Aus der Amazon.de-Redaktion
Wer Tina Turner volle Power hören möchte, sollte in diesen Doppel-Sampler All The Best am besten gleich mit "Addicted To Love", CD 1, Track 16 einsteigen. Die 1988 entstandene Live-Version von Robert Palmers Klassiker kommt aus Tinas Kehle wie vollmundiges Soulfood. Unter den insgesamt 33 Songs, die diese zwei CDs zur Lebenswerk-Retrospektive machen, sind auch drei ganz neue und allesamt aus der Softpop-Abteilung: die erfolgreiche Single "Open Arms", das R‘n‘B-Stück "Complicated Disaster" und das romantische Liebeslied "Something Special", von Trevor Horn mit Streicherarrangements verziert.Ansonsten fehlen weder der Knaller "Nutbush City Limits" (noch mit Ex-Mann Ike) noch "I Can´t Stand The Rain" oder "Private Dancer" aus dem gleichnamigen Album, mit dem ihr 1984 das sensationelle Solocomeback gelang. Neben den großen Hits aus den 90-er Jahren wie dem James-Bond-Song "Goldeneye", "I Don´t Wanna Fight" und "When The Heartache Is Over" aus dem letzten Studioalbum Twenty Four Seven 1999, hat man natürlich auch nicht auf die Duette mit der Sängerprominenz verzichtet - David Bowie auf "Tonight", Bryan Adams auf "It´s Only Love" und Eros Ramazzotti auf "Cose Della Vita". Aber auch eine kleine Rarität mit "Great Spirits" aus dem Walt-Disney-Film "Bruder Bär"... Doch bei einem so umfangreichen Oeuvre, wie es die Amerikanerin seit Mitte der 50-er eingespielt hat, wird der eine oder andere Fan zwangsläufig seinen Lieblingssong vermissen. Und vielleicht eine etwas chronologischere Zusammenstellung der bunt durcheinander gewürfelten Titel. -- Ingeborg Schober
Kundenrezensionen zu 'All the Best'
Umfangreich (28. September 2008)
Mit dieser Doppel-CD zeigt Tina Turner einen großen Umfang ihrer Karriere. Von Titeln wie "River deep mountain high" und "Nutbush city limits" bis "When the heartache is over" ist (fast) alles vertreten. Leider fehlen Titel wie "Whatever you want" (einer meiner Lieblings-Songs) oder das Duett mit Rod Stewart "It takes two". Dafür gibt es hier mit "Great spirits" (aus dem Tarzan-Soundtrack) eine kleine Überraschung (der Song war ja nicht mal eine Single - ist aber klasse).Außerdem gibt es ja 3 neue Songs: "Open arms" (Single), "Something special" und das absolut gigantische "Complicated disaster" (wäre die bessere Single gewesen).
Pure Energie (1. November 2007)
Tina Turner ist eine der wenigen KünstlerInnen von der man sagen kann, dass sie einen unverwechselbaren, eigenen Stil hat. Tinas Karriere umspannt mehrere Jahrzehnte, und somit berührt sie auch verschiedene Musikrichtungen und zeitliche Einflüsse. Mir persönlich gefallen vor allem die Stücke ihres Comebacks in the 1980er Jahren wie "What's love got to do with it?", "Private dancer", "We don't need another hero". Tina ist wahrhaft unvergesslich.All the best und doch nicht ihr ganzes Schaffen. (18. Mai 2007)
Egal ob man Tina mag oder nicht, diese CD hat (fast) alles, was eine gelungene Best of braucht.Ihre wundervollen Klassiker von "Private dancer", "Nutbush City Limits" (hier mit Ike), "We don't need another hero" oder "Goldeneye" und nicht zu vergessen "What's love got to do with it". Einfach genial!
Was mir persönlich hierbei fehlt, sind Tinas Aufnahmen vor der großen Comeback-Scheibe "Private Dancer" im Jahre '84. Ich finde, dass die Plattenfirma durchaus die hervorragenden Platten aus den 70ern, hätten berücksichtigen können. Ob "Tina turns the country on", "Acid Queen", "Rough" oder "Love Explosion" - alles Platten voller Turnerpower! Natürlich hat es mich gefreut, das Duett von ihr und David Bowie ("Tonight") endlich auf CD zu erstehen, doch Special-Aufnahmen und verschiedene Nebenprojekte wurden kaum bedacht. Sorry, aber wer braucht schon "Great Spirits" aus "Bother Bear"? Eine Nummer, die Phil Collins besser alleine aufgenommen hätte - nichtssagend und langweilig. Davon einmal ganz abgesehen, erinnere ich gerne an Tina Turners Hammer-Ballade "Crazy in the night" vom Soundtrack "Summer Lovers" Anfang der 80er. Kennen Sie nicht? Sehen Sie, so geht es vielen Tina Fans und das müsste nicht sein.
Selbstverständlich hat EMI und Parlophone auf die lukrativen Highlights gesetzt und voll ins Schwarze getroffen, ganz klar! Zumindest bestätigten die Verkaufszahlen von "All the best", diese Tatsache deutlich. Und wie bereits zum ersten Best of - Album der "Wild Lady of Rock", beschenkt man die Fans mit drei Neuaufnahmen. "Open arms", "Complicated disaster" und "Something special". Nun, ich erlaube es mir zu sagen, dass man das erste und dritte Lied getrost vergessen kann. Nicht weil Tinas Stimme nicht dazu passt, nein, sondern die Lieder seicht klingen und ihrer Interpretin nicht gerecht werden. Selbst die Turner sagte in einem Interview, dass sie "Complicated disaster" als erste Single wollte und letztendlich die Plattenfirma dagegenschoss... Und ihr Fealing für den Markt hat sich bestätigt: "Open arms" konnte nur in Amerika eine "relativ" gute Platzierung erreichen und ging hierzulande gänzlich unter. Denn: "Complicated disaster" gehört wohl zu den besten Songs, die in den letzten zehn-fünfzehn Jahren aus der Nutbush-Ecke geliefert wurden!
Sei es drum, ich rate zum Kauf, weil es die Turner einfach drauf hat!!!
Viel Spaß.
Tina Turner eben! (30. November 2005)
Ich hatte eine richtig gute Platte erwartet,aber meine Erwartungen wurden um ein Vielfaches übertroffen!Glasklare Aufnahme all ihrer Topsongs-es ist wirklich alles drauf was muss!Echter Knaller auch für Leute die nicht totale Tina Turner Fans sind.





