe, ausgesprochen vom römischen Stadthalter Pontius Pilatus, sein Leidensweg von Jerusalem auf den Berg Golgatha und die abschließende Kreuzigung. Dazwischen: die Versuchung Satans, der Trost der Mutter. Dann erst, endlich: die Erlösung durch Gottvater.

dkb.de

VideoWoche

Nur geringe kommerzielle Aussichten hatten selbst gute Freunde Mel Gibson für seine sehr persönliche, ur-biblische Version des Kreuzgangs Jesu bescheinigt. Ein paar Monate später ist "Die Passion Christi" der erfolgreichste Indie-Film aller Zeiten und Gibson, der den mit den Mitteln des Horrorfilms und der Konsequenz eines Splatter-Spektakels umgesetzten Gewalttrip (allein die Geißelung Christi nimmt elf Minuten des Films ein) mit eigenen finanziellen Mitteln voll und ganz nach seiner Vision umsetzte, der reichste Mann der Unterhaltungsbranche. Sicher, das ist kontrovers und anfechtbar, aber trotzdem ein Top-Blockbuster, der keinen kalt lassen kann.

dkb.de

Blickpunkt: Film

Die größte Geschichte aller Zeiten steht im Kino vor einer schwierigen Aufgabe: sie muss dem Hype, dem Rummel um skandalöse Brutalität und vermeintlich anti-jüdische Perspektive, einen Film entgegenhalten, der die riesigen Erwartungen an Sensation und Kontroverse auch zu erfüllen vermag. Unter diesen Bedingungen kämpft die dritte Regiearbeit Mel Gibsons gegen einen übermächtigen Gegner, verdient sich aber als realistischste und physischste Verfilmung des biblischen Selbstopfers ihren Platz in der Filmgeschichte.

Im Kino-Kanon der Glaubens- und Leidensgeschichte bezieht Gibsons 'Passion' eine konservative, traditionelle Position, in der Limitierung des Zeitrahmens und der Akzentuierung des Körperlichen aber auch eine sehr individuelle. Es geht ausschließlich um die letzten zwölf Stunden im Leben Christi und um die hyperrealistische Abbildung einer physischen Tortur, die die geistig-seelischen Qualen, die Selbstzweifel, das Überprüfen der Leidenserfahrung mit den aufgestellten Glaubensregeln, etwas in den Hintergrund drängt. Gibsons Film distanziert sich von den salbungsvollen Bibelpredigten und der Kitschsymbolik des alten Hollywood, nicht aber von Melodram und Pathos, will emotional hochtourig überwältigen. Seine 'Passion' ist in Ausstattung, Kostümen, Sprache (Aramäisch für die Juden, Vulgärlatein für die Römer) authentisch, ist in Cinecittá und, wie Pasolinis 'Das Erste Evangelium Matthäus', in der Umgebung der süditalienischen Stadt Matera gedreht, ist aber nicht asketisches Kunstkino, sondern leidenschaftliches Unterhaltungskino.
Gezeigt wird keine verschlüsselte, moderne Christus-Geschichte wie Denys Arcands 'Jesus von Montreal', keine Humanisierung des Heiligen (Martin Scorseses 'Die letzte Versuchung Christi'), keine historische Überprüfung, sondern eine texttreue, an vier Evangelien ausgerichtete Nacherzählung eines monumentalen Glaubensbekenntnisses. Der Film ist nicht anti-jüdischer, als es schon seine primären Quellen sind, die überall unterrichtet werden. Die religiösen Führer des Judentums richten Christus, aber das Übel ist erkennbar nicht eine Religion, eine Volksgruppe, sondern fanatische Glaubensreiniger, die machtpolitisches Eigen- als Gemeininteresse ausgeben und einen konturlosen Mob gegen einen Nonkonformisten manipulieren. Im Film wird angedeutet, dass es auch kritische Stimmen unter den Pharisäern gab, dass der Rat von Hohepriester Kaiphas mit Berechnung übereilt einberufen wurde. Die Schuld am Tode von Jesus verteilt sich auf viele Schultern. Jünger verraten ihn und verleugnen sich, römische Soldaten quälen mit sadistischer Freude, die Masse folgt opportunistisch. Der Teufel, hier als unheimlicher androgyner Formwandler gezeichnet, dem schon mal eine digitale Made in die Nase kriecht, ist keine Bedrohung von außen, sondern von innen, ist die Natur des Menschen selbst.
Natürlich verlangt diese Passionsgeschichte einiges dem Zuschauer ab und auch Hauptdarsteller Jim Caviezel, dessen Charisma, das sich Christus-ähnlich in 'Der schmale Grat' entfaltete, sich hier dem Leidensauftrag der Figur unterordnen muss. 'Die Passion Christi' hat untertitelte Dialoge in Originalsprache, erklärt weder Figuren noch ihre Vorgeschichte, beschränkt sich auf minimale Rückblenden und zeigt Geißelung und Kreuzigung in schonungslosen Bildern, bis sogar das Zerschlagen von Beinknochen am Kreuz als Gnadenakt toleriert werden muss. Wie schon stellenweise in 'Braveheart' ist Gibsons Inszenierung nicht immer subtil, verfehlt aber ihre Wirkung nicht. Man sieht das Leid und spürt es fast körperlich, nicht zuletzt dank der superben Make-up Effekte und der Emotionalität von Maia Morgenstern als Mutter Maria. Durch sie wird die überhöhte Vater-Sohn- auch eine persönliche Mutter-Sohn-Geschichte, die Glaubensgrenzen überschreitet. Und am Ende, wenn Christus ins Licht tritt, eröffnet sich die Gelegenheit, den Bildern eigene Worte im Diskurs folgen zu lassen. Das ist es, was man bei einem Film wie diesem unter Nachbearbeitung verstehen sollte. kob.

