Come Clarity

Verkaufsrang: 13641 (Musik)
Artist: In Flames
Audio CD
EAN: 0727361130923
ListPrice:
Anzahl Medien: 2
Verlag: Nucl.Blast (Warner)
UPC: 727361130923
Preis: EUR 13,93

Come Clarity bei Amazon kaufen

Suche:   

Product Description

COME CLARITY -JEWELCASE-

dkb.de

Aus der Amazon.de-Redaktion

Überraschung! Wer nach Reroute To Remain und Soundtrack To Your Escape dachte, dass der erfolgreichen Schweden-Fünfer künftig in noch wesentlich poppigere und/oder experimentellere Gefilde abdriften würde, muss nach der akustischen Einfuhr von Come Clarity definitiv umdenken.

Nicht dass Anders Friden & Co. mit Album Nummer Acht eine komplette musikalische Kehrtwende vollzogen hätten. Aber es fällt sofort auf, dass die 13 neuen Songs insgesamt wieder wesentlich aggressiver aus den Boxen schallen und die beiden Vorgängerscheiben härtetechnisch locker ausstechen. Nummern wie der schnelle Opener "Take This Life", das puristische "Versus Terminus" oder das enorm eingängige "Vacuum" legen jedenfalls eine geradlinige Vehemenz an den Tag, die man der Band fast schon nicht mehr zugetraut hätte. Trotzdem ist Come Clarity alles andere als ein musikalischer Rückschritt. Im Gegenteil! Das mit den letzten beiden Alben gewachsene und erweiterte Melodieverständnis wurde konsequent beibehalten und wirkt gerade in Verbindung mit den wieder härteren Songstrukturen zwingender denn je. Ein gutes Beispiel dafür ist "Crawling Through Knives". Dazu kommen auch wieder einige "etwas andere" Songs wie das ruhige "Come Clarity", das mit einer Gastsängerin aufgepeppte "Dead End" oder die in Metalcore-Manier wütende Aggro-Nummer "Scream", die aber allesamt harmonisch in den natürlichen Fluss des Albums eingebettet wurden. Respekt! -- Andreas Stappert

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Come Clarity'

Mit dem Album kann ich leben... (28. März 2008)

In Flames versuchen sich auf neuen Wegen. Der MeloDeath ist Vergangenheit, jetzt gibt es halt Modern Metal. Das mag den einen gefallen und den anderen (zum Beispiel mir) weniger bis gar nicht, wobei ich eher zu letzterem tendiere. Das die alten Alben (bis Colony) außer Kritik stehen ist klar, Clayman war auch noch sehr gut, hat aber schon Ansätze was einem bevorsteht. RtR war dann sehr zwiespältig, MeloDeath nur vereinzelt, neuerdings sogar Balladen und alles etwas massenkompatibler. Insgesamt aber noch ein gutes Album. StyE war dann der vorläufige Tiefpunkt. Vorläufig deswegen, weil das aktuelle Album A Sense of Purpose so ziemlich alles in den Schatten stellt, was sie jemals produziert haben (und das meine ich RICHTIG NEGATIV). Come Clarity war bei den ganzen neuen Alben das mit Abstand beste, weil es nicht nur wieder ideenreich und schnell war, sondern auch wieder viele Melodic Death Metal Elemente enthielt. Außerdem kann man hier nochmal Anders kraftvolle und harte Stimme begutachten, die bei dem aktuellen Album ja auch ein absolutes Negativbeispiel darstellt. Tracks wie Take this Life, Vacuum oder das balladenhafte Come Clarity gehen sowohl an der heimischen Anlage als auch live richtig geil ab. So geb ich diesen Album neben den Alben Lunar Strain bis Clayman eine klare Kaufempfehlung.

Sehr gut. (4. September 2007)

"In Flames" "Come Clarity" stellt eine neue Kehrtwende in der nordeuropäischen Heavy-Metal-Bewegung dar, da diese Band ihren Bekanntheitsradius sprengen konnte. Es sind sehr gefühlvolle Songs auf der CD vorhanden, manchmal etwas grob, manchmal aber auch sehr einfühlsam.
Egal ob Saubauer, Kanaltaucher, Hip-Hopper, Finanzmarktstratege oder Bundeskanzler, jeder, der diese CD hört, wird sich Gedanken über sich und um seine Umwelt machen, da es eine Menge Interpretationsraum und -möglichkeiten gibt, welche von den Texten geschaffen werden.

