Verkaufsrang: 8002 (DVD)
Actor: Jonathan Jackson
Actor: David Arquette
Actor: Cliff Robertson
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Stephen King
Binding: DVD
Director: Mick Garris
EAN: 4042662331111
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 28. Juli 2005
Spielzeit: 96
TheatricalReleaseDate: 2004
von: Jonathan Jackson (Hauptdarsteller), David Arquette (Hauptdarsteller), Nicholas Pike (Komponist)
Preis: EUR 2,95
Kundenrezensionen zu 'Stephen King's Riding the Bullet'
Schnarchig inszeniert (21. August 2008)
Dieser Film basiert auf einer Kurzgeschichte von Stephen King. Nachdem man sich anscheinend davor scheut, mal wieder Romane zu verfilmen, da diese ja für viele heutige Regisseure zu umfangreich sind, macht man es bei den Kurzgeschichten scheinbar genau andersherum. Da wird dann nämlich fleißig was zugedichtet, was mit der eigentlichen Story gar nichts zu tun hat(siehe auch "Der Nebel").So auch in diesem Falle: Die Story um Alan mit der morbiden Ader, der per Anhalter versucht zu seiner kranken Mutter zu kommen wirkt eher wie ein Lehrfilm für Film-Studenten, wo gezeigt werden soll, was man denn alles so Schönes in einen Horrorfilm einbauen kann. Bevor der Bösewicht auftaucht, vergeht eine halbe Ewigkeit, und als er dann endlich präsent ist, nervt er mit seiner überbetont aggressiven Art.
Zuvor - und auch danach - kriegt man vielerlei (meistens überflüssige) Effekte zu sehen, sei es die Verdopplung der Hauptfigur, die immer wieder als Gewissen ihre dummen Kommentare abgeben muß, oder auch massiv Rückblenden. Gleichsam erscheinen auch dauernd irgendwelche anderen Gestalten wie Alans Vater und andere in seinem Geist. Manche Szenen gibt es gar in mehrfacher Ausführung. Die Szenen mit den beiden Typen, die Alan verfolgen und die mit dem Wolf sind meines Erachtens nach vollkommen überflüssig, wirken eher albern als gruselig.
Jonathan Jackson als Alan selber bleibt auch eher blaß, auch die anderen Schauspieler hauen mich nicht wirklich vom Hocker. Die Effekte wirken meistens aufgesetzt und entfalten kaum Wirkung.
Lediglich das Ende des Filmes vermag irgendwo zu überzeugen.
Insgesamt ist dies aber eher ein maues Werk, was ich nur bedingt empfehlen kann.
Alptraum: Einer der besten King Filme aller Zeiten! (20. November 2007)
Riding the Bullet übertrifft die bekanntesten Meisterwerke von Stephen King und entwickelt seine ganz eigene, spannende und mysteriöse Atmosphäre."Dies ist einer der Filme, den die Leute auf DvD entdecken und sich fragen, warum sie ihn nicht im Kino gesehen haben."
MOVIEFREAK
Der Stephen King Spezialist Mick Garris übertrifft den King-Künstler Craig R. Baxley mit diesem Meisterwek in jeder Hinsicht, unfassbar. Die Story und Spannung kann derart überzeugen, dass der bizarre Alptraum bis zum Ende überrascht und atemlos bleibt.
"Eine der besten Trips des Jahres."
HORROR.COM
Dazu sind der Dvd unzählige Extras hinzugefügt und besonders und gerade das Gesamtbild kann überzeugen. Wie ich die schlechten Bewertungen anderer erkäre? Sie erwarten nur vorhersehbare und blutige Spannung im Film, jedoch ist der Streifen genau das Gegenteil.
"Der beste Film seit langem!"
cinemagic
sehenswert (10. Juni 2007)
also man muss sagen: nicht schlecht aber man erwartet mehr da es ein von einem buch von stephen king stammt und ich bin mir sicher, dass das buch besser ist. den film empfehle ich trotzdem da es auch momente gibt wo man sich richtig erschreckt! der film ist sehr unterhaltsam und gut für einen videoabend. außerdem gefällt mir die geschichte.Unterbewerteter King Thriller (22. April 2007)
Direkt mal eins vorweg: Lest niemals die Rückseite des Covers bevor ihr den Film gesehen habt. Das führt euch nur auf eine falsche Fährte!Maine, 1969.
Der Kunststudent Alan Parker (Jonathan Jackson) erfährt das seine Mutter wegen eines Schlaganfalls im Krankenhaus liegt. Anstatt zu einem John Lennon Konzert zu fahren macht sich der von Todessehnsüchten und Visionen geplagte Sohn direkt auf den Weg um zu seiner Mutter zu gelangen. Die einzige Möglichkeit den etwa 30 Meilen entfernten Ort zu erreichen ist per Anhalter.
So viel zur Story, mehr sollte man auf keinen Fall verraten. Nur so viel: Der Weg ist das Ziel. Denn das wichtigste im Film ist der gesamte Weg und nicht das Ende was auf dem Filmcover als Hauptstrang deklariert wird.
Der Film überzeugt vor allem durch seine skurillen Bekanntschaften und Begegnungen auf seiner Reise, die durch heftigste Visionen zu einem Höllentrip mutiert. Regisseur Mick Garris überzeugte, trotz nicht allzu hohem Budget, durch ausgefeilte Einfälle wie man Visionen in einen Film einbaut ohne zu erkennen ob man die Realität, oder die Phantasiegebilde des Hauptprotagonisten vor Augen hat. Die Optik bleibt in den entscheidenen Szenen sehr düster und auch der Schnitt ist absolut gelungen.