dkb.de

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Mel Gibsons kontroverse, kompromisslos harte Geschichte der letzten 12 Stunden im Leben von Jesus Christus.

dkb.de

Kurzbeschreibung

Regie-Oscar-Preisträger Mel Gibson beeindruckt durch seine überzeugende Darstellung der letzten zwölf Stunden im Leben von Jesus Christus. Eine ergreifende Geschichte voller Mut, Leid und Aufopferung. Atemberaubende Bilder und eine herausragende Leistung des Hauptdarstellers Jim Caviezel. "Die Passion Christi" ist ein triumphales und kompromissloses Meisterwerk des Filmemachers!

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Die Passion Christi'

Kurz gesagt: (31. Juli 2008)

Kurz gesagt: Der Film ist sowas von bewegend, traurig und einfach hart. Es gibt Szenen wo man einfach nur denken kann: Wie konnten die Menschen jemanden so etwas nur antun? Wir sind doch nicht geboren um uns gegenseitig zu töten....
also ich habe mir den Film schon mehr als 5mal angesehen und jedesmal hab ich das gleiche Gefühl.

Es gibt eine Stelle in diesem Film wo einem automatisch die Tränen fließen. Ja ich habe diesen Film mit einem muslimischen Freund gesehen und wir saßen beide da, an der Stelle, wo Jesus auf den Weg war und gefallen ist und eine Erinnerung hatte an seine Mutter, an dieser Stelle saßen wir da und weinten.
Sehr berührend! Es ist eine traurige und harte Geschichte, aber es lohnt sich es zu sehen. Ehrlich gesagt ich habe noch nie so einen Film gesehen, der einen so mit bewegt und sogar zum weinen bringen kann (auch wenn man wirklich abgehärtet ist).
Einfach fantastisch...!!!

Ich werde mir diesen Film nochmal bestellen ;) da meine alte DVD leider zu zerkratzt ist!

JAJAJA es wird immer gute und böse geben....
so ist es eben, das Leben.

Ich kann nur sagen, bestellen & anschauen, viel Spaß dabei!

Der beste und realste Jesusfilm, der je gedreht wurde!!! (7. Juli 2008)

Definitiv ist diese Version eines Jesus-Films die beste und autentischste Version, die jemals produziert wurde!

Hollywood-Meister Mel Gibson als Regisseur, der diesen Film nicht des Geldes wegen, sondern des Herzenswunsches wegen drehen ließ, wollte einen Film veröffentlichen, der ungeschönt und nicht abgemildert das tatsächliche Leben von Jesu Christi in den letzten 12 Stunden seines Lebens zeigt.
Hier wird absolut realitätsnah gezeigt, wie brutal und grausam Jesus in dieser gewalttätigen Zeit mißhandelt wurde. Es wird nichts vermildert oder "feiner" gemacht, sondern dieser Jesus-Film ist er glaubhafteste, den es gibt!

Er ist definitiv nichts für schwache Nerven!

WER DIESEN FILM EINMAL GESEHEN HAT, KANN MIT SICHERHEIT VON SICH SAGEN, DASS ER BESTIMMT ENTWEDER GLÄUBIGER WIRD ODER SEINEN GLAUBEN WIEDERFINDET - SO WIE DIES BEI MIR DER FALL WAR!

Fazit: Unbedingt empfehlenswert, aber nichts für schwache Nerven!!!

