Verkaufsrang: 11739 (DVD)
Actor: Ricky Gervais
Actor: Martin Freeman
Actor: Mackenzie Crook
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: DVD
Brand: POLYBAND
Director: Stephen Merchant
EAN: 4006448751982
Technische Details: FSK 0
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Polyband & Toppic Video/WVG
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Polyband & Toppic Video/WVG
Anzahl Medien: 2
NumberOfItems: 2
Verlag: Polyband & Toppic Video/WVG
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 23. Mai 2005
Spielzeit: 180
Studio: Polyband & Toppic Video/WVG
TheatricalReleaseDate: 2003
von: Ricky Gervais (Hauptdarsteller), Martin Freeman (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 15,45
Kundenrezensionen zu 'The Office - Die komplette erste Staffel (2 DVDs)'
Muss man haben (5. September 2008)
Als alter Stromberg-Fan war ich schon laenger neugierig auf das Original, und als ich erfuhr, dass Ricky Gervais dort die Hauptrolle spielt, ueber dessen kurzen Auftritt als Museumsdirektor ich in "Nacht im Museum" schon herzhaft lachen musste, habe ich mir beide Staffeln sofort bestellt.Dem vorherigen Rezendenten ist im Prinzip nichts hinzuzufuegen.
Ja, gut, man wird an einigen Stellen schon daran erinnert, dass Ralf Husmann (Stromberg-Autor)hier seine Inspiration fand, so gibt es auch einmal einen Feueralarm, einen Mitarbeiter im Rollstuhl, Personalbewertungsgespraeche, Neckereien zwischen Kollegen, Kuendigungen, Probleme von Singles, die ueber 40 sind, dies nicht wahrhaben wollen, ueberhaupt der Krampf, juenger wirken zu wollen als man ist, Konflikte mit Vorgesetzten, usw...
Aber aus all diesen Inspirationen hat Ralf Husmann grundlegend andere, nicht minder originelle Geschichten gestrickt, so dass Stromberg am Ende eigentlich nicht mehr mit "the office" verwechselt werden kann.
Auch die anderen Charaktere in der Serie sind voellig anders angelegt als die eventuellen Counterparts in Stromberg.
Und auch David Brent und Bernd Stromberg selbst sind miteinander nicht zu vergleichen, beide Schauspieler fuellen ihre jeweiligen Rollen sehr individuell und gleichermassen brilliant.
Schade, dass in der ersten Staffel nur deutsche Untertitel dabei sind, in der zweiten hat man zusaetzlich noch die englischen zugefuegt. Denn auch wer einigermassen englisch kann, muss sich vielleicht erst "reinhoeren", um folgen zu koennen, dazu ist die Sprache halt sehr britisch, und oft auch schnell gesprochen.
Das Bonusmaterial ist schlichtweg der Hammer, bereitet noch einmal soviel Spass wie die Serie selbst.
Und die Liebesgeschichte zwischen Tim und Dawn ist schlichtweg wunderschoen, geschrieben wie gespielt, das bestaetigen auch Menschen ohne ausgepraegte romantische Ader....
Fazit: Schade, nur zwei Staffeln......
Göttliche Comedy (26. Juli 2008)
Warum nur landet solch ein Meisterwerk nicht im deutschen TV? Natürlich könnte man mit der Übersetzung argumentieren, schließlich würde aufgrund einer Synchronisation viel vom Humor verloren gehen. Doch laufen auf den Musiksendern nicht auch fast ausschließlich englissprachige Formate mit dt. Untertitelen, und zwar mit (hinsichtlich Qualität und Inhalt) beängstigendem Erfolg.Schade, denn diese Comedy ist tatsächlich so gut wie alle sagen. Besser noch! Sie liefert Humor auf einer ganz anderen Ebene: Die Stille, die auf einen schlechten Witz folgt - genau das ist es, was diese göttliche Serie einfängt und bis zur Schmerzgrenze zeigt. Und diese Stille kann lang und grausam sein.
Und ganz nebenbei gibt es noch die schönste, geerdetste, unkitschigste (und gerade deswegen so tolle) Liebesgeschichte, die ich je in einer TV-Serie gesehen hab. Selten hat man es zwei Personen mehr gewünscht endlich zusammen zu kommen,als Dawn und Tim.
Vielen Dank Ricky Gervais, vielen Dank Stephen Merchant. Selten so gelacht..........
Auch wenn's schwer fällt: Die deutsche Fassung ist besser (19. April 2008)
Spin-Offs sind meist weder lustig noch originell; sie klauen die guten Ideen einer Serie und machen daraus einen lauwarmen Aufguss. Nach seiner Erstausstrahlung wurde die BBC-Produktion "The Office" zu einem echten Quotenschlager, und ist heute eine der beliebtesten englischen Comedy-Produktionen seit Mr. Bean. Wenn man Leuten aus dem englischsprachigen Ausland erzählt, dass Deutschland eine eigene Fassung der Serie produziert hat, reichen die Reaktionen meist von stutzig bis ablehnend. Das überrascht, denn die beiden Serien weisen bis auf den Schauplatz eigentlich kaum Ähnlichkeiten auf und bedienen sich auch einer vollkommen unterschiedlichen Art von Komik; nachdem ich mir nun beide Staffeln der englischen Produktion angesehen habe, ist für mich eindeutig entschieden, dass hier wohl zum ersten Mal ein deutsches Studio die bessere Serie gemacht hat.Bernd Strombergs englisches Vorbild heisst David Brent, und die Serie spielt nicht in einer Versicherung, sondern in der Papierfabrik Wernham Hogg; wie in der Deutschen Fassung folgt die Kamera im Rahmen einer Fernsehdokumentation den drögen, leicht surrealen Alltag der Angestellten. Im Gegensatz zu dem selbstherrlichen, egozentrischen Büroekel aus der Capitol-Versicherung gehört aber Mr. Brent zu der Sorte Chef, die den Angestellten immer ein guter Freund und Mentor sein will und sich selbst für den beliebtesten Mann im ganzen Haus hält.
