Oldboy (Einzel-DVD)

Verkaufsrang: 1949 (DVD)
Actor: Choi Min-sik
Actor: Yu Ji-tae
Actor: Gang Hye-jung
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Park Chan-wook
EAN: 4020974156349
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: EMS GmbH
Languages:
Manufacturer: EMS GmbH
Verlag: EMS GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 3. März 2005
Spielzeit: 115
Studio: EMS GmbH
TheatricalReleaseDate: 2003
von: Choi Min-sik (Darsteller), Yu Ji-tae (Darsteller), Gang Hye-jung (Darsteller), Shim Hyeon-jeong (Komponist), Lee Ji-su (Komponist), Choi Sung-hyeon (Komponist), Park Chan-wook (Regisseur)
Preis: EUR 6,72

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Product Description

DVD FSK 16 Komödie und Drama/ E-M-S.

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Aus der Amazon.de Redaktion

Atemberaubendes Autorenkino aus Südkorea. Chon-Wook Parks Festivalerfolg Old Boy.

Spätestens seit Joint Security Area (2000) ist Chan-Wook Park in seinem Heimatland Südkorea eine Berühmtheit. Der gigantische Erfolg des Films, auch und gerade an der Kinokasse, kam einer Carte Blanche gleich, die der Regisseur wohlbedacht ausspielte. Schon sein darauffolgender Film, Sympathy for Mr. Vengeance, verstörte mit Bildern kaum zu überbietender Grausamkeiten und überraschte durch eine ungemein ökonomisch voranschreitende Rächergeschichte. Auch der in Cannes 2004 mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnete Old Boy führt den Zuschauer an der Seite seines Helden durch die Hölle, eine schwer zu ertragende Tour de Force, nichts für Zartbesaitete und dennoch, oder vielleicht gerade deshalb eine Offenbarung.

Der koreanische Geschäftsmann und Familienvater Dae-su (Min-sik Choi) wird von einem Unbekannten, scheinbar grundlos, in ein fensterloses Zimmer gesperrt. Einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Fernseher, über den Dae-Su den Mord an seiner Frau und das Verschwinden seiner Tochter miterlebt. 15 Jahre vergehen, bis der Bedauernswerte auf einem Hochhausdach aus seiner Gefangenschaft erwacht. Ein schier unvorstellbares Martyrium, das jedoch nur den Anfang für einen zynisch-bitteren Rachefeldzug beschreibt.

Es gibt Bilder in Old Boy, die man sein Leben lang schwer vergessen wird. Etwa die Fangarme des sich windenden Tintenfischs den Dae-Su kurz nach seiner „Freilassung“ lebend verschlingt, die sich im Todeskampf an dessen Mund- und Nasenhöhlen klammern und die in ihrem Bestreben recht anschaulich die Qualität des Films beschreiben; dessen stoische Unnachgiebigkeit, die wilde Inszenierungswut, den Willen aufs Ganze zu gehen, auf Leben und Tod. Old Boy ist alles andere als Unterhaltungskino, kein Eskapismus, kein zuckersüßes Happy-End. Im Gegenteil: der Film ist eine Zumutung, im positiven Sinn, beinahe eine Vergewaltigung insofern er dem Betrachter die Auseinandersetzung mit dem Gesehenen aufzwingt. Man kann den Film als Allegorie sehen, auf eine Gesellschaft, der kaum Zeit blieb sich zu entwickeln, die unversehens im Turbokapitalismus gelandet ist, ohne wirklich zu wissen wie ihr geschah. Unter dem Strich, hinter der Fassade der coolen Bilder, hinter der atemberaubenden Beschleunigung um den Kern der Geschichte, bleibt eine verstörende Wahrheit, die sich über die Figuren auf ihren Ausgangspunkt zurückführen läßt und deren Banalität darin besteht, was Menschen bereit sind einander zuzufügen. Thomas Reuthebuch

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Kundenrezensionen zu 'Oldboy (Einzel-DVD)'

Und was jetzt ! * * * * * (21. Juni 2008)

Was für ein Zeitvertreib habe ich jetzt noch, Dae-Su !

Oh-Dae-Su ( Choi-Min-Sik ) wird als junger Mann entführt und jahrelang festgehalten und weiß nicht warum.
Nur in einem Zimmer festgehalten, mit einem Fernseher zur Außenwelt verbunden, erfährt er vom Tod seiner Frau, deren Mörder er sein soll. Nach 15 Jahren wird er entlassen und macht sich auf die Suche nach seinem Peiniger und stößt dabei auf seinen alten Schulfreund Woo-Jin ( Yu-Ji-Tae ) der in die Entführung verwickelt ist...

Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe war ich erst mal erschlagen. Der Film ist nicht für den typischen Kinogeher geeignet. Am Mainstream vorbei gelingt es Regisseur Park Chan-Wook einen anspruchsvollen philosophischen aber dennoch unterhaltsamen Film zu kreieren, den man längere Zeit wirken lassen muss. Von dem Regisseur kannte ich bloß JSA aus dem Jahr 2000, der war ebenfalls sehenswert und habe vor die anderen Filme nachzuholen.

Was für ein Zeitvertreib habe ich jetzt noch !

Die anderen Schauspieler sind u.a. mit Kang Hye-jeong als Mi-do gut ausgewählt, die Kampfszenen sind nicht sonderlich aber darauf kommt's bei dem Film auch nicht drauf an. Die Folterszenen, nur angedeutet - das eigentliche spielt sich nur im Kopf ab - wirken trotzdem extrem, aber zeigen nur die Konsequenzen von Menschen an, die bereit sind für ihr Vergehen zu bestrafen und zu sühnen, egal zu welchem Preis.
Die Kameraführung ist ebenfalls bemerkenswert, ebenso die Musik unterschiedlicher Interpreten, welche die Bilder unterstützen, ist auch gelungen, wirkt aber stellenweise zu bombastisch.

Was für ein Zeitvertreib habe ich jetzt noch !

Der Film, von 2003, war seiner Zeit voraus. Als ich diese Rezension schrieb musste ich unweigerlich an den Fall Fritzl in Österreich ( Frau 24 Jahre eingesperrt ) denken oder der jetzt aktuelle aus Italien ( Frau 18 Jahre eingesperrt ).
Das Groteske, wie manche Rezensenten zum Film meinten, wurde von der Realität gnadenlos eingeholt.

Auch das einige den Film mit Tarantino in Verbindung bringen ist völlig haltlos. Tarantino macht Gewalt zum Selbstzweck und Unterhaltung. In diesem Film ist sie konsequenterweise notwendig.

Was für ein Zeitvertreib habe ich jetzt noch !

sind die fast letzten Worte von Woo-Jin an sein gedemütigtes und verhöhntes Opfer. Auch das Ende von Woo-jin ist nur die Konsequenz, denn...(10+1/10)

Unglaublich gemein!!!! (2. Mai 2008)

Haben sie die Schnauze voll von Storys, die sie schon im vorhinein selber fertig erzäheln können? Ok, dann her mit dem Old Boy. Gemein, brutal, überraschend, erbarmungslos, genial, tragisch, fesselnd. Für meinen Geschmack der beste Teil der Rachetrilogie. Sympathy for Mr. Vengeance und Lady Vengeance sind ähnlich gemein, ähnlich überraschend, jedoch würde ich dem Oly Boy noch etwas mehr Spannung und etwas kurzweiligere Erzählweise zusprechen. Ein Muss für den Fan von "neuen" Geschichten, wie sie wohl in Hollywood nie produziert werden.

Mehr als 'nur' ein Film.... (13. April 2008)

Es war drei Uhr nachts oder so, ich lag in der Poofe und die Glotze lief so nebenher, da fing mitten in der Nacht auf dem ZDF (typisch öffentlich rechtliche....) ein asiatischer Film an. Naja, lässte mal an. Videotext, "OldBoy", noch nie gehört. Timer angemacht und mich auf mein baldiges Wegdösen eingestellt.
Pustekuchen.
Es war nach fünf und ich war stinkemüde, als mich "OldBoy" endlich wieder aus seinen Fesseln ließ. Bereits nach zehn Minuten kann man unmöglich abschalten, der klaustrophobische Anfang hat eine Sogwirkung. Und auch als das Kapitel "gefangen" zuende war, einschlafen war unmöglich.
Der Film spielt auf hervorragende Weise mit menschlichen Urängsten. Isolation, Schmerz, Wahnsinn, Verlust. Und so entfaltet "OldBoy" sein Bouquet und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.
Brutal, farblos, erschütternd.
Die Inszenierung ist herausragend, Regisseur Park Chan-Wook zieht alle Register um "Oldboy" zu einem optischen Leckerbissen zu machen. Und mit seinen Darstellern, allen voran natürlich der umwerfende Choi Min-sik in der Rolle des Oh Dae-Su. Wow, hammer Performance.
Ich weiß nicht, warum der Film nicht für den Auslands-Oscar nominiert wurde, auf jeden Fall wüsste ich kaum einen Film, der es mehr verdient hätte, die Trophäe einzuheimsen.
"OldBoy" ist ein Meisterwerk.

Zutiefst verstörend (10. April 2008)

Erst dachte ich mir, au weia!, was soll das Ganze? Aber der Film entwickelt erst langsam seine Wucht und seine Faszination. Und auch noch Tage danach denkt man darüber nach. Sogar die Kampfszenen, die ich in anderen Filmen einfach nur langweilig finde, haben mich in ihren Bann gezogen.

Ein gewaltiger Film. Man sollte vielleicht gar nicht viele Worte darüber verlieren. Einfach anschauen.

den muss man gesehen haben, wenn man asiastisches Kino mag (10. April 2008)

In der Werbung kam der Film so rüber, als würde sinnlose Gewalt walten, daher hätte ich ihn mir auf DVD niemals gekauft. Gestern kam er auf ARTE und ich habe die Gelegenheit genutzt und reingeschaut.

Zum Glück, denn Oldboy hat eine gute Story, ist spannend und crazy, wie viele asiatische Filme: melancholisch, brutal, gefühlvoll, traurig... Es geht nicht nur darum, weshalb Osu eingesperrt wurde - 15 Jahre, wie überlebt man so etwas? - sondern auch, warum er wieder freikommt. Und selbst, als das eigentliche Geheimnis bekannt wird, ist das noch längst nicht alles, sondern es gibt noch einen Gimmick am Ende.

Hat mir alles in allem sehr gut gefallen und jetzt! werde ich mir auch die DVD kaufen, denn Oldboy ist großes Kino.

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