Der Liebhaber

Verkaufsrang: 956 (DVD)
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Jean-Jacques Annaud
EAN: 0828765955195
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 6. September 2004
Spielzeit: 110
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 1991
UPC: 828765955195
Preis: EUR 6,76

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Product Description

Saigon in den 20er Jahren Am Ende der Schulferien kehrt das junge Mädchen, sie ist noch nicht sechzehn, aus ihrem Dorf in Indochina nach Saigon zurück, wo sie ein Gymnasium besucht und in einem Pensionat wohnt. Auf der Fähre über den Mekong begegnet das junge weiße Mädchen mit dem Männerhut zum ersten Mal dem doppelt so alten und wohlhabenden Chinesen. Obwohl die Beziehung gesellschaftlich nicht tragbar ist, entwickelt sich eine leidenschaftliche Affaire zwischen den beiden. Das Mädchen sieht sich konfrontiert mit dem eigenen Begehren, aber auch mit sozialen Schranken und der wachsenden Scham ihres Liebhabers. Frankreichs Kultfilmer Jean-Jacques Annaud vertraut in dieser Verfilmung des authentischen Romans von Marguerite Duras vor allem der Suggestivkraft der Bilder, der äußerst sorgfältigen Ausstattung und dem exotischen Schauplatz.

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Kurzbeschreibung

"Indochina Ende der 20er Jahre. Eine junge Internatsschülerin beginnt eine Liaison mit einem geheimnisvollen Asiaten. Aus ihrer anfangs zärtlichen Annäherung wird schon bald eine bizarre Liebesbeziehung. Der raffinierte Geliebte entführt das jungfräuliche Mädchen in eine faszinierende und verzehrende Welt sexueller Ekstase. Doch ihre leidenschaftliche Beziehung hat keine Zukunft, denn die Familie des Mannes verdammt sein Verhältnis zu dieser kleinen, weißen "Prostituierten"...."

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VideoMarkt

Am Ende der Schulferien kehrt das junge Mädchen, sie ist noch nicht sechzehn, aus ihrem Dorf in Indochina nach Saigon zurück, wo sie ein Gymnasium besucht und in einem Pensionat wohnt. Auf der Fähre über den Mekong lernt sie einen 27jährigen Chinesen kennen, den zukünftigen Erben einer reichen Familie, der gerade aus Paris zurückgekehrt ist. In seiner Limousine nimmt er sie mit in die Stadt. Bald treffen sie sich wieder, und in der Abgeschiedenheit seines "Junggesellenzimmers" beginnt eine leidenschaftliche Affäre. Das Mädchen sieht sich konfrontiert mit dem eigenen Begehren, aber auch mit sozialen Schranken und der wachsenden Scham ihres Liebhabers.

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VideoWoche

Frankreichs Kultfilmer Jean-Jacques Annaud ("Der Bär", "Der Name der Rose") vertraut in dieser hervorragenden Verfilmung des (authentischen) Romans von Marguerite Duras vor allem der Suggestivkraft der Bilder, der äußerst sorgfältigen Ausstattung und dem exotischen Schauplatz. Die zerbrechliche Schönheit des Äußeren verbindet sich aufs beste mit der intensiven Darstellungskraft der hinreißenden Debütantin Jane March und, als Liebhaber, Tsui-Hark-Darsteller Tony Leung ("Uncle Choy"). Ein Meisterwerk, das im Kino 350000 Zuschauer sahen, und ein Meilenstein des erotischen Films - für Literatur- und andere Liebhaber.

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Blickpunkt: Film

Ein sechzehnjähriges Mädchen lernt in Indochina einen jungen Chinesen kennen. Sie verliebt sich in ihn, obwohl die Beziehung gesellschaftlich nicht tragbar ist. Dennoch entwickelt sich eine leidenschaftliche Affaire zwischen den beiden. Frankreichs Kultfilmer Jean-Jacques Annaud setzte den autobiographischen Roman von Marguerite Duras mit wundervollen, erotischen Bildern um.

