Kolya

Verkaufsrang: 2402 (DVD)
Actor: Zdenek Sverák
Actor: Andrej Chalimon
Actor: Libuse Safránková
AspectRatio: 1.66:1
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Binding: DVD
Director: Jan Sverák
EAN: 4011846019978
Format: PAL
Label: Touchstone
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Touchstone
Verlag: Touchstone
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 23. Juni 2005
Spielzeit: 101
Studio: Touchstone
TheatricalReleaseDate: 1996
von: Zdenek Sverák (Hauptdarsteller), Andrej Chalimon (Hauptdarsteller), Ondrej Soukup (Komponist)
Preis: EUR 7,22

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Product Description

Kolya

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VideoMarkt

Der Cellist Louka hat im Prag des Jahres 1988 wegen politischer Unbotmäßigkeit seinen Job bei der Staatlichen Philharmonie verloren und darf jetzt nur noch bei Beerdigungen musizieren. Trotzdem führt der Junggeselle ein flottes Leben und läßt sich von hübschen, verheirateten Frauen die üppige Freizeit versüßen. Als er sich aber für ein paar Kronen auf eine Scheinehe einläßt, überschlagen sich die Ereignisse. Seine russische Gattin setzt sich nämlich nach Deutschland ab und hinterläßt Louka ein pikantes Geschenk: Kolya, ihren 5jährigen Sohn...

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VideoWoche

"Kolya", vom tschechischen Regisseur Jan Sverák makellos in Szene gesetzt, und vom Vater des Filmemachers, Zdenek Sverák, geschrieben, ist ein ebenso tragikomischer wie tiefsinniger Familienfilm. Zurecht mit unzähligen Preisen - darunter auch ein Golden Globe und der Oscar für den besten ausländischen Film - ausgezeichnet, besticht dieses Werk durch seine leisen Töne und tiefe Menschlichkeit. Schauspielerische Meisterleistungen liefern Zdenek Sverák als alter Taugenichts mit goldenem Herzen, und Andrej Chalimon als sein kleiner "Widersacher" Kolya. Beste Unterhaltung auf höchstem Niveau ist garantiert.

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Blickpunkt: Film

Tragikomische Beziehungsgeschichte zwischen einem 55-jährigen Prager und einem russischen Kind.

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Blickpunkt: Film Kurzinfo

Tragikomische Beziehungsgeschichte zwischen einem 55-jährigen Prager und einem russischen Kind.

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Kurzbeschreibung

Eine rührende Geschichte, die genau ins Herz trifft! KOLYA (ausgezeichnet mit dem Oscar und dem Golden Globe) - ein Film über die kleinen Eigenheiten des Lebens und die unkontrollierbare Macht der Gefühle. Prag 1988: Der regimekritische Cellist Louka (Zdenek Sverak) kämpft sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Um ein wenig Geld extra zu verdienen, läßt sich der eingefleischte Junggeselle dazu überreden, eine Scheinehe mit einer Russin einzugehen. Als sich diese in den Westen absetzt, läßt sie ihren kleinen Sohn Kolya zurück und Louka wird plötzlich zum Vater wider Willen. Für beide eine schwere Situation, zumal sie nicht die gleiche Sprache sprechen. Doch trotz allem entwickelt sich eine tiefe Freundschaft...

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Kundenrezensionen zu 'Kolya'

DVD gekuerzt (12. Februar 2008)

Ich muss meinem Vorgaenger wiedersprechen, denn ich habe auf meiner DVD eine Szene vermisst. Als der Film im Fernsehen lief, gab es anfangs eine Szene, in der Louka auf dem Friedhof seinen Freunden von seiner US-Tournee mit der Philharmonie erzaelt. Diese Szene ist auf der DVD nicht enthalten. 5 Sterne vergebe ich trotzdem, da ich mich selten ein Film so beruehrt hat. Hut ab vor dem kleinen Kolya-Darsteller Andrej Chalimon, der wirklich wunderbar spielt.

Eine gekürzte Fassung wäre hier schön (2. Februar 2008)

Normalerweise geht dem DVD-Kunden ja die Hutschnur hoch, wenn ein Film gekürzt ist. "Kolya" ist ungekürzt. Schade. Denn ich finde, aus der ersten Filmhälfte hätte man die eine oder andere Szene entfernen können, um die Handlung zu beschleunigen. Bis Titelheld Klein-Kolya ins Geschehen eingeführt wird, vergeht mir etwas zuviel Zeit. Aber die meisten Kunden dieser DVD werden sicher zu den geduldigeren Cineasten zählen - daher entschied man sich, den Film ungekürzt herauszubringen.
Ich überspringe mit der Skip-Taste einfach den schleppenden Anfang und dringe gleich ins eigentliche Thema vor: alternder Junggeselle kriegt Kleinkind aufs Auge gedrückt und schließt ihn nach und nach ins Herz. Nun ja, sooo originell ist das nicht, aber schön schon. Vor allem der Nachspann ist dank des religiösen Gesangs darin ein Fest fürs Ohr. Den Nachspann hätte man ruhig länger machen können, und den Film dafür am Anfang etwas kürzer. Aber man kann es sich nicht aussuchen...