Natürlich gibt es auch diese Art von Boss, und ich weiss ja nicht, wie die durchschnittliche Chefetage in Großbritannien aussieht; ich persönlich fand die Figur des Machos Bernd Strombergs, der das Arbeitsleben mit windschiefen Metaphern erklärt, seine Fahne immer nach dem Wind hängt und eigentlich jeder Verantwortung aus dem Weg geht, aber einfach irgendwie glaubwürdiger und mehr aus dem Leben gegriffen, als einen David Brent, der sich auch noch für einen begnadeten Amateurkomiker hält, aber nicht sieht, dass die ganze Abteilung ihn eigentlich unerträglich findet. Ein Großteil der Komik von "The Office" entsteht demzufolge durch die schalen Witze und abgedroschenen Imitationen, mit denen Brent seine Mannschaft bei Laune halten will, aber nie bemerkt, dass er einfach nicht lustig ist. Und obwohl sich Brent vor der Kamera als moderner und toleranter Mann präsentiert, zeigt er in den persönlichen Interviews oft (meist unbeabsichtigt) eine herablassende Sichtweise zu Frauen, Ausländern oder Homosexuellen.
All dies ist zwar ganz nett, aber der Serie fehlt einfach der Biss; der Wortwitz, der Bezug zur Realität. Der große Vorzug des Doku-Soap-Formats ist doch eben, dass die Banalität des Alltags humoristisch vorgeführt wird; dass der Zuschauer sich über Situationen amüsiert, die er selber schon so oft durchlebt und durchlitten hat: Und gerade diesen eigentlich entscheidenden Charakterzug sehe ich bei "The Office" leider nicht; irgendwann ist es einfach nicht mehr glaubwürdig, wie sich David Brent vor seinen Mitarbeitern zum Affen macht, und trotzdem meint, sie würden es lustig finden; irgendwann erscheinen die Situationen konstruiert; und die Figuren nicht mehr als glaubwürdige Charaktere, die ein eigenes Leben haben. Die Menschen in der Capitol unterliefen Entwicklungen und durchlebten private Krisen - die Belegschaft von Wernham Hogg erscheint irgendwann nur noch als eine Gruppe Rollendarsteller mit vorgegebenem Text.
Die deutsche Fassung beschäftigte sich mit Themen wie Mobbing, sexueller Belästigung, Büroromanzen und Stellenabbau; zeigte, wie ernst diese Themen eigentlich sind, und wie hilflos man ihnen als einfacher Arbeiter gegenübersteht "The Office" fehlt jeder sozialer Aufklärungswert: Das Büro ist hier kaum mehr, als eine Kulisse für eine Sitcom mit einer Menagerie von Sonderlingen.
Bei aller Kritik muss aber trotzdem gesagt werden, dass auch die Serie natürlich auch lustige Momente hat und generell durchaus unterhaltsam ist; nach einem direkten Vergleich der beiden Formate gibt es aber kaum Zweifel, dass "Stromberg" das Potential der Serie deutlich besser genutzt hat. Und erst nachdem man "The Office" gesehen hat, und vielleicht auch noch die amerikanische Fassung, bei der es nur noch auf kindische Zoten ankommt, geht einem auf, dass hier zum ersten Mal Deutschland am Zug gewesen wäre, eine rundum gelungene Comedy-Serie ins Ausland zu exportieren.
Das ORIGINAL! (3. April 2008)
Einfach eine der besten Comedy-Serien aller Zeiten.Ricky Gervais sticht natürlich als exzentrischer, leicht überforderter und beinah grenzdebiler Chef heraus, aber auch die Nebenrollen sind hervorragend besetzt und ergänzen sich zu einem wahrhaft sehenswerten Ensemble.
Brüllend komisch Gervais als unkonventioneller Chef der mit seinen Methoden und seinem gewöhnungsbedürftigen Humor von einem ins nächste Fettnäpfchen tritt, unterstützt von so einfachen wie genialen Meriten (Ziehen an der Krawatte).
Dazu seine beifallsheischende Mimik in die Kamera nach Witzen die ins Leere gehen oder die keiner verstehen will, grandios für einen ungelernten Darsteller.
Er und sein Kollege Stephen Merchant haben ein Stück herausragende Fernsehunterhaltung geschaffen, einziger Wermutstropfen sind die "nur" sechs Folgen.
Bild und Ton sind okay, bei den Extras ist die Dokumentation besonders erwähnenswert.





