Verkaufsrang: 3372 (DVD)
Actor: Ulrich Thomsen
Actor: Lisa Werlinder
Actor: Ghita Nørby
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Per Fly
EAN: 4041658221290
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: SUNFILM Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: SUNFILM Entertainment
Verlag: SUNFILM Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 14. September 2005
Spielzeit: 110
Studio: SUNFILM Entertainment
TheatricalReleaseDate: 2003
von: Ulrich Thomsen (Hauptdarsteller), Lisa Werlinder (Hauptdarsteller), Halfdan E. (Komponist)
Preis: EUR 7,65
Product Description
Der Sprssling einer dnischen Stahldynastie hat vor Jahren Firma, Familie und Land verlassen. Jetzt lebt er in Stockholm und ist glcklich verheiratet. Nach dem Tod seines Vaters drngt die Mutter den verlorenen Sohn dazu, die Geschfte zu bernehmen, um die angeschlagene Firma zu retten. Trotz gegenteiliger Interessen akzeptiert er und sieht sich bald dazu gezwungen, drastische Manahmen zu ergreifen - ohne die Konsequenzen fr sein eigenes Leben abschtzen zu knnen...VideoMarkt
Der Däne Christoffer und seine schwedische Frau, die Schauspielerin Maria, leben in Stockholm. Als Christoffers Vater Selbstmord begeht, besteht seine Mutter darauf, dass er sofort heimkehrt, um die Verantwortung für das Stahlwerk zu übernehmen. Maria folgt ihm, verlangt jedoch, dass das Paar nach zwei Jahren zurückkehrt. Doch die radikalen Entscheidungen, die Christoffer in seiner neuen Funktion zu treffen hat, haben größte emotionale und persönliche Konsequenzen - nicht nur für seine Ehe.VideoWoche
Zweiter Teil von Per Flys Trilogie über soziale Schichten in Dänemark. Nachdem er in "Die Bank" die Arbeiterklasse beleuchtet hatte, steht nun die Upper Class im Zentrum, ein Mann, der sich aus Pflichtgefühl gegen seine Ehe entscheidet. Mit dem dänischen Star Ulrich Thomsen ("Das Fest") ideal besetzt, besticht die schmerzhaft realitätsnahe Charakterstudie durch ihre Detailkenntnis und den dokumentarischen Erzählstil. Für gehobene Ansprüche gerät dieses mitreißend-faszinierende Kunstwerk in Dogma-Tradition zum wahren Fest.Blickpunkt: Film
Nach 'Die Bank' drehte der dänische Regisseur Per Fly den zweiten Teil seiner Trilogie über soziale Klassen in Dänemark: 'Inheritance' ist ein Film über einen Firmenmanager und Ehemann zwischen beruflichen Pflichten und persönlichen Konflikten, zwischen Kopf und Herz. Genauso bewegt sich der Film zwischen emotionalen und zugleich kühl präzisen Beobachtungen, zum Teil aus beinahe dokumentarischer Nähe. Mitreißend und faszinierend wie der Vorgänger ist der Film bereits einer der größten Erfolge in seinem Heimatland und sollte auch hier nicht zuletzt dank Ulrich Thomsen in der Hauptrolle ein erwachsenes Arthouse-Kinopublikum und auch Freunde der Dogma-Schule ansprechen.Während Fly in 'Die Bank' seinen Konflikt in der Arbeiterklasse ansiedelte, konzentriert er sich in 'Inheritance' auf die Upper Class und erzählt eine Geschichte über die Macht familiärer Strukturen und sozialer Zwänge: Der Däne Christoffer (Ulrich Thomsen) und seine schwedische Frau Maria (Lisa Werlinder) leben in Stockholm, er als Betreiber eines Restaurants, sie als Schauspielerin. Als Christoffers Vater Selbstmord begeht, verlangt seine Mutter (Ghita Norby), dass Christoffer heimkehrt, um die Verantwortung für das Stahlwerk zu übernehmen, das sich bereits in vierter Generation in Familienbesitz befindet. Maria folgt ihm, verlangt jedoch, dass das Paar nach zwei Jahren zurückkehrt. Um die Firma ist es weniger gut bestellt als angenommen, Christoffer muss Sanierungsmaßnahmen ergreifen und gerät nicht nur in Konflikt mit den Arbeitnehmern. Seine Ehe stürzt in die Krise, Maria findet ihn zunehmend herzloser angesichts seiner skrupellosen Entscheidungen. Als ein französisches Unternehmen eine Übernahme anstrebt, gibt es Opfer - sowohl auf beruflicher, als auf privater Ebene.