Es ist kein Nervenfetzer, aber "Riding the Bullet" schafft es konstant das Interesse am Film zu halten. Die Spannung fährt mit dem Zuschauer Achterbahn und wird sehr behutsam im richtigen Maß erhöht und wieder abgesenkt. Einziger Schwachpunkt ist das etwas zu melodramatisch gehaltene Ende was aber die Freude am Film keineswegs zerstört. Das hätte man trotzdem etwas besser machen können da hier ein ziemlicher Stilbruch zum vorher gesehenen stattfindet.
Die Schauspieler agieren alle sehr gut, was daran liegt das man auch die Nebenrollen mit Barbara Hershey und David Arquette exquisit besetzt hat. Für einen B-Film zumindest. Also auch im darstellerischen Bereich kann "Riding the Bullet" durchaus überzeugen.
Für Fans des übernatürlichen Films sind noch zwei wunderschöne Hinweise auf Genreklassiker vertreten. An einer Stelle wird man an "Christine" erinnert und an anderer Stelle wird mit "Sie kommen um dich zu holen, Barbara" ein nicht nur geniales Wortspiel kreiert, sondern selbstverständlich auch an "Night of the living dead" Hommage betrieben.
Zur technischen Seite der DVD kann man sagen das Bild und Ton mehr als gelungen bezeichnet werden kann. Ich habe den Film auf der Leinwand geschaut und konnte kaum irgendwelche Schwächen ausmachen. Der Kontrast war immer sauber, kein Rauschen und auch keine Schmutzpartikel waren zu sehen.
Beim Ton kann ich "nur" die DTS Spur bewerten und die ist vom feinsten. Gerade innerhalb der Visionen knallt es heftigst im Subwoofer und in den Rears, was erheblich zur Spannung beiträgt. Wer meint er könnte sich während dem Film ein Nickerchen gönnen wird unweigerlich gestört. An Schlaf ist da jedenfalls nicht zu denken. Auch die Stimmen sind klar und verständlich und kommen sehr sauber aus dem Center.
Wer auf Extras verzichten kann sollte sich in jedem Fall die Version aus der Videothek besorgen. Durch in den Augen angebrachte, batteriebetriebene Leuchtdioden hat man in jedem Fall ein rot blinkendes Highlight in der Sammlung was unweigerlich die Blicke auf sich ziehen wird.
Fazit: Der Film wird dem durchschnittlichen Mainstream Zuschauer eher weniger gefallen. Wer auf düstere Filme mit nicht ganz so eindeutiger Handlung steht sollte unbedingt einen Blick riskieren. Wer "Dead end" mochte könnte hier ebenfalls richtig liegen. 8/10
Vom Horror-Meister gibt es besseres (3. Januar 2007)
Eine Nacht im Jahre 1969: Der Student Alan (Jonathan Jackson) ist mitten in der Nacht auf dem Weg ins Krankenhaus, da seine Mutter einen Schlaganfall erlitten hat. Dabei fährt er per Anhalter und so steigt er in den Wagen von George Staub (David Arquette), der nicht von dieser Welt zu sein scheint. Dieser stellt ihm eine wichtige Frage, die seine Zukunft entscheidend beeinflussen wird...Und diese Frage enthülle ich hier mal nicht, da sie das interessanteste am Film darstellt. 'Riding the Bullet' ist sicherlich nicht die schlechteste Verfilmung eines Stephen King-Stoffes. Für seine Geschichten typisch gibt es viele Rückblenden in die Jugend der Hauptfigur, sodass man mehr über seine Ängste und Hintergründe seiner Taten erfährt. Auch kann man der Geschichte einen gewisses Maß an Spannung nicht streitig machen. Schade nur, dass die Inszenierung nicht sehr gelungen ist. Die Vorgeschichte seinen Suizidversuchs, seiner zugekifften Kumpels, die auf ein Rock-Konzert fahren, seiner Freundin, usw. passt nicht so recht ins Gesamtbild und zieht sich anfangs etwas. Auch seine anderen 'Abenteuer' in dieser Nacht, wie von zwei durchgeknallten Typen durch den Wald gejagt zu werden, sind unnötig und haben mit der Hauptgeschichte nicht viel gemein. Und bis dann endlich Mr. Staub auf der Bildfläche erscheint, vergehen zu viele Filmminuten. Dann allerdings steigt der Spannungspegel etwas, um dann aber in einem unspektakulären und enttäuschendem Finale ohne echten Showdown zu enden. Mich nervte es auch etwas, dass man ständig Alans Fantasie zu sehen bekam. So stellt er sich des öfteren Geschehnisse vor, worauf dann die tatsächliche Realität anschließend folgt - absolut unnötig wie ich finde, da so die realen Geschehnisse in den Hintergrund gerückt werden und an Bedeutung verlieren. Die Idee, seine Gedanken durch Selbstgespräche mit seinem 'zweiten Ich' zu realisieren, ist dagegen keine schlechte Sache. Sie wurde nur etwas plump in Szene gesetzt, wenn er beispielsweise durch sich selbst läuft und sein anderes Ich 'verpufft'.
Wer eine richtig gute King-Verfilmung sehen will, der sollte also lieber zu anderen Vertretern greifen.




