Aus der Amazon.de-Redaktion
Alternative Eighties blickt auf eine Dekade zurück, die viele nur aus merkwürdigen Retro-Shows im Fernsehen, vom Hörensagen oder aus Querverweisen in der Presse kennen. Bei älteren Semestern kommen vielleicht ein paar Erinnerungen hoch, schämt euch nicht! Die lange zu Unrecht gescholtenen 80er haben natürlich wie jedes Jahrzehnt ihre Peinlichkeiten hervorgebracht. Sie sind aber auch Inspirationsquelle für gute Bands, deren Liste bei Interpol beginnt und Maximo Park – und diese Liste wird immer länger. Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit oder die Anmaßung, die ultimativen Tracks ausgewählt zu haben, streift Alternative Eighties durch eine bunte Dekade. Unvergessen sind The Smiths, die Mutter aller Brit-Pop-Bands, oder The Cure, Gothic-Urgesteine, die weit über das Jahr 2000 hinaus noch existieren und immer wieder neue Fans gewinnen. Kaum zu glauben, dass R.E.M. in den frühen Achtzigern trotz brillanter Alben wie Reckoning, von dem das Stück „So. Central Rain“ stammt, in Deutschland fast eine Unbekannte waren. Unprätentiösen Pop spielten die holländischen Nits, die mit „In The Dutch Mountains“ einen Riesenhit landeten und die Berge in ihrem unter dem Meeresspiegel liegenden Landes wohl immer noch suchen. Genauso wenig wie die Nits waren auch The Church ein One-Hit-Wonder, irgendwie landeten sie nur zufällig mit „Under The Milky Way“ in den Charts. Dabei haben sie gute Songs im Dutzend geschrieben, man höre sich nur die Alben Seance oder Remote Luxury an. Dass Elvis Costello seinen Weg gehen würde, war schon nach seinem Debüt-Album My Aim Is True klar. Andere der hier versammleten Bands sind längst vergessen, umso mehr freut man sich bei so fantastische Songs wie Dream Academys „Life In A Northern Town“ von „Here’s Where The Story Ends“ von den Sundays über ein über ein Wiederhören. --Sven NiechziolKundenrezensionen zu 'Alternative Eighties - Excellence in Guitar Pop (exklusiv bei Amazon.de)'
Klasse Zusammenstellung (10. Juli 2005)
Hier ist den Amazon-Verantwortlichen ein großer Wurf gelungen. Endlich mal 'ne Zusammenstellung von wirklichen Perlen der 80'er abseits der üblichen Hit-Compilations - und das in einem super Sound !Absolute Highlights für mich sind The Cure ("Inbetween Days"), Crowded House ("Into temptation") sowie Lloyd Cole & The Commotions ("Jennifer she said").
Da kann man nur hoffen, daß dies keine Eintagsfliege bleibt und zukünftige Hit-Zusammenstellungen auf einem ähnlich hohen Niveau laufen - bitte mehr davon !!