Der Konflikt zwischen dem, was Menschen gerne tun würden, und dem, was sie tun müssen, steht im Vordergrund des Interesses von Regisseur Per Fly. Das dementsprechend charakterorientierte Drehbuch entwickelte er wie bereits beim ersten Teil der Trilogie nach ausführlicher Recherche gemeinsam mit seinem Cast, um den Figuren größtmögliche Glaubwürdigkeit einzuverleiben. Ulrich Thomsen ('Das Fest') brilliert somit als strauchelnder Geschäftsmann, dem nicht gefällt, was er tut, dem bewusst ist, dass er seine Ehe aus Loyalität gegenüber dem Familienunternehmen zerstört, jedoch nicht in der Lage ist, gegen sein Pflichtgefühl zu handeln. Dabei ist Christoffer kein Charakter, mit dem man gerne Freundschaft schließt und insofern weit schwieriger zugänglich als Flys Protagonist aus 'Die Bank' (ein Alkoholiker, der die Chance auf Rehabilitierung bekommt, als er seine verlorene Tochter wieder findet). Dennoch - Thomsens Darbietung - wie unter anderem auch die von Ghita Nörby in der Rolle seiner Frau - ist hervorragend und mitreißend und macht 'Inheritance' zu einer fesselnden Charakterstudie. Angemessen zurückhaltend bleibt der Einsatz von Musik und Kamera. Obwohl kein Dogma-Schüler, scheint Per Fly die Vorteile der Handkamera dort entliehen zu haben: seine Bilder vermitteln intime Nähe, aber auch dokumentarische Kühle, und stellen den Konflikt zwischen emotionalen und professionellen Entscheidungen perfekt heraus. Mit Aussicht auf den dritten Film der Reihe, der in einem Mittelklasse-Umfeld spielen wird, zählt Per Flys Trilogie so schon jetzt zu einem wichtigen und authentischen Porträt der Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts. cm.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Zweiter Teil der Trilogie von Per Fly über soziale Klassen in Dänemark: Die Tragödie eines Mannes, der sich aus Loyalität und Pflichtgefühl gegen seine Ehe entscheidet.Kurzbeschreibung
Der Sprössling einer dänischen Stahldynastie hat vor Jahren Firma, Familie und Land verlassen. Jetzt lebt er in Stockholm und ist glücklich verheiratet. Nach dem Tod seines Vaters drängt die Mutter den verlorenen Sohn dazu, die Geschäfte zu übernehmen, um die angeschlagene Firma zu retten. Trotz gegenteiliger Interessen akzeptiert er und sieht sich bald dazu gezwungen, drastische Maßnahmen zu ergreifen - ohne die Konsequenzen für sein eigenes Leben abschätzen zu können...Kundenrezensionen zu 'Das Erbe'
Wieder ein dänischer Film der Spitzenklasse (17. Juli 2008)
Den 5-Sterne Rezensionen ist nur noch der Verweis auf "Der Richter" hinzuzufügen, welcher dieselbe Problematik behandelt.ein Männer Leben brilliant gezeigt (18. Juni 2008)
Ich würde sehr gerne mehr als 5 Sterne vergeben. Dieser Film ist vom Thema und von der Umsetzung her mehr als nur gut. Er trifft. Und berührt. Ein Mann, der Erbe einer Firma, MUSS das Amt des Firmenbosses übernehmen. Und leidet daran. Egal, was es ihn "kostet", er fühlt sich in der Pflicht.Wie in dem Film "ein guter Hirte" wird gezeigt, wie ein eigendlich sanfter, feinsinniger, gebildeter und verantwortungsbewußter Mann an einem hartem Leben bricht. Zu Stein erstarrt.
