Verkaufsrang: 2373 (DVD)
Actor: Bruce Willis
Actor: Monica Bellucci
Actor: Paul Francis
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Antoine Fuqua
EAN: 4030521703131
Format: Director's Cut
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 6. September 2005
Spielzeit: 137
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 2003
von: Bruce Willis (Hauptdarsteller), Monica Bellucci (Hauptdarsteller), Hans Zimmer (Komponist)
Preis: EUR 4,81
Product Description
Bruce Willis ist Leutnant A. K. Waters, ein Veteran der Spezialeinheit Navy S.E.A.L., die besonders heikle und gefhrliche Missionen durchfhrt. Diesmal soll er in Nigeria Dr. Lena Kendricks aus einem umkmpften Brgerkriegsgebiet retten. Doch sie akzeptiert seine Hilfe nur, wenn die Flchtlinge, um die sie sich kmmert, mitkommen drfen. Eine nervenaufreibende Flucht durch den Dschungel zur rettenden Grenze nach Kamerun beginnt. Und whrend dieser Mission entwickelt Waters unerwartet Gefhle fr Dr. Kendricks ...Kundenrezensionen zu 'Tränen der Sonne (Director's Extended Cut)'
realistischer, ernster und moderner Kriegsfilm (12. Mai 2008)
Tränen der Sonne punktet vor allem bei der Darstellung des Militärs. Handhabung von Waffen, Taktiken und Vorgehen sind extrem genau und detailliert recherchiert worden (ähnlich wie bei Blackhawk Down).Der Plot ist längst nicht so unrealistisch, wie viele in den Rezensionen meinen, dass Soldaten ihre Befehle auch sehr "weit" auslegen können ist zum Beispiel im Film "Warriors" zu sehen (wahre Begebenheit).
Einziger Minuspunkt ist dennoch bei der Story: diese ist nicht unrealistisch, macht die Unterscheidung zwischen gut und böse aber zu einfach. Das mag wohl auch daran liegen, dass das US-Militär nur Filme unterstützt, die ihm auch genehm sind (was zwar nicht wünschenswert, aber wohl jedem logisch erscheinen dürfte).
Zu bisherigen Kritiken:
"Zu brutal" kann ein Film, der die Wirklichkeit abbilden möchte, eigentlich gar nicht sein wenn er denn eben die reale Brutalität zeigt (und das im Film zu Sehende ist gerade mal die Spitze des Eisberges).
Wer "Tränen der Sonne" als extra blutrünstigen, vor Soldatenpathos nur so überflutenden Werbeclip darstellen möchte (mit "aus der Hüfte schiessenden Rambos") hat meiner Meinung nach den Film nicht ganz verstanden und weiß auch wohl nicht so genau, wie sich die Situation in Teilen Afrikas darstellt und wie es innerhalb des Militär aussieht. Ob nun Bruce Willis schlecht spielt, oder ob er den wortkargen, etwas schrulligen Leutnant Waters nun gerade gut spielt liegt wohl im Auge des Betrachters, für mich kam der Charakter sogar besonders glaubwürdig rüber.
Eine "nette Feierabendunterhaltung" ist der Film definitiv nicht, wer statt seichter Unterhaltung die Realität bevorzugt, ist hier aber genau richtig.
Brutal (14. April 2008)
Wer sich die Tötung von Säuglingen, die Vergewaltigung von Frauen, das massenhafte Hinmorden von Zivilisten, das Übergießen eines Mannes mit Benzin, eine schreiende verblutende Mutter mit abgeschnittenen Brüsten und ähnliches ansehen möchte, kurz, wer sich die Gräueltaten des Krieges nicht selbst vorstellen kann, sondern sie unbedingt auch noch im Film dargestellt sehen muß, ist mit dem Film gut bedient. Der Plot ist einer der üblichen "Schlag-dich-durch-Feindesland"-Filmen, aber mit Abstand einer der brutalsten. Man wundert sich, wie es zu einer Freigabe schon ab 16 Jahren gekommen ist - die unzensierten Rambo-Filme sind dagegen harmlos. Als schockierender Kriegsfilm gut (auch gut gespielt von den Darstellern), aber keine "Unterhaltung" für den Feierabend.Propaganda pur (18. Februar 2008)
"Die Tränen der Sonne" ist ein Propagandstück der Extraklasse. Nach dem Motto: schickt überall auf der Welt, wo es Gräuel, Völkermord und Grauen ohne Gleichen gibt, die guten US-BoyŽs hin und die Welt wird gut.So einfach ist es aber leider nicht.
