Die Stadt der verlorenen Kinder

Verkaufsrang: 3404 (DVD)
Actor: Ron Perlman
Actor: Daniel Emilfork
Actor: Judith Vittet
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Jean-Pierre Jeunet
Director: Marc Caro
EAN: 4010324021991
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Concorde Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Concorde Video
Verlag: Concorde Video
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 6. April 2005
Spielzeit: 108
Studio: Concorde Video
TheatricalReleaseDate: 1995
von: Ron Perlman (Hauptdarsteller), Daniel Emilfork (Hauptdarsteller), Angelo Badalamenti (Komponist)
Preis: EUR 6,85

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Product Description

In einer heruntergekommenen Küstenstadt, in die sich kaum ein Sonnenstrahl verirrt, verschwinden immer wieder auf unerklärliche Art und Weise kleine Kinder. Niemand weiß, wohin sie gebracht werden oder was mit ihnen passiert und noch nie ist eines der Kinder zurückgekehrt. Hinter den Entführungen steckt Krank, ein Wissenschafter, der auf einer ausrangierten, bizarr umgebauten Bohrinsel im Meer zusammen mit seinen sechs geklonten Brüdern, Mademoiselle Bismuth und Irvin, dem Gehirn haust. Weil Krank auf Grund eines seltenen Defekts nicht träumen kann, altert er rasend schnell, das einzige, was diesen Prozess zu verhindern mag, sind gestohlene Träume. Eine Truppe zyklopenähnlicher Wesen hilft ihm dabei, Kinder aus den Slums der nahegelegenen Stadt zu entführen, denen dann mittels einer komplizierten Apparatur in Kranks Laboratorium die Träume abgesaugt werden.

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VideoMarkt

Krank, ein zynischer alter Mann, haust auf einer Insel im Meer. Wegen eines körperlichen Defekts kann er nicht träumen und altert deshalb rasend schnell. Deshalb läßt er Kinder entführen, um ihnen ihre Träume zu stehlen und seinen Alterungsprozeß aufzuhalten. Als Krank eines Tages einen kleinen Jungen in seine Gewalt bringt, ruft dies dessen älteren Bruder One, einen ehemaligen Harpunier, auf den Plan, der mit Hilfe eines neunjährigen Mädchens dem fiesen Alten das Handwerk legt.

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VideoWoche

Surreale Bilder, rabenschwarze Poesie, grotesker Humor, Zyklopen - die Filmemacher Jeunet und Caro haben wieder zugeschlagen. Seinem furiosen Spielfilm-Debüt "Delicatessen" hat das Duo nun dieses 18 Millionen Dollar teuere Fantasy-Spektakel folgen lassen. Verblüffende Computereffekte, großartige Bauten und superbe Kostüme haben exzellenten Schauwert, doch allein schon wegen des Kultstatus, den Jeunet und Caro genießen, ist ein Erfolg garantiert.

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Blickpunkt: Film

Als der Adoptivbruder des Einzelgängers One vom verrückten Wissenschaftler Krank entführt wird, nimmt dieser zusammen mit seiner Begleiterin Miette die Verfolgung auf. Das mit "Delicatessen" erfolgreiche Duo Jeunet und Caro schuf ein surreales, visuell überwältigendes, vor seltsamen Kreaturen überquellendes Film-Kunstwerk.

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Blickpunkt Film Kurzinfo

In einer industriellen Halbwelt herrschen die einäugigen Zyklopen unter der Führung des verrückten Wissenschaftlers Krank. Die Zyklopen entführen Waisenkinder, denen Krank die Träume stiehlt. Als der Adoptivbruder des Einzelgängers One ihr Opfer wird, nimmt dieser zusammen mit seiner Begleiterin Miette die Verfolgung auf. Das mit 'Delicatessen' erfolgreiche Duo Jeunet und Caro schuf mit 'Die Stadt der verlorenen Kinder' ein surreales, visuell überwältigendes, vor seltsamen Kreaturen überquellendes Kunstwerk. Die phantastischen, aufwendigen Sets, die Kostüme von Jean-Paul Gaultier und die überraschenden Regieeinfälle sollen den Zuschauer bis zum Schluß fesseln.

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Kurzbeschreibung

Auf einer ausrangierten Plattform im Meer haust Krank mit seinen geklonten Brüdern, Mademoiselle Bismuth und Irvin, dem Gehirn. Krank altert rasend schnell, weil er nicht träumen kann. Unterstützt von den Zyklopen entführt er die Kinder aus der Hafenstadt, um sich ihre Träume einzuverleiben. Doch als er das Baby Denrée entführt, machen sich der unglaublich starke One und die neunjährige Miette auf die Suche. Ein utopisch-apokalyptisches Abenteuer jenseits aller Vorstellungskraft beginnt.

