Verkaufsrang: 15835 (DVD)
Actor: Franco Nero
Actor: Tomás Milián
Actor: Jack Palance
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Sergio Corbucci
EAN: 4038637168608
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Avu
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Avu
NumberOfItems: 1
Verlag: Avu
Erscheinungsdatum: 11. Juli 2005
Spielzeit: 110
Studio: Avu
TheatricalReleaseDate: 1970
von: Franco Nero (Hauptdarsteller), Tomás Milián (Hauptdarsteller), Ennio Morricone (Komponist)
Preis: EUR 0,55
Inhalt:
Der schwedische Waffenhändler Yodlof Petersen (Franco Nero) will den in einem amerikanischen Gefängnis einsitzenden Revolutionsführer Professor Xantos ( Fernando Rey) befreien, denn der kennt als einziger die Kombination eines Safes. Auf dem Weg nach Mexiko erwartet die beiden eine Überraschung...Kundenrezensionen zu 'Zwei Companeros'
Populärer Corbucci Western (4. März 2008)
Revolutionswestern aus dem Jahr 1970 von Sergio Corbucci der einige Klassiker des Italo-Western (Django, Leichen pflastern seinen Weg, Mercenario) geschaffen hat. Dieser Film hier ist vergleichsweise lässig inszeniert.Zur Handlung (Kurzfassung): General Mongo (Jose Bodalo) kämpft im Namen der Revolution gegen die Regierungstruppen. Eigentlich ist er aber ein Bandit der sich im Namen der Revolution bereichert. Eher durch Zufall wird der Baske (Thomas Milian), so genannt weil er immer eine Basken-Mütze trägt, von Mongo rekrutiert. Im mexikanischen Dorf San Bernardino will der schwedische Waffenhändler Yodlof Petersen (Franco Nero), auch der Schwede genannt, mit Mongo Geschäfte machen. Mongo ist jedoch knapp bei Kasse und kann den Schweden nicht bezahlen. Die Lösung des Problems verheißt ein in San Bernardino erbeuteter Tresor. Die einzig noch lebende Person (die anderen hat Mongo etwas vorschnell erschießen lassen) welche die Kombination des Tresors kennt ist der friedliebende aber der Revolution verbundene Professor Xantos (Fernando Rey) der jedoch in Amerika im Gefängnis sitzt. Schwede und Baske reiten über die Grenze nach Amerika um den Professor zu befreien und zurück nach Mexiko zu bringen. Dabei kreuzen sie immer wieder den Weg des Marihuana rauchenden Killers John (Jack Palance) und seiner Gesellen die mit den Regierungstruppen kooperieren. John hat aus früheren gemeinsamen Tagen noch eine offene Rechnung mit dem Schweden. Zurück in San Bernardino kommt es zum großen Showdown bei dem Mongo, John, aber auch der Professor ihr Leben verlieren. Der Schwede erkennt dass Gold nicht alles ist und bleibt beim Basken und den verbliebenen Anhängern Xantos um ihnen gegen anrückende Regierungstruppen beizustehen.
In weiteren Rollen Eduardo Fajardo als Colonel und Iris Berben als überzeugte Revolutionärin Lola und Geliebte des Basken.
Die Musik stammt unverwechselbar von Morricone mit einem gut zum Film passenden Leitmotiv. Allerdings hat Morricone schon variantenreichere Filmmusik geliefert.
Ich hatte freilich schon seinerzeit im Kino zwiespältige Gefühle. Einerseits ist es zweifelsohne ein Italo-Western über dem Durchschnitt des Genres, auch vergnüglich anzusehen, mit ansprechender schauspielerischer Leistung, andererseits konnte und kann ich mich eines gewissen Deja-vu Effekts nicht erwehren. Der Film wirkt wie ein Remake, eher noch wie eine Variation von Motiven des ebenfalls von Corbucci zwei Jahre zuvor gedrehten Mercenario***** (den es zum Zeitpunkt der Rezension leider nicht in deutscher Synchronisation gibt) der im direkten Vergleich viel sorgfältiger konstruiert und inszeniert ist und als einer der Hauptwerke des Italo-Western gilt. Eine ähnliche Thematik wie in 2 Companeros wurde übrigens von Sergio Sollima mit Lauf um dein Leben**** sehr stimmig umgesetzt.
