Die Geschichte vom weinenden Kamel

Verkaufsrang: 2731 (DVD)
Actor: Janchiv Ayurzama
Actor: Chimed Ohin
Actor: Amgaabazar Gonson
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: DVD
Director: Luigi Falorni
Director: Byambasuren Davaa
EAN: 4041658220989
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sunfilm Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sunfilm Entertainment
NumberOfItems: 1
Verlag: Sunfilm Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 27. November 2004
Spielzeit: 87
Studio: Sunfilm Entertainment
TheatricalReleaseDate: 2003
von: Janchiv Ayurzama (Hauptdarsteller), Chimed Ohin (Hauptdarsteller), Marcel Leniz (Komponist)
Preis: EUR 3,67

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Kundenrezensionen zu 'Die Geschichte vom weinenden Kamel'

Wenige Worte erzählen von einer anderen Welt (7. Juni 2008)

Der Film "Die Geschichte vom weinenden Kamel" erzählt von einer Nomadenfamilie in der Wüste Gobi, die Kamele seit Generationen ihr eigen nennt. Nun bringt eines der Kamelstuten ein Kameljunges zur Welt und will es nicht annehmen. Die Familie versucht ihr bestes um die Kamelmutter mit ihrem Jungen, ein weißes Kamel, zusammen zu bringen. Doch nichts will helfen, sie lässt das Kleine nicht die nahrhafte Muttermilch trinken, welche überlebensnotwendig für das Kleine ist. Nun machen sich zwei Jungs auf den Weg um einen Musiker für ein uraltes Ritual das als letztes helfen kann zu organisieren...

Der Film lebt mit wenigen Worten, so werden manchmal minutenlang keine Worte gesprochen, ohne allerdings ein bedrücktes Gefühl zu hinterlassen. Dafür arbeitet der Film mit wundervollen Bildern, die nur mit dieser reduzieren Sprache zu wirken verstehen. Die Einblicke in eine für uns(Mitteleuropäer) vollkommen fremde Welt, rührt zu Herzen ohne auf die Tränendrüse zu drücken.
Doch sollte man hier nicht einen Tierfilm im Stil von Disney erwarten, eher geht er in die Richtung Dokumentarfilm, aber ohne die Kommentare aus dem Off.

Schade wirklich, das bei meiner Ausgabe weder der versprochene Deutsche Untertitel bzw. die Mongolische Tonspur fehlen. Auch könnte das Filmmenü ein wenig umfangreicher sein. Es gibt lediglich die Möglichkeit den Film zu starten. Dafür einen Punkt Abzug.

Rührend und toll beobachtet (21. April 2008)

Ich habe mir den Film gekauft weil ich den Namen einfach ansprechend fand. Der Film an sich ist eine gelungene Mischung aus Dokumentation (das Alltagsleben der Mongolen wird einfach unverfälscht mitgefilmt und synchronisiert) und einer rührenden Geschichte - es ist zwar kein Abenteuer und keine Spannung dahinter, aber dafür eine wunderbare (und auch sehr interessante, wie ich finde) Geschichte von Liebe und Fürsorge, meiner Meinung nach ist dieser Film in unserer heutigen Hochgeschwindigkeitsgesellschaft als absolutes Meisterwerk zu bezeichnen. Fünf Sterne von mir für eine emotionale, "natürliche" Geschichte und die Fähigkeit, eine Hartgesonnene wie mich zum Weinen zu bringen.

Irgendwie zwiegespalten... (10. Februar 2008)

Die Bilder sind beeindruckend. Die Filmemacher verstehen ihr Handwerk. Und das absolut!!! Die Aufnahmen sind bezaubernd. Alles ist im perfekten Einklang. Mehr Platz, wie z.B. in einer bestimmten Szene, paßt nicht mehr zwischen Kamelmutter und verstoßenem Kalb. Die Mongolei und die Wüste Gobi wirken wie ein Zauber.
Wer andere Kulturen liebt, der findet hier viel, was in unserer Kultur nicht vorhanden ist. Schon das tantrische wiederholen der Worte "Wie habt ihr den Frühling rum gebracht?" und der in täglich grüßt das Murmeltier Manier gegebenen Antwort "Gut, und wie hast Du den Frühling rum gebracht?" zeigt den kleinen aber feinen kulturellen Unterschied.
Schade finde ich, dass wegen Ugna "die Glotze" ins Normadenleben einzieht. Es passt so gar nicht ins Idyll.
Und da ist noch das kleine weiße Kamel. Wahre Konkurrenz für Knut und Flocke.
Jetzt etwas Kritik. Aus der Geschichte tropft förmlich der Schmalz. Das ist mir eindeutig zu seicht. Selbst die Kameldame ist, nach der Beschwörung bzw. der Aufforderung ihren Mutterpflichten nach zu gehen, nahe am Wasser gebaut.
Fazit: Ein ungewöhnlicher Film bei dem sich sogar Titanic, was den Herzschmerz angeht, hinten anstellen muß.

Schöne Bilder, Einblicke in eine andere Kultur... (5. Januar 2008)

.... wer sich hier langweilt, ist meiner Meinung nach schon total verkorkst von unserer Konsum-Action-Filmwelt... es passiert nicht wirklich viel und gesprochen wird außer "Wie habt ihr den Frühling rum gebracht" auch nichts. Aber darum gehts ja auch nicht. Man kriegt einen Eindruck von der Lebensweise der mongolischen Nomaden und wird Zeuge einer beeindruckenden Gruppendynamik , wie es der Kameldame mit Hilfe der Menschen gelingt, ihr Kleines doch anzunehmen. Interessant sind auch die Interviews mit den Machern. 4 Sterne weil ich doch gerne noch etwas mehr Hintergrundinfo gehabt hätte.

Beste Doku ,seit langem (13. Dezember 2007)

Herrlich ,wie Musik die Liebe in das Herz von Mensch und Tier bringen kann.Und wie gelassen und naturverbunden die Nomaden leben,von deren Bescheidenheit sich manch einer eine Scheibe abschneiden kann.Muss man gesehen haben.

dkb.de

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