Das Blut des Heilands fließt... (5. Juli 2008)

Dieser Film ist sicherlich nicht ohne Grund der umstrittenste Film aller Zeiten. Mel Gibson hat einen Film über Jesus geschaffen, den es so vorher noch nicht gab. Nein, dieser Film ist Welten entfernt von harmlosen familientauglichen Bibel-Filmen, die es am Karfreitag oder zu Weihnachten auf ARD oder ZDF zu sehen gibt. Die Verwendung der alten Sprachen verpflichtet zwar um Untertitel-Lesen(die wenigsten Zuschauer dürften sie verstehen...), trägt aber unheimlich zur Authentizität bei.
Die Leidensgeschichte des Heilands wird ungeblümt gezeigt. Natürlich fließt dabei viel Blut - wie soll es sonst gewesen sein? James Caviezel scheint regelrecht in die Rolle des Jesus hineingewachsen zu sein - in diesem Film steckt definitiv Herzblut von ihm. Immerhin wurde er während der Dreharbeiten sogar vom Blitz getroffen und renkte sich die Schulter aus, als er das Kreuz trug. Doch auch die anderen Schauspieler leisten Großartiges, wobei bis auf Monica Belluci (und natürlich den Hauptdarsteller) eher unbekannte Akteure auftreten.
Die Gewalt wird natürlich sehr detailliert dargestellt, verdeutlicht aber das Leid von Jesus. Wie sollte man sie sonst darstellen? Ein bißchen geißeln, ohne Blut und dann "aua" sagen?
Wer diesen Film mit Splatterfilmen vergleicht, hat ihn nicht verstanden.
Insgesamt sollte jeder diesen Film gesehen haben - er ist sehr bewegend.
Insgesamt gebe ich vier Sterne - fünf Sterne wären meines Erachtens nach aus folgenden Gründen zu viel:
1. Die Handlung setzt zu abrupt ein - die Vorgeschichte wird gar nicht erzählt, es geht sofort mit der Ergreifung los.
2. Auch die Nachgeschichte kommt viel zu kurz - die Auferstehung dauert etwa nur wenige Sekunden...und dann ist Schluß.
Natürlich läßt sich nicht alles in einem Film unterbringen - angeblich ist ja auch für die Zeit nach der Auferstehung ein Film in Planung.
Insgesamt ist der Film jedoch ein bildgewaltiges Epos, was jeder gesehen haben sollte.

Anspruchslos (12. Mai 2008)