Ulrich Thomsen zeigt, wie immer, sehr genau das Psychogramm eines ganz bestimmten Mannes. Man sieht, er kennt seine Geschlechtsgenossen und die vielfälltigen Ausführungen: Mann. Aber auch die anderen Schauspieler zeigen genau die Charaktere, die in so einem Schicksal vorkommen. Familien Loyalitäten zwingen Menschen in Leben, die sie freiwillig nicht gewählt hätten. Der eigendlich gute Wesenskern bringt manchmal gerade besondere Grausamkeiten hervor. Erst gegenüber sich selbst, dann gegenüber anderen.
Gutes Handwerk, aber so schwer und langsam (11. Januar 2008)
Nichts gegen die guten Schauspieler, nichts gegen die Botschaft des Films. Ich bin eigendlich ein Freund des skandinavischen Films, aber dieser nahm irgendwie kein Ende. Die Handlung wälzte sich nur schwer und schleppend vorran. Meins war er leider nicht.Macht kennt kein Äquivalent. (6. Juni 2007)
Christopher führt in Stockholm ein erfolgreiches Restaurant und ist glücklich mit der Schwedin und Schauspielerin Maria verheiratet. Den elterlichen Konzern hat Christopher schon vor Jahren verlassen und seitdem geht es ihm besser. Als sein Vater Selbstmord begeht und er mit seiner Frau zur Beerdigung nach Hause reist, wird er von seiner Mutter mit der Aufforderung konfrontiert, die Leitung des Konzerns zu übernehmen. Die Geschäftlage ist miserabel und die Banken drohen die Kredite zurück zufordern. Auch tausend Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Christopher willigt widerwillig ein und stößt damit nicht nur bei seiner Frau an. Auch der Mann seiner Schwester fühlt sich hintergangen, beginnt zu intrigieren und wird Christophers erstes Opfer in einem gewaltigen Spiel. Die Fusion mit einem französischen Konzern wird angebahnt, es müssen zweihundert Menschen entlassen werden. Maria fährt zurück nach Stockholm und geht ihrem alten Beruf nach. Auch das gemeinsame Kind scheint die Ehe nicht kitten zu können. Christophers Mutter hat bereits einen geeigneten Ersatz für Maria im Auge. Die Fusion gelingt und Christopher muss sich ein weiteres Mal von einem geschätzten Mitarbeiter trennen. Die Arbeit scheint getan, doch der Weg zurück Maria ist für Christopher nicht mehr möglich.Die Geschichte passt gut in die heutige Zeit der Globalisierung. Auch Familienbetriebe können nur überleben wenn sie fusionieren und wachsen. Wenn sie wie die anonymen Aktiengesellschaften Hunderte von Menschen entlassen und von knallharten Managern geführt werden. Christopher rettet die Firma und verliert sich selbst. Eine traurige Geschichte, die spannend und mit zahlreiche Überraschungen erzählt wird.
Kleinod! (19. März 2007)
Wieder einmal ein unauffälliger, intensiver skandinavischer Film, der auf ganzer Linie zu überzeugen weiss. Ulrich Thomsen lohnt jeden Film und stellt hier den langsamen Verfall eines sympathischen Menschen in ein unumkehrbar verlorenes Monstrum dar. Diese Darstellung geht unter die Haut und hinterläßt Spuren beim Betrachter. Wie schon in den Dogma Filmen tragen die Darsteller jede Szene. Es gelingt dem skandinavischen Kino immer wieder Geschichten zu erzählen, die so viel spannender sind als das US-Kino!Für Fans von "Mifune" oder "Das Fest" ein absolutes Muß!!!
Alle Neugierigen sollten ebenfalls zugreifen!