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Kurzbeschreibung

Indochina Ende der 20er Jahre. Eine junge Internatsschülerin beginnt eine Liaison mit einem geheimnisvollen Asiaten. Aus ihrer anfangs zärtlichen Annäherung wird schon bald eine bizarre Liebesbeziehung. Der raffinierte Geliebte entführt das jungfräuliche Mädchen in eine faszinierende und verzehrende Welt sexueller Ekstase. Doch ihre leidenschaftliche Beziehung hat keine Zukunft, denn die Familie des Mannes verdammt sein Verhältnis zu dieser kleinen, weißen "Prostituierten"....

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Kundenrezensionen zu 'Der Liebhaber'

...und mit Chopin kamen die Tränen. (1. September 2008)

" Der Liebhaber " ist eine Literaturverfilmung der gleichnamige Romans von Marguerite Duras . Regie führt Frankreichs Kultfilmer Jean- Jaques Annaud.
Da ich Duras Buch nicht gelesen habe, kann ich keine Vergleiche zwischen Roman und Film anstellen und beziehe mich in meiner Rezension ausschließlich auf den Film.
Die Handlung spielt in Vietnam in den 20er Jahren, wie man der Kleidung der Französinnen und den wenigen Autos, die man auf der Leinwand sieht, entnehmen kann.
Vietnam war zu diesem Zeitpunkt französische Kolonie.
In der Eingangssequenz der Films sieht man ein junges, weißes Mädchen( Jane Marche), das auf einem Schiff auf dem Mekong reist. Es ist sehr zart, auffallend hübsch, hat hellwache Augen und zählt noch keine 16 Jahre. Das Mädchen steht an der Reling. Es trägt über seinen zu Zöpfen geflochtenen Haaren einen Männerhut. Aufgrund seines Schmollmundes wirkt es trotz seiner Kindhaftigkeit sehr sinnlich. Mit seinem wollweißen Leinenkleid und den strassbesetzte Schuhen mit relativ hohen Absätzen verkörpert es optisch eine Lolita- ähnliche Kindfrau.
Das Mädchen ist auf dem Weg zum Gymnasium nach Saigon. In dieser Stadt wohnt es in einem streng bewachten Mädchenpensionat.
Seine französische Mutter und seine beiden Brüder leben auf dem Land, wo seine Mutter als Lehrerin tätig ist. Die Familie ist beinahe mittellos, weil man seine Mutter um ihr Geld betrogen hat und die Einkünfte, die sie als Lehrerin verdient bei dem ältesten Sohn verschwinden, der opiumsüchtig ist. Das Mädchen leidet unter dieser Familie. Es verachtet seine Mutter wegen ihrer Nachgiebigkeit dem ältesten Sohn gegenüber, den das Mädchen hasst. Es wünscht sich ein anderes, ein weniger hoffnungsloses Leben und möchte später Schriftstellerin werden, keinesfalls aber Mathematiklehrerin wie seine Mutter.
Auf dem Schiff begegnet ihm ein sehr gepflegt aussehender, junger Chinese( Tony Leung La-fei). Er trägt einen weißen Anzug, sehr gute Schuhe und ist offensichtlich der Besitzer der Limousine mit Chauffeur, aus der er aussteigt, um sich mit dem hübschen Mädchen zu unterhalten.
Der Chinese ist 32 Jahre alt, Junggeselle, kommt gerade aus Paris und ist auf dem Weg zu seinem Vater, einem reichen Kaufmann aus China. Obschon die Chinesen in Vietnam als Kaufleute das Monopol haben, werden sie von den französischen Kolonialherren als Menschen 2. Klasse betrachtet und eigentlich dürfte das, was in der Folge zwischen den beiden Personen geschieht, sich gar nicht ereignen, weil es den gesellschaftlichen Gepflogenheiten völlig widerspricht.
