Aus der Amazon.de-Redaktion
Nachdem Metal Church um die Jahrtausendwende herum mächtig schwächelten, melden sie sich 2004 mit einem Album zurück, das die Band endlich wieder in einem helleren Licht erstrahlen lässt. Mit der Verpflichtung von Rottweiller-Sänger Ronny Munroe und Ex-Malice-Gitarrist Jay Reynolds hat die Metallkirche jene rotzige, erdige Power zurückgewonnen, die ihr nach
Hanging In The Balance abhanden gekommen war.
Der einzigartige Zauber der Geniestreiche Metal Church, The Dark und The Human Factor lässt sich zwar nicht reproduzieren, aber zumindest ist es den Amis gelungen, wieder halbwegs an alte Großtaten anzuknüpfen und ihren Fans eine weitere Enttäuschung zu ersparen. Insbesondere Kurdt Vanderhoofs Dampframmen-Gitarrenriffs zünden ziemlich amtlich und Munroes kraftvoller Gesang verpasst dem Album einen sympathischen, rauen Anstrich. Der energische Frontmann, der stimmlich durchaus mit seinen Vorgängern David Wayne und Mike Howe konkurrieren kann, passt zu Metal Church wie der sprichwörtliche Allerwerteste auf den Eimer und lässt für die Zukunft noch einiges erhoffen. Welcome back, boys! --Michael Rensen

Kundenrezensionen zu 'The Weight of the World'
The legend strikes back! (7. April 2006)
Brachialer gut durchkomponierter Oldschool Thrash Metal, ohne große Schwachstellen!
Der einzige nennenswerte Schwachpunkt ist, dass bei der Produktion offensichtlich zu wenig Wert auf Ronny Monroes Stimme gelegt wurde!
Ronny hat Live bzw. auch ohne Mikro eine viel bessere Stimme als auf der CD! - Als ich mit Ronny gesprochen habe, bestätigte er dieses Manko!
Aber ansosnten tadellos! - Ich höre die Scheibe fast jeden Tag!
Ein echter Hörgenuss für Musik-Kenner - man muß nicht unbedingt ein Metal-Maniac sein um die CD zu mögen! - Es ist einfach gute handgemachte Musik ohne sinnlose Schnörkel aber mit einer gewossen Virtuosität! -. Deswegen volle Punktzahl!
Hörenswert sind vor allem "Beyond the Sunless Sky", "Heroes Soul", Weight of the World" und natürlich der Opener "Leave then behind"!
Wer anderer Meinung ist sollte sich besser nicht zu Wort melden, weil er sich damit nur selbst abqualifiziert!
Wenn die Langeweile aus den Boxen trieft... (27. Januar 2005)
Ich muß echt zugeben, das ich mit einer sehr großen Erwartungshaltung an diese Scheibe rangegangen bin. Für mich zählen die beiden METAL CHURCH-Alben "Hanging in the balance" und "The human factor" einfach zum besten, was jemals unter dem Prädikat POWER METAL veröffentlicht wurde. Die vorab gelesenen Kritiken in der deutschen Musikpresse ließen auch auf ein starkes Comeback schließen. Von wegen "Metal at it's best" oder "Album des Jahres 2004"...Tja, was soll ich sagen ? Ich bin nun wirklich kein Feind von traditionellen Klängen. Bands wie IRON MAIDEN und JUDAS PRIEST haben bei mir seit Ewigkeiten Götterstatus. Aber "Weight of the world" hat mich auf ganzer Linie enttäuscht. Zu altbacken und vorhersehbar klingt der Power Metal der einstigen Urväter. Man hat das Gefühl, es wurden sämtliche bereits bekannten Stilmittel bzw. Parts dieser Musikrichtung in einen Topf geworfen, einmal umgerührt und das ganze dann in langweiliger Art und Weise zusammengewürfelt. Es ist kein Song dabei, der mich auch nur ansatzweise sooo umhaut wie "The Dark" oder "Loser in the game". METAL CHURCH klingen 2004 vielmehr nur noch nach einem x-beliebigen 0815-Abklatsch...Nun ja, ich muß aber eines zugestehen. Hätte ich diese Scheibe bis zum Ende durchgehört, wäre ja vielleicht noch ein starker Song dabei gewesen. Nach 6 Songs kam ich mir aber derart übermüdet und eingelullt vor, das ich die CD schleunigst wechseln mußte. Danach hab ich sofort "The human factor" aufgelegt und die Welt war wieder in Ordnung. Entbehrliche Scheibe !Metal Church lassen es krachen! (13. Dezember 2004)
