Supersize Me (2 DVDs)

Verkaufsrang: 977 (DVD)
Actor: Morgan Spurlock
Actor: Dr. Daryl Isaacs
Actor: Alexandra Jamieson
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: DVD
EAN: 4010884529661
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
NumberOfItems: 2
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 20. Januar 2004
Spielzeit: 96
TheatricalReleaseDate: 2004
von: Morgan Spurlock (Hauptdarsteller), Dr. Daryl Isaacs (Hauptdarsteller), Steve Horowitz (Komponist), Michael Parrish (Komponist)
Preis: EUR 9,20

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Aus der Amazon-Redaktion

Der Filmemacher Morgan Spurlock, der fünf Mal von der Filmschule der University of Southern California abgelehnt worden war, gewann beim Sundance Film Festival 2004 den Preis als bester Regisseur für diese alarmierend persönliche Untersuchung der Gesundheitsrisiken der von Fast Food überhäuften U.S.A.. Spurlock setzt sich selbst dreißig Tage lang unter intensiver ärztlicher Aufsicht einer strengen Diät aus McDonald’s Gerichten aus, um herauszufinden, was mit ihm passieren wird. In weniger als einer Woche erfahren sein durchschnittlich trainierter Körper und sein inneres Gleichgewicht eine dunkle und hässliche Wandlung: Spurlock setzt Fett an, seine Cholesterinwerte schießen nach oben, seine Organe kriegen auch was ab und er leidet unter Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, zeigt Symptome einer Abhängigkeit und nachlassender sexueller Energie. Dieses Experiment ist zu offensichtlich, als dass man damit eine komplette Dokumentation füllen könnte – Spurlock untersucht während der meisten Zeit des Films die Art und Weise, wie sich Fast Food Firmen ihren Weg in die Speisesäle von Schulen und die Herzen von kleinen Kindern schleichen, die Stunden in den Spielräumen von McDonald’s verbringen. Fritten haben noch nie ekliger gewirkt. --Tom Keogh

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Supersize Me (2 DVDs)'

Vorsicht (15. Juli 2008)

Wenn man die weißen Brötchen und die fettigen Soßen weglassen würde, wär das Essen nicht mal so ungesund. Die andere Seite ist allerdings das diesem freiwilligen Versuchskanninchen mehrmals unterstellt wurde mit anabolen Steroiden nachgeholfen zu haben. Das würde zum Beispiel das zulegen von Körpermasse erklären welche ohne sportliche Betätigung fatale Auswirkung hat (besonders Anschwemmen von Wasser im Körper durch Testosteron- zu Östrogenkonvertierung im Körper). Ein gutes Beispiel dafür ist das Steroid Nandrolon das ausgehungerten Kriegsgefangenen und Aidskranken verabreicht wurde/wird um ein Sterben durch Untergewicht zu verhindern.

Schrecklich schönes Experiment (7. Juni 2008)

Als Einleitung sei einmal der großartige Film 'Leaving Las Vegas' mit Nicholas Cage in der Hauptrolle genannt, in dem sich Cage innerhalb weniger Wochen zu Tode trinkt. Der Filmemacher Morgan Spurlock wagt sich in einem ähnlich gewagten Selbstversuch an einen der größten Lobbyverbände und Krankmacher der Welt. Niemand geringeres als der König der Fast-Food-Ketten - McDonalds - soll für 30 Tage exklusive Nahrungsquelle für den Filmemacher sein. Zu Beginn ahnt wohl weder Zuschauer noch Spurlock selbst, welch katastrophale Auswirkungen diese Ernährung auf seine Gesundheit nehmen wird.

'Super Size Me' sieht sich als "entlarvender Dokumentarfilm" und orientiert sich gerne in Sachen Aufmachung an Michael Moore. Immer wieder wird der Selbstversuch durch Berichte unterbrochen, in denen Spurlock schildert, wie die großen Ketten operieren, welche Außendarstellung sie sich verpassen und wie sie die Kunden anhand von Suchtstoffen an sich binden und mit fast schon komatösen Mengen an Zucker und Fett bedienen. Natürlich gehören auch Krankheitsbilder wie Diabetis, Fettleibigkeit und Herzkrankheiten in den unmittelbaren Dunstkreis der Zitat: "fettesten Nation der Welt".

Der Versuch selbst ist eigentlich nur wenig spektakulär. Man sieht Spurlock essen, essen und immer wieder essen, der darauf die drei Ärzte und Ernährungsberaterin aufsucht, die den beginnenden Verfall seines Körpers feststellen. Ich denke, eine bewußte Wahl. Auf diese Weise wird dem Zuschauer ein Übelkeitsgefühl am direktesten vermittelt und so ist 'Super Size Me' auch ein manipulativer Film, der seine Botschaft wenn schon nicht unparteiisch, so wenigstens aber ehrlich vermittelt.


Fazit
------
Spurlocks Doku ist tatsächlich entlarvend, erzählt aber nicht nur Neues. Dennoch ist die McDonalds-Rosskur über drei Wochen ein Zugrunderichten der eigenen Gesundheit, wie es einige vorher sicher nicht in diesem Ausmaß erwartet hätten. In allem ist 'Super Size Me' ein Film, den man sich mit Spannung einmal anschauen kann, aber eigentlich auch keiner, den man auf DVD haben muss.

Als Amerikanistin und BigMäc-Fan sage ich: Grandios scheußlich! (18. Februar 2008)

Ja, dieser Film treibt es auf die Spitze. Nein, kein durchschnittlich intelligenter Mensch würde sich rund um die Uhr von McDonald`s-Produkten ernähren. Und trotzdem: Dies ist eine sehr gelungene Doku mit jeder Menge Aha-Effekte!

Zum Inhalt: In einem Selbstversuch will der US-Regisseur Morgan Spurlock belegen, dass McDonald`s ungesund ist. So weit so gut. Das Ziel ist, sich 30 Tage lang ausschließlich von den (in Amerika äußerst überdimensional ausfallenden) Menüs der Fastfood-Kette zu ernähren. Das Experiment soll von einer Reihe medizinischer Tests begleitet werden. Jedoch noch vor Ende der 30 Tage ist aus Spurlock, einem ideal gesundem Mittdreißiger ein depressives Wrack kurz vor dem Komplettversagen lebenswichtiger Organe geworden.

Einige Kritiker des Films führten an, das Experiment sei nicht unter wissenschaftlichen Bedingungen durchgeführt worden, denn
a) Spurlock hätte sich nicht nur von McDonalds-Produkten ernährt, sondern auch sein gewohntes Sportprogramm aufgegeben, sodass man die Verschlechterung seiner Gesundheit nicht alleine McDonalds zuschreiben könne
b) Eine einseitige Ernährung generell gesundheits, sodass McDonald`s im Speziellen an sich kein Vorwurf gemacht werden könne.

Zu diesen Kritikpunkten, wie zu vielen potenziellen Einwänden äußert sich der Film bereits selbst und entschärft diese. Denn Fakt ist, dass die meisten "Heavy Users" von McDonalds ebenfalls keinen Sport machen. Spurlock kommt sportabstinent diesen also am nächsten. Ebenfalls Fakt ist, dass zwar jede einseitige Ernährung ungesund ist, dass aber erstens niemand etwas anderes behaupten wolle, und dass zweitens nach eigener Aussage unzählige Amerikaner so gut wie nur BigMäcs und Co. zu sich nehmen.

Kritikpunkte hin oder her: Diese Dokumentation ist an sehr vielen Stellen sehr schockierend, sehr aufklärend, sehr grotesk, aber stets gelungen. Dabei wird nicht nur McDonalds rangegiffen, sondern die gesamte Lebensmittelindustrie und-lobby der Vereinigten Staaten.
Mit anderen Worten: "Supersize Me" gehört in jede gute Filmsammlung. Es kann mit Michael Moore, Al Gore und sonstigen Highlights des investigativen "They shit on us"-Kinos nicht nur mithalten, sondern bietet durchaus noch mehr: einen höherem Unterhaltungswert bei adäquater Sachlichkeit!

Ich jedenfalls werde weiterhin mit Genuss meinen BigMäc essen. Allerdings nur deshalb, weil ich ansonsten zu 95% vegetarisch und ausgewogen esse, äußerst gesund trinke und genug Bewegung habe. Wäre dies nicht der Fall, würde ich in Zukunft einen großen Bogen um das große gelbe M machen.

Klug, provokant, witzig (3. Februar 2008)

Natürlich wussten wir es schon vor diesem Film, Fast-Food ist ungesund und macht dick, dass die Selbstversuchs-Doku von Morgan Spurlock kaum etwas anderes zu Tage fördern würde, war somit klar. Sie ist witzig anzusehen, bietet ein paar nette Einblicke in das Fast-Food-Business und unterhält eine zeitlang.

Wesentlich interessanter als die Dinge, die der Film über Fast-Food aussagt, finde ich jedoch die Aussagen, die er über die US-Gesellschaft trifft. Und genau das ist es, was diesen Film für mich so genial macht, nicht die Erkenntnisse über McDonalds & Co (die wir alle schon vorher kannten) sondern das Bild, das von den USA, der Gesellschaft und der Regierung gezeigt wird.

So fand ich es interessant und gleichzeitig sehr erschreckend, dass selbst staatliche Schulspeisungsprogramme nichts anderes liefern außer Fast-Food aus eigener Produktion, auch wäre eine als Ernährungserziehung getarnte Werbeveranstaltung der Sandwich-Kette "Subway" in anderen Ländern wohl kaum möglich. In den USA findet diese Aktion während des Unterrichts an einer Schule statt. Zudem zeigt alleine die Tatsache, dass die Supersize Meals - die dem Film seinen Namen gaben - nur in den USA verkauft wurden, dass es nicht nur der Wille der Konzerne war, sondern auch die Bevölkerung der USA einen Markt für solche Waren bot. Wenn man dann noch bedenkt, dass keines der befragten Kinder Jesus auf einem Bild erkannten und die wenigsten Abraham Lincoln, doch jedes einzelne Ronald McDonald, dann sollte man wohl weniger die Firmenpolitik der Fast-Food-Hersteller, als das Schulwesen, sowie der Erziehungsauftrag der Eltern in Frage gestellt werden.

Unter'm Strich ist es ein klasse Film, der in meinen Augen jedoch weniger neue Erkenntnisse zur gesunden Ernährung liefert, als dass er ein entlarfendes Bild der US-Gesellschaft zeichnet.

P.S. Wirklich geholfen die Lust am Burger zu töten, hat Supersize Me jedenfalls nicht. Ich hatte noch nie so Heißhunger auf einen McRib wie nachdem ich Morgan Spurlocks Fressorgie durch die McDonalds-Filialen der USA gesehen hatte. Psychologisch ist der Film also nicht wirklich ausgereift.

schockierend und aufklärend (29. Januar 2008)

Der Film gehört als Pflichtelement in jede Schule, jede Manageretage von ebensolchen Konzernen und ebenso in alle Verbraucher- und Bildungsministerien!
Ich war schockiert, aber ebenso erleichtert über die Aufklärungsarbeit, die dem Film innewohnt! Unbedingt anschauen! Alle!

dkb.de

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