Es wird weder nachgefragt, warum es zu diesem Völkermord kommen konnte, noch wird nachgefragt, woher eigentlich die "Bösen" die Waffen und die Ausrüstungen haben.
Ganz kurz nur wird erwähnt, dass die Rebellen die Erdölvorkommen für sich sichern möchte. Nachtigall ick hör dir trappsen.
Da die Grenzen so eindeutig gezogen sind, sind die Guten selbstverständlich auch nur die Guten und die Bösen schon äußerlich als die Bösen zu erkennen.
Ohne moralische Bedenken wird die verübte Selbstjustiz durch die US-Einheit (... lasst ihn verbluten) verherrlicht. Mord wird als entschuldbar und sogar als moralisch einwandfrei dargestellt, wenn man nur auf der richtigen Seite steht.
Trotz allem muß ich zugestehen, das der Film technisch aufwendig und spannend gemacht ist. Die Maskenbildner haben gute Arbeit geleistet.
Und wenn dieser Film es schafft, Mensch aufzurütteln und über die Zustände in Teilen Afrikas aufzuklären, dann soll es auch so sein.
Weit mehr als ein üblicher Kriegsfilm... (18. November 2007)
.. zumindest für mich.Über 2 Stunden dauert der Directors Cut. Trotzdem wird er nie langweilig. Die Schicksale der Afrikaner bewegen. Die Action und ein wenig Heldentum machen das Ganze dann auch noch unterhaltend.
Bis auf einige wenige (<5) überpathetische Szenen nimmt man den Schauspielern ihre Rollen durchweg ab. Auch die Nebenrollen sind stark besetzt.
Gott hat Afrika schon verlassen ...... (15. November 2007)
....sagt Bruce Willis in dem Film in einem Gespräch mit einem Pfarrer. Und - sieht man sich die Realität dort an, die jegliche unserer Alpträume weit übersteigt, ist man geneigt, ihm zuzustimmen.Als Anführer einer Eliteeinheit handelt er gegen seine Befehle - und tut, was das Richtige ist. Ein Klassefilm, insbesondere in der Langfassung, die erheblich mehr Substanz hat, als die ursprüngliche Version.
Und alle, die mal wieder meckern, daß es "mal wieder die Amis sind", die die makellosen Helden spielen, sollten daran denken, daß der US-Offizier hier gegen seine Befehle handelt (die zum Tod aller Flüchtlinge geführt hätten). Man kann somit nicht behaupten, daß die US-Armee hier als tugendhafte, lebensrettende Truppe dargestellt wird. Dazu wurde die Einheit nur, da sie sich ihren Anweisungen von eben dieser Armee widersetzte.
Was mir noch auffiel (falls es noch keiner gemerkt hat): Antoine Fuqua hat mit Tränen der Sonne und King Arthur zwei sehr ähnliche Filme in zwei verschiedenen Epochen gedreht. Die Ähnlichkeiten der beiden Filme sind unübersehbar: In beiden Fällen soll eine ziemlich abgehärtete Eliteeinheit einige wenige, bestimmte Personen aus feindlichem Land befreien, in beiden Fällen entschließt sich der Anführer der Truppe, noch eine Menge mehr Menschen zu retten, was dann (aufgrund langsamen Vorwärtskommens) unweigerlich zur Schlacht mit einer (auch in beiden Fällen) riesigen feindlichen Übermacht führt. Ehe es dazu kommt, fragt der Offizier noch seine Truppe nach ihrer Meinung dazu.