Das fetzt, wie in alten Tagen, Metal in seiner reinsten Form. Druckvoller und rythmischer Powermetal agressiv und dennoch zumeist melodisch. Rage würde sich über diese Vorgruppe sicherlich freuen und ich auch!!!Metal in seiner reinsten Form (10. Oktober 2004)
Eine große Band des Heavy Metals in seiner reinsten Form geht da mal wieder an den Start. War noch der Vorgänger ein eher ungeliebtes Werk, kommt das neue Teil doch wieder melodischer daher. Metal Church waren meiner Meinung nach schon immer dann am stärksten, wenn sich Ihre Heavy-Riffs mit guten Melodien bzw. Melody-Lines paarten. Und das haben sie hier wieder hingekriegt. Das Album erinnert an die Werke mit Mike Howe am Gesang und ist ein Ding zwischen "Blessing in Disguise", "Da Human Factor" und "Hanging in the Balance". Gleich der erste Song des Albums macht das klar, wobei die melodischeren Sachen erst danach kommen. Aber ein Power-Opener ist genau das richtige für ein traditionelles HM-Album. Melodisch heißt hier aber nicht kommerziell oder hitparadenverdächtig. Ganz im Gegenteil: Kurdt Vanderhoof hat da ein Album produziert dessen Sound auf dem heutigen technischen Stand ist, aber ansonsten an eine Zeit erinnert, als man sich keinerlei Gedanken zu machen brauchte, ist das nun Metal mit Grunge, Grunge mit Metal, Metal mit Hip Hop, Crossover oder Dick mit Doof? Hier gibt's nur Metal in seiner reinsten Form und der kommt rüber wie er ist, da ist auch kein theatralisches Gepose a la Manowar notwendig. Dass sich der neue Sänger Ronny Munroe sofort vertraut anhört, dürfte neben seinem Talent ebenfalls der Produktion des Kurdt V. zu verdanken sein und dann gibt es da neben Herrn Vanderhoof noch einen zweiten Guitarristen namens Jay Reynolds(!), der war immerhin Mitglied der Mitte 80er Jahre Metal-Hoffnung "MALICE", deren zwei Alben auf Atlantic de Facto leider floppten und nach der 1989 EP "Crazy in the Night" auf Metal Blade bereits das zeitliche segneten. Die Malice-Alben sind denn auch heute auch höchstens noch als Importe zu finden - anyway. Mir war nach wenigen Minuten klar, dass das neue Metal Church Album eine Investition in Musik war, die ich keinen Augenblick lang bereuen würde. Die Scheibe zeigt auch mit zunehmender Spielzeit keine Schwächen. Jeder Song ist in der Lage dich aus der Lethargie zu reissen. Ob "The Weight of the World" alte Glanztaten der Church of Metal toppen kann, muß jeder Fan für sich entscheiden, schließlich muß sich das Album aber in erster Linie mit heutigen Veröffentlichungen messen und da kann ich dieses Teil allen „echten" Metallern nur wärmstens empfehlen. Was soll 2004 auch noch besseres kommen? Vielleicht die neue Judas Priest Ende Dezember???Ein absolut überflüssiger Comeback-Versuch (5. August 2004)
Neben der Verpflichtung des Ex-Rottweiler Sängers Ronny Munroe, der bestenfalls 2.Liga darstellt, gibt es noch unzählige Kritikpunkte. Doch symptomatisch ist der Umstand, daß sogar der Toningenieur ein Einsehen hat, als er die Band bei "Madman`s Soul" nach acht Minuten ufer- und ideenlosem Gegurke einfach mitten im Refrain ausblendet.Ähnliche Produkte zu 'The Weight of the World'