Wie kann man sich doch für diesen Film begeistern! Gerade, wenn die Kritik den Film massenweise verurteilt, ist es für den braven Bürger doch eine Pflicht, entschieden gegen dieses Diktat vorzugehen, nur um zu beweisen, dass die Meinung von Experten ausschließlich Manipulation oder Unmut sei und man selbst es natürlich besser weiß.
Ausgehend von dieser Position kann man dem Film dann auch vieles andichten, wenn man nur lang genug danach sucht. Was gab es nicht alles für schöne Argumente? "Ergreifend realistisch", "auf der Metaebene zutiefst bedeutungsschwanger" und so weiter und so fort. Ich will hier nicht die Gewaltdarstellungen kritisieren, die den Mainstream bedienen sollen und sicher Hauptgrund für den Kassenerfolg sind, oder vom Vorwurf des Antisemitismus, der natürlich bei Gibson und seiner Vergangenheit durchaus nahe liegt, aber ich will versuchen, sie zu analysieren.
Ich will einfach nur von der reinen filmischen Qualität sprechen und hinterfragen, ob dieser Streifen tatsächlich den so oft angepriesenen Titel "Meisterwerk" verdient, der in diesem Forum recht inflationär gebraucht wird.
Deshalb stellt sich primär die Frage: Was sagt uns dieser Film neues? Was gibt er uns an die Hand, das wir nicht schon vorher wussten? Und wie setzt er dies um? Seien wir mal ehrlich..., am Ende des Films sagen wir alle: "Oh mann, wie schrecklich!"..., SO WHAT? Mehr als bluttriefende Bilder und hin und wieder pseudo-intellektuell eingeschobene Rückblenden hat dieses "Meisterwerk" nicht zu bieten. Und Letztere noch so plump, dass Gibson als Regisseur zur Witzfigur verkommt.
Natürlich wird der Gönner jetzt sagen..., "aber das ist doch eine subjektive Meinung!" Ich würde ihm antworten: "Nein, es ist nur deine Verdrängung!" Diese zugegebenermaßen etwas arrogant klingende Position verteidige ich damit, dass die Gefühle eines Menschen, der über diesen Film nachdenkt, nur bedient werden. In dieser Hinsicht hat Gibson meisterhaft gearbeitet. Er hat es geschafft etwas, das allen schon lange klar war, die sich damit beschäftigten, als völlig neu und umwerfend zu präsentieren, indem er es als Blutorgie darstellt und den frommen Menschen damit manipuliert. Und der Erfolg des Filmes ist wohl kaum mit einer steigenden Religiosität zu begründen, sondern eher mit der steigenden Lust auf Gewaltexzesse, mögen sie nun realistisch sein oder nicht. Sind sie realistisch ist das kaum ein Grund sie als niveauvoll zu rechtfertigen. An dieser Stelle sei auch vermerkt, dass eine Filmreihe mit dem Titel "Faces Of Death" existiert, die reale Menschen und Tiere zeigt, während sie sterben. Realistischer geht es nicht! Hier könnte man ja mit der gleichen Argumentation behaupten, der Realismus dieser Filmreihe ist etwas grandios neues, so dargestellt, dass es unser aller Leben verändert! Aber es kann ja nicht alles vom grandiosen Meister Mel Gibson sein! Und so ist die Filmreihe (natürlich zurecht!) verschrieen und wird nur von einer fragwürdigen Subkultur bewundert. Die selbe Subkultur, die wohl auch den Kassenerfolg von "Die Passion Christi" ausmachte..., aber lassen wir das.
Um zum Punkt zurückzukehren: außer dieses ach so subtilen Realismus' (Hach! Der Film ist auch noch in aramäisch! Ist es nicht genial?) ist er so nichtssagend wie ein leeres Blatt Papier. Auf der Metaebene ist lediglich die peinliche Besessenheit des Regisseurs zu finden, mit seiner Darstellung die Welt zu missionieren. Ansonsten haben wir die typischen Hollywood-Elemente in Filmmusik (könnte von "Gladiator" sein) und Kameraführung. Ich frage nochmals? Was bleibt? Was ist so umwälzend an diesem Film? Nichts! Jeder, der die Passion Christi in ihrer Bedeutung versteht, braucht diesen Film nicht und jedem der sie nicht versteht, wird er dabei auch nicht helfen. Alles andere ist, wie schon gesagt, Manipulation und bewusste Verkitschung. Dem Zuschauer wird vorgeschrieben, was er zu denken hat. Hier hat er zu denken: "Welch großartiger Meilenstein! Er hat alles verändert, was davor war." Dabei haben wir nur eine mehr oder weniger bibelgetreue Darstellung der vllt. bekanntesten Geschichte der Welt, die sich nur durch ihre Grausamkeit hervorzuheben sucht. SO WHAT? Einen Zusatzstern gibt es für die meisterhafte Weise, aus Stumpfsinn Gold zu machen.

Ein gewaltiger Film und nichts für schwache Nerven (16. April 2008)

Ich habe diesen Film nicht im Kino sehen wollen, doch daheim schaute ich ihn mir an. Wenn ich vorher nicht glauben wollte, dass man dabei auch ein Stück weit an seine eigenen Grenzen stößt wurde ich doch eines besseren belehrt. Was ich fühlte lässt sich kaum in Worten beschrieben.... Trauer dass dies Warheit war, Wut auf die Schlächter, Verzweiflung, .... Das alles im gleichen Moment... Ich weinte vor Wut weil es so grausame Menschen gibt die so barbarisch sein können, aber konnte den Film nicht stoppen weil er mich einfach so berührt hat.
Schuld fühlte ich nicht. Wieso auch?? In dieser Zeit haben meine Familie noch nicht einmal gelebt!! Schuld kann man nur empfinden wenn man was gemacht hat.
Auch wenn Folter und Leid in der damaligen Zeit "normal" waren.... ich war geschockt und zu tiefst berührt. Immer tat sich mir hier die Frage auf, wie Menschen zu soetwas bereit sind und wie stark Jesus gewesen sein mag.
Er wusste was auf ihn zukam und dennoch versuchte er sich niemals zu retten. Selbst als die Bestien ihn so auspeitschten und mit Widerhaken sein Fleisch rausrissen versuchte er ruhig zu bleiben und stillzuhalten. Als er gekreuzigt wurde ließ er es geschehen und bat sogar Gott, diesen Bestien zu verzeien was sie taten.
Es ist unser Glaube und Jesus hat ihn vorgelebt.

Sehr gelungener Film. Die Schauspieler verkörpern ihre zugeteilten Rollen authentisch und nein, ich finde nicht dass zuviel Blut geflossen ist.

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Die Passion Christi'

Luther
Preis: EUR 5,99

Luther bei Amazon kaufen

Die Bibel: Jesus
Preis: EUR 10,75

Die Bibel: Jesus bei Amazon kaufen

dkb.de