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Kundenrezensionen zu 'Die Stadt der verlorenen Kinder'

überflüssig (25. Juni 2008)

dies ist der vierte Film von Jeunet, den ich mit großen Erwartungen gesehen habe und ich bin absolut enttäuscht. Es gibt sehr wenige Filme, die ich mir nicht bis zu Ende angeschaut habe, bei diesem Film war bei mir nach etwa 60 Minuten Schluss.
Ich bin ein großer Fan von Amelie und auch Mathilde, Alien 4 finde ich problematisch aber gerade noch ansehbar. Dieser Film allerdings ist eine Riesenenttäuschung. Nun arbeitet der Film mit surrealistischen Szenarien und mit einer albtraumhaften Geschichte. Dies wird mit großem Aufwand an visuellen Effekten und üppiger Ausstattung in Szene gesetzt (1 Stern) und könnte eigentlich wirklich großartiger Rahmen für einen ungewöhnlichen Film sein, wenn da nicht das alptraumhaft schlechte Drehbuch mit seinen endlos nervigen Dialogen wäre.
Natürlich kann der Plot eines Filmes unwirklich, (alb-)traumhaft und unlogisch sein, die Filme von Terry Gilliam zeigen dies eindrücklich. Dennoch ist es erforderlich, das eine Grundaussage des Films das Geschehen, und wenn es noch so skurril ist, plausibel macht. Und genau daran mangelt es hier elementar: es wird an keiner Stelle klar, was das Ganze eigentlich soll, und damit wird der Film trotz seines großen Aufwandes einfach nur langweilig. Er nimmt den Zuschauer nicht mit, da er ihm keine Identifikationsinhalte anbietet. Da helfen auch die guten Schauspieler nicht weiter.
Fazit: ärgerlich und überflüssig.

Sehr bizarrer Mix - hat mich aber irgendwie doch nicht ganz überzeugen können..., (3. Juni 2008)

Bei aller Liebe zum Fantasy-Genre, "Die Stadt der verlorenen Kinder" halte ich ein wenig für zu überladen mit Effekten und skurrilen Personen. Was allerdings gelungen ist, sind die (sehr) vielen verschiedenen Handlungsstränge bis zum Ende des Films sinnvoll zu verknüpfen. Trotzdem habe ich den Eindruck das die eigentlichen Hauptcharaktere nicht wirklich voll zur Entfaltung kommen.

Filme, wie bsw. "Die wunderbare Welt der Amelie" wirken in dieser Hinsicht überzeugender und die Effekte sind wohl-dosiert, so dass sich der Zuschauer mehr auf die Handlung konzentrieren kann. Dieses Ziel ist meiner Meinung nach in diesem Film verfehlt worden. So ist ein bizarrer Genre-Mix entstanden, der weder lustig noch gruselig wirkt und außer ein paar Szenen kaum nachhaltig zu überzeugen vermag.

Kultfilm! (14. Mai 2008)

Dieser Film ist zugegebenermaßen etwas anders als die "Amelie" oder "Delicatessen" aber ebenfalls sehr liebevoll gemacht und sehr spannend. Ein absoluter Kultfilm!

Skurril, lustig, absurd, abstoßend, ekelhaft (10. August 2007)

Bei diesem Film bin ich ziemlich hin- und hergerissen zwischen Zuneigung und Ekel. Die düstere Stimmung, der Dreck, die Bedrohung sorgen für traumatische Film-Erlebnisse, die klare Regie und die hervorragenden Schauspieler und die ganze Kunst dieses Films für Begeisterung und Gucklust. Wären da nicht diese widerlichen und sadistischen Mordszenen mit den Zyklopen und diesem ekelhaften Floh. An solchen Stellen wird das Dasein als Betrachter für mich sehr ungemütlich, nahezu unerträglich. Nach einiger Zeit geht mir der Film auf die Nerven - und doch bleibt er faszinierend. - Die Frage, unter welchen Arbeitsbedingungen die Kinderschauspieler wohl arbeiten mussten, findet in dem Making-of eine beruhigende Antwort, denn die Regie erscheint dort behutsam und freundlich, ganz wie der gute Geist, der ja auch innerhalb des Filmwerks sein Wesen treibt.

Eigenwillige Fantastik (28. April 2007)

Amélie lässt grüßen, doch taucht sie leider nirgends auf, um in diesen grotesken Albtraum ein Stück französische Romantik zu bringen. Stattdessen besteht die ,gute' Seite aus dem Mädchen Miette, das ihren Bruder aus der ,verlorenen Stadt' retten will, in das Kinder für geheimnisvolle wissenschaftliche Versuche entführt werden. Der einzige, der ihr beisteht, ist ,One', ein ehemaliger Walfänger, der zuletzt als Jahrmarktsathlet gearbeitet hat. Gemeinsam taumeln sie durch die Welt der ,verlorenen Stadt', immer am Rand der Vernichtung, aber auch ganz offenbar von einem guten Geist beschützt, der sie im letzten Moment rettet.
Die Atmosphäre des Films ist skurril-düster und die dargestellte Technik eher die des neunzehnten Jahrhunderts, obwohl es um wesentlich modernere Themen geht. Dieser Widerspruch bleibt unaufgelöst als Kuriosum stehen und erzeugt neben den fast albern gespielten Figuren eine gespenstische, verrückte Grundstimmung. Bleibt die Handlung auch überall nachvollziehbar und klar, die Bewohner der ,verlorenen Stadt' entziehen sich einem verständnisvollen Zugang. Sie sind Wesen ohne Vergangenheit und Zukunft, ohne Vernunft und ohne Mitgefühl. Schon aus diesem Grund verdienen sie es, bekämpft zu werden ...

Wie eine Mischung aus ,Die fabelhafte Welt der Amélie', ,Matrix' und ,Die Insel' mutet dieses Werk von Jeunet an, das unverwechselbar seinen eigenwilligen Stempel trägt. Wer seine übrigen Filme kennt und mag, wird auch ,Die Stadt der verlorenen Kinder' mögen. Der Zugang erschließt sich wie immer durch die Bereitschaft, einer betont individuellen Fantastik zu folgen.

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