Verkaufsrang: 2639 (DVD)
Actor: Nicole Kidman
Actor: Harriet Andersson
Actor: Lauren Bacall
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Lars von Trier
EAN: 4010324021717
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 1. Juli 2004
Spielzeit: 170
TheatricalReleaseDate: 2003
von: Nicole Kidman (Hauptdarsteller), Harriet Andersson (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 5,75
Kundenrezensionen zu 'Dogville'
Ein Film auf den man sich einlassen muss (29. September 2008)
Lars von Trier ist nicht jedermanns Sache. Auch mit diesem filmischen "Experiment" spaltet er die Geister.Die Handlung findet in einer bühnenähnlichen Umgebung statt in der die Stadt stilisiert ist um dem Schauspiel der Akteure Raum zu geben.
Nicole Kidman zeigt eine sehr gute Leistung und das gesamte Ensemble zeigt sich spielfreudig und glaubhaft.
Der Film lässt einem zurück mit dem Gefühl von "Sowas würde ich nie tun! ...oder etwa doch?". Kontrolle als veränderndes Element steht im Mittelpunkt der Handlung. Obwoh die Spielzeit nötig ist, damit sich die Handlung entfalten kann, war es mir doch etwas zu lang.
Prinzipiell ein sehenswerter Film, aber nichts für Leute die Action, Überdramatisierung und ordentliche Knalleffekte mögen. Leises Kino zum Genießen.
Geschmackssache (24. August 2008)
Eine Geschichte die glatt von Dürrenmatt stammen könnte ereignet sich in der kleinen 15 Seelen Stadt Dogville.An der Geschichte gibt es nichts zu bemängeln sehr interesant und tiefschürfend erinnert Dogville mich fast den ganzen Film über an den "Besuch der aten Dame".
Auch die Idee mit der Theaterkulisse ist erfrischend und anregend, denn der gesammte Grundriss der Stadt ist lediglich auf dem Boden gezeichnet keine Wände, keine Türen, was einerseits den Zuschauer anregt seine Fantasie zu benutzen und was eigentlich nichts schlechtes bedeuten muss, doch bei einer unfassbaren Spieldauer von fast drei Stunden kann das auch leicht anstrengend werden.
An die Low-Budget-Filmatmosphäre (dabei meine ich die Bildqualität nicht die Requisiten) die bei Lars von Trier üblich ist gewöhnen sich auch die größten Hollywood-Verwöhnten, aber vor allem in der ersten Hälfte es Film habe ich mich gefragt ob man einen Rheumatiker als Kammeramann verpflichtet hat. Nun ja, Nebensache.
Alles in allem ist der Film erfrischend anders wie auch schon Dancer in the Dark u.s.w. aber ich selbst habe mich zu oft gefragt ob man den Film nicht wenigstens um 40 Minuten hätte kürzen können. Allerdings wurde die Bootschaft des Films sehr gut rübergebracht so dass ich im nachhinein keine Sekunde missen möchte.
Allgemein:
Ein hervorstechender Film, ein guter Film, ein Film den man mal gesehen haben muss aber nicht unbedingt ein zweites mal (finde ich).
Also bevor man sich für den Kauf einer DVD entscheidet sicherheitshalber mal in der Videothek des Vertrauens vorbeischauen.
Genial (11. August 2008)
Der beste Film den ich je gesehen hat.Doch man muss sich ein bisschen Gedanke über die Aussage des Filmes machen, denn der Film dient nicht zur ausschlieslchen Unterhaltung.
Schutzlos zwischen Kreidelinien (16. Mai 2008)
Lars von Trier geht immer wieder radikal neue Wege der filmischen Darstellung. Auf diese Weise analysiert er die Elemente des Films ebenso rückhaltlos wie das Dargestellte selbst. Piet Mondrian schrieb einmal: "Die Emotion der Schönheit wird immer gehindert durch die Erscheinung des 'Dinges', deshalb muß das Ding aus der bildnerischen Darstellung entfernt werden." In heutigen Filmen wird der Blick auf die Darsteller und das inhaltlich Dargestellte verschleiert durch digitalen Landschaften, emotionalisierende Musik und ästhetisch gereinigte Bilder. Die 'Dogma' Regeln waren ein Weg Filmen durch den veränderten hinterfragenden Blick Authentizität zurückzugewinnen.Durch die Zurücknahme der Umgebungsdarstellung auf Kreidelinien auf schwarzem Untergrund und den spärlichen Einsatz von Requisiten ist dem Zuschauer bei ‚Dogville’ der unverstellte Blick auf die Darstellung aufgezwungen. Der Intensität der menschlichen Abgründe die sich im Machtgefüge um die schutzlose Grace auftun kann er so nicht ausweichen. Ein Experiment das man sich unbedingt zumuten sollte!
Unfair! (9. Mai 2008)
Ich will gar nicht viel über die Handlung verlieren... haben ja schon genug andere getan.Auch die Theateroptik hat mich gar nicht gestört... fand das eher spannend.
Ungerecht finde ich allerdings, dass man wenn man Lars von Trier heisst und jedem seiner Filme den Stempel "Kunst" aufdrückt, ungestraft in seinen Filmen Babys und Kinder abknallen darf, während ein Tarantino oder ein Rodriguez sofort dafür verteufelt werden würden...
Wenn nur genügend Leute schreien: "Das ist KUNST, Mensch!", wagt es offenbar auch niemand mehr die Schere anzusetzen, daher plädiere ich dafür Peter Jacksons "Braindead" ab sofort als Kunst zu deklarieren!