Blechtrommel auf tschechisch (22. Januar 2008)

Nachdem ich den aktuellen Film "Leergut" von dem tschechischen Vater-Sohn-Paar Jan (Regie) und Zdenek (Buch und Hauptrolle) Sverak gesehen hatte, wollte ich natürlich auch ihr preisgekröntes Werk "Kolya" sehen.

Der Film folgt Louka, einem altersgeilen Cellisten, der sich als Gedenksteinvergolder und Musiker im Kirchenorchester verdingt. Um sich seiner Geldprobleme zu entledigen, lässt er sich auf eine Scheinehe mit einer jungen Russin ein. Als diese nach Westdeutschland verschwunden und deren Mutter einem Schlaganfall erlegen ist, bleibt niemand mehr, der sich um Söhnchen Kolya (Andrej Chalimon) kümmern könnte - außer Louka. Dieser tut zunächst alles, um den Kleinen loszuwerden, doch Kolyas bübisch-melancholischer Charme erweckt in dem alten Junggesellen das ungekannte Vaterherz.

Zwischen der aufkeimenden Revolution des Prags von 1988 fängt der Film viele rührige Momente ein. Die Kamera zeigt dabei sehr originelle Seiten-Perspektiven, so dass man als Zuschauer das Gefühl hat, neben Kolya und Louka herzugehen. Der Plot hat ein paar kleine Löcher und die Geschichte ist eher gehobenes Mittelmaß. Der Film lebt lebt zu einem guten Teil von der herausragenden Leistung des kleinen Andrej Chalimov, der mich mit seiner Minigeige an David Bennent in Schlöndorffs Verfilmung der Blechtrommmel erinnert hat.

Oscarprämierter Film - absolut sehenswert (25. Februar 2007)

Als Erstes muss ich sagen, dass ich kein tschechisch kann. Somit kann ich keinen Vergleich mit der Original-Version ziehen. Trotzdem finde ich diesen Film super, er verbindet eine Leichtigkeit mit einer Melancholie, die aber nie zu schwermütig ist. Er bringt einem zum Lachen, aber auch zum Weinen. Und die beiden Protagonisten wachsen einem ans Herz. Anfangs erlebt man den Cellisten Louka als einen Lebenskünstler, der jeder Verantwortung aus dem Weg geht und sich irgendwie durch alle Widrigkeiten durchschlägt. Bis der kleine Kolya in sein Leben tritt. Erst tut er sich noch schwer mit ihm, doch nach und nach erobert der Kleine das Herz des reservierten Cellisten. Er lernt, Verantwortung zu übernehmen und zu lieben. Ein leiser Film, der tief berührt. Einer meiner Lieblingsfilme!

Schlicht schön (10. Februar 2007)

Ein tschechischer Musiker, 55 Jahre alt, abgestraft, der nicht mehr im Orchester spielen darf, schlägt sich im Herbst des Jahres 1988 mit Auftritten bei Beerdigungen durch. Tröstet sich und befriedigt seine Libido mit immer neuen Frauen und benötigt Geld. So geht er auf den Vorschlag eines Freundes ein, eine Russin zum Schein zu heiraten, damit diese die tschechische Staatsbürgerschaft erlangt und ausreisen kann. Er bekommt dafür viel Geld, wird seine Schulden los und kann sich wieder ein Auto leisten. Seine Scheinfrau verschwindet sehr schnell in den Westen und läßt ihren fünfjährigen Sohn Kolya zurück. Als die Mutter stirbt, bei der der kleine Kerl zunächst lebt, wird der Musiker, der ja nun Stiefvater ist, in die Pflicht genommen. Die Geschichte entwickelt sich von der gegenseitigen Abneigung zur Liebe, auch die Einstellung des Musikers zu Familie und Ehe ändert sich. Als der Herbst 1989 die Zusammenführung von Mutter und Sohn wieder ermöglicht bleibt der Stiefvater traurig, aber doch geläutert zurück. Seine Freundin erwartet ein Kind von ihm, er spielt wieder im philharmonischen Orchester und der kleine Kolya wird nachdem er tschechisch gelernt hat, nun auch sehr schnell deutsch lernen.
Kolya, der Film, hat den Oscar und den Golden Globe für den besten ausländischen Beitrag erhalten. Dieser Film schildert ruhig und intensiv eine sehr private Geschichte, die nicht möglich war, ohne den zeitgeschichtlichen Hintergrund. Ein schöner Film, der nie seifig, nie schmalzig wird und gerade deshalb den Zuschauer in seinen Bann zieht und erst wieder beim Abspann losläßt.

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