Verkaufsrang: 897 (DVD)
Actor: Gael García Bernal
Actor: Rodrigo De la Serna
Actor: Mía Maestro
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Autor: Ernesto Ché Guevara
Autor: Alberto Granado
Binding: DVD
Director: Walter Salles
EAN: 4011976826187
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 19. Mai 2005
Spielzeit: 121
TheatricalReleaseDate: 2003
von: Gael García Bernal (Hauptdarsteller), Rodrigo De la Serna (Hauptdarsteller), Gustavo Santaolalla (Komponist), Jorge Drexler (Komponist)
Preis: EUR 6,74
Kundenrezensionen zu 'The Motorcycle Diaries - Die Reise des jungen Che'
Klasse Schauspieler - Noch besserer Film (20. März 2008)
Eigentlich nur durch Zufall auf dieses filmische Meisterwerk gestoßen, bin ich froh diesen Film zu einen meiner Lieblingsfilme erklären zu dürfen.Jedoch sollte man vorwegnehmen, dass dieser Film keine Heldenverehrung darstellt, wie man sie erwarten könnte. Ganz im Gegenteil, dieser Film zeigt die abenteuerliche Reise zweier junger Männer die ihren Kontinent, Südamerika, entdecken wollen.
Auf ihrer Reise mit der "Allmächtigen", einem heruntergekommenen Motorrad erfahren sie wie ungerecht es auf diesem wunderschönen Kontinent zugeht und der junge "Che" verändert sein Menschenbild.
Soweit so gut, doch dieser Film bietet auf dieser Reise alles was man von einem super Film erwarten kann. Sei es die Komik in den unterschiedlichen Situation oder die Tragik in der Beziehung zwischen den beiden Hauptakteuren und ihrer Umwelt.
Ferner gibt es auch Passagen des Filmes, die einen doch emotional sehr berühren und mit diesem klasse Soundtrack unterlegt eine Wirkung aufweisen, die ich als Filmliebhaber nur in sehr wenigen Filmen so gesehen habe.
Meine Empfehlung an alle, die nicht unbedingt Action in ihren Filmen brauchen die nur aus Kampf besteht, sich diesen Film anzuschauen.
Nach dieses 121 Minuten ist man: 1. Tief berührt 2. Nachdenklich gestimmt und 3. (so war es zumindest bei mir) Mit einem Lächeln auf den Lippen, aufgrund dieses tollen Filmes und dieser Melodie die nicht mehr aus dem Ohr wollte.
Vielen Dank fürs Lesen der Rezension und beehren sie uns bald wieder :P
so wird es wohl gewesen sein..... (1. Dezember 2006)
Habe den Film schon im Kino unerträglich gefunden - nach dem x-ten Tänzchen von Ches Freund schlief mir irgendwann das Gesicht ein.Entsetzlich langweilig und völlig falsch gewichtet - leider ist nicht Che die Hauptperson und sein Kumpan soetwas von uninteressant!
Und die Schlussszenen in der Leprakolonie,....!
Auf einen Film über Che, der dessen Leben etwas kritischer beleuchtet, muss man noch länger warten - diese Sozialschmontzette hat das Thema glatt verfehlt! Und Che konnte sich nicht dagegen wehren.
Großartig ! (5. August 2006)
Ich habe mir diesen Film auf Anraten eines Freundes gekauft, welcher wusste, dass ich von der kubanischen Revolution und den beiden Leitpersonen fasziniert bin. Da ich bei solchen geschichtsbezogenen Verfilmungen eher immer etwas skeptischer bin, habe ich mit einer leichten kritischen Voreinstellung den Film gestartet. Diese Verflog allerdings gleich in den ersten Minuten. Da ich selber recht gut Spanisch kann, habe ich mir den Film in der Originalfassung angeschaut, - was wohl auch besser ist. Zusammen mit den Filmaufnahmen aus den traumhaften südamerikanischen Gebieten, der Musik und dem schönen Slang, der in den unterschiedlichen Regionen auftaucht, ist dieser Film einfach unschlagbar. In anbetracht der nachfolgenden revolutionären Jahre des Che kann man im Film sehr gut seine spätere Denkweise nachvollziehen und seine Entwicklung sehen, welche er auf seiner wohl bedeutensten Reise durchmachte. Die Verfilmung hält sich absolut nah an den geschichtlichen Tatsachen und präsentiert das Leben des jungen Ernesto wie es wohl gewesen sein mag. Die beiden Schauspieler harmonieren so super, dass man teilweise echt das Gefühl hat, mittendrin statt nur dabei zu sein. Besonders ergreifend finde ich den Schluss des Filmes, wenn einem klar wird, dass sich der junge Ernesto auf seiner Reise zu einem revolutionärem Che verändert hat.Der Film vereint schöne Filmsequenzen mit melancholischer Musik und einer guten schauspielerischen Leistung die Geschichte um die Reise der beiden Argentinos. Von mir gibt es an dieser Stelle 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung ! Ich würde mir allerdings, selbst wenn ich kein Spanisch kann, den Film auf Spanisch anschauen und zumindest die Untertitel einschalten, die spanischen Konversationen verleihen dem Film viel mehr Realität.
großes Kino ganz leise (16. März 2006)
Ruhig und still passieren die größten Sachen im Leben, manchmal sogar fast unbemerkbar. So auch dieser Film. In einer stillen Art und Weise wird über die Geburt, nicht des Menschen, sondern eines des größten Revolutionärs Südamerikas - Che - erzählt. Die Geburt des sozialen Bewußtseins für die die Probleme des Südamerikanischen Kontinentes, in dem damals noch Medizinstudenten Ernesto. Was anfänglich als eine Abenteuerreise mit seinem Freund Alberto Granado geplant wurde, zeigte sich als der Wendepunkt in Guevaras Leben. Der Film zeichnet eindringlich ohne viele unnötige Worte die komplexe und höchst sensible Persönlichkeitsstruktur eines Idealisten, der später sein Leben einer Idee widmete.Eigentlich würde schon die herausragende Darstellung des Guevaras alleine reichen, dennoch geben die wundervollen Landschaftsaufnahmen des Kontinents, die Darstellung der Menschen und die Musik des talentierten Argentiniers Gustavo Santaolalla diesem Film die größte Würze. Der Regiesseur und die Schauspieler liefern eine wirklich beeindruckende Leistung! Besser könnte man Guevaras Buch nicht interpretieren.
Wer eine leicht verständliche Billignunterhaltung im Stile des Hollywoods sucht, ist vollkommen falsch bei diesem Film. Wer aber etwas zum nachdenken sucht und davon überzeugt ist, das wirklich großes Kino auch still erzählt werden kann, wird hier fündig. Schade um die, die ihn nicht verstehen.