Die Laufzeit des Films ist 115 Minuten, Bild ist stellenweise etwas "grobkörnig", jedoch akzeptabel. Es gibt jedoch von Starlight Film eine 2-DVD Fassung mit 120 Minuten Laufzeit und etwas besserem Bild.
Resümee: Subjektiv ***, objektiv wahrscheinlich doch 3,5-4 Sterne, mehr aber auch wieder nicht. Der Film ist gut, aber nicht so gut wie er offensichtlich populär ist.
comedy western at it' s best (17. Februar 2008)
Unter der Regie von Corrbucci und der Mitwirkung von u.a. Tomas Milian und Franco Nero mit der schaurig schönen Melodie von Morricon entstand hier ein Western, der sich selbst und das ganze Genre auf die Schippe nimmt. Gerade bei Comedy Western ist es ein schmaler Grad zwischen genial und einfach nur peinlich. Dieser Film verdient das Prädikat genial. Alleine das Ende, bei dem Franco Nero nach klassischer Lonesome Rider Manier davonreitet aber dann doch zurückkommt - genial. Die Deutsche Syncronisation kann noch als gelungen bezeichnet werden. Bild und Ton sind o.k.. Jack Palance weiß ebenfalls in seiner Rolle zu glänzen. Wer auf kurzweilige Unterhaltung steht sollte hier zugreifen. Vamos Companeros!Beste Unterhaltung (21. Januar 2008)
Vor dem Hintergrund der mexikanischen Revolution serviert Corbucci jede Menge Action mit einer guten Portion Humor und einer Prise Politik. Ungemein unterhaltsam, auch dank des Traumduos Milian/Nero und Morricones tollem Soundtrack.Leider kein Bonusmaterial und nur deutsche Tonspur.
Was genau ist so toll an diesem Film? (24. September 2007)
Die allgemeine Begeisterung für diesen Film kann ich nicht teilen. Einige Italo-"Western" haben die Zeit gut überstanden, dieser hier nicht. Die "flotten" Sprüche mögen damals einige Zuschauer begeistert haben, heute wirken sie auf jeden Fall nur wie plumper Klamauk, und das gleiche gilt für die ständig gleich inszenierten Haudraufszenen. Der Film hat seine Momente, die bleiben aber isoliert und können den Film nicht retten.Corbucci versucht sich hier mit einem epischen Entwurf mit zahlreichen Anleihen aus eigenen (und besseren) Werken, aus Arbeiten von Kollegen (insbesondere Leone) und aus dem Picaro-Genre, aber der Versuch schlägt fehl. Die ständigen, zumeist wirren Wendungen der Handlungen machen keine gute Story und schon gar kein großes Kino. Anstelle dessen verzettelt sich der Film im Episodischen.
Auch das große Finale (ein Abklatsch von Peckinpahs The Wild Bunch) reißt den Film nicht heraus.
An der technischen Qualität der DVD ist wenig auszusetzen. Hin und wieder hätte ich mir eine englische Tonspur gewünscht um vergleichen zu können, ob die Dialoge nur in der deutschen Übersetzung derart dämlich sind.
Exzellent in jeder Hinsicht (4. Oktober 2005)
Ein Klassiker mit exzellenter musikalischer Untermalung von Altmeister Ennio Morricone. Es macht Freunde, diesen Film nun ohne lästige Werbung zu sehen und ohne das Warten darauf, dass ein Fernsehsender das Band aus dem Regal holt. Dazu noch der klasse Sound von Morricone, der Ohrwurmqualitäten hat (tolle Mundharmonica und klasse "Mexico-Chor).Abzug hat es bei mir gegeben, weil ich keine Originaltonspur auf der DVD finden konnte. Bitte liebe DVD-Produzenten: Ich will keine exotischen Synchronisationen oder Untertitel - aber in originalsprache sollte auch bei Low-Budget keine Herausforderung sein - oder?
Abgesehen davon: Daumen hoch! Empfehlung! Zuschlagen!