Der Chinese lädt das Mädchen dazu ein sich in seiner Limousine zu Schule fahren zu lassen. Während der Fahrt dorthin unterhalten sich die beiden und berühren sich beinahe zufällig an den Händen.
Das Mädchen ist von dem jungen Mann und möglicherweise auch von dessen Reichtum sehr angetan, fährt wenige Tage nach seiner ersten Begegnung mit ihm in eine seiner Wohnungen. Der Chinese erklärt ihm, dass sein Vater ihm diese Wohnung als Liebesnest eingerichtet habe, damit er sich hier mit seinen Geliebten treffen könne. Es sei üblich dass junge, reiche Chinesen mehrere Geliebte haben. Das Mädchen fordert den Chinesen auf mit ihm genau das zu tun, was er ansonsten mit seinen Geliebten mache.
Der junge Mann zögert, weil er befürchtet sich zu verlieben, woraufhin die Initiative von dem Mädchen aus geht. Der Chinese defloriert schließlich mit viel Einfühlungsvermögen das zarte Geschöpf. In dieser Nacht schlafen die beiden noch vielmals miteinander bei, weil ihre beiden Körper nacheinander verlangen, das gegenseitige, unbändige Begehren seinen Anfang nimmt.
Die Beischlafszenen sind ganz unglaublich ästhetisch und dabei sehr erotisch dargestellt, ohne eine Spur pornographisch zu wirken.
Die Erzählerin im Hintergrund, die die Gedanken des jungen Mädchens in der Retrospektive verbalisiert, spricht immer wieder von der zarten Haut des Chinesen und von den feinen Facetten seines körperlichen Seins, die wohl eher die weibliche Seite an ihm verkörpern. Ganz offenbar fühlt sich das Mädchen genau davon angezogen, ganz offensichtlich ist diese Zartheit der Grund, weshalb diese blutjunge Zarte sich dem wesentlich älteren Mann bereitwillig öffnet. Er ist ihr aufgrund seiner Zartheit vertraut.
Zwischen den beiden entwickelt sich während der dann folgenden Begegnungen, innerhalb derer sie immer wieder ihrer Lust frönen, eine tiefe Freundschaft. Sie berichtet ihm von dem Elend in ihrer Familie. Er erzählt ihr, dass er eine reiche Chinesin heiraten wird. Auch sagt er ihr, dass er sie niemals heiraten könne, weil sie keine Jungfrau mehr sei.
Dennoch bittet er seinen Vater um Erlaubnis das junge Mädchen anstelle der reichen Chinesin zu ehelichen, weil er das weiße Mädchen grenzenlos liebt. Der Vater akzeptiert diese Verbindung nicht, ihn berührt die tiefe Liebe seines Sohnes nicht.
Der Sohn unterwirft sich schließlich dem Willen seines Vaters, weil er von ihm materiell völlig abhängig ist.
Er erzählt dem Mädchen später von diesem Gespräch. Es entgegnet lapidar, dass die Entscheidung seines Vaters sinnvoll sei, denn es liebe ihn nicht und hätte sich früher oder später ohnehin von ihm getrennt. Die junge Französin kennt das Gefühl der Liebe nicht. Sie ist ohne Liebe aufgewachsen. Sie weiß das was zwischen ihr und dem Chinesen geschehen ist nicht zu deuten.
Als sie wenig danach erneut an der Reling eines Schiffes, das sie diesmal nach Frankreich bringen soll steht, nimmt sie die Klänge von Chopin wahr. Sie lauscht der Musik und jetzt beginnt sich ihr Herz zu weiten. Nun weint sie unsäglich , weil ihr bewusst wird, was dieser Mann ihr wirklich bedeutet....


Der mit Abstand beste Liebesfilm, den ich in meinem Leben gesehen habe.
Die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Rollen überzeugend. Die Dialoge sind ausgefeilt und regen zum Nachdenken an. Die filmische Leistung ist hervorragend, insbesondere, was die Darstellung der Beischlafsszenen anbelangt. Toll gemacht.



Die Bild- und Tonqualität sind bestens.

Empfehlenswert!

Eine sehr traurige und dennoch wunderschöne Lovestory!!! (16. August 2008)

Mich hat der Film sehr beeindruckt - er ist wunderschön und mitreißend.
Man verliebt sich mit, leidet , trauert und weint auch mit.
Auch wenn er ab und an etwas langwierig ist - muß man doch weiterschauen
Und es lohnt sich allemal.
Geschildert wird die Lovestory zwischen einem reichen Chinesen und einer
15 jährigen Französin aus armen Verhältnissen in Saigon und zwar vom
Kennenlernen bis hin zu seiner Heirat und damit auch dem Ende dieser Beziehung.
(sehr traurig - also die Tempos nicht vergessen!!)
Zu Beginn ist er auf der Suche nach Liebe und sie nach Sex.
Ganz klar wird auch dargestellt, dass nicht nur sein Vater die Beziehung missbilligt
sondern auch ihre Mutter, obwohl ihre Familie doch das Geld des Chinesen geniest.
Als dann bekannt wird, dass er eine reiche Chinesin heiraten und die Beziehung
beenden muß, ist es faszinierend zu sehen wie er sich versucht einzureden, dass sie nur
wegen seines Geldes zu ihm kommt und sie sich nicht eingestehen will, dass sie ihn liebt.

Aber auch das Drumherum also die Verhältnisse im damaligen Saigon werden
sehr gut dargestellt - man wird praktisch in die Vergangenheit zurückversetzt.

Dieser Film ist absolut sinnlich und auch erotisch. Im Vordergrund steht die
Liebesbeziehung und nicht die Erotik, was ich als Positiv empfinde.
Also wer ein Fan von Lovestories ist sollte hier zugreifen.
Ein absoluter Geheimtipp - ich kann diesen Film nur empfehlen.

viel zu ruhig gemacht (17. Juni 2008)

Mir wurde der Film sehr ans Herz gelegt. Ich habe mich sehr darauf gefreut. Leider muss ich zugeben, dass die langsame Erzählweise sehr einschläfernd auf mich gewirkt hat. Ich musste mich echt zusammenreißen, den Film bis zum Schluss anzuschauen. Das Beste an dem Film sind für mich die erotischen Szenen, auch wenn ich nicht ganz damit einverstanden bin, dass ein erwachsener Mann mit einem so jungen Mädchen eine Liebesbeziehung hat. Da stößt mir einiges auf.

schlechte Literaturverfilmung, ein verzerrtes Bild (31. Mai 2008)

Eine sehr schlechte Literaturverfilmung! Der Film gibt ein völlig verzerrtes Bild der literarischen Vorlage, dem (autobiographischen) Roman von Marguerite Duras. Er beschränkt sich fast ausschließlich auf den Sex, gibt aber von der eigentlichen Beziehung zwischen den beiden nicht viel wieder; vor allem was sie angeht. Selbst wenn die Dialoge und die Hintergrunderzählung fast wortwörtlich aus dem Buch übernommen wurden, so werden sie im Film "bunt durcheinandergewürfelt", d.h. teilweise in anderer Reihenfolge gebracht oder anderen Szenen zugeortnet, z. T. auch sinnverändernd verkürzt. Einzig und allein das exzellente Spiel von Tony Leung ist sehenswert! (Für ihn gibt es 5 Sterne.) Allerdings empfinde ich ihn vom Typ her als Fehlbesetzung für die Rolle. Noch mehr als sie und die Mutter.

Brennende Liebesaffaire (24. September 2007)

Manchmal findet man so ein, zwei Schätze am Wegesrand, von denen man gar nicht annahm, das sie so viel mehr enthalten würden als man vermutete. Ich habe leider noch nicht die Romanvorlage von Marguerite Duras gelesen, insofern bin ich recht ahnungslos in den Film "Der Liebhaber" reingestolpert. Und ich bin restlos begeistert. :-) Ein Film, eingepackt in wunderschönen Bildern, ansprechender Musik und prickelnder Erotik weitab von billigen Trashfilmchen und Kitschstreifen. Dafür garantiert schon der Regisseur, Jean-Jacques Annaud, der bereits bildgewaltige Werke wie "Der Name der Rose" oder auch "7 Jahre in Tibet" machte.
Auch die Extras auf der DVD lassen sich sehen: 52 Minuten Making of (in Englisch, leider ohne deutschen Untertitel) und der Trailer zum Film.

Der Liebhaber ist ein Film, den man tatsächlich gesehen haben sollte. Wunderschön. Einfach nur wunderschön.

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