Einfach nur geil! (3. Oktober 2006)

Während viele mit dem letzten IN FLAMES Album "Soundtrack to your Escape" so ihre Probleme hatten, dürfte sich diese Meinung mit "Come Clarity" wieder ändern. Anno 2006 verschwinden die Syntheziser im Hintergrund und die Gitarren übernehmen wieder die dominierende Rolle. Ja, liebe Freude der melodischen Musik, die Songs auf der neuen Langrille der Schweden ist wieder deutlich Harmonie betonter und nicht selten wird man an Alben wie "Whoracle", "Colony" oder "Clayman" erinnert. Sogar Elemente vom glorreichen "The Jester Race" Album sind zu vernehmen. Die erste Hälfte von "Come Clarity" besteht dabei nur aus Hits die man eigentlich alle sofort als Singles auskoppeln könnte. Davon als erster Song hat es das sehr eingängige, schnellere "Take this Life" geschafft, das vor allem durch seine kurzweilige und direkte Attitüde sofort die Nachricht überbringt, dass IN FLAMES im Jahre 2006 wieder mit der Gitarrenkeule schwingen. Das darauf folgende "Leeches" ist wieder in typischer Manier sehr melodisch ausgefallen, wobei der Refrain mich doch etwas an SOILWORK erinnert. Mit "Reflect the Storm" zeigt man sich etwas ruhiger, was dem Kontrast sehr zu gute kommt. Die Steigerung von der Strophe über die Bridge in den Refrain wurde perfekt vollzogen und bietet eine ausgezeichnete Stimmungssteigerung. Vor allem der Refrain ist durch seine melancholische Art sehr genial ausgefallen. Mit "Dead End" zaubern die Schweden schließlich ein Ass aus dem Ärmel, hat man hier doch die schwedische Singer / Songwriterin Lisa Miskovsky (Albumtipp: "Fallingwater" - genial!) mit ins Boot geholt um sich mit Anders ein cooles Vocal Duell zu liefern. Wer nun aber denkt, dass IN FLAMES hier einen ruhigen Song abliefern hat sich geschnitten, denn hier gibt's neben den zwar sehr melodischen Gitarren sehr viel Doublebass, fette Riffs und Anders' typischen Psyco-Vocals. Als Björn hörte, dass mich der Song an eine sehr harte Version von EVANESCENCE erinnert, hat er mir zwar sofort widersprochen, aber ich denke, das könnte es schon treffen, ohne es dabei abwertend zu meinen, denn der Song gehört zum besten Material, was die Jungs bisher abgeliefert haben. Bei "Scream" präsentiert man sich von der eher brachial, treibenden Seite, wobei die Vocals vor allem im Refrain wieder den Höhepunkt des Wahnsinns erreichen. Der Song dürfte vor allem live sehr gut funktionieren. Mit dem Titelsong hat man den mit Abstand ruhigsten Song auf der Scheibe abgeliefert. Neben den coolen Akustikgitarren und dem Klavier in der Strophe, ist es vor allem der geniale Refrain, der diesen Song überirdisch werden lässt. Zwar kommt der Song von der Bangqualität nicht an Hits wie "Cloud connected" oder "My sweet Shadow" ran, an Genialität zieht die Nummer aber auf alle Fälle gleich! Nach soviel Ruhe braucht man wieder eine eher thrashigere Nummer, was mit "Vacuum" auch zu gleich folgt. Eigentlich denkt man, dass nach solch 6 genialen Hits nun auch mal eine schwächere Nummer folgen sollte, aber weit gefehlt, denn auch dieser Track kann zu 100% überzeugen. "Pacing Death's Trail" - irgendwie ist der Titel für mich nichtssagend, aber dahinter verbirgt sich ein verdammt cooler Song, der zwar nicht ganz an die Qualität der übrigen Tracks heranreicht, aber vor allem im Refrain und durch seinen abwechslungsreichen Aufbau Land gewinnen kann. Mit "Crawl through Knives" schaut das aber wieder besser aus. Vor allem die Leadgitarren sind den Jungs sehr gut gelungen. Der Refrain verspricht vor allem live zum Mitsinggarant zu werden. Bei "Versus Terminus" hauen IN FLAMES immer noch voll mit dem Knüppel auf den Sack. Die Schweden haben den Mund definitiv nicht zu voll genommen, als sie bereits im vorhinein versprochen haben, dass man auf "Come Clarity" wieder deutlich schneller und melodischer werden würde. Das zeigt man auch bei "Our infinite Struggle", der vor allem sehr treibend und melodisch ausgefallen ist. "Vanishing Light" hat dabei einen ganz eigenen Charakter, erinnert er mich stellenweise sogar an alte HELLOWEEN, vor allem bei den Leadgitarren in der Bridge, dem Refrain und dem Solo. Wirklich sehr geil, vor allem auch, weil der Beat in der Strophe einfach nur rult. Das abschließende "Your Bedtime Story is scaring everyone" ist so etwas wie eine Art Instrumental geworden, das vor allem durch eine sehr düstere Atmosphäre besticht.

IN FLAMES are back und zeigen wo der Melodie-Hammer hängt. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, dass die 5 Schweden wieder jemals so sehr zu ihren Wurzeln zurückkehren würden. "Come Clarity" ist dabei ein sehr abwechslungs- und kontrastreiches Album geworden, das alle Stärken des Quintetts vereint. Alle Songs kommen ohne Umschweife auf den Punkt, so dass man recht schnell Zugang finden wird. Die Zeiten von "The Jester Race" und "Whoracle" sind zwar vorbei, aber wenn die kommenden Alben allesamt so ausfallen wie "Come Clarity" habe ich weiterhin auch kein Problem mehr damit.

Geniale Songs, manchmal Durchhänger - sehr gutes Album (31. Mai 2006)

Da ist sie also, die neue Scheibe der Flammen... was soll man von ihr halten?
Erstmal gilt : um "Come Clarity" wirklich zu mögen, muss man auch die beiden
Vorgänger "Soundtrack to your escape" und "reroute to remain" gemocht haben,
denn eine Rückkehr zu den Wurzeln stellt CC auf keinen Fall dar.
Nun, man höre kurz in jeden Song herein : ja, hier gehts eindeutig laut zur
Sache.Wie es von In flames auch nicht anders zu erwarten war - doch : reicht das schon aus? Nun... kommen wir erstmal zu den einzelnen Songs:

"Take this life" : Es geht mit ordentlich Doublebass los, sofort wird mit
Vollgas losgebrettert, nach etwa 30 Sekunden setzt der Gesang ein... schnell,
aggressiv, wie man es kennt.In der Brigde erkennt man die Stimmkraft, Wut und
Emotion von Anders, dem Sänger.Der Refrain ist clean gesungen, ausgereifter
besser als noch auf dem Vorgänger... sehr zugänglich, ein klasse Song und Einstieg!
Danach kommt "Leeches" - die spärlichen aber sehr wirksamen Effekte peitschen
den Song geradeaus nach vorne, zwischendurch wird's langsamer, um dann wieder
mit der Bridge voll loszulegen.Wie schon im vorherigen Song ist der Refrain
clean, die Stimme gedoppelt...zwar etwas nachbearbeitet, wird auch nicht jedem
gefallen, ich finde den Song genial.

"Reflect the Storm" baut von anfang an eine dichte Atmosphäre auf, er setzt
weniger auf Brutalität und Schnelligkeit, als auf bedrohliche Gitarren- und
Gesangsparts, die im sehr epischen, fast schon "schönem" Refrain ihren
Höhepunkt finden.Hier stimmt alles!

"Dead end" : Die wohl größte Überraschung des Albums - hier wird weiblicher
Gesang dazu geholt, der besonders nach dem harten Intro sehr unerwartet, aber
verdammt effektiv herüberkommt.Anders haut mit Vollgas rein, bis zum Refrain
gibt es keine Verschnaufpause...einer der härtesten, überraschendsten,
untypischsten und doch besten Songs des Albums.

"Scream" : ein fieses Gitarrenintro, daraufhin eine Menge Gepolter, kurze
Stille. Der Gesang prescht ohne Warnung los, der Refrain groovt verdammt hart vor sich hin, hier ist so mancher Genickmuskelkater vorbestimmt
;-)

"Come Clarity" : Tja, inzwischen gehört eine (Halb-)Ballade einfach zu jedem
neueren Flames-Album dazu...das kann einem nun gefallen oder nicht. Fakt ist
aber, dass Anders nie emotionaler, mitreißender und besser gesungen (!) hat,
als in diesem Song... genial.

"Vacuum" : Eine typische, solide in Flames-Nummer, nichts besonderes, aber sehr
eingängig und auf keinen Fall schlecht.

"Pacing Death's Trail" : Hier wird zum ersten Mal auf CC nicht auf
Eingängigkeit gelegt...ein harter Song, der seinen Wiedererkennungswert
allerdings erst spät aufbaut.

"Crawl trough knives" : Fast schon hymnisch, was hier abgeliefert wurde... es
erinnert ein wenig an "Trigger" von der "reroute to remain", allerdings noch
"größer"...letztes Highlight der Platte.

Die nächsten drei Songs "versus terminus", "our infinite struggle" und
"vanishing light" sind eigentlich keiner weiteren Erwähnung wert.OIS ist der
schlechteste Song von ComeClarity,VT ganz stark Geschmackssache und VL ist in
Ordnung, reicht aber nicht an die anderen Songs heran.

"Your Bedtime Story..." : Instrumental geht es los, sehr traurig und nüchtern
kommt der Song aus den Boxen, bis irgendwann, nach einigen Minuten, doch noch
Gesang einsetzt... ein sehr guter Abschluss.

Wie man sieht, stehe ich den einzelnen Songs des Albums also sehr positiv gegenüber. Aber doch, da ist noch etwas : Man hat von Anfang an ein wenig das Gefühl, dass hier alle Stärken der Flames eingesetzt wurden, man sich jedoch nicht traute, den Sound von dem der beiden Vorgänger abzuheben.Ein kleiner, aber doch auffallender Kritikpunkt.
CC ist nicht so düster und langweilig wie STYO und nicht so durcheinander und verzerrt wie R2R, hat damit eine recht hohe Langzeitwirkung.


Geniale Songs, gelegentlich Durchhänger, die aber allemal zum Moshen taugen - In flames eben. Kein Meisterwerk, aber der Höhepunkt ihres modernen Sounds. 4.5 Sterne.

Melodic Death Metal schwedischer Brauart (14. April 2006)

Es ist schon lustig. Da beschweren sich jede Menge Leute, dass es auf einmal so viel Metalcore gibt und alles Metalcore wird. Und bemerken nicht, dass sie es sind, die alles zu Metalcore machen. Man sollte tunlichst aufpassen, dass es Metalcore nicht irgendwann so geht, wie dem New Metal. Dieser Begriff wurde für so viele so unendlich verschiedene Bands benutzt, dass er letztendlich völlig leer wurde.
Und das gleiche Schicksal blüht dem Metalcore. Jede Band, in der eine Kombination aus melodischen Gitarrenleads und geschroteten Deathmetalriffs gespielt und dazu geschrien wird, ist auf einmal Metalcore. Obwohl sie vorher, bevor Metalcore Trend wurde, Deathmetal, Melodeath, Thrash oder Hardcore war.
Ich denke, man sollte wieder anfangen, zu differenzieren. Gerade im Blick auf das vorliegende Album. Sei man doch mal ehrlich: Schwedischer Melodeathmetal war härtetechnisch noch nie gerade die Ausgeburt der Hölle. Er zeichnet sich durch eine gesunde Kombination aus Deathmetal und folkloristischen Melodien aus.
Und genau dies ist in diesem Album bis zur Perfektion zu finden. Und wenn dabei Stilmittel des Metalcore auftreten, liegt das eher daran, dass die sogenannten Metalcorebands sich des Melodeathmetals bedienen, als umgekehrt.
Das sollte nicht den Blick darauf verschließen, dass in diesem Album schlicht perfekt extrem fette Rythmusfundamente von Schlagzeug und Bass mit hammerhartem Thrash bis Deathmetal-Riffing mit Melodien verbunden werden, die ebenso bodenständig wie monumental sind. Alle offenbaren Gänsehautqualitäten.
Da sieht man auch mal darüber hinweg, dass einige stimmliche Ungenauigkeiten des Sängers bei den Cleanvocals mit Stimmdopplung bereinigt werden. Dafür schreit er mit einer Intensität, die im Genre ihresgleichen sucht.
Zwar manchmal etwas monoton aber die perfekt durch die Lieder gezogenen Melodiebögen machen das mit Leichtigkeit wett.
Besonders schön ist in dieser Hinsicht auch der Melodie-Knüppel Clash in "Dead End" gelungen, in dem die Melodieseite sogar eine Sängerin übernimmt. Solche Songideen und die fast epischen Melodiebögen in Kombination mit dem schön bolzenden Rythmusriffing machen aus diesem Album ein Exempel perfekter Harmonie.
Ein Meisterwerk, egal aus welchem Genre.

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Come Clarity'

Reroute to Remain
Preis: EUR 14,34

Reroute to Remain bei Amazon kaufen

Clayman
Preis: EUR 7,35

Clayman bei Amazon kaufen

Indestructible
Preis: EUR 13,49

Indestructible bei Amazon kaufen

